Kategorie: Verkauf/Makler

Verkauf / Makler – Immobiliennews zu Vermarktung, Transaktionen, Maklerstrategien & Vertrieb im Schweizer Immobilienmarkt.

  • Eigentumswohnungen bleiben selbst bei Rekordangebot gefragt

    Eigentumswohnungen bleiben selbst bei Rekordangebot gefragt

    Die aktuelle Online Home Market Analysis von ImmoScout24, in Zusammenarbeit mit dem Hauseigentümerverband Schweiz und dem Swiss Real Estate Institute, analysiert die Inserate für Eigentumswohnungen im Jahr 2025. Mit rund 101’000 inserierten Objekten wird laut einer Mitteilung ein neuer Höchststand erreicht – der höchste seit Beginn der Erhebung im Jahr 2016. Gleichzeitig hat sich das Angebotswachstum deutlich verlangsamt. Parallel dazu verkürzt sich die durchschnittliche Insertionsdauer um acht Tage auf 84 Tage, was darauf hindeutet, dass die Nachfrage nach Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vorjahr wieder zunimmt.

    Als Gründe nennt die Studie insbesondere das veränderte Zinsumfeld: Sinkende Finanzierungskosten und eine teilweise erleichterte Vergabe von Hypotheken erhöhen die Attraktivität von Wohneigentum gegenüber Mietobjekten. Zudem gewinnt das Bedürfnis nach einer langfristig gesicherten Wohnsituation wieder an Bedeutung.

    „Dass Eigentumswohnungen trotz des grossen Angebots wieder schneller verkauft werden, ist ein deutliches Zeichen. Schweizer:innen wollen in den eigenen vier Wänden wohnen. Erfreulicherweise ist der Traum vom Wohneigentum für viele Menschen nach wie vor realisierbar“, wird Markus Meier zitiert, Direktor des Hauseigentümerverbandes Schweiz.

    Auch regional zeigt sich eine einheitliche Entwicklung: In allen Grossregionen verkürzt sich die Insertionsdauer gegenüber 2024. Besonders schnell werden Eigentumswohnungen weiterhin in der Zentralschweiz (61 Tage), in Zürich (64 Tage) sowie in der Region Genf (65 Tage) verkauft. Eine besonders dynamische Nachfrageentwicklung zeigt sich im Tessin: Dort verkürzt sich die Insertionsdauer bei stark steigendem Inseratangebot (+10 Prozent) deutlich um 22 Prozent.

    ImmoScout24 ist ein Online-Immobilienmarktplatz, der von der SMG Swiss Marketplace Group betrieben wird. In der SMG Swiss Marketplace Group AG sind die digitalen Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar vereint.

  • Bundesrat will Regeln für Immobilienkäufe aus dem Ausland verschärfen

    Bundesrat will Regeln für Immobilienkäufe aus dem Ausland verschärfen

    Der Bundesrat hat am 15. April die Vernehmlassung zur Revision des Bundesgesetzes über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG) eröffnet. Diese dauert gemäss einer Mitteilung bis zum 15. Juli. Ziel ist es, den Zugang zum Schweizer Immobilienmarkt weiter zu begrenzen.

    Die Verschärfung der sogenannten Lex Koller begründet der Bundesrat unter anderem mit der angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt. So sollen Drittstaatenangehörige, also Angehörige von Staaten ausserhalb von EU und EFTA, künftig beim Kauf von Hauptwohnungen in der Schweiz eine Bewilligung benötigen. Ziehen sie weg, sollen sie ihre Immobilie innert zwei Jahren wieder verkaufen müssen.

    Auch beim Erwerb von Geschäftsimmobilien sind strengere Regeln vorgesehen. Während der Kauf für den Eigengebrauch weiterhin ohne Bewilligung möglich bleibt, sollen reine Kapitalanlagen – etwa zur Vermietung oder Verpachtung – nicht mehr zulässig sein.

    Zusätzlich will der Bundesrat den Kauf von Ferienwohnungen und Wohneinheiten in Apparthotels durch Personen im Ausland weiter einschränken. Dazu sollen die kantonalen Bewilligungskontingente reduziert und künftig alle entsprechenden Transaktionen auf diese Kontingente angerechnet werden.

    Weiter ist vorgesehen, dass Personen im Ausland keine börsenkotierten Anteile an Wohnimmobiliengesellschaften sowie keine regelmässig gehandelten Anteile an Immobilienfonds und Immobilien-SICAV mehr erwerben dürfen.

  • Wenn der Staat zum Komplizen wird

    Wenn der Staat zum Komplizen wird

    Zwei Häuser, rund 5000 Quadratmeter, direkter Seeanstoss am Ägerisee im Kanton Zug. Wüest Partner schätzte den Wert auf 27 Millionen Franken. Verkauft wurde die Liegenschaft 2017 für 16 Millionen, rund 3300 Franken pro Quadratmeter. Vergleichbare Objekte wechselten zur gleichen Zeit für 6000 bis 13’500 Franken den Besitzer.

    Ein Schnäppchen oder ein krummer Deal
    Die Eigentümerin hatte vorgesorgt. Ihre Liegenschaft steckte in einer Holdingstruktur. 45 Prozent je Kind, 10 Prozent der Enkelin. Doch der Bruder handelte hinter dem Rücken seiner Schwester. In weniger als 100 Tagen war der Verkauf besiegelt, ohne öffentliche Ausschreibung, ohne Bieterverfahren, ohne Zustimmung der Schwester.  Sie erfuhr davon einen Monat nach Vertragsunterzeichnung und reichte sofort eine Strafanzeige ein.

    Wenn 9 Millionen keine Erklärung finden
    Der Käufer bezahlte 16 Millionen und erhielt von der Zuger Kantonalbank einen Blankokredit von bis zu 25 Millionen, eine Different von 9 Millionen. Die Bank bewertete das Grundstück intern also deutlich höher, als es der Kaufpreis vermuten liesse.
    Heute sitzt der Käufer auf der Anklagebank wegen Geldwäscherei. Er soll gewusst haben, dass dem Verkauf schweres Unrecht zugrunde lag.

    Wenn eine Kommission schweigt
    Der Fall wuchs über den Gerichtssaal hinaus. Der Zuger Kantonsrat setzte im Sommer 2025 eine PUK ein, um die Rolle der Kantonsregierung zu untersuchen. Im Fokus standen fehlerhafte Grundbuchinspektionen. Die zuständige Notarin schob das Geschäft ohne gesetzlichen Ausstandsgrund weiter und wich bei der Befragung den entscheidenden Fragen aus.

    Wenn Gerechtigkeit Zeit braucht
    Neun Verhandlungstage bis Ende März. Geleitet von Richterin Svea Anlauf. Ein Urteil frühestens im Juni. Für alle Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.

    Der Ägerisee glitzert. Was in diesen Wochen im Gerichtssaal ans Licht kommt, könnte den Kanton Zug noch lange beschäftigen.

  • Orientierung im angespannten Immobilienmarkt

    Orientierung im angespannten Immobilienmarkt

    Bilanz erinnert daran, dass es im Schweizer Immobilienmarkt weiterhin «brodelt». Die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage bleibt gross, die Bautätigkeit reicht vielerorts nicht aus, um den Bedarf an Wohneigentum zu decken. Laut Immobilienumfragen erwarten Fachleute auch für 2026 weiter steigende Preise, insbesondere bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen, während Bodenpreise in Zentren wie Zürich neue Höchstwerte erreichen. Parallel dazu warnen Marktindikatoren wie der UBS Swiss Real Estate Bubble Index vor zunehmenden Überbewertungsrisiken, auch wenn Expertinnen und Experten eine akute Blasengefahr derzeit noch als moderat einstufen.

    Warum Bilanz die «Top Immobilienexperten 2026» kürt
    Gerade in diesem Umfeld gewinnen lokale Marktkenntnis und professionelle Unterstützung an Gewicht. Bilanz und das Marktforschungsinstitut Statista haben deshalb erneut die «Top Immobilienexperten in der Schweiz 2026» identifiziert. Ausgezeichnet wurden 125 Unternehmen, die in Bereichen wie An- und Verkauf, Vermietung, Bewirtschaftung, Immobilienbewertung, Bauherrenvertretung, Finanzierung und Proptech überdurchschnittlich oft empfohlen wurden. Die Bestenliste soll Eigentümern wie auch Käufern helfen, geeignete Partner zu finden, von der Vermarktung eines Eigenheims bis zur Finanzierung eines Neukaufs.

    Empfehlungen von Profis und Kunden
    Für das Ranking hat Statista Branchenexperten sowie Kunden befragt, die in den letzten Jahren Immobilienleistungen in Anspruch genommen haben. Auf Basis von über 2’000 Teilnehmenden wurden die 125 meistempfohlenen Unternehmen identifiziert und alphabetisch in die Liste aufgenommen. Zusätzliche Kennzahlen wie Unternehmensgrösse flossen ergänzend ein. Bilanz betont, dass das Ranking keine vollständige Marktübersicht ersetzt, aber eine fundierte Orientierungshilfe in einem komplexen Markt bietet.

  • Angebotsmieten steigen im Januar nur verhalten

    Angebotsmieten steigen im Januar nur verhalten

    Der Homegate-Mietindex für Angebotsmieten, der vom Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben wird, misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise anhand der aktuellen Marktangebote. Für den Januar 2026 zeigt der Index eine leichte Steigerung von 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Verglichen mit Januar 2025 konnten die Angebotsmieten schweizweit um 2,2 Prozent zulegen.

    Auf kantonaler und städtischer Ebene zeigt sich dabei ein ungewohnt differenziertes Bild. Zum Jahresauftakt waren die Mieten in der Hälfte der Kantone rückläufig, insbesondere in Nidwalden (minus 2,7 Prozent) und Schwyz (minus 2 Prozent). In mehreren Kantonen folgte diese Entwicklung auf eine Phase von ein bis drei Monaten mit zuvor starken Zunahmen. Im Vorjahresvergleich legten die Angebotsmieten jedoch in allen Kantonen zu, besonders in Graubünden (plus 7,7 Prozent), Glarus (plus 6,4 Prozent) und dem Wallis (plus 6,2 Prozent).

    Auch in den Städten zeigten sich im Januar rückläufige Tendenzen. Gegenüber Dezember 2025 weisen alle Städte gleichbleibende oder gesunkene Werte auf. Besonders stark sanken Mieten in Genf (minus 1,2 Prozent) und Lugano (minus 1 Prozent). Allein Zürich verzeichnete auch im Januar einen Mietzuwachs (plus 0,5 Prozent). Wie auch in den Kantonen liegen allerdings die Angebotsmieten in allen Städten über dem Vorjahresspiegel. Besonders in Lugano (plus 7,6 Prozent) und Luzern (plus 3,8 Prozent) sind die Mieten 2025 höher geworden.

    Bei Homegate handelt es sich um eine Plattform der SMG Swiss Marketplace Group. In dieser sind die digitalen Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar vereint.

  • Digitalisierung in der DNA

    Digitalisierung in der DNA

    Die DNA von SMG Real Estate lässt sich seit Tag 1 und mit ImmoScout24 und Homegate bereits seit über zwei Jahrzehnten mit einem Wort zusammenfassen: Digitalisierung. Mit gezielten Investitionen in KI-Innovationen, Marketing und Cybersecurity entwickelt SMG Real Estate seine Plattformen kontinuierlich weiter und bietet Immobilienprofis damit zukunftsfähige Produkte und Services für einen digitalen Wettbewerbsvorsprung im Markt.

    Mit KI zu nie dagewesener Effizienz
    Beim Ziel, Makler:innen und Bewirtschafter:innen nicht nur effizienter, sondern nachhaltig erfolgreicher zu machen, wirkt Künstliche Intelligenz wie ein Booster. Sie beschleunigt die Entwicklung innovativer Produkte, die für Immobilienprofis echten Mehrwert schaffen und wertvolle Zeit gewonnen werden kann – Zeit für die persönliche Beratung und Betreuung ihrer Kund:innen. Ein konkretes Beispiel: Dank der KI-basierten Inseratetexterstellung im Business Manager sparen Immobilienprofis bei SMG Real Estate im Schnitt 14 Minuten pro Inserat.

    Maximale Reichweite dank voller Marketing-Power
    Sichtbarkeit ist und bleibt ein entscheidender Faktor in der Immobilienvermarktung. Mit dedizierten Marketingaktivitäten investiert SMG Real Estate gezielt in eine reichweitenstarke Zielgruppenansprache seiner Plattformmarken, darunter ImmoScout24 und Homegate. Ziel ist es, die relevantesten Interessent:innen direkt auf die Inserate zu führen, die Marktchancen der Business-Kund:innen zu stärken und die beiden Marken nachhaltig als Top Immobilienplattformen in der Schweiz zu positionieren. Aufmerksamkeitsstarke Inhalte kombiniert mit zielgruppenspezifisch gesteuerten Social-Media-Kampagnen sensibilisieren dabei Immobiliensuchende nachhaltig und stellen die Weichen, dass Immobilienobjekte zur richtigen Zeit am richtigen Ort präsent sind.

    Zuverlässigkeit und Sicherheit als Basis für Kundenerfolg
    Bei täglich hunderttausenden Besuchern auf den Plattformen von SMG Real Estate ist Zuverlässigkeit eine Grundvoraussetzung. Entsprechend stellt ein Team von über 100 Tech-Spezialisten jederzeit sicher, dass die benötigten Systeme leistungsstark sowie auf dem neuesten Technologiestand funktionieren. Gleiches gilt für die Cybersecurity: Dank modernster Schutzmechanismen sowie Zwei-Faktor-Authentifizierung und integrierter Zugriffskontrolle sind Daten noch besser geschützt. So können sich Immobilienprofis voll und ganz auf ihre Vermarktung fokussieren. Zusammenfassend verfolgen diese und weitere umfangreiche Investitionen von SMG Real Estate nicht nur ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern dank spürbarer Innovation und Performance einen Wettbewerbsvorteil für ihre Kund:innen im hart umkämpften Immobilienmarkt. Denn nur wer sich nachhaltig im Markt positionieren und abheben kann, dem winken die bestmöglichen Vermarktungschancen.

    Weitere Infos finden Sie hier

  • Künstliche Intelligenz hilft beim Inserieren von Wohnraum

    Künstliche Intelligenz hilft beim Inserieren von Wohnraum

    Die Swiss Marketplace Group (SMG) lanciert auf ihren Immobilienplattformen ImmoScout24 und Homegate neue Optionen, mit denen Privatanbieter ihren Wohnraum im Internet anbieten können. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, sind diese Werkzeuge von Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützt und erleichtern nicht professionellen Anbietern das Annoncieren im Netz.

    Für das Erstellen einer Anzeige genügt die Eingabe der wichtigsten Wohnungsattribute wie Adresse, Grösse und Ausstattung. Die Immobilienplattformen erstellen dann mit Hilfe von KI den vollständigen Inseratentitel sowie die inhaltliche Beschreibung des Objekts. Dabei eingeschlossen sind Beschreibungen der Lage und des Umfelds der Immobilie, heisst es in der Mitteilung. Abschliessend können die Nutzenden dann noch Bilder hochladen und das Inserat fertigstellen.

    „Viele private Vermieter:innen beschäftigen sich nur gelegentlich mit der Erstellung eines Inserats. Dank der KI-Unterstützung erhalten sie nun innerhalb weniger Sekunden einen hochwertigen, strukturierten Vorschlag, der dem Standard professioneller Makler:innen entspricht“, wird Martin Waeber, Managing Director bei SMG Real Estate, in der Mitteilung zitiert. „Davon profitieren auch alle Suchenden, denn je exakter ein Inserat beschrieben ist und rascher online geht, desto schneller finden Menschen ihr neues Zuhause.“

    Die Module sind seit etwa einem Jahr bereits für professionelle Anbieter nutzbar. Mit der jetzt breiteren Aufstellung auch für private Anbieter will SMG die Digitalisierung im Schweizer Immobiliengeschäft weiter vorantreiben.

    In der SMG Swiss Marketplace Group AG sind die digitalen Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar vereint.

  • Preise für Einfamilienhäuser und Stockwerkeigentum steigen weiter

    Preise für Einfamilienhäuser und Stockwerkeigentum steigen weiter

    Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum sind im vierten Quartal 2025 weiter gestiegen, heisst es in einer Mitteilung der Raiffeisen zu ihrem neuen Transaktionspreisindex. Preise für Einfamilienhäuser sind im Vergleich zum Vorquartal um 0,2 Prozent gestiegen, Stockwerkeigentum kostet 1,2 Prozent mehr. Verglichen mit dem vierten Quartal 2024 kosteten Einfamilienhäuser damit Ende 2025 insgesamt 5,7 Prozent und Stockwerkeigentum 3,8 Prozent mehr.

    Verglichen zum Vorjahr verzeichneten Einfamilienhäuser in den Regionen Bern (+8 Prozent) und der Ostschweiz (+6,9 Prozent) den höchsten Preisanstieg, in der Nordwestschweiz hielten sich die Preise etwas stabiler (+3,0 Prozent). Stockwerkeigentum wurde besonders in der Innerschweiz (+6,7 Prozent) und der Ostschweiz (+4,3 Prozent) teuer, während Preise in der Region Bern nur knapp anstiegen (+0,8 Prozent) und am Genfersee sogar sanken (-0,5 Prozent).

    Gegliedert nach Gemeindetypen verzeichneten Zentren (+5,4 Prozent) und touristische Gemeinden (+5,3 Prozent) bei Einfamilienhäusern den höchsten Preiszuwachs, in den urbanen Zentren stiegen Preise mit +4,5 Prozent durchschnittlich am wenigsten. Bei Stockwerkeigentum legten besonders touristische Gemeinden mit +4,6 Prozent deutlich zu, die niedrigste Preisdynamik verzeichneten Zentren mit einem durchschnittlichem Preiswachstum von 1,2 Prozent.

    „Im Unterschied zum Mietwohnungsmarkt, wo sich das Mietpreiswachstum aufgrund der rückläufigen Zuwanderung zuletzt etwas beruhigt hat, bleibt die Preisdynamik im Eigenheimmarkt, der stärker von der inländischen Nachfrage geprägt ist, ungebrochen hoch“, wird Fredy Hasenmaile zitiert, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz.

  • Digital vermarkten. Wirtschaftlicher verkaufen.

    Digital vermarkten. Wirtschaftlicher verkaufen.

    Seit über zwei Jahrzehnten profitiert die Schweizer Immobilienbranche von der Leistungsfähigkeit etablierter Marken wie ImmoScout24, Homegate und Flatfox, die von SMG Real Estate kontinuierlich weiterentwickelt werden. Solche Plattformen sind aus dem Alltag von Wohnungs- und Haussuchenden, ebenso wie von Immobilienprofis nicht mehr wegzudenken. Entsprechend eindeutig fällt das Ergebnis in der Praxis aus: In einer Analyse der Unternehmensberatung McKinsey bewerten über 90 Prozent der befragten Makler:innen Immobilienmarktplätze als den mit Abstand kosteneffizientesten Vermarktungskanal. Ohne deren Einsatz würde sich der erfolgreiche Verkauf einer Immobilie gemäss den Befragten im Durchschnitt um rund 25 Tage verlängern.

    Um diese Effizienz zu ermöglichen, verbindet SMG Real Estate den direkten Zugang zu einigen der reichweitenstärksten Immobilienplattformen der Schweiz mit einer kontinuierlich wachsenden Palette datenbasierter Produkte und Services. Ziel ist es, mehr qualifizierte Leads zu generieren, Vermarktungszeiten zu verkürzen und die Kosten pro Kontaktanfrage weiter zu senken. Für Makler:innen und Bewirtschafter:innen ergibt sich daraus ein nachhaltiger Wettbewerbsvorteil: Neue Mandate lassen sich effizienter gewinnen, Abschlüsse beschleunigen und Verkäufe wie auch Vermietungen mit einem deutlich besseren Kosten-Nutzen-Verhältnis realisieren, als dies über alternative Marketingkanäle möglich wäre.

    Neben der hohen Reichweite überzeugen die Plattformen der SMG auch mit starken wirtschaftlichen Kennzahlen. Besonders deutlich zeigt sich dies bei den Kosten pro Kontaktanfrage: Laut McKinsey weisen die von SMG Real Estate betriebenen Plattformen im Vergleich zu den nächstgrösseren Wettbewerbern das branchenweit beste Preis-Leistungs-Verhältnis auf. Konkret liegen die Kosten pro qualifizierter Kontaktanfrage im Schnitt drei- bis viermal tiefer. Mehr als die Hälfte der befragten Käufer:innen in der Schweiz fand ihre Wunschimmobilie auf ImmoScout24 oder Homegate.

    Aber nicht nur die umfangreiche Anzahl, sondern auch die Qualität der generierten Kontakte ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor. Die McKinsey-Analyse zeigt zudem, dass Inserate auf spezialisierten Immobilienplattformen im Durchschnitt doppelt so viele qualifizierte Kontaktanfragen generieren wie vergleichbare Angebote auf anderen Kanälen. Weniger Streuverluste und kürzere Vermarktungszeiten wirken sich zusätzlich positiv auf den Erfolg und den Ertrag je Inserat aus.

    Neben der hohen Vermarktungschance ist die operative Effizienz ein ebenso wesentlicher Treiber des wirtschaftlichen Erfolgs. Auf den Plattformen von SMG Real Estate reduziert dafür eine automatisierte und KI-gestützte Inseratetexterstellung den Zeitaufwand pro Inserat im Schnitt um rund 14 Minuten. Ergänzend kommen intelligente Matching-Algorithmen, personalisierte Vermarktungsformate, konkrete Empfehlungen auf Grundlage datenbasierter Analysen sowie moderne Cybersecurity-Lösungen zum Einsatz. Dadurch erreichen Immobilienangebote relevante Interessent:innen schneller, gezielter und sicherer.

    In der Gesamtschau zeigt sich: Digitale Immobilienvermarktung entfaltet ihren grössten wirtschaftlichen Nutzen dort, wo grosse Reichweite, aussagekräftige Daten, intelligente Automatisierung und hohe Effizienz konsequent zusammenspielen. Das Ergebnis sind mehr qualifizierte Kontakte, kürzere Vermarktungszeiten, geringere Kosten pro Anfrage und eine nachhaltige Steigerung der Wirtschaftlichkeit für die Immobilienakteure.

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  • Online Netzwerk fördert Wissenstransfer und Expansion im Immobiliensektor

    Online Netzwerk fördert Wissenstransfer und Expansion im Immobiliensektor

    Die Zuger Makler Service AG hat Real Estate Talk Arabia lanciert, eine kostenlose und digitale Bildungs- und Netzwerkplattform für Immobilienfachleute und Investoren. Die Plattform soll Unternehmen der europäischen Immobilienbranche bei der Expansion in internationalen Märkten unterstützten und diese mit dem Immobilienmarkt des Nahen Ostens, insbesondere Dubais, verbinden. Laut einer Mitteilung über Business Insider ist die Plattform ab sofort verfügbar und kann über die offiziellen Kanäle von Makler Service genutzt werden.

    Real Estate Talk Arabia vereint Weiterbildung mit Kommunikation und Gemeinschaft auf einer frei zugänglichen Plattform. Nutzerinnen und Nutzer profitieren von monatlichen Livestreams, strukturierten Online-Kursen sowie einer Facebook-Community. Dort erhalten sie von Bauträgern und Experten praktische Einblicke in internationale Märkte, Kundenkommunikation und Vertriebsstrategien. „Real Estate Talk Arabia spiegelt unsere Philosophie wider – Fortschritt durch Vernetzung“, erklärt die Makler Service AG. „Wir sind überzeugt, dass berufliche Weiterbildung niemals durch Bezahlschranken oder geografische Beschränkungen eingeschränkt sein sollte.“

    Die Makler Service AG wurde 2020 während Pandemiezeiten gegründet und entwickelte sich innerhalb von fünf Jahren zu einem führenden Bildungsanbieter für Immobilienfachleute in der DACH-Region. Mit der neuen Initiative sollen nun Kontinente verbunden werden und die internationale Präsenz des Unternehmens gestärkt werden.

  • Neues Verkaufskonzept setzt auf Erlebnis und Begegnung

    Neues Verkaufskonzept setzt auf Erlebnis und Begegnung

    Rohner gestaltet seine Verkaufsfläche in Balgach um. Der Standort wird laut einer Mitteilung von CEO Hermann Lion um eine neue Verkaufsfläche erweitert und soll im September 2026 eröffnet werden. Das Ziel sei „ein Raum, der Marken und Menschen verbindet. Der inspiriert, überrascht und zeigt, dass moderner Handel weit mehr ist als nur Verkauf.“

    Damit reagiert die 1873 gegründete Traditionsfirma auf ihre Wahrnehmung, „dass Menschen wieder bewusster einkaufen und echten Kontakt suchen – nach Jahren, in denen vieles digital geworden ist“, so Lion auf Anfrage. „Der stationäre Handel hat dann Zukunft, wenn er mehr bietet als reine Transaktion.“ Deshalb investiere das Textilunternehmen „gezielt in ein Konzept, das Erlebnis, Qualität und Begegnung verbindet. Es ist ein Statement für die Stärke des physischen Handels – und für unsere Region“.

    Die neue Verkaufsfläche wird vom Zürcher Büro Susanne Fritz Architekten gestaltet: „Klare Linien. Natürliche Materialien. Licht, das Geschichten erzählt“, so Lion. Susanne Fritz hat bereits den kompletten Gebäudekomplex in Balgach saniert, erweitert und einer neuen Nutzung zugeführt. Dabei wurde der gesamte Markenauftritt der Rohner AG modernisiert und auch architektonisch neu gestaltet, inklusive des vorhandenen Ladenraums. „Trotz geringerer Dichte der Warengestelle konnte damit der Umsatz pro Quadratmeter gesteigert werden“, heisst es in einer Präsentation dieser Arbeiten.

    Nun entsteht laut Lion auf der neuen Verkaufsfläche etwas, „das wir so in unserer Region noch nicht gesehen haben“. An diesem Ort sollen verschiedene Marken gemeinsam sichtbar werden. Geplant seien Shop-in-Shop-Konzepte für andere Textilmarken, aber auch für Accessoires, Lifestyle-Produkte, Outdoor- oder Designmarken. „Wichtig ist uns, dass die Partner eine Geschichte erzählen können und ins Gesamterlebnis passen, ob lokale Manufaktur oder internationale Brand mit klarer Haltung.“