Tag: Schweizer Ingenieur- und Architekturverein

  • Einblick in die Auswahl für zirkuläres Bauen

    Einblick in die Auswahl für zirkuläres Bauen

    Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) hat für seinen erstmalig vergebenen Preis eine Shortlist von neun Projekten und Prozessen veröffentlicht. Emanuel Christ, der Jurypräsident, erläutert den Auswahlprozess und die Kriterien, die für die Nominierungen ausschlaggebend waren.

    In intensiven Diskussionen an zwei Jurytagen wurden 169 Projekte begutachtet und bewertet. Dank einer sorgfältigen Vorbereitung und der Aufteilung der Jury in Arbeitsgruppen konnte jedes Projekt eingehend analysiert werden. Diese Herangehensweise ermöglichte eine effiziente und gründliche Prüfung der Einreichungen.

    Für die Bewertung der Projekte griff die Jury auf die acht Kriterien des Davos Qualitätssystems für Baukultur zurück. Diese umfassenden Kriterien ermöglichten eine multidimensionale Analyse der Projekte und unterstützten die Jury in ihrer interdisziplinären Arbeit. Diese Herangehensweise gewährleistete eine umfassende Betrachtung jedes Projekts, was essenziell für die Bewertung im Bereich Planung und Bau ist.

    Die nominierten Projekte zeichnen sich durch ihre klaren Konzepte, qualitativ hochwertige Umsetzung und überzeugende Präsentation aus. Sie umfassen eine breite Palette von Entwürfen, von kleineren bis zu großangelegten Projekten, die sowohl mit der Landschaft und Natur interagieren als auch klassische Bauprojekte umfassen. Trotz ihrer Vielfalt teilen alle Projekte ein gemeinsames Verständnis für zirkuläres Bauen. Sie reflektieren die Idee, dass Bauen Teil eines ökologischen Kreislaufs ist, unabhängig davon, ob mit neuem oder altem Material gearbeitet wird.

    Christ betont, dass zirkuläres Bauen nicht zu zurückhaltenden Projekten führt, sondern im Gegenteil zu solchen, die einen starken und leidenschaftlichen Gestaltungswillen zeigen. Für ihn persönlich war die Mitwirkung in der Jury eine bereichernde Erfahrung, die ihm neue Einblicke in die aktuelle Baupraxis und die Vielfalt der Planungs- und Bauprojekte in der Schweiz vermittelte.

  • Student creates concept for Bündner Crotti

    Student creates concept for Bündner Crotti

    Lucas Buschauer has received recognition from the Swiss Association of Engineers and Architects ( SIA) for his semester thesis. This has the technical college Grisons now informed . The graduate of architecture studies at the University of Applied Sciences in Graubünden is planning a revival as a brewery for some unused Crotti in Bondo in Graubünden.

    The SIA specialist group for the preservation of buildings awards diploma and semester theses throughout Switzerland that present outstanding concepts for the exemplary handling of existing buildings and their preservation. This year a total of eleven works were selected.

    Buschauer's semester thesis provides for the renewed use of some Crotti that were spared from the landslide in 2017. These little houses on the shady hillside were once used as natural refrigerators. He wants to convert it into a brewery and a meeting place for the village. Different uses are planned for the individual Crotti. For example, the first crotto would catch the spring water flowing by, and two more would be converted into malthouses. Four of these crotti are intended for the brewing process. He has also planned an inn and a master brewer's apartment.

    "Lucas Buschauer's semester thesis impresses with its careful research, a captivating concept idea, which was implemented carefully and in detail and is presented convincingly," said the jury's explanation. As head of the study Christian Auer emphasizes, in addition to the architectural design, “the clarification of constructive and economic issues is one of the educational objectives of our architecture course. It was precisely this know-how that was required for this task. I am very pleased that the Graubünden University of Applied Sciences is competitive throughout Switzerland with its range of courses. "