Tag: Renditen

  • Regulations make economic property investments more difficult

    Regulations make economic property investments more difficult

    According to the study, complex regulations, long processing times and tenant protection are increasingly burdensome for institutional investors. 92 per cent of the investors surveyed criticised the lengthy processes with authorities and objections. The increasing requirements mean that investments are increasingly being relocated to urban centres and rural areas, where the bureaucratic burden is lower.

    Refurbishment backlog and declining living comfort
    The stricter regulations are not only leading to a decline in new builds in cities, but also to delays in urgently needed refurbishments. This exacerbates the already existing housing shortage in urban regions and impairs the quality of life of residents by postponing renovation measures.

    Focus on sustainability, but social aspects take a back seat
    Despite the regulatory hurdles, around half of investors are prepared to forego returns in the short term in favour of sustainability. In the long term, however, they expect these investments to be amortised through higher returns and increases in value. However, the study shows that social sustainability lags behind ecological and economic aspects in the list of priorities.

    Outsourcing on the rise
    Another interesting development is the increase in the outsourcing of administrative tasks. The outsourcing of data sovereignty is particularly surprising, as this creates a high level of dependency on service providers. Portfolio and asset management functions are also increasingly being outsourced to external partners.

  • Investors are lining up for key properties

    Investors are lining up for key properties

    The real estate market in 2021 was turbulent for investors. This is how the real estate market report 2022 from CSL Immobilien summarizes the situation in the past year. Prices for central locations reached record highs. Yields fell accordingly.

    In a press release , CSL Immobilien cites the “Zurich Gold Coast community” Zumikon as an example of bidding processes that drive prices for office and residential buildings well connected to city centers to new record highs. There, the community had an empty fire station building next to a public transport station estimated at 8.7 million francs. It was sold for around 21 million Swiss francs. But first-class real estate “still has no alternative”, CEO Yonas Mulugeta explains this development, which can be observed in the centres.

    The periphery, on the other hand, is seeing rising vacancies: in the past six months, the office space on offer in the greater Zurich area has increased to 910,000 square meters (previous year: 812,000 square meters) or by 12 percent. The same can be seen in the economic areas of Berne (+14 percent) and Geneva (+12 percent).

    This price development led to new lows in net initial yields in most segments of the investment market last year. A sideways movement was expected. Residential properties of first-class quality yielded a national average of 1.9 percent compared to 2.35 percent in the previous year. At 1.9 percent (previous year 2.35 percent), top office properties fell to the level of residential properties.

    Private individuals had to dig deeper into their pockets to buy their own homes. Due to the pandemic, there was also an increase in demand for large rental apartments that also offer space for working from home. Accordingly, the proportion of vacant 1 to 2.5 room apartments in the canton of Zurich rose to 27 percent (previous year 22 percent). Viewed across the country as a whole, the vacancy rate fell to 1.54 percent (previous year: 1.72 percent).

  • Investors are lining up in front of first-class properties

    Investors are lining up in front of first-class properties

    Wer heute eine Immobilie an bester Lage erstehen will, braucht viel Geld und Geduld. Vor Büro- und Wohngebäuden mit hervorragender Erschliessung bilden sich heute lange virtuelle Schlangen von Investoren, die ihre Mittel möglichst sicher anlegen wollen. Bieterverfahren treiben die Preise auf neue Höchstwerte: In der Zürcher Goldküsten-Gemeinde Zumikon etwa erwarb ein Käufer kürzlich ein nicht mehr benötigtes, nur eine Minute neben einer ÖV-Station gelegenes Feuerwehrgebäude mit einigen Wohnungen für rund CHF 21 Mio. 37 Interessenten hatten sich beworben, der Endpreis lag fast zweieinhalb Mal so hoch wie der von der Gemeinde aufgrund einer professionellen Schätzung vorgegebene Mindestpreis von CHF 8.7 Mio. Im Fokus der Anleger standen 2021 vor allem sogenannte Core-Objekte: “Als risikoarme Anlageklasse sind erstklassige Immobilien nach wie vor ohne Alternative”, begründet Yonas Mulugeta, CEO von CSL Immobilien, diese in den Zentren beobachtbare Entwicklung.

    Die Preisentwicklung führte 2021 dazu, dass die Netto-Anfangsrenditen in den meisten Segmenten des Investmentmarkts weiter auf neue Tiefstwerte sanken – dies, obwohl die meisten Investoren eher eine Seitwärtsbewegung erwartet hatten. Wohnliegenschaften erstklassiger Güte rentierten im Landesschnitt mit 1.85% (Vorjahr 2.1%). Noch stärker sanken die Renditen für Top-Büroobjekte: Diese fielen mit 1.9% (Vorjahr 2.35%) sogar knapp auf das Niveau der Wohnimmobilien.

    Ein Grund dafür: Investoren, die im Wohnmarkt nicht mehr zum Zug kamen, wichen in den Büromarkt aus. Auf Interesse stiessen 2021 auch Gewerbe- und Logistikimmobilien – dies als eine weitere Ausweichbewegung von Investoren, die vom boomenden Onlinehandel profitieren wollen.

    Leere Büros in der Peripherie

    Auch die Unternehmen fokussierten ihre Nachfrage 2021 noch stärker auf zentrale Standorte. Der grössere Teil der in den vergangenen sechs Monaten verfügbaren Büroflächen von 2.43 Mio. m2 (Vorjahr 2.26 Mio. m2) entfiel deshalb auf Liegenschaften ausserhalb der städtischen Zentren. Im Wirtschaftsraum Zürich waren in den vergangenen sechs Monaten rund 910’000 m2 Bürofläche inseriert (Vorjahr 812’000 m2). Damit ist das Angebot innerhalb eines Jahres um 12% gestiegen – ähnlich stark wie in den Wirtschaftsräumen Bern (+14%) und Genf (+12%).

    Der Fokus der Unternehmen auf zentrale Bürostandorte ist insbesondere auch auf die Pandemie zurückzuführen. Viele Mitarbeitende haben sich an das Homeoffice gewöhnt. Um sie zumindest teilweise zurück ins Büro zu holen und dort einen neuen Alltag zu etablieren, muss dieses attraktiv sein. Neben der zentralen Lage mit guter Verkehrsanbindung gehört dazu ein ansprechendes Interieur, das Kreativität und Teamprozesse fördert. Unternehmen, die dies nicht bieten können, haben auf dem Arbeitsmarkt einen Nachteil.

    Eigenheimpreise flächendeckend gestiegen

    Auch im Wohnmarkt machte sich die Pandemie bemerkbar: Das Zuhause gewann an Bedeutung. Gleichzeitig löste das Homeoffice in vielen Haushalten ein Platzproblem aus. Dies führte zu einer steigenden Nachfrage – insbesondere im Eigentumssegment, das weiterhin vom attraktiven Finanzierungsumfeld profitiert. Auf der Angebotsseite kam nur wenig Neues hinzu. Die Folge waren fast flächendeckend steigende Preise für Eigenheime. Dieser Trend dürfte sich 2022 fortsetzen – die Hypothekarzinsen bleiben auf tiefem Niveau, auch wenn sie zuletzt leicht gestiegen sind.

    Im Mietwohnungssegment wirkte sich die gestiegene Nachfrage insbesondere strukturell aus: Gesucht waren 2021 vor allem grössere Objekte, während das Interesse an 1- bis 2.5-Zimmer-Wohnungen an vielen Lagen spürbar abnahm. Die Erfahrung von CSL Immobilien im Markt zeigt: Paare beziehen heute kaum mehr eine 2.5-Zimmer-Wohnung, sondern suchen mindestens eine Wohnung mit 3.5, lieber noch mit 4.5 Zimmern. Dies zeigt sich auch in den Zahlen: Im Kanton Zürich stieg der Anteil der 1- bis 2.5-Zimmer-Wohnungen unter den leerstehenden Wohnungen 2021 auf 27%, ein Jahr zuvor lag dieser noch bei 22%.

    Die Leerstandsquote im Wohnmarkt sank 2021 aufgrund der grossen Nachfrage über das ganze Land gesehen auf 1.54% (Vorjahr 1.72%).

    Allerdings zeigt die Quote grosse regionale Unterschiede. Im Vergleich der grössten Agglomerationen weist Zug mit 0.4% den tiefsten Wert auf, Olten-Zofingen mit 3.8% den höchsten. Im Kanton Zürich lag die Leerstandsquote 2021 bei 0.72% (Vorjahr 0.91%). In der Stadt Zürich stieg die Leerstandsquote 2021 zwar minimal an, zeigte aber mit 0.17% (Vorjahr 0.15%) immer noch einen äusserst ausgetrockneten Markt.