Tag: Gewässer

  • Bergeller Bevölkerung befürwortet vorzeitige Erneuerung der ewz-Konzession

    Bergeller Bevölkerung befürwortet vorzeitige Erneuerung der ewz-Konzession

    Die Konzession von ewz zur Nutzung der Wasserkraft im Bergell ist noch bis Ende 2039 gültig. Seit einigen Jahren verhandelt ewz mit der Gemeinde Bregaglia über eine vorzeitige Rekonzessionierung, mit dem Ziel, diese im Jahr 2026 zu erteilen, um sie ab 2035 in Kraft treten zu lassen. In der konsultativen Gemeindeabstimmung vom 26. Oktober 2023 wurde dieses gemeinsame Vorhaben von der Bergeller Bevölkerung bestätigt.

    Stadtrat Michael Baumer, Vorsteher des Departements der Industriellen Betriebe, zu dem auch ewz gehört, äußerte sich erfreut über dieses Signal und betonte die langjährige Partnerschaft zwischen dem Bergell und der Stadt Zürich.

    Die Gemeinde Bregaglia und der Kanton führen derzeit Abklärungen im Hinblick auf den Heimfall und die Konzessionierung durch. ewz steht bereit, diese Bemühungen zu unterstützen und konkrete Verhandlungen aufzunehmen, um das Verfahren bis Ende 2026 abzuschließen.

    Die Vorbereitungen für die vorzeitige Rekonzessionierung laufen bereits seit 2014, einschließlich der Erstellung einer Schutz- und Nutzungsplanung in Zusammenarbeit mit einer Begleitgruppe. Für ewz ist eine optimierte Energieproduktion bei gleichzeitigem Schutz der Gewässer von großer Bedeutung.

    Seit 1959 produziert das Unternehmen Strom im Bergell und betreibt fünf Wasserkraftwerke sowie den Stausee Albigna. Diese Anlagen erzeugen jährlich etwa 440 GWh Strom, was dem Durchschnittsverbrauch von rund 168.000 Vierzimmer-Haushalten entspricht. Eine vorzeitige Rekonzessionierung würde die Arbeitsplätze sichern und ermöglichte es, sein Engagement im Bergell fortzusetzen, einschließlich Elektroladestationen und einer hochalpinen PV-Anlage auf der Albigna-Staumauer.

    Sie investiert in erneuerbare Energien, wo die natürlichen Ressourcen optimal genutzt werden können und die wirtschaftlichen, umweltverträglichen und akzeptablen Anforderungen erfüllt sind. Die Rekonzessionierung bestehender Wasserkraftanlagen spielt eine wichtige Rolle bei der Förderung dieser erneuerbaren Energiequelle in der Schweiz.

  • City of Zurich wants to reduce heat

    City of Zurich wants to reduce heat

    The city of Zurich is reacting to the heat waves of the past summer and wants to arm the city for future temperature-related stresses. On the one hand, measures are planned to be implemented in new construction projects. And on the other hand, the principle of the sponge city is to be implemented in pilot projects, as can be seen in a communication.

    This principle was developed to minimize flooding. To this end, rainfalls in the city are to be held back like a sponge and only gradually channeled into the water and groundwater. However, this principle is also intended to reduce global warming in Zurich. To this end, part of the Giessereistrasse in Zurich has been converted in a pilot project. For the sponge city principle, many factors such as the gradient of the road, the road surface, permeable curbs and lockable mud collectors must be taken into account. The aim is to ensure that rainwater only runs into the sewer system in winter. In the rest of the year, it should be diverted into the vegetation, where it slowly evaporates and thus contributes to cooling. At the end of the structural work, nine new trees have now been planted.

    The project, which will cost 680,000 francs, is currently designed for the period up to 2024. The Zurich University of Applied Sciences (ZHAW) ensures scientific monitoring.