Tag: nachhaltige Mobilität

  • Ein Quartier ohne Einsprache

    Ein Quartier ohne Einsprache

    Der Luzerner Regierungsrat genehmigte den Bebauungsplan Schützenmatt im Januar 2026. Der Emmer Einwohnerrat hatte ihn bereits am 1. Juli 2025 in zweiter Lesung einstimmig verabschiedet. Nach Ablauf der Beschwerdefrist liegt nun Rechtskraft vor, kein einziger Rekurs wurde eingereicht. Das ist bei einem Projekt dieser Grössenordnung keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Zeichen breiter Akzeptanz.

    250 Wohnungen, 4000 Quadratmeter Leben
    Auf dem Areal entstehen rund 250 Wohnungen in verschiedenen Grössen sowie Gewerbe-, Gastronomie- und Dienstleistungsflächen von insgesamt rund 4000 Quadratmetern. Der Wohnungsmix reicht von kleineren Einheiten über Familienwohnungen bis zu Alterswohnungen . Bewusst konzipiert für alle Lebensphasen und verschiedene Einkommensstufen. Ein Teil der Wohnungen muss als preisgünstiger Wohnraum realisiert werden.

    Weniger Auto, mehr Velo
    Das Mobilitätskonzept setzt klare Prioritäten sodass Fuss, Velo und öffentlicher Verkehr Vorrang haben. Geplant sind über 970 Veloabstellplätze, darunter eine gedeckte, öffentlich zugängliche Velostation mit mindestens 300 Plätzen direkt an der Bahnhofunterführung. Für Autos stehen maximal 120 Parkplätze in der Tiefgarage bereit. Die Velohauptroute entlang der Gleise wird kreuzungsfrei geführt. Somit entfallen Konflikte mit dem Fussgängerverkehr.

    Die Stadt als Schwamm
    Das städtebauliche Konzept stammt von Fischer Architekten, deren Wettbewerbsbeitrag mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde. Im Zentrum steht das Schwammstadtprinzip. Sickerfähige Beläge, Bäume auf natürlichem Boden und begrünte Dachflächen speichern Regenwasser und geben es kontrolliert wieder ab. Mindestens 60 Prozent der Dachflächen werden intensiv begrünt. Das verbessert das Mikroklima und macht das Quartier klimaresilient.

    Ab 2027 wird gebaut
    Mit der Rechtskraft liegt die Umsetzung nun bei den Grundeigentümerschaften. Die Realisierung ist in vier Etappen geplant, ein Bezug der ersten Wohnungen ist ab rund 2030 realistisch. Christine Bopp, Leiterin Planung der Gemeinde Emmen, spricht von einem abgeschlossenen langen Planungsprozess, der nun Planungssicherheit für alle Beteiligten schafft. Emmenbrücke bekommt sein neues Herz und baut es mit Bedacht.

  • First fast-charging station for electric cars opened in Adelboden

    First fast-charging station for electric cars opened in Adelboden

    Adelboden now has its first direct current fast-charging station for electric cars. According to a press release, the station at Licht- und Wasserwerk Adelboden AG(LWA) at Dorfstrasse 36 has a capacity of 50 to 100 kilowatts. This means that electric cars can be charged within 30 to 60 minutes. LWA now offers a total of 20 public charging points at six locations in Adelboden.

    LWA sees the fast charging station as a milestone for sustainable mobility in Adelboden. “Every charging break is an invitation to explore Adelboden’s village centre,” says Pascal von Allmen, Managing Director of LWA, in the press release. This benefits not only car drivers, but also local businesses.

  • Track construction and modernisation at Speicher station

    Track construction and modernisation at Speicher station

    According to a press release, the Dietiker construction company Walo Bertschinger AG is contributing its many years of experience in track construction in the municipality of Speicher. Construction work is underway there to remodel the railway station. Walo is carrying out the track and points work to optimise the track systems for smooth rail traffic. According to the information provided, Walo is helping “to ensure that railway lines remain sustainable, safe and reliable so that the mobility of today and tomorrow is guaranteed”.

    The construction work is expected to last until mid-September 2025 and will include the creation of comfortable and barrier-free platforms, new surfaces and drainage systems for greater safety and durability. The lighting and equipment are also to be modernised for a pleasant station experience.

    The municipality of Speicher in the canton of Appenzell Ausserrhoden is pursuing plans for greater sustainability. These include the increased use of renewable energies, energy-efficient construction and environmentally friendly mobility. The railway station renovation is also one of the sustainability projects in Speicher. The municipality is endeavouring to equip it with LED lighting, ecological materials and barrier-free access. The aim is to create a climate-friendly and modern public transport system.