Tag: Bildungsstandort

  • New Center for Social Sciences

    New Center for Social Sciences

    The Alte Gewerbeschule, once built in the German Neo-Renaissance style, will remain architecturally and culturally significant following its extensive renovation. The Canton of Basel-Stadt is investing around 63 million francs in the renovation, which is based on strict monument protection regulations and current standards for accessibility and energy efficiency. Specialist departments and general planners are working closely with the cantonal monument preservation authorities to preserve the façade, interior and historical details.

    With the renovation, eight university departments, the dean’s office and central services will be concentrated at Petersplatz, which will strengthen academic dialog and the use of shared resources. The UVB Social Sciences will have a new, modern library in the inner courtyard and attractive learning and working areas on the mezzanine floor. This will create a university center for the humanities and cultural sciences with a high quality of stay and optimal infrastructure.

    Refurbishment under the banner of sustainability
    Construction work began in November 2025 and will last until summer 2029. The building will be modernized in terms of energy efficiency, made earthquake-proof and contaminated sites will be removed. The new interior design combines functionality and monument protection. Characteristic building elements will be restored and the technical infrastructure and flexibility of use will be brought up to the level of a modern campus. It is being carried out under the leadership of the cantonal monument preservation authorities and specialized architects, accompanied by federal expert committees, in order to ensure maximum protection of the historical substance.

    The Alte Gewerbeschule Basel will be an innovative bridge between academic excellence and historical identity. A strong signal for the future of urban learning.

  • Campus in Biel/Bienne celebrates laying of foundation stone

    Campus in Biel/Bienne celebrates laying of foundation stone

    On 6 May, the foundation stone was laid for the new Biel/Bienne campus of Bern University of Applied Sciences on the former Feldschlösschen site near Biel railway station. An education and research centre for around 2,350 students and lecturers is to be built here by 2028, the Canton of Bern ‘s Department of Construction and Transport announced in a press release. Together with the federal government and a private partner, the Canton of Bern is raising around CHF 400 million for the construction of the new campus.

    The Bern University of Applied Sciences will unite its Departments of Engineering and Information Technology as well as Architecture, Wood and Construction at the Biel/Bienne campus. According to the press release, the open architecture of the new site will promote interdisciplinary exchange and creative collaboration. The campus is designed as a cloverleaf of three building wings around a common centre.

    “An inspiring environment is being created here that focuses on openness, interdisciplinarity and high standards of infrastructure and quality,” said Cantonal Councillor Christoph Neuhaus, Director of Construction and Transport of the Canton of Bern, in the press release. “The new campus is being built as a modern timber construction – a project that stands for sustainable, climate-friendly construction.” Glenda Gonzalez Bassi, Mayor of Biel/Bienne, sees the future campus “as a central location for the development of our region, for the education of our young generation and for attracting the talent that our economy needs now more than ever.”

  • University of Applied Sciences on the way to the future

    University of Applied Sciences on the way to the future

    Die Fachhochschule Graubünden (FHGR) – die achte öffentlich-rechtliche Fachhochschule der Schweiz – ist heute auf fünf Standorte in neun Gebäuden innerhalb der Stadt Chur verteilt. Die Anzahl Studierender sowie das Forschungsvolumen der FHGR nehmen weiterhin zu. Die bestehenden Standorte bieten zu wenig Räumlichkeiten und Ausbaumöglichkeiten, um die Hochschule in Zukunft optimal aufzustellen. Bislang fehlt beispielsweise der Raum für den Austausch zwischen den Disziplinen sowie für die informelle Kommunikation zwischen den Studierenden und den Dozierenden. Darüber hinaus sind derzeit zu wenige studentische Arbeitsplätze vorhanden, die den heutigen Anforderungen genügen. Durch die Verteilung der Gebäude über die Stadt fehlt der Hochschule zudem die architektonische Visibilität.

    Aus diesen Gründen hat der Kanton Graubünden entschieden, das Fachholschulzentrum am Standort Pulvermühle neu zu erstellen. Hier befindet sich seit 1993 der Hauptsitz der FHGR. Der Neubau soll ein zusammenhängendes Bildungs- und Forschungszentrum ermöglichen, das von der Diversität und interdisziplinären Zusammenarbeit aller Organisationseinheiten lebt. Die Projektleitung wurde dem Hochbauamt Graubünden übertragen. In einem Wettbewerbsverfahren wurde aus den 57 eingegangenen Bewerbungen ein Generalplanerteam selektioniert, welches die Vorgaben und Ziele der Regierung bezüglich Funktionalität, Ortsbau und Architektur überzeugend umsetzt und die Realisierung in der geforderten Qualität und Wirtschaftlichkeit sowie unter Einhaltung der Kosten- und Terminvorgaben garantieren kann.

    Das Siegerprojekt überzeugt mit Nachhaltigkeit und Funktionalität
    Die Entscheidung fiel auf das Team rund um das Projekt «Partenaris». Den Lead übernimmt dabei das Zürcher Architekturbüro Giuliani Hönger Architekten. Überzeugt hat das Projekt die Jury durch die gleichmässige Berücksichtigung der Kriterien Architektur, Tragwerk, Nachhaltigkeit und Funktionalität. «Partenaris» sieht eine städtebauliche Positionierung des Neubaus vor – unter Einbezug der bestehenden Gebäude und durch die sorgfältige Gestaltung eines parkähnlichen Aussenraums. So wird ein attraktives Hochschulareal geschaffen. Die Planung berücksichtigt ausserdem die gewünschte Nutzungsflexibilität.

    Die erste Etappe sieht einen viergeschossigen U-förmigen Baukörper mit einer zentralen, rund 1200 Quadratmeter umfassenden Eingangshalle vor. Dabei öffnen sich die drei Gebäudeflügel nach Süden zur Pulvermühlestrasse hin und interagieren mit den bestehenden Gebäuden. Der Neubau wird als Hybrid-Skelettbau ausgeführt.

    Mittels Passerelle wird es mit dem Neubau verbunden. Die Obergeschosse sind für Nutzungen der Institute und Departemente vorgesehen, wobei der Öffentlichkeitsgrad und damit die Publikumsintensität mit jedem Stockwerk abnimmt. Das Raumprogramm wird mit vergleichsweise wenig Geschossfläche flächeneffizient umgesetzt. Dank der strukturierten Bauweise und ressourcenschonenden Materialisierung können die Werte bei der Grauen Energie auf einem guten Niveau gehalten werden. Im Westen entsteht zudem eine neue Terrasse. In der zweiten Etappe wird das bestehende Gebäude P57 in Richtung Westen erweitert.

    Aus Sicht des Kantons Graubünden ist die Realisierung des Fachhochschulzentrums hinsichtlich Bildung, Forschung und auch innovationspolitisch von grosser Wichtigkeit. Denn der Mangel an Fachkräften, insbesondere in den technisch-naturwissenschaftlichen Disziplinen, hat Auswirkungen auf die Bündner Unternehmen: Diesen fehlen das nötige Wachstum und die gewünschte Entwicklung. Die neue Fachhochschule soll junge Leute ausbilden, fördern und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Bündner Volkswirtschaft stärken.

    Das Siegerprojekt wird in einem nächsten Schritt planerisch weiterbearbeitet. Danach muss es vom Grossen Rat genehmigt werden. Erhält «Partenaris» grünes Licht, soll Ende 2024 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Im Jahr 2028 soll der Neubau bezugsbereit sein. Der Studienbetrieb läuft während den Umbauarbeiten weiter wie gewohnt.

    Die Visualisierung zeigt den zukünftigen Campusplatz.
    So soll das Foyer des Neubaus dereinst aussehen.