Tag: Vize-Präsident

  • «Quando si parla di energia, il settore edile e immobiliare deve reinventarsi»

    «Quando si parla di energia, il settore edile e immobiliare deve reinventarsi»

    Zur Person
    Pascal Bärtschi,
    Bauingenieur ETH, ist
    Vize-Präsident von
    Entwicklung Schweiz und seit 2015 CEO der Losinger Marazzi AG. Der 52-Jährige leitete zuvor bei Losinger
    Marazzi die Region Mitte (Bern-Freiburg-Basel).

    Wo sieht der Branchenverband Entwicklung Schweiz seine Kernaufgaben?
    Wir vertreten Unternehmen, die in der Lage sind, Gesamtleistungen zu übernehmen. Also solche, die von der Projektentwicklung bis und mit Realisierung alles abdecken können. Unsere Hauptaufgabe sehen wir darin, mit unseren Kunden, Investoren, den zuständigen Behörden wie auch mit politischen Verantwortlichen übergeordnete Themen wie etwa Verdichtung und Raumplanung auf einer entsprechenden Flughöhe zu besprechen. Unsere Mitglieder erhalten so die Möglichkeit, via Entwicklung Schweiz mit den zuständigen Personen in Dialog zu treten. Darüber hinaus haben wir als Verband verschiedene Positionspapiere verfasst – derzeit entsteht zum Beispiel gerade ein Positionspapier zur Frage, was man unter Qualität eines Bauprojekts versteht.

    Von welchen Vorteilen profitieren Ihre Mitglieder?
    Wir organisieren für unsere Mitglieder und assoziierte Partner regelmässig Anlässe, bei denen sie sich mit Stakeholdern wie Politikern oder Investoren austauschen können. Darüber hinaus ist es deutlich einfacher als Verband, Gespräche zu übergeordneten Themen mit Kantonen oder auch Instanzen wie zum Beispiel dem Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) zu führen, als wenn dies jedes Mitglied für sich tun müsste. Gerade bei regulatorischen Themen profitieren unsere Mitglieder von der direkten Schnittstelle zur Politik, die wir dank unserem Präsidenten, Ständerat Martin Schmid (FDP), haben. Er ist Rechtsanwalt und somit nicht in der Branche tätig, was wir als weiteren Vorteil sehen.

    Welchen Einfluss hat der Verband in der Schweiz und insbesondere auch in Bundes-Bern?
    Wir bieten den Ämtern, Investoren und unseren Kunden eine bewährte Schnittstelle. Ich bewerte unseren Einfluss als gut. Wir haben uns als Gesprächspartner der grossen Instanzen sehr gut etablieren können. Die Immobilienbranche ist dezentralisiert aufgestellt. Für uns ist es deshalb wichtig, dass wir nicht nur in Bern Gehör finden, sondern auch bei den Kantonen und Gemeinden. Denn ein Projekt wird von einer Gemeinde oder einem Kanton bewilligt. Dank unserem Präsidenten und den Kontakten der Geschäftsstelle haben wir einen guten Draht zu Bundes-Bern, was natürlich hilft, wenn es um Themen wie etwa das Raumplanungsgesetz geht.

    Braucht es so einen Verband zwingend für eine erfolgreiche Zukunft der Baubranche?
    Ich würde sagen, es ist wichtig und notwendig, dass ein solcher Verband existiert. Die Zahl der Schweizer Gesamtdienstleister in der Immobilienbranche ist überschaubar. Unser Verband kann diese Unternehmen optimal auf den verschiedenen Ebenen vertreten.

    Welche Verantwortung nimmt Entwicklung Schweiz in Bezug auf die Wohn- und Lebensqualität bei Bauprojekten wahr?
    Wir setzen unseren Mitgliedern keine Rahmenbedingungen. Die Wahrnehmung der Wohnqualität ist jedoch auf jeden Fall gegeben, da wir uns als Entwicklung Schweiz mit damit zusammenhängenden Themen wie Lärmschutz, Verdichtung nach innen und Raumplanung intensiv auseinandersetzen. Aber bei uns ist jedes Mitglied selbst dafür verantwortlich, die Projekte entsprechend zu entwickeln und die nötige Qualität zu liefern. Man darf nicht vergessen, dass sich die Mitglieder in einer Wettbewerbssituation befinden.

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    CO2-arme
    Baumaterialien, flexiblere
    Umnutzungen
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    Welche Bedeutung hat die Energiestrategie 2050 für den Verband?
    Die Energiestrategie hat eine grosse Bedeutung für uns. Wir versuchen, Partner und Kunden dafür zu sensibilisieren. Der CO2-Verbrauch in der Immobilien- und Baubranche ist immer noch relativ hoch. Der eine Teil fällt beim Bau an, der andere während des Lebenszyklus einer Immobilie. Geht man von einem Lebenszyklus einer Liegenschaft von 60 Jahren aus, haben Entscheidungen, die heute für einen Neubau getroffen werden, langfristige Auswirkungen. In diesem Zusammenhang wird sich die Immobilien- und Baubranche neu erfinden müssen.

    Wie meinen Sie das?
    Vor zehn Jahren fielen etwa 50 Prozent der CO2-Emmissionen bei der Herstellung der Baumaterialien sowie in der Bauphase selbst an. Die anderen 50 Prozent fielen auf den Unterhalt einer Liegenschaft. Heute sind wir, was Unterhalt und Betrieb eines Gebäudes betrifft, bei etwa einem Drittel des CO2-Ausstosses; bei der Herstellung der Baumaterialien sowie dem Bau selber bei zwei Dritteln. Wir müssen uns Gedanken machen, wie wir den CO2-Fussbadruck einer Immobilie reduzieren können. Eine Lösung besteht darin, dass man wirklich nur die für ein Gebäude notwendige Fläche bebaut. Ein anderer Ansatz ist die Wahl der Materialien – heute gibt es bereits CO2-armen Beton oder die Möglichkeit des umweltfreundlichen Holzbaus. Ausserdem müssen bestehende Strukturen später umgenutzt werden können. Schauen wir uns die Investitionen in der Immobilienbranche an, fallen 99 Prozent auf Neubauten und nur 1 Prozent geht in Sanierungen. Hier sehen wir Handlungsbedarf.

    Wie hat die Bau- und Immobilienbranche die Pandemie bis jetzt bewältigt?
    Die Baubranche ist relativ gut durchgekommen – es gab wenig Umsatzeinbussen, da die Baustellen mit Ausnahme des Kantons Genf auch während des Lockdowns offengeblieben sind. Etwas schwieriger gestaltete sich die Immobilienentwicklung. Die Entwicklung eines Projekts startet in der Regel mit einem Quartierplan und einer Baubewilligung. Die Pandemie hat vieles ausgebremst. So mussten Gemeindeversammlungen, bei denen beispielsweise über ein Vorhaben abgestimmt werden sollte, häufig verschoben werden. Damit verschiebt sich automatisch auch das Projekt. Bei der Bearbeitung der Baugesuchdossiers hat man die Verlagerung zur Arbeit im Home-Office gespürt: Der Austausch wurde erschwert; es hat alles etwas mehr Zeit in Anspruch genommen, was wiederum zu Verzögerungen geführt hat.

    Zeichnet sich beim Arbeitsleben durch die Pandemie eine Veränderung ab?
    Die Pandemie hat Tendenzen, die sich schon vorher abgezeichnet haben, beschleunigt. Ein Beispiel hierfür ist die pro Person weniger benötigte Bürofläche. Bei der Konzeption von Wohnungen dürfte die Berücksichtigung des immer öfter benötigten Home-Office langfristig Einfluss haben. Wobei dies nicht zwingend in einem zusätzlichen Arbeitszimmer in der Wohnung selber resultieren muss. Ich kann mir gut vorstellen, dass man innerhalb eines Quartiers verschiedene kleine Co-Working-Spaces entwickelt. Diese könnten auch Mischnutzungen aufweisen, also beispielsweise über Mittag als Restaurant fungieren.

    Wohnen die Menschen in der Romandie anders als in der Deutschschweiz?
    Die Nachhaltigkeitsaspekte werden zurzeit in der Romandie noch weniger wahrgenommen als in der Deutschschweiz. Ich vermute, das kommt daher, dass die grünen Tendenzen zunächst aus Deutschland kamen und somit zuerst die Deutschschweiz erreicht haben. Auch im Bereich des Öffentlichen Verkehrs hat die Deutschschweiz einen gewissen Vorsprung – wobei die Romandie hier am Aufholen ist.

    Welche Meilensteine hat Entwicklung Schweiz in den letzten Jahren erreicht?
    Der wichtigste Punkt ist sicher, dass wir heute etablierte Ansprechpartner für übergeordnete Themen auf Stufe Kantone und Bund sind.

  • «Il mercato di riconversione e ristrutturazione mostrerà la crescita più forte»

    «Il mercato di riconversione e ristrutturazione mostrerà la crescita più forte»

    A persona
    dott Jens Vollmar è Head Division Buildings/Country President Switzerland e membro del Comitato Esecutivo di Implenia AG. È anche vicepresidente di Swiss Development e membro del consiglio dell'organizzazione ombrello «Bauen Schweiz». Il 37enne ha studiato all'Università di San Gallo (HSG) e all'Università della California a Berkeley e ha un dottorato in Contabilità e Finanza. È anche docente nei settori della costruzione e della gestione immobiliare e delle fusioni e acquisizioni (fusioni e acquisizioni) presso l'HSG.

    Quali fattori sono importanti per l'ulteriore sviluppo positivo del mercato immobiliare nel nostro Paese dal punto di vista dello sviluppo svizzero?
    Dal nostro punto di vista, i parametri di mercato, ovvero i cosiddetti dati fondamentali, continuano a supportare lo sviluppo positivo del mercato immobiliare svizzero nel breve e medio termine. Vediamo fattori importanti come la crescita della popolazione, i bassi tassi di interesse o il tasso di disoccupazione a un livello stabile e buono. Tuttavia, anche il patrimonio immobiliare stesso è importante per uno sviluppo sano. Oltre all'ubicazione di un immobile, l'attenzione è rivolta alla qualità degli investimenti. In tal modo, intendiamo la qualità non solo come la materializzazione, ma piuttosto come il bilanciamento ottimale dei bisogni di tutti i gruppi di stakeholder. Una proprietà oggi deve avere la flessibilità e l'adattabilità desiderate per utenti e proprietari. Ma è importante anche la scadenza entro la quale un immobile può essere messo in commercio. Come associazione, ci impegniamo per una maggiore sicurezza della pianificazione, processi di approvazione più rapidi e snellimento e standardizzazione della legislazione sulla pianificazione. In questo contesto, ci sforziamo di sensibilizzare gli attori coinvolti su questi temi.

    Che influenza hanno il cambiamento climatico e il relativo surriscaldamento delle città sui progetti di costruzione?
    La frequenza e l'intensità delle ondate di calore sono in aumento e sono già una realtà. Inoltre, la pianificazione territoriale richiede un edificio più denso verso l'interno, che contribuisce al riscaldamento aggiuntivo delle città. Di conseguenza, le temperature negli spazi interni non climatizzati o non raffreddati delle proprietà aumenteranno in estate. Dobbiamo affrontare questa sfida. I nostri membri lavorano di conseguenza su soluzioni tecniche e strutturali. Ciò include, ad esempio, simulazioni termiche nella fase di sviluppo iniziale o la possibilità di attivare il riscaldamento a pavimento per il raffrescamento. Stiamo anche assistendo a un aumento della domanda di edifici ecologici.

    Il commercio online è in forte espansione, il che potrebbe avere un impatto sugli usi commerciali al piano terra. Come valuta il futuro di questi usi?
    Gli usi del piano terra pongono in realtà importanti sfide di pianificazione sociale e urbana per il comune, gli urbanisti, gli investitori e gli sviluppatori di progetti. I diversi usi stanno sempre più convergendo: oggi lavoro, vita e tempo libero non possono più essere separati l'uno dall'altro. La separazione degli usi prevista dai piani urbanistici e dai regolamenti edilizi e urbanistici è difficilmente conciliabile con questa tendenza. Dal nostro punto di vista, vale la pena esaminare una nuova zonizzazione flessibile basata su criteri alternativi: ciò potrebbe rendere nuovamente più attraenti gli usi del piano terra.

    Ci sono già dei cambiamenti?
    Sì, stiamo registrando l'avanzamento di formati innovativi al piano terra come showroom o punti di ritiro pacchi. In futuro, le restrizioni al trasporto privato motorizzato, sempre più richieste, la creazione di zone pedonali e la discussione su marciapiedi più ampi, rischiano di modificare nel lungo periodo gli spazi esterni di proprietà e quartieri e quindi influenzare anche la uso dei piani terra. A nostro avviso, tuttavia, quest'ultimo dovrebbe essere definito in base alle esigenze, tenendo conto dell'uso e dell'ambiente, e non deve seguire rigidi requisiti di legge. A lungo termine, la flessibilità dovrebbe essere un punto decisivo anche per gli usi del piano terra.

    Quali fattori influenzano la decisione di convertire/ristrutturare o costruire un nuovo edificio?
    In passato, la sostituzione degli edifici era un argomento importante. Tuttavia, riteniamo che il mercato della riconversione e della ristrutturazione mostrerà la crescita più forte in futuro. Soprattutto per quanto riguarda le crescenti considerazioni sulla sostenibilità. L'efficienza energetica e spaziale, nonché i requisiti normativi svolgono un ruolo importante in questo caso. Vari fattori sono rilevanti per una decisione su una nuova costruzione o riconversione o un cambio di destinazione d'uso: registrazione delle condizioni dell'edificio e del luogo in cui un immobile è nel ciclo di vita, analisi dell'ubicazione e dello sviluppo del mercato locale, parametri finanziari/economici o anche la considerazione delle riserve di utilizzazione degli immobili.

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    inflessibile
    regolamenti complicati
    l'edificio a
    Durata
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    Quali sforzi sta compiendo Swiss Development nella digitalizzazione?
    La progettazione e realizzazione di edifici e infrastrutture ha ancora oggi un forte carattere unico. Temi come l'industrializzazione, la produttività e la digitalizzazione sono essenziali per la competitività della Svizzera nel campo dello sviluppo. Grazie all'utilizzo di stampanti BIM e 3D, al controllo digitale dell'avanzamento lavori o all'utilizzo di droni o tecnologie robotiche, la sicurezza della pianificazione in termini di costi, qualità e scadenze può essere notevolmente ottimizzata. A nostro avviso, l'unificazione e la standardizzazione, nonché la semplificazione nell'applicazione, sono qui molto importanti. Development Switzerland, insieme alle aziende associate, esamina i possibili contributi alla promozione e al miglioramento degli standard e alla loro applicazione. Prevediamo un decennio che trasformerà il nostro settore in termini di digitalizzazione e produttività come mai prima d'ora.

    Oggi i nuovi edifici devono essere efficienti dal punto di vista energetico e preferibilmente completamente riciclabili. Come vengono presi in considerazione questi aspetti in Development Switzerland?
    La sostenibilità e le strategie ESG sono più importanti che mai nel settore immobiliare. I nostri membri hanno da tempo riconosciuto queste esigenze del mercato e le hanno implementate nella loro organizzazione e gamma di servizi. Ad esempio, molte aziende hanno già dipartimenti di sostenibilità. La leva maggiore non è nelle nuove costruzioni, ma nelle ristrutturazioni spaziali ed energetiche di immobili esistenti. Development Switzerland ha sempre una visione olistica delle questioni relative alla sostenibilità energetica, all'efficienza delle risorse e all'economia circolare. Ciò significa che cerchiamo di tenere conto degli aspetti economici, sociali ed ecologici in modo equilibrato. I nostri membri lavorano con start-up, sviluppatori e istituti di ricerca per supportare e guidare il rapido lancio sul mercato di idee innovative.

    In Svizzera sono ancora in costruzione terreni agricoli. Pensi che questo sia necessario?
    No, il focus è chiaramente sullo sviluppo degli insediamenti interni. Vari progressi legali, come la revisione della legge sulla pianificazione territoriale del 2013, limitano lo sviluppo dei terreni coltivati a favore della densificazione. Inoltre, la conversione di aree agricole in zone edificabili è generalmente possibile solo mediante compensazione o scambio di superficie. In generale si può affermare che le riserve di utilizzo nelle città e negli agglomerati sono ancora molto elevate. Per la creazione di spazi abitativi e lavorativi, queste riserve di utilizzo dovrebbero essere realizzate in anticipo.

    Qual è il problema con questo?
    Sarebbero auspicabili requisiti legali meno restrittivi. L'imposta sul valore aggiunto, ad esempio, rende difficile oa volte impossibile realizzare le riserve di utilizzo. Ma ci sono molte altre normative inflessibili che rendono la costruzione in edifici esistenti sfide quasi insormontabili. Development Switzerland collabora con l'industria per sensibilizzare i decisori, le autorità e i politici a questo tema. Sosteniamo una maggiore discrezione in modo da poter sviluppare buone soluzioni tenendo conto della situazione e delle esigenze degli utenti.

    Credi che la bolla immobiliare più volte prevista in Svizzera sia uno scenario serio?
    La politica di tassi bassi in corso delle banche centrali e l'evoluzione del mercato rendono interessante l'investimento immobiliare. Ci sono poche alternative di investimento che hanno un profilo di rischio/rendimento simile. Anche la Svizzera ha imparato dagli errori del passato e oggi si trova in una posizione molto migliore rispetto all'inizio degli anni 2000, ad esempio sullo sfondo di prestiti ipotecari più restrittivi. Tuttavia, le richieste decisamente più forti per un ritorno a una politica monetaria normalizzata mostrano che questa situazione può cambiare anche in Svizzera. L'aumento troppo rapido dei tassi di interesse ei relativi ostacoli al rifinanziamento potrebbero portare a un calo dei valori di mercato, che a sua volta avrebbe un impatto sui requisiti patrimoniali. Di conseguenza, la Svizzera farebbe bene a proseguire la sua politica monetaria e dei tassi d'interesse stabili ea pensare per scenari. Quanto più solidi sono i modelli di business e i finanziamenti, tanto meno la nostra economia è esposta ai rischi. Come associazione, siamo molto fiduciosi per il futuro a breve e medio termine.