Tag: Fachhochschule Graubünden

  • University of Applied Sciences on the way to the future

    University of Applied Sciences on the way to the future

    Die Fachhochschule Graubünden (FHGR) – die achte öffentlich-rechtliche Fachhochschule der Schweiz – ist heute auf fünf Standorte in neun Gebäuden innerhalb der Stadt Chur verteilt. Die Anzahl Studierender sowie das Forschungsvolumen der FHGR nehmen weiterhin zu. Die bestehenden Standorte bieten zu wenig Räumlichkeiten und Ausbaumöglichkeiten, um die Hochschule in Zukunft optimal aufzustellen. Bislang fehlt beispielsweise der Raum für den Austausch zwischen den Disziplinen sowie für die informelle Kommunikation zwischen den Studierenden und den Dozierenden. Darüber hinaus sind derzeit zu wenige studentische Arbeitsplätze vorhanden, die den heutigen Anforderungen genügen. Durch die Verteilung der Gebäude über die Stadt fehlt der Hochschule zudem die architektonische Visibilität.

    Aus diesen Gründen hat der Kanton Graubünden entschieden, das Fachholschulzentrum am Standort Pulvermühle neu zu erstellen. Hier befindet sich seit 1993 der Hauptsitz der FHGR. Der Neubau soll ein zusammenhängendes Bildungs- und Forschungszentrum ermöglichen, das von der Diversität und interdisziplinären Zusammenarbeit aller Organisationseinheiten lebt. Die Projektleitung wurde dem Hochbauamt Graubünden übertragen. In einem Wettbewerbsverfahren wurde aus den 57 eingegangenen Bewerbungen ein Generalplanerteam selektioniert, welches die Vorgaben und Ziele der Regierung bezüglich Funktionalität, Ortsbau und Architektur überzeugend umsetzt und die Realisierung in der geforderten Qualität und Wirtschaftlichkeit sowie unter Einhaltung der Kosten- und Terminvorgaben garantieren kann.

    Das Siegerprojekt überzeugt mit Nachhaltigkeit und Funktionalität
    Die Entscheidung fiel auf das Team rund um das Projekt «Partenaris». Den Lead übernimmt dabei das Zürcher Architekturbüro Giuliani Hönger Architekten. Überzeugt hat das Projekt die Jury durch die gleichmässige Berücksichtigung der Kriterien Architektur, Tragwerk, Nachhaltigkeit und Funktionalität. «Partenaris» sieht eine städtebauliche Positionierung des Neubaus vor – unter Einbezug der bestehenden Gebäude und durch die sorgfältige Gestaltung eines parkähnlichen Aussenraums. So wird ein attraktives Hochschulareal geschaffen. Die Planung berücksichtigt ausserdem die gewünschte Nutzungsflexibilität.

    Die erste Etappe sieht einen viergeschossigen U-förmigen Baukörper mit einer zentralen, rund 1200 Quadratmeter umfassenden Eingangshalle vor. Dabei öffnen sich die drei Gebäudeflügel nach Süden zur Pulvermühlestrasse hin und interagieren mit den bestehenden Gebäuden. Der Neubau wird als Hybrid-Skelettbau ausgeführt.

    Mittels Passerelle wird es mit dem Neubau verbunden. Die Obergeschosse sind für Nutzungen der Institute und Departemente vorgesehen, wobei der Öffentlichkeitsgrad und damit die Publikumsintensität mit jedem Stockwerk abnimmt. Das Raumprogramm wird mit vergleichsweise wenig Geschossfläche flächeneffizient umgesetzt. Dank der strukturierten Bauweise und ressourcenschonenden Materialisierung können die Werte bei der Grauen Energie auf einem guten Niveau gehalten werden. Im Westen entsteht zudem eine neue Terrasse. In der zweiten Etappe wird das bestehende Gebäude P57 in Richtung Westen erweitert.

    Aus Sicht des Kantons Graubünden ist die Realisierung des Fachhochschulzentrums hinsichtlich Bildung, Forschung und auch innovationspolitisch von grosser Wichtigkeit. Denn der Mangel an Fachkräften, insbesondere in den technisch-naturwissenschaftlichen Disziplinen, hat Auswirkungen auf die Bündner Unternehmen: Diesen fehlen das nötige Wachstum und die gewünschte Entwicklung. Die neue Fachhochschule soll junge Leute ausbilden, fördern und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Bündner Volkswirtschaft stärken.

    Das Siegerprojekt wird in einem nächsten Schritt planerisch weiterbearbeitet. Danach muss es vom Grossen Rat genehmigt werden. Erhält «Partenaris» grünes Licht, soll Ende 2024 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Im Jahr 2028 soll der Neubau bezugsbereit sein. Der Studienbetrieb läuft während den Umbauarbeiten weiter wie gewohnt.

    Die Visualisierung zeigt den zukünftigen Campusplatz.
    So soll das Foyer des Neubaus dereinst aussehen.
  • Student creates concept for Bündner Crotti

    Student creates concept for Bündner Crotti

    Lucas Buschauer has received recognition from the Swiss Association of Engineers and Architects ( SIA) for his semester thesis. This has the technical college Grisons now informed . The graduate of architecture studies at the University of Applied Sciences in Graubünden is planning a revival as a brewery for some unused Crotti in Bondo in Graubünden.

    The SIA specialist group for the preservation of buildings awards diploma and semester theses throughout Switzerland that present outstanding concepts for the exemplary handling of existing buildings and their preservation. This year a total of eleven works were selected.

    Buschauer's semester thesis provides for the renewed use of some Crotti that were spared from the landslide in 2017. These little houses on the shady hillside were once used as natural refrigerators. He wants to convert it into a brewery and a meeting place for the village. Different uses are planned for the individual Crotti. For example, the first crotto would catch the spring water flowing by, and two more would be converted into malthouses. Four of these crotti are intended for the brewing process. He has also planned an inn and a master brewer's apartment.

    "Lucas Buschauer's semester thesis impresses with its careful research, a captivating concept idea, which was implemented carefully and in detail and is presented convincingly," said the jury's explanation. As head of the study Christian Auer emphasizes, in addition to the architectural design, “the clarification of constructive and economic issues is one of the educational objectives of our architecture course. It was precisely this know-how that was required for this task. I am very pleased that the Graubünden University of Applied Sciences is competitive throughout Switzerland with its range of courses. "

  • Andermatt becomes a practical field for the Graubünden University of Applied Sciences

    Andermatt becomes a practical field for the Graubünden University of Applied Sciences

    The location sponsors of Andermatt Swiss Alps and the University of Applied Sciences Graubünden cooperate for the purpose of knowledge transfer. According to an identical press release from both organizations, they signed a corresponding agreement on Monday. The aim of this is to build up relevant knowledge through the university and to scientifically support its implementation in practice. In terms of content, the focus is initially on digital customer experience, guest loyalty, data management, networks and sustainability.

    Joint research and service projects are to be implemented in these subject areas. "The cooperation is proof of the high quality of the innovation promotion at the University of Applied Sciences Graubünden and strengthens the exchange with external partners through practical projects", says the rector of the University of Applied Sciences, Jürg Kessler.

    As part of this cooperation, the Andermatt Swiss Alps Group offers the platform to test the results of scientific work in practice. In this way, the holiday destination is to be substantially further developed. "Thanks to the cooperation with the University of Applied Sciences Graubünden, we can further strengthen our uniqueness in individual topics and test and further develop our modernity", Raphael Krucker, CEO of Andermatt Swiss Alps AG, is quoted as saying.