Tag: The Branch

  • Die Branche ist hungrig nach Veränderung

    Die Branche ist hungrig nach Veränderung

    The Branch wurde 2020 gegründet. Was ist und macht der Verein genau?
    W.S. Seidel: The Branch ist ein gemeinnütziger Verein, der neue Prozesse und Lösungsansätze für die Weiterentwicklung und Produktivitätssteigerung der Bau -und Immobilienindustrie entwickelt und damit die Transformation in der Branche vorantreibt. Der Verein stützt sich breit ab: Einerseits bei seinen Mitgliedern – Organisationen aus der ganzen Branche, private und öffentliche Bauherren, Unternehmer:innen, Planer:innen, Logistiker:innen und IT-Fachleute. Andererseits auch auf der Ebene der Bundespolitik: The Branch soll zur Umsetzung der Ziele beitragen, die der Bundesrat in seiner Agenda für nachhaltige Entwicklung 2030 und in seiner Energiestrategie 2050 vorgibt.

    Welches sind die Ziele von The Branch?
    Y. Körber: The Branch setzt sich ein für eine prozessbezogene und int -egrierte Zusammenarbeit innerhalb der Baubranche. Die Branche ist heute sehr disziplinbezogen unterwegs, teilweise fast schon mit Scheuklappen. Man denkt vor allem in Phasen, und es gibt eine auffällige Trennung zwischen Planung und Ausführung. Eine übergreifende Zusammenarbeit wäre jedoch enorm wichtig. Damit meinen wir etwa, dass die verschiedenen Player von Anfang an viel enger zusammenarbeiten, und viel früher in der Planung bereits die Ausführung berücksichtigt wird. Wir arbeiten intensiv daran, integrierte Modelle im Markt zu etablieren und Grundlagen, Lösungen und Antworten zu erarbeiten. Das soll letztlich auch zu mehr Produktivität und Innovation sowie zu besseren Resultaten führen.

    St. Zanetti: Anhand konkreter Projekte möchten wir zeigen, dass neue Modelle funktionieren. Wir wollen ein reichhaltiges Inventar an praxiserprobten Instrumenten aufbauen. Ausserdem organisieren wir Veranstaltungen, bei denen wir mit den Teilnehmenden praxisbezogene Fragen diskutieren.

    Wie funktioniert die Zusammenarbeit innerhalb des Vereins?
    St. Zanetti: Der Verein organisiert sich in aktuell acht Arbeitsgruppen, die sich dynamisch zusammensetzen und mit verschiedenen Aufträgen in unterschiedlichen Themenbereichen befassen. Eine der Arbeitsgruppen beschäftigt sich etwa mit der Frage, wie sich der Umgang mit Daten in Bauprojekten verbessern lässt. Anlass dazu gibt die Einführung des neuen Datenschutzgesetzes 2023. Wir sind aktuell dabei, Templates zu erstellen, etwa für den gesetzeskonformen Austausch von Daten. Mit solchen Vorlagen lässt sich viel Aufwand sparen, weil nicht jedes Unternehmen das Rad neu erfinden muss.

    Woran misst sich der Erfolg von The Branch langfristig?
    Y. Körber: An die Veränderungen, die wir in der Branche erzeugen können: mehr Innovation, mehr Nachhaltigkeit, eine ganz konkrete Kulturveränderung. Dass unsere Idee ankommt, sehen wir auch am Zuwachs des Vereins – wir haben in den ersten drei Jahren in der Deutschschweiz und in der Romandie über 500 Mitglieder gewonnen und unser Vorstand umfasst fast 20 Personen. Das zeigt auch, dass die Branche hungrig nach Veränderung ist.

    Das Thema graue Energie und Kreislaufwirtschaft ist aktuell sehr präsent. Welche Rolle spielt es bei The Branch?
    W.S. Seidel: Das ist eines unserer Kernthemen. Mit grauer Energie einen besseren Umgang zu finden und Bauprojekte nachhaltiger zu gestalten ist nur durch Innovation möglich. Und Innovation braucht kollektives Know-how – und damit die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen in einer frühen Phase.

    St. Zanetti: Am Ende wird man eine nachhaltige Immobilienwirtschaft nur dann erreichen können, wenn man in integrierten Kreisläufen denkt. Denn nur so wissen wir, was passiert ist, was verbaut wurde und welche Emissionen entstehen. Auch die Nachhaltigkeitsziele des Bundesrats werden sich nur mit einer integrierten Sicht erreichen lassen.

    Welche Bedeutung hat die Digitalisierung für The Branch?
    St. Zanetti: Erst wenn wir integriert unterwegs sind, können wir als Branche Technologien optimal einsetzen und nutzen. Digitalisierung unterstützt dann wiederum die integrierte Zusammenarbeit. Bei der Nutzung von Technologien ist die Kompatibilität verschiedener Softwares und Technologien zentral. Wir beschäftigen uns zum Beispiel mit der Frage, wie die Schnittstellen der Systeme verschiedener Player und in verschiedenen Phasen aussehen und wie Unternehmen ihre Software auswählen müssen, damit die Datendurchgängigkeit gewährleistet ist. Auch in dieser Frage wollen wir der Branche Standarts setzen.
    Die Kritik an Proptech-Unternehmen lautet oft, dass diese die Bedürfnisse der Branche gar nicht kennen und nur einzelne Puzzleteil zur Verfügung stellen.

    Y. Körber: Eine der grossen Herausforderungen für junge Proptech Unternehmen ist ja genau diese fragmentierte und nicht integrierte Prozesssicht in derBaubranche. Das macht es für Start – ups schwierig, skalierbare Lösungen zu entwickeln. Sie entwickeln eine Lösung für ein Projekt – und beim nächsten soll alles wieder anders aussehen. Das Wirken von The Branch wird auch in diesem Bereich zu einer Standardisierung führen und es jungen Unternehmen einfacher machen, passende Lösungen zu entwickeln.

    Eine Frage zum Abschluss: Warum sind Sie persönlich im Vorstand?
    St.Zanetti: Ich finde es spannend, in einem pragmatischen Format mit Menschen aus den unterschiedlichsten Unternehmen anhand ganz konkreter Praxisbeispiele Themen voranzutreiben.

    Y. Körber: Mich fasziniert, dass The Branch Innovation gestaltet und allen zugänglich macht. Die Immobilienbranche ist ein wichtiges Standbein der Schweizer Wirtschaft – unser Ansatz dient deshalb nicht nur auf Branchen-, sondern auch auf nationaler Ebene. Dafür engagiere ich mich gern.

    W.S.Seidel: Ich bin im Vorstand, um die konfliktgeladene Situation zwischen den verschiedenen Akteuren in der Baubranche, durch die viel Wertschöpfung verloren geht, langfristig in eine proaktive produktions- und zusammenarbeitsfördernde Kultur weiterzuentwickeln, von der alle profitieren.

    Wolf S. Seidel ist Rechtsanwalt und ein ausgewiesener Experte für Bau-, Planungs-, und Iimmobilienrechtliche Fragestellungen. Die praxisbezogene, rechtliche Gestaltung von integrierten Projektabwicklungsmodellen bildet einen Schwerpunkt seiner aktuellen Studien und Arbeiten. Er engagiert sich in verschiedenen Gremien und Organisationen, die kollaborative und prozessoptimierte Realisierungsformen namentlich fürin derdie Schweizer Bauherren – öffentlich und privat – praktisch verfügbar machen.

    Yvette Körber ist Co-Founderin von mehreren Unternehmen, unter anderem auch von Amberg Loglay AG.. Sie ist seit mehreren Jahren erfolgreich in der Bauindustrie tätig und hilft der Branche zu mehr Effizienz mit einer smarten und digitalen Baulogistik. Sie engagiert sich in “The Branch” bei den Gruppen Design Build sowie Bestellerkompetenz.

    Stefan Zanetti hat mehrere Spin-offs aus der ETH Zürich ausgegründet; zuletzt Allthings Technologies AG, eine Integrations- und Orchestrierungsplattform für die Immobilienwirtschaft, die zahlreiche Systeme nahtlos miteinander verknüpft. Er engagiert sich in verschiedenen Gremien für eine durchlässige und nahtlos vernetzbare Softwarelandschaft in der Immobilienindustrie in der Schweiz und in Europa, und ist zudem regelmässig Dozent an verschiedenen CAS und MAS Ausbildungsgängen.

  • Halter si trasferisce nella nuova sede a JED

    Halter si trasferisce nella nuova sede a JED

    Il 14 dicembre il gruppo edile Halter AG apre la sua nuova sede nell’ex centro di stampa NZZ a Schlieren, che la società stessa ha trasformato. Prima di passare alla JED , Halter AG aveva sede a Zurigo. L’abbreviazione del centro, che è stata convertita per conto del proprietario Swiss Prime Site, sta per Join. Esplorare. Osa: connettiti, scopri, osa. Secondo un comunicato stampa, oltre ad Halter AG, anche le consociate Tend AG, Raumgleiter AG, Integral design-build AG, la cooperativa di sviluppatori Wir sind Stadtgarten e MOVEment Systems AG trasferiranno la loro sede a Schlieren.

    La nuova sede di Halter AG opererà con l’etichetta The Branch . Ha lo scopo di offrire nuove opportunità di collaborazione con le cosiddette postazioni di lavoro collaborabili pubblicamente noleggiabili, sale di lavoro e grandi sale per singoli e team. Il gruppo descrive l’integrazione orizzontale e verticale del mondo immobiliare come l’idea guida alla base di The Branch. L’associazione Branch Do Tank è lo sponsor. Secondo l’annuncio del gruppo, ciò ha lo scopo di promuovere l’ulteriore sviluppo del settore edile e immobiliare nella pratica. “La visione di un panorama di processi integrati nel mondo delle costruzioni e del settore immobiliare deve essere implementata al di fuori dei tradizionali silos imprenditoriali e delle strutture industriali tradizionali”, ha affermato Markus Mettler, CEO di Halter AG, sul sito web di The Branch.

  • The Branch – Per un mondo immobiliare integrato

    The Branch – Per un mondo immobiliare integrato

    La digitalizzazione del settore edile e immobiliare consente processi integrati di creazione di valore con nuovi strumenti tecnologici. Questi sostituiscono l’elaborazione sequenziale e isolata delle sottofasi. In particolare, la netta separazione tra pianificazione ed esecuzione sperimenterà un cambiamento percettibile dirompente per i partecipanti. Negli ambienti professionali si parla di integrazione verticale. I cantieri digitali sono inconcepibili senza società di esecuzione competenti digitalmente. È imperativo che in futuro la pianificazione venga eseguita con la società esecutiva e non più per loro.

    D’altra parte, la digitalizzazione consente anche l’integrazione orizzontale. Grazie alla digitalizzazione, le sfide nei settori dell’economia, della società e dell’ambiente possono essere affrontate integralmente anche attraverso il settore immobiliare. In questo contesto, il presunto conflitto di interessi tra interessi economici e sociali e questioni di politica energetica e climatica può essere visto di nuovo.

    Nuove tecnologie e forme di collaborazione
    Tuttavia, le nuove tecnologie e un nuovo panorama dei processi nel mondo immobiliare non sono sufficienti per un’industria più basata sui bisogni, sostenibile e produttiva. Inoltre, sono essenziali una nuova comprensione e una nuova cultura della cooperazione. La fornitura di servizi di mercato entro confini aziendali chiusi e organizzazioni gerarchiche non rende più giustizia ai compiti più complessi.

    Ecosistemi aperti
    Queste esigenze più elevate richiedono di fare affari in modo aperto
    Ecosistemi che consistono in un’associazione strategica di organizzazioni imprenditorialmente indipendenti. Per quanto riguarda i loro modelli di business, si completano a vicenda, ma si concentrano in modo chiaro e competitivo sulle competenze chiave dell’azienda.

    La caratteristica decisiva di questi ecosistemi è l’associazione temporanea oa lungo termine per determinati compiti e progetti. Ciò favorisce uno scambio aperto di conoscenze e competenze al fine di aumentare continuamente la competitività individuale di tutte le aziende coinvolte e quindi anche la competitività congiunta dell’intera rete nel mercato. Lavorare insieme in tali ecosistemi richiede anche nuove forme di lavoro e collaborazione – e un ambiente di lavoro corrispondente.

    Il ramo
    Con questo in mente, Halter AG ha avviato The Branch, una piattaforma per l’integrazione del mondo immobiliare. Integrare il mondo immobiliare significa comprenderlo come parte delle relazioni sociali, ecologiche ed economiche, trovare risposte commerciabili alle rispettive sfide e creare offerte e processi che soddisfino le esigenze dei clienti. Anche nel settore immobiliare, la digitalizzazione è il motore più importante per aumentare la produttività e allo stesso tempo la chiave per risolvere pressanti questioni di politica sociale, climatica ed energetica. Con questa missione, The Branch offre un luogo virtuale e fisico per affrontare insieme tali questioni: da un lato con un’associazione sponsor, la Branch Do Tank, e dall’altro con la Branch Collab con spazi per la collaborazione in nuovi ecosistemi.

    Branch Do Tank
    L’associazione Branch Do Tank si considera un promotore della trasformazione del settore edile e immobiliare avviata nel contesto della digitalizzazione. L’elemento centrale è l’istituzione di un processo integrato di creazione di valore attraverso l’uso delle nuove possibilità digitali e la relativa sostituzione del modello a cascata esistente, in cui dominano la pianificazione lineare nelle fasi del progetto e la soluzione di singoli temi isolati. Un mondo immobiliare integrato significa trasparenza sul ciclo di vita degli immobili e sugli effetti dello sviluppo spaziale e urbano sull’efficienza delle risorse e sulle strutture sociali. È un prerequisito per soluzioni adatte ai nipoti. L’implementazione è solo una questione della volontà del settore di aprire nuovi orizzonti. Ciò richiede una massa critica di aziende innovative e cooperazione in associazioni.

    Branch Collab
    Branch Collab offre spazio per un lavoro e una collaborazione innovativi ed efficaci tra tutti coloro che sono coinvolti nel settore edile e immobiliare. Un mondo immobiliare integrato richiede una nuova comprensione e una nuova cultura della cooperazione tra aziende indipendenti dal punto di vista imprenditoriale e persone con modelli di business e di servizio complementari, ma che collaborano strategicamente rispetto a processi integrati di creazione di valore. La caratteristica decisiva di questi ecosistemi è il reciproco scambio aperto di know-how e informazioni al fine di aumentare continuamente la competitività individuale di tutti i soggetti coinvolti e quindi anche quella dell’intera rete sul mercato. La Branch Collab è la base di Branch Do Tank e allo stesso tempo il suo campo di addestramento, perché offre un ambiente di collaborazione aperto in cui si lavora quotidianamente la visione comune. ■