The “Neue Freistatt” sustainable housing project, designed by Brügger Architekten and Studio Vulkan Landschaftsarchitektur, is taking shape in Thun. The aim of the project is to develop the town centre to provide affordable living space for a broad section of the population. The plans include 260 flats, a post office, a neighbourhood centre with a café, a kindergarten and a daycare centre. The city of Thun and the property developers, GBWG Freistatt and the Municipal Pension Fund, have jointly honed the project over the past year, and the indicative project is now available, which will serve as the basis for the actual construction project.
The Municipal Pension Fund of Thun and GBWG Freistatt have agreed on the division. The pension fund will take over the buildings on Länggasse up to the Mattenstrasse-Länggasse roundabout, while GBWG Freistatt will take over the buildings along Jägerweg and all buildings on Mattenstrasse and out of town from the roundabout. Both parties are working closely together on the infrastructure, outdoor areas and car parks.
The urban development concept is based on a garden city idea with a high proportion of greenery, optimised routing and high ecological standards. . The buildings along Jägerweg and Länggasse emphasise the structure of the site. Four- to seven-storey buildings are planned here, allowing for different types of housing. A public open space between the buildings and the Lindenplatz square with a community centre form the heart of the “Neue Freistatt”.
During further development, the focus was placed on issues such as volume staggering, roof design and shading, whereby the building heights and shadows were deemed acceptable. A revised traffic concept rounds off the project. The referendum is scheduled for spring – summer 2024 and the start of construction is planned for 2025. Realisation will take place in three successive stages, with the first flats expected to be ready for occupancy from 2027. Interested parties can be kept up to date via the neuefreistatt.ch website.
Tag: Quartierzentrum
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sustainable “Neue Freistatt” housing project takes shape
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Papillon: Vielfältiger Wohnraum
Wie ein Schmetterling entfaltet sich das neue Quartier «Papillon» bei Köniz. Der «letzte Flügelschlag» ist auf 2028 geplant. Bis dann finden hier rund 2000 Menschen einen neuen Lebensraum – inmitten von Wäldern und Wiesen. Die insgesamt acht Baufelder werden auf einer Gesamtfläche von
324’000 m2 schrittweise entwickelt.
Bereits bewohnt sind die rund 250 Wohnungen von «Aurora» und «Eisvogel». Die sechs hofartig angelegten Gebäude des «Monarch» umfassen 218 1,5- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen. Diese sind im Herbst 2022 bezugsbereit. Den Auftakt zum östlichen Teil bildet ab 2025 der «Feuerfalter» mit 240 Wohnungen. Dieser erfüllt unter anderem mit Wärmedämmungen und Holzfassaden die Anforderungen an ein «Plusenergie-Quartier» und «2000-Watt-Areal». In den sechs Gebäuden von «Cleopatra» entstehen ab 2023 120 Miet- und STWE-Wohnungen mit nachhaltiger Bauweise. In den letzten drei Baufeldern «Apollo», «Heliconius» und «Pallidana» werden rund 300 weitere Wohneinheiten realisiert. Im ganzen Quartier wird nachhaltig und klimaneutral gebaut. Das Ziel: Mindestens 50 Prozent des Jahresenergiebedarfs vor Ort selbst zu produzieren. So werden beispielsweise Photovoltaik- und Wärmepumpen-Anlagen errichtet.
Die insgesamt rund 1000 Miet- und Eigentumswohnungen eignen sich mit ihren Grössen von 40 bis 130 Quadratmetern für Singles, Paare und Familien. Dreimal pro Stunde hält ein Bus in der Papillonallee. Direkt vor der Haustür finden die Bewohnerinnen und Bewohner Einkaufsmöglichkeiten, eine Kita, Schule, Sportplatz sowie soziale und gemeinschaftliche Angebote. Eine Sozialplanerin ist eigens dafür da, den Gemeinschaftsgeist zu fördern. Von der Interessengemeinschaft «Eisvogel»
werden regelmässig Quartierfeste, Bastelnachmittage, Schachturniere und
andere gemeinschaftsfördernde Akti-vitäten veranstaltet. «Ruedü» bietet frische Bio-Lebensmittel von lokalen Produzenten im 18 Quadratmeter grossen Holzcontainer rund um die Uhr zur Selbstbedienung an. Der nahe Wald und die «Tubetränki» sowie die «Allmend» mit Grillplätzen und Fernsicht in den Jura sind zudem beliebte Destinationen für Erholungssuchende, Ausflügler, Sport- und Naturfreunde.
Dieser Pavillon beherbergt die «IG Eisvogel». In absehbarer Zeit bildet der Weiler Ried als Quartierzentrum das Herzstück der Siedlung: Ein aus Leichtholz erbautes PRISMA-Gebäude wird neben einem Lebensmittelladen, Gewerbeflächen sowie Gastronomie auch Loftwohnungen beherbergen. Zusätzlich werden drei neue Mehrfamilienhäuser gebaut. Und in einem der ehemaligen Bauernhäuser ist ein Gemeinschaftsraum für die Quartierbewohner vorgesehen.

Blick vom nahegelegenen Waldrand auf das Quartier.