Tag: Visibilität

  • Profit increase of over 6% at Swiss Prime Site

    Profit increase of over 6% at Swiss Prime Site

    The key figures for 2022 are characterized by two factors: on the one hand, the Akara Group from Zug was included in the scope of consolidation for the first time with the closing on January 10, 2022, and on the other hand, the consolidated financial statements for 2022 were prepared in accordance with the IFRS accounting standard and the previous year's figures were adjusted accordingly.

    Interest rate turnaround heralded, but resistant Swiss real estate market
    In the year to date, the Swiss economy has continued on its growth course, despite geopolitical challenges, supply chain problems and rising prices. With an increase of 105,000 jobs in the service sector over the past 12 months and a record 114,000 vacancies, the outlook for the economy remains positive. The key interest rate increase by the Swiss National Bank (SNB) by 50 basis points in June 2022 is intended to prevent inflation, which is also increasing in Switzerland, from spreading to goods and services across the board. Inflation here is still below that in the European markets. Despite the further interest rate hikes announced by the SNB for 2022, we are still in a negative real interest rate environment. This favors real value investments such as real estate. Accordingly, we have only seen isolated reactions in the real estate market so far. First-class locations continue to be in demand by tenants and investors.

    Increase in operating income and good rental income
    The positive business development of the Swiss Prime Site Group is reflected in the increase in operating income by 2.5% to CHF 378.9 million. All group companies contributed to this. In the first half of 2022, we were able to newly let or re-let an area of over 102,000 m2 [47,000 m2] in our own real estate portfolio. This often happened on better terms and led to an increase in rental income to CHF 214.2 million (+1.9% on a comparable basis). The vacancy rate was reduced to 4.4% [4.7%]. The WAULT is still 5.5 years [5.6 years]. The rental successes more than compensated for the rent of CHF 3.3 million from the modernization project on Müllerstrasse in Zurich, which was still included in the first half of 2021, as well as the absence of the sale of properties as part of our capital recycling strategy. This involved a portfolio with seven properties, which was sold to the newly launched “Swiss Prime Site Solutions Investment Fund Commercial”, as well as two other properties in St. Gallen. This resulted in a pre-tax profit of CHF 14.7 million. Sales profits will increase significantly again in the second half of 2022 due to real estate sales already signed in the amount of more than CHF 165 million (including house B “Espace Tourbillon” in Plan-les-Ouates).

    Further details: sps.swiss/en/media/media-releases

  • University of Applied Sciences on the way to the future

    University of Applied Sciences on the way to the future

    Die Fachhochschule Graubünden (FHGR) – die achte öffentlich-rechtliche Fachhochschule der Schweiz – ist heute auf fünf Standorte in neun Gebäuden innerhalb der Stadt Chur verteilt. Die Anzahl Studierender sowie das Forschungsvolumen der FHGR nehmen weiterhin zu. Die bestehenden Standorte bieten zu wenig Räumlichkeiten und Ausbaumöglichkeiten, um die Hochschule in Zukunft optimal aufzustellen. Bislang fehlt beispielsweise der Raum für den Austausch zwischen den Disziplinen sowie für die informelle Kommunikation zwischen den Studierenden und den Dozierenden. Darüber hinaus sind derzeit zu wenige studentische Arbeitsplätze vorhanden, die den heutigen Anforderungen genügen. Durch die Verteilung der Gebäude über die Stadt fehlt der Hochschule zudem die architektonische Visibilität.

    Aus diesen Gründen hat der Kanton Graubünden entschieden, das Fachholschulzentrum am Standort Pulvermühle neu zu erstellen. Hier befindet sich seit 1993 der Hauptsitz der FHGR. Der Neubau soll ein zusammenhängendes Bildungs- und Forschungszentrum ermöglichen, das von der Diversität und interdisziplinären Zusammenarbeit aller Organisationseinheiten lebt. Die Projektleitung wurde dem Hochbauamt Graubünden übertragen. In einem Wettbewerbsverfahren wurde aus den 57 eingegangenen Bewerbungen ein Generalplanerteam selektioniert, welches die Vorgaben und Ziele der Regierung bezüglich Funktionalität, Ortsbau und Architektur überzeugend umsetzt und die Realisierung in der geforderten Qualität und Wirtschaftlichkeit sowie unter Einhaltung der Kosten- und Terminvorgaben garantieren kann.

    Das Siegerprojekt überzeugt mit Nachhaltigkeit und Funktionalität
    Die Entscheidung fiel auf das Team rund um das Projekt «Partenaris». Den Lead übernimmt dabei das Zürcher Architekturbüro Giuliani Hönger Architekten. Überzeugt hat das Projekt die Jury durch die gleichmässige Berücksichtigung der Kriterien Architektur, Tragwerk, Nachhaltigkeit und Funktionalität. «Partenaris» sieht eine städtebauliche Positionierung des Neubaus vor – unter Einbezug der bestehenden Gebäude und durch die sorgfältige Gestaltung eines parkähnlichen Aussenraums. So wird ein attraktives Hochschulareal geschaffen. Die Planung berücksichtigt ausserdem die gewünschte Nutzungsflexibilität.

    Die erste Etappe sieht einen viergeschossigen U-förmigen Baukörper mit einer zentralen, rund 1200 Quadratmeter umfassenden Eingangshalle vor. Dabei öffnen sich die drei Gebäudeflügel nach Süden zur Pulvermühlestrasse hin und interagieren mit den bestehenden Gebäuden. Der Neubau wird als Hybrid-Skelettbau ausgeführt.

    Mittels Passerelle wird es mit dem Neubau verbunden. Die Obergeschosse sind für Nutzungen der Institute und Departemente vorgesehen, wobei der Öffentlichkeitsgrad und damit die Publikumsintensität mit jedem Stockwerk abnimmt. Das Raumprogramm wird mit vergleichsweise wenig Geschossfläche flächeneffizient umgesetzt. Dank der strukturierten Bauweise und ressourcenschonenden Materialisierung können die Werte bei der Grauen Energie auf einem guten Niveau gehalten werden. Im Westen entsteht zudem eine neue Terrasse. In der zweiten Etappe wird das bestehende Gebäude P57 in Richtung Westen erweitert.

    Aus Sicht des Kantons Graubünden ist die Realisierung des Fachhochschulzentrums hinsichtlich Bildung, Forschung und auch innovationspolitisch von grosser Wichtigkeit. Denn der Mangel an Fachkräften, insbesondere in den technisch-naturwissenschaftlichen Disziplinen, hat Auswirkungen auf die Bündner Unternehmen: Diesen fehlen das nötige Wachstum und die gewünschte Entwicklung. Die neue Fachhochschule soll junge Leute ausbilden, fördern und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Bündner Volkswirtschaft stärken.

    Das Siegerprojekt wird in einem nächsten Schritt planerisch weiterbearbeitet. Danach muss es vom Grossen Rat genehmigt werden. Erhält «Partenaris» grünes Licht, soll Ende 2024 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Im Jahr 2028 soll der Neubau bezugsbereit sein. Der Studienbetrieb läuft während den Umbauarbeiten weiter wie gewohnt.

    Die Visualisierung zeigt den zukünftigen Campusplatz.
    So soll das Foyer des Neubaus dereinst aussehen.