Kategorie: Immobilienfonds / REITs / PKs

  • Doppelte Auszeichnung würdigt Qualität im Immobilienmanagement

    Doppelte Auszeichnung würdigt Qualität im Immobilienmanagement

    Die IAZI, Informations- und Ausbildungszentrum für Immobilien AG hat am 21. IAZI Real Estate Investment Event in Zürich die diesjährigen IAZI-Awards verliehen. Dabei erhielt die Rivora Sammelstiftung mit Sitz in Winterthur laut einer Mitteilung die Auszeichnungen wie schon 2025 als Best Residential Properties 2026 und erstmals auch als Best Pension Fund.

    „Wir freuen uns sehr über diese doppelte Auszeichnung, die das Ergebnis einer klaren Strategie und einer starken Zusammenarbeit ist“, wird Amet Bekiri, Geschäftsführer der Rivora Sammelstiftung, in der Mitteilung zitiert. „Sie bestätigt unser kontinuierliches Engagement für verantwortungsbewusstes Handeln und nachhaltige Qualität – zum Wohl unserer Versicherten.“

    Rivora ist langjährige Partnerin der Auwiesen Immobilien AG. Das Immobilienunternehmen mit Sitz in Winterthur begleitet Rivora im Portfoliomanagement der Direktanlagen in Immobilien. „Die doppelte Auszeichnung mit dem renommierten IAZI-Award ist eine ausserordentliche Bestätigung unserer gemeinsamen und langjährigen Arbeit“, wird Christof Schmid zitiert, Geschäftsführer der Auwiesen Immobilien AG. „Wir erarbeiten gemeinsam mit der Rivora Sammelstiftung eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Anlage- und Investitionsstrategie und sind für die Umsetzung verantwortlich.“

    Rivora bietet als Pensionskasse ohne Interessenbindung Unternehmen und ihren Mitarbeitenden massgeschneiderte Vorsorgelösungen. Die Auwiesen Immobilien AG betreut vor allem in der Deutschschweiz Immobilienportfolios im Wert von über 4,5 Milliarden Franken.

  • Bundesrat will Regeln für Immobilienkäufe aus dem Ausland verschärfen

    Bundesrat will Regeln für Immobilienkäufe aus dem Ausland verschärfen

    Der Bundesrat hat am 15. April die Vernehmlassung zur Revision des Bundesgesetzes über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG) eröffnet. Diese dauert gemäss einer Mitteilung bis zum 15. Juli. Ziel ist es, den Zugang zum Schweizer Immobilienmarkt weiter zu begrenzen.

    Die Verschärfung der sogenannten Lex Koller begründet der Bundesrat unter anderem mit der angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt. So sollen Drittstaatenangehörige, also Angehörige von Staaten ausserhalb von EU und EFTA, künftig beim Kauf von Hauptwohnungen in der Schweiz eine Bewilligung benötigen. Ziehen sie weg, sollen sie ihre Immobilie innert zwei Jahren wieder verkaufen müssen.

    Auch beim Erwerb von Geschäftsimmobilien sind strengere Regeln vorgesehen. Während der Kauf für den Eigengebrauch weiterhin ohne Bewilligung möglich bleibt, sollen reine Kapitalanlagen – etwa zur Vermietung oder Verpachtung – nicht mehr zulässig sein.

    Zusätzlich will der Bundesrat den Kauf von Ferienwohnungen und Wohneinheiten in Apparthotels durch Personen im Ausland weiter einschränken. Dazu sollen die kantonalen Bewilligungskontingente reduziert und künftig alle entsprechenden Transaktionen auf diese Kontingente angerechnet werden.

    Weiter ist vorgesehen, dass Personen im Ausland keine börsenkotierten Anteile an Wohnimmobiliengesellschaften sowie keine regelmässig gehandelten Anteile an Immobilienfonds und Immobilien-SICAV mehr erwerben dürfen.

  • Anlagestiftung nimmt frisches Kapital für Wohnimmobilien auf

    Anlagestiftung nimmt frisches Kapital für Wohnimmobilien auf

    Die Immobilienanlagestiftung Vertina nimmt laut einer Mitteilung vom 4. Mai bis 6. Juli 2026 frisches Kapital auf. Vorgesehen ist ein Zielvolumen in einer Bandbreite von 60 bis 80 Millionen Franken. Bei entsprechender Nachfrage kann dieses erhöht werden. Die Mittel sind für zusätzliche Immobilieninvestitionen sowie für laufende und geplante Entwicklungen vorgesehen.

    Die Kapitalaufnahme erfolgt, nachdem die Stiftung die ihr im Rahmen der siebten Kapitalemission anvertrauten Gelder vollständig und nachhaltig investiert hat. Nach dem Abschluss von vier Transaktionen im ersten Quartal 2026 umfasst das Portfolio aktuell 13 Liegenschaften, darunter vier neuwertige Bestandsliegenschaften, ein nahezu fertiggestellter Neubau sowie acht Projektentwicklungen. Nach Fertigstellung aller laufenden Projekte wird ein Marktwert von rund 350 Millionen Franken erwartet. Der Wohnanteil liegt per 31. März 2026 bei 99 Prozent.

    Die im Mai 2022 lancierte Vertina Anlagestiftung investiert direkt in neuwertige Wohnliegenschaften in der Schweiz, die hohen Nachhaltigkeitsstandards entsprechen. Dafür kooperiert die Stiftung mit der Markstein Gruppe, die als Immobiliendienstleister die Bereiche Portfoliomanagement, Bautreuhand sowie Transaktionsmanagement und Vermarktung abdeckt. Im Fokus der Stiftung steht ein marktfähiges Wohnraumangebot bei möglichst geringer Umweltbelastung. Die Anlagestrategie verfolgt mit einem konsequenten Value-Creation-Ansatz das Ziel, stabile und langfristig verlässliche Renditen für die Anlegerinnen und Anleger zu schaffen.

  • Versicherungsgruppe baut Immobiliengeschäft strategisch aus

    Versicherungsgruppe baut Immobiliengeschäft strategisch aus

    Die Gruppe Vaudoise Versicherungen mit Sitz in Lausanne hat laut einer Medienmitteilung die Mehrheit der Procimmo Group AG aus Renens übernommen und hält nun 92,27 Prozent der Stimmrechte. Die Vaudoise Versicherungen sind seit 2021 über ihre Tochtergesellschaft Vaudoise Asset Management AG mit 20 Prozent an der Procimmo-Gruppe beteiligt.

    Mit der Übernahme der Procimmo und derjenigen von Berninvest AG im Jahr 2017 könne die Vaudoise ihre Immobilientätigkeiten weiter ausbauen und nach Worten von Jean-Daniel Laffely, CEO der Vaudoise-Gruppe, zu einem der Hauptakteure für Anlagelösungen werden. „Dadurch können wir eine bereits starke Wachstumsachse weiter ausbauen: die Immobilien-Vermögensverwaltung für Dritte“, wird Jean-Daniel Laffely zitiert.

    Procimmo sieht in der „Unterstützung durch einen institutionellen Investor, der ihre Werte teilt“ Potenzial zur Weiterentwicklung der Gruppe, insbesondere die Tochtergesellschaft Procimmo SA könne von der „Solidität und der langfristigen Vision“ der Vaudoise profitieren. Nach Worten von Arno Kneubühler, CEO von Procimmo SA, wird die Vaudoise „nach fast fünf Jahren der Partnerschaft als bester Eigentümer“ angesehen. Die gesellschaftliche Verankerung und die Werte von Vaudoise garantierten Stabilität und eine nachhaltige Vision. Zugleich verfüge Procimmo über Freiheit, sich „als externe Plattform mit eigener Philosophie und Führung“ weiterzuentwickeln.

    Der Verkaufsabschluss (Closing) ist vorbehaltlich der vorherigen Zustimmung der zuständigen Behörden für Anfang Juli 2026 geplant.

  • Datenbasierte Entscheidungen für grüne Immobilienstrategien

    Datenbasierte Entscheidungen für grüne Immobilienstrategien

    Empira will die Real Estate Decision Intelligence (REDI) der Zürcher OptimI nutzen, um die datenbasierte Entscheidungsfindung in den Bereichen Investitionen, Fonds, Vermögensverwaltung und Nachhaltigkeitsmanagement zu stärken. Ziel ist laut einer Mitteilung ein integrierter Ansatz, der finanzielle Performance, Klimawirkung und regulatorische Anforderungen ganzheitlich miteinander verbindet. Optimls REDI-Plattform unterstützt Empira dabei, fundierte Investitionsentscheidungen zu treffen, wissenschaftlich fundierte Dekarbonisierungspfade auf Fonds- und Asset-Ebene zu entwickeln sowie kapitaleffiziente Investitions- und Sanierungsstrategien zu planen.

    Empira nutzt die Plattform insbesondere im Rahmen seines Transition-to-Green-Fonds, der auf energieineffiziente Immobilien mit Repositionierungspotenzial abzielt und staatliche Anreize für grüne Sanierungen und ein umfassendes Asset Management nutzt, um hochwertige, nachhaltige Wohn- und Büroimmobilien zu schaffen

    „Digitale Entscheidungsintelligenz ist heute unerlässlich, um sowohl stabile Renditen als auch eine glaubwürdige Dekarbonisierung zu erzielen, und zwar bereits ab dem Erhalt eines ersten Investitionsmemorandums“, wird Torsten Bergmann zitiert, Vizepräsident Investment Advisory bei Empira. „Optiml bietet uns die analytische Tiefe, die wir benötigen, um eine konsistente, skalierbare Wirkung über alle unsere Fonds hinweg zu erzielen, und unterstützt unsere Transition-to-Green-Strategie mit zuverlässigen Entscheidungsprozessen.“

    Die Einführung der OptimI-Lösung unterstreicht laut Mitteilung den Branchentrend hin zu datengesteuerter Vermögensoptimierung, bei der Nachhaltigkeit und finanzielle Leistung ganzheitlich bewertet werden. Der Immobiliensektor sei weltweit für rund 40 Prozent der gesamten energiebezogenen CO2-Emissionen verantwortlich. Branchenakteure sind daher zunehmend verpflichtet, glaubhafte und finanziell robuste Dekarbonisierungsstrategien vorzulegen.

  • Vorsorgeeinrichtungen setzen auf nachhaltiges Wohnen

    Vorsorgeeinrichtungen setzen auf nachhaltiges Wohnen

    Die Vertina Anlagestiftung mit Sitz in Baden hat für ihre Anlagegruppe Vertina Wohnen Zeichnungen im Umfang von 74,3 Millionen Franken entgegengenommen. Das angestrebte Zielvolumen lag bei 50 Millionen Franken. Diese Anlagegruppe konzentriert sich auf die Entwicklung und Realisierung nachhaltiger Wohnliegenschaften in der Schweiz. Ihr Wohnanteil beträgt aktuell 99 Prozent.

    Wie es in einer Mitteilung heisst, bildet der Emissionserlös einen wichtigen Baustein zur Finanzierung und Realisation von zwei Wohnprojekten in Zürich und Kloten ZH sowie für die Akquisition weiterer Liegenschaften. „Diese Kombination stärkt die Portfoliobasis, erweitert die Investitionsmöglichkeiten und unterstützt das langfristige Wachstum der Anlagestiftung“, heisst es.

    Im Zuge dieser erfolgreichen Kapitalaufnahme ist der Anlegerkreis auf 47 Vorsorgeeinrichtungen angewachsen. „Die hohe Nachfrage bestätigt unsere langfristig orientierte Value-Creation-Strategie und unseren aktiven, ganzheitlichen Managementansatz“, wird Marco Uehlinger, der Präsident des Stiftungsrats, zitiert. „Wir sind überzeugt, damit für unsere Anleger nachhaltigen Mehrwert zu schaffen.“

  • Nachhaltige Gewerbeimmobilien im Fokus institutioneller Anleger

    Nachhaltige Gewerbeimmobilien im Fokus institutioneller Anleger

    Swiss Life Asset Managers möchte den Immobilienfonds Swiss Life REF (CH) ESG Diversified Commercial Switzerland lancieren, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Der börsenkotierte Fonds soll mit Core- und Core-Plus Liegenschaften in überdurchschnittlichen Mikrolagen grosser Schweizer Städte und Metropolregionen starten.

    Die Immobilien werden vom Fonds in direktem Grundbesitz gehalten, was Anlegern mit Schweizer Steuerdomizil eine Steuerbefreiung bei der jährlichen Ausschüttung und dem im Fonds investierten Vermögen verspricht. Der Fonds soll so eine hohe Ertragsstabilität bieten, heisst es in der Mitteilung. Dem Portfolio des geplanten Fonds liege ausserdem eine integrierte ESG-Strategie (Environment, Social, Governance) zugrunde, die über die gesamte Haltedauer hinweg nachhaltige Praktiken bei den enthaltenen Liegenschaften fördert.

    „Unser Ziel ist es, im aktuellen Marktumfeld einen neuen, renditestarken Immobilienfonds mit stabil vermieteten Liegenschaften an guten Standorten zu lancieren – mit disziplinierter Selektion, konservativen Annahmen und umfassender Prüfung der entscheidenden Risiken“, wird Paolo Di Stefano zitiert, Head Real Estate Switzerland bei Swiss Life Asset Managers. „Die geplante Erstemission zum Nettoinventarwert (zuzüglich Ausgabekommission) bietet Investoren einen attraktiven Einstieg, um sich an einem signifikanten, etablierten Bestandsportfolio zu beteiligen, das bereits unseren hohen Nachhaltigkeitsanforderungen entspricht“.

    Das Projekt befindet sich zurzeit im Genehmigungsverfahren der Eidgenössischen Finanzaufsicht (FINMA). Die Lancierung des Fonds zum Nettoinventarwert ist auf den 1. April 2026 geplant.