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  • Cervelli immobiliari: viene conteggiata la vendita al dettaglio fissa

    Cervelli immobiliari: viene conteggiata la vendita al dettaglio fissa

    Am Dienstagmorgen gab es per Internet zum zweiten Mal das neu geschaffene Format «Real Estate Brains». Das Thema lautete «Ist der Handel tot – es lebe der Handel!». Im Detail: Wie gross ist aktuell das Problem für die Vermieter? Wer profitiert vom sich wandelnden Handel? Wie sieht der Einzelhandel nach der Corona-Krise aus? Die Branchenprofis Susanne Eickermann-Riepe, Partner & German Real Estate Leader bei PwC (Pricewaterhouse Coopers), Marcel Stoffel, CEO Swiss Council of Shopping Places und Nico Schröder, Bereichsleiter Innovation bei Aachener Grundvermögen mit Sitz in Köln (D) präsentierten in Kurzreferaten ihre Thesen.

    «Der Handel hatte es schon vor der Krise schwer»

    Susanne Eickermann-Riepe, Partner & German Real Estate Leader bei PwC, ist überzeugt: «Es gibt immer mehr Lösungen als man denkt.» Man müsse sich vorbereiten – auch für eine nächste Welle der Entscheidungen im 3. und 4. Quartal. Es sei wichtig, seine Möglichkeiten genau zu kennen und bereit zu sein, schnelle Entscheidungen zu treffen.  Vermietern und Mietern rät sie, fair zu bleiben: «Man wird sich auch nach der Krise daran erinnern, wie ein Unternehmen die Krise gemanagt hat.» Vermieter müssten zudem bedenken, dass der Ersatz von Mietern, die man in der Krise verliert, teuer werden könne.

    Immobilienbewerter könnten zurzeit zwar die Bonität der Mieter und das Risiko der Branche analysieren: «Allerdings haben wir momentan keinen aktiven Markt. Man muss mit einer längeren Vermarktungsdauer rechnen sowie mit Mietanpassungen oder Mietausfall im Betriebsbereich. Auf der Finanzseite ergeben sich auf Mieter- und Vermieterseite Liquiditätsprobleme.» Die Banken seien hier ein wichtiger Partner und im besten Fall Teil solidarischer Lösungen.

    Laufende Transaktionen würden weitestgehend wegen zahlreicher Unsicherheiten gestoppt oder verschoben. PwC schätzt, das BIP in Deutschland werde im 2020 bei -5,8 % bis  -9,3% liegen. Bei den möglichen Szenarien sei man am Best Case (V-Kurve) bereits vorbei. «Wir sind aktuell eher in einem Base Case 1 (U-Kurve) oder Base Case 2 (W-Kurve), wo die U-Form darauf hindeutet, dass wir in den nächsten zwei Jahren noch Beeinträchtigungen sehen werden», sagt die Expertin. Unternehmen sollten am besten mit einem U-Szenario planen.

    Abschliessend hält Eickermann-Riepe fest: «Der Handel hatte es schon vor der Corona-Krise schwer. Jetzt wird es ernst. Vor allem der Non-Food-Handel leidet.» Der Onlinehandel dürfte auch in Zukunft stark bleiben. Auch bei den Lebensmitteln dürfte er zunehmen. Der Non-Food-Handel könnte vermehrt auf Kurzzeit-Mieten setzten; will heissen, dass Flächen nur für eine gewisse Zeit gemietet werden.

    «Concept- und Pop-Up-Stores sind die Zukunft»

    Marcel Stoffel, CEO Swiss Council of Shopping Places, macht deutlich, dass die Branche bereits vor dem Lockdown mit Problemen wie Umsatzrückgängen zu kämpfen hatte – vor allem in den Non-Food-Märkten. Generell sehe man schon länger eine Transformation im Retail bei den Shoppingcentern – auch ausgelöst durch die Multichannel-Thematik. Temporär geschlossene Geschäfte machten sich teils Gedanken über eine Umnutzung, wenn es keine Nachvermietung im Retail gebe. Auch die Repositionierung vom reinen Shoppingcenter zu einem Mixed-Use-Center sei immer öfters Thema.

    Laut Stoffel dürfte sich mit den vielen Erst-Nutzern von Online-Shopping dieser Absatzkanal etablieren. Eine noch vor dem Lockdown von Shopping Places durchgeführte Umfrage mit 173 Experten im Zeitraum vom 25. Februar bis 9. März 2020 zeigt: 60,8 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Umsätze weiter sinken werden. 72,3 Prozent prognostizieren eine sinkende Nachfrage bei Retailflächen und 82,3 Prozent gehen von weiteren Geschäftsschliessungen in Shoppingcentern der Agglomerationen aus. Im stationären Handel dürften vor allem Bijouterien, Optiker, Sportartikel, Drogerien/Apotheken sowie Lebensmittel gute Chance haben. Der Bekleidungsindustrie, Unterhaltungselektronik und Papeterie werden geringe Chancen zugesprochen. Im Bereich Umnutzung von Flächen könnte die Kosmetik-/Beauty-Branche einspringen wie auch Anbieter von Fitnessaktivitäten oder Co-Working-Gemeinschaften sowie Gastronomie-Konzepte und Angebote aus dem medizinischen Bereich.

    «In den letzten acht Jahren wurden in der Schweiz rund 5000 Geschäfte geschlossen, die Schliessungen dürfte sich weiter beschleunigen. Der klassische Retail wird sich zugunsten von Concept- und Pop-Up-Stores, Showrooms oder Retail-Labs hin verschieben», sagt Stoffel. Service- und Dienstleistungsanbieter würden in den Shoppingcentern zunehmen wie auch alle Angebote rund um das Thema Erlebnis/Freizeit. «Die gesamte Umnutzungsthematik hat für Eigentümer und Investoren zur Folge, dass man zukünftig mit tieferen Mieten rechnen muss und gleichzeitig für die Bewerkstelligung der Umnutzung höhere Investitionen anfallen.» Er sieht langfristig vor allem mittelgrosse Shoppingcentern mit Flächen von 20’000 bis 25’000 Quadratmetern bedroht: Sie seien zu gross für regionale Nahversorgungscentern und zu klein für weitere Nutzungen wie Healthcare etc.

    «Der Mensch rückt wieder in den Fokus»

    Die Aachener Grundvermögen misst seit zwei Jahren mit Lasergeräten die Passantenfrequenz in den Fussgängerzonen Deutschlands, wie Nico Schröder, Bereichsleiter Innovation bei Aachener Grundvermögen, sagt. Die Daten sind kostenfrei im Internet abrufbar und würden in dieser Zeit deutlich zeigen: Die Menschen bleiben wie angeordnet zu Hause. Solche Messungen seien auch in der Schweiz vorgesehen, die Installation aufgrund der herrschenden Corona-Krise aber noch nicht möglich.

    Die Gruppe der über 64-Jährigen mache normalerweise in den Zentren rund 20 Prozent aus. Nach der Lockerung dürften vor allem die Jüngeren wieder in die Innenstädte strömen: «Menschen sind soziale Wesen, sie vermissen während des Lockdowns den persönlichen Austausch und das Beisammensitzen.» Dies könnte nach der Krise eine echte Chance für den Einzelhandel sein: «Händler, die sich wieder auf den Menschen fokussieren statt auf Rabattschlachten könnten in Zukunft profitieren», sagt Schröder.

    Die Gastronomie hat bereits in der Zeit vor der Krise floriert. Sie wird auch danach stark sein, ist Schröder überzeugt. Aachener Grundvermögen ist vor allem in beliebten Shoppingstrassen grösserer deutscher Innenstädte aktiv. Sie führt rund 350 Einzelhandelsimmobilien – knapp 85 Prozent davon sind in Deutschland. Ihre Mieter sind hauptsächlich klassische Modehändler, Filialen von Schuhketten oder Anbieter von Konsumentenelektronik. Als mögliche Gewinner im Einzelhandel nennt er Anbieter von Retail-Experience.

  • Cervelli immobiliari: Corona porta alla crisi immobiliare?

    Cervelli immobiliari: Corona porta alla crisi immobiliare?

    Real Estate Brains è il nome del nuovo formato online per i professionisti immobiliari per i professionisti immobiliari della regione DACH, che è un progetto congiunto di Swiss Circle, SwissPropTech e Builtworld. La prima edizione ha suscitato vivo interesse: martedì mattina, 140 professionisti del settore hanno seguito il Dr. Dr. Christoph Schumacher , Global Head Real Estate presso Credit Suisse Asset Management, Thomas Schnabel , avvocato e partner di Osborne Clarke e Dr. Stefan Fahrländer , fondatore e partner di Fahrländer und Partner. Roman H. Bolliger, CEO di Swiss Circle, ha guidato l’ora del divertimento.

    “La pula si separa dal grano”

    Tutto è iniziato con il Dr. Stefan Fahrländer di Fahrländer e partner. Ha osservato: “Il blocco ha un impatto enorme sui bilanci nazionali e un impatto notevole sui mercati degli utenti e delle transazioni”. Fondamentalmente, i paesi si sono comportati in modo simile. La regolamentazione non diminuirà, al contrario: “Esiste il rischio che la regolamentazione aumenti più fortemente, così come la tassazione”.

    Dr. Stefan Fahrländer, fondatore e socio, Fahrländer e socio

    Occorre fare una distinzione tra effetti a breve e medio termine, ha affermato Fahrländer. A breve termine, ovvero con una durata di 2-3 mesi, il mercato immobiliare nella regione DACH dovrebbe riprendersi rapidamente. Gli effetti primari si avvertiranno nel segmento di alto livello. Il mercato degli immobili commerciali, d’altra parte, è influenzato da insolvenze e riduzioni del reddito da locazione. “Qui si possono prevedere carenze di utili a breve termine”, ha dichiarato Fahrländer. Se la durata è breve, il tasso di posti vacanti per lo spazio al dettaglio può aumentare e il comportamento dei consumatori e la domanda di spazi per uffici possono subire un leggero spostamento permanente. Nei mercati delle transazioni, tuttavia, gli affari correnti continuerebbero. Gli obiettivi di bilancio 2020 dovrebbero essere raggiungibili.

    Le cose sono diverse, secondo Fahrländer, quando la crisi dura almeno 6 mesi: il mercato immobiliare dovrebbe quindi avvicinarsi di più, soprattutto nella periferia, ci si può aspettare posti vacanti. Il mercato immobiliare commerciale dovrebbe affrontare gravi fallimenti a causa di fallimenti e tagli di capacità. Un blocco di lunga durata sposterebbe in modo permanente il comportamento dei consumatori e la domanda di spazi per uffici. Fahrländer dichiarò: “La pula si separa dal grano. L’avversione al rischio preme sulla costruzione di terreni e sui prezzi dei progetti. Chiunque debba vendere deve concedere sconti. In alcuni casi, azioni e beni immobili grezzi vengono ritirati dal mercato, perché ora non è il momento giusto. »

    La domanda cruciale è stata espressa da Fahrländer: “Quanto durano le restrizioni?” Resta da vedere quanto sarà grave la recessione e come sgonfiare il debito. Ma è di buon umore che il settore immobiliare se la cava bene nonostante tutto. Il settore immobiliare potrebbe effettivamente rivelarsi “l’oro concreto” di domani, come ha affermato Roman H. Bolliger.

    “Ci saranno adeguamenti nei settori ufficio e vendita al dettaglio”

    Le enormi restrizioni nel settore immobiliare causate dal virus corona hanno il Dr. Christoph Schumacher, Global Head Real Estate, Credit Suisse Asset Management, inizialmente sottovalutato. Oggi afferma: “Vediamo anche volatilità in borsa nei mercati immobiliari. Con il blocco, siamo stati limitati come industria, specialmente nei settori della vendita al dettaglio e degli hotel. » Schumacher è sostanzialmente della stessa opinione di Fahrländer: “Dobbiamo distinguere tra conseguenze a medio e lungo termine”. Al momento vede che la maggior parte delle transazioni avviate sarà completata. “Soprattutto nel core business immobiliare, le misure sono fortunatamente attuate come sono state decise prima della crisi”.

    Dr. Christoph Schumacher, Global Head Real Estate, Credit Suisse Asset Management

    Schumacher è attualmente riluttante a fare nuove transazioni. Ma ci sono anche quelli che vedono opportunità nella crisi: “Soprattutto le imprese familiari e gli investitori che hanno una quantità sorprendente di liquidità stanno entrando nel mercato immobiliare”. Le proprietà elencate sono di particolare interesse e attualmente si vedono sconti fino al 40% e oltre nei mercati volatili di Inghilterra e Asia. Nel caso di immobili non quotati, in cui il Credit Suisse è molto attivo, le possibilità sono limitate, ad esempio a causa dei periodi di blocco. In Germania, c’è meno pressione sui fondi immobiliari a causa dei requisiti legali con i periodi di ritorno prolungati, il che è molto positivo.

    Gli inquilini sono un aspetto importante del Credit Suisse. I portafogli di affitto residenziali non sono interessati, ma ci sono uno o due centri commerciali in cui gli inquilini più piccoli nella vendita al dettaglio sono sotto pressione. Molti hanno quindi rinunciato all’affitto di aprile, ha affermato Schumacher. “È stata una campagna una tantum per dare tempo agli inquilini e proteggere gli interessi degli investitori contrastando i fallimenti incombenti”. Per gli investitori, la rinuncia rappresenta meno dell’1 percento del reddito locativo. Schumacher è convinto: “Il tempo dopo la crisi sarà diverso. Nonostante molte misure di austerità, noi stessi abbiamo lasciato alto il budget della digitalizzazione. Riteniamo che PropTec e la digitalizzazione siano sempre più all’ordine del giorno a lungo termine. Ci saranno adeguamenti nei settori ufficio e vendita al dettaglio. Tutto sommato, usciremo più forti e prevediamo anche un maggiore interesse nel settore immobiliare a medio termine. »

    “La situazione legale è difficile”

    Thomas Schnabel, avvocato e partner di Osborne Clarke, è attualmente “al primo posto”. Dirige il settore immobiliare e delle infrastrutture in Germania. Tra i suoi clienti figurano società di fondi, sviluppatori di progetti e società di vendita al dettaglio, nonché un gran numero di società come locatari. Questo è il motivo per cui attualmente sta ottenendo molto dal lato degli inquilini.

    Thomas Schnabel, avvocato e socio, Osborne Clarke

    In Germania, il Bundestag ha stabilito che i proprietari non possono notificare la risoluzione a causa del ritardo nel pagamento da aprile a giugno se l’inquilino non è in grado di pagare l’affitto a causa della crisi della corona. “Qui vedo soprattutto i settori della ristorazione, dell’hotel e della vendita al dettaglio interessati”, ha affermato Schnabel. Ma vede anche il problema del lato padrone di casa. In Inghilterra, ad esempio, gli affitti maturerebbero trimestralmente. “Gli affitti per il secondo trimestre del 2020 sarebbero dovuti alla fine di marzo. Se un inquilino non paga, non ci sono entrate per un intero trimestre. »

    In Germania, esponendo è la parola dell’ora: “Molti non affittano ad aprile”. Se l’affitto viene rinunciato per intero o differito deve essere deciso individualmente. “La situazione legale in Germania è estremamente difficile. Non ci sono linee guida chiare », ha affermato Schnabel. La discussione tra avvocati attualmente ruota attorno agli stessi argomenti: da un lato, la mancanza della proprietà in affitto giustificherebbe la riduzione dell’affitto. Se la chiusura si basa su un ordine ufficiale, è determinante per la riduzione dell’affitto se l’ordine rappresenta un difetto nella proprietà in affitto. E la terza opzione è la riduzione dell’affitto dovuta alla limitazione della licenza d’uso.

    “Nel frattempo, gli esperti legali hanno preso decisioni dal 1915 e hanno cercato di usarle per tradurre i giudizi di quel tempo fino ad oggi”, ha affermato Schnabel. Per l’avvocato, una cosa è chiara: “Invece di lasciare che i tribunali alla fine decidano chi ha gli argomenti migliori, dobbiamo cercare soluzioni insieme e discutere di ciò che può essere fatto a breve, medio e lungo termine”.