Schlagwort: 2021

  • Andermatt Swiss Alps wächst zweistellig

    Andermatt Swiss Alps wächst zweistellig

    Die Andermatt Swiss Alps Gruppe hat im Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 201,1 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert das für Entwicklung, Realisierung und Betrieb der Feriendestination zuständige Unternehmen in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht diese einem Wachstum um 30 Prozent. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA legte im selben Zeitraum um rund 20 Millionen auf 25,3 Millionen Franken zu. Als Reinergebnis wurde ein Verlust von 8,0 Millionen Franken ausgewiesen. Damit sei das Ergebnis aus dem Vorjahr um 24,4 Millionen Franken verbessert worden, schreibt die Andermatt Swiss Alps Gruppe.

    „Es ist sehr erfreulich, dass wir 2021 unseren Umsatz und die Profitabilität massiv steigern konnten“, wird Gruppen-CEO Raphael Krucker in der Mitteilung zitiert. Zu den guten Entwicklungen haben zum einen im Jahresvergleich um 58 Prozent höhere Immobilienverkäufe im Wert von 122 Millionen Franken beigetragen. Zum anderen wiesen die beiden Hotels der Gruppe, The Chedi Andermatt und Radisson Blu Reussen, aufgrund der Steigerung von Umsatz und Auslastung sowie von der Reduktion von Kosten erstmals ein positives operatives Ergebnis aus.

    Die SkiArena Andermatt-Sedrun habe in der Wintersaison hingegen weiter unter den Folgen der Pandemie und im Sommer unter dem schlechten Wetter gelitten, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Konkret fielen die Umsätze der Andermatt-Sedrun Sport AG mit 21,6 Millionen Franken rund 10 Prozent geringer als im Vorjahr aus.

  • Investis wächst profitabel

    Investis wächst profitabel

    Investis hat im Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 216 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert die auf Wohnungen im mittleren Preissegment in der Genferseeregion spezialisierte Immobiliengruppe mit Sitz in Zürich in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 21 Prozent.

    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA vor Neubewertungen legte im selben Zeitraum um 18 Prozent auf 54 Millionen Franken zu. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT zog um 73 Prozent auf 235 Millionen Franken an. Hier ist ein Gewinn aus Neubewertungseffekten in Höhe von 184 Millionen Franken enthalten.

    Der Reingewinn fiel mit 235 Millionen um 99 Millionen Franken höher als 2020 aus. Der Wert des Immobilienportfolios belief sich per Ende 2021 auf 1,735 Milliarden Franken. Zum Jahresende 2020 waren 1,490 Milliarden Franken bilanziert.

    Er sei „sehr stolz auf alles, was seit unserem Börsengang im Jahr 2016 erreicht wurde“, wird Stéphane Bonvin, CEO der Investis-Gruppe, in der Mitteilung zitiert. „Alle Ziele, die wir uns beim IPO gesetzt hatten, wurden übertroffen.“ Zu den guten Entwicklungen haben laut Bonvin sowohl das Geschäft mit Immobilien als auch das Geschäft mit Dienstleistungen für Immobilien beigetragen.

    Für die nahe Zukunft geht Investis von wachsender Nachfrage nach Wohnungen in der Genferseeregion und daraus resultierenden steigenden Preisen aus. Hier will die Gruppe ihr Immobilienportfolio im laufenden Jahr weiter optimieren. Im Geschäftsbereich Immobiliendienstleistungen soll die Digitalisierung vorangetrieben werden.

  • Fundamenta Real Estate knackt die Milliardengrenze

    Fundamenta Real Estate knackt die Milliardengrenze

    Einer Mitteilung der Fundamenta Real Estate AG zufolge hat das Portfolio der Zuger Immobiliengesellschaft per Ende Geschäftsjahr 2021 erstmals die Milliardengrenze überschritten. Konkret legte der Wert des Immobilienportfolios im Jahresverlauf von 991,9 Millionen auf knapp 1,10 Milliarden Franken zu. Fundamenta Real Estate führt das Wachstum vorrangig auf die Fertigstellung und Überführung von zwei Neubauprojekten, den Abschluss dreier Repositionierungen und dem Zukauf von vier Bestandsobjekten zurück. Aus Neubewertungen resultierte ein Wertanstieg um 15,3 Millionen Franken.

    Der Netto-Ist-Mietertrag lag 2021 mit 37,2 Millionen Franken um 11,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Reingewinn legte im selben Zeitraum um 8,4 Prozent auf 28,9 Millionen Franken zu. Dabei habe ein Vorjahreserfolg aus dem Verkauf dreier Renditeliegenschaften „durch ein hervorragendes operatives Resultat sowie einen höheren Neubewertungseffekt“ überkompensiert werden können, schreibt die Immobiliengesellschaft. Beide Effekte ausgeklammert stieg der Reingewinn im Jahresvergleich um 14,7 Prozent auf 17,7 Millionen Franken an. Die Leerstandsquote wurde im Jahresvergleich von 3,5 „auf historisch tiefe 2,5 Prozent“ gesenkt.

    „Unser Wohnfokus hat sich auch im zweiten Pandemiejahr bewährt“, wird Andreas Spahni, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats der Fundamenta Real Estate AG, in der Mitteilung zitiert. „Die konsequente Ausrichtung des Portfolios an der Marktnachfrage sowie das ganzheitliche und aktive Asset Management haben wiederum zu sehr guten Ergebnissen geführt.“

  • HIAG bleibt auf Wachstumskurs

    HIAG bleibt auf Wachstumskurs

    HIAG habe 2021 die eigene Stellung im Schweizer Immobilienmarkt gestärkt und die Finanzkennzahlen massgeblich verbessert, erläutert die HIAG Immobilien Holding AG in einer Mitteilung. Ihr zufolge haben alle drei Geschäftsfelder der Basler Immobilienfirma zur Fortsetzung des Wachstumskurses beigetragen. Dabei konnte der Liegenschaftsertrag im Jahresvergleich um 5,7 Prozent auf 63,1 Millionen Franken gesteigert werden.

    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte von 69,9 Millionen auf 115,1 Millionen Franken zu. Der Reingewinn stieg von 55,2 Millionen auf 89,3 Millionen Franken an. Ohne Neubewertungen und latente Steuern wurden ein EBIT von 54,6 Millionen Franken und ein Reingewinn von 37,0 Millionen Franken realisiert.

    Der Wert des Immobilienportfolios von HIAG legte zum Stichtag Ende 2021 um 8,9 Prozent auf 1,78 Milliarden Franken zu. Die Leerstandsquote habe im Jahresvergleich „trotz des Verkaufs von vollvermieteten Objekten“ von 13,2 auf 10,7 Prozent gesenkt werden können, erläutert HIAG. In der Mitteilung streicht das Unternehmen dabei erfolgreiche Anschlussvermietungen mit teilweise höheren Mieten heraus.

    Auch für das laufende Jahr geht HIAG von einer guten Entwicklung der Geschäfte aus. Das Unternehmen kann sich dabei auf eine Entwicklungspipeline von aktuell mehr als 60 Projekten im Umfang von insgesamt 2,98 Milliarden Franken stützen. HIAG ist auch zukünftig insbesondere am Kauf von Wohnbauland zur schnellen Realisierung von Stockwerkeigentum interessiert. Nicht strategische Liegenschaften sollen für die Wiederverwertung von Kapital veräussert werden.

  • Plazza bleibt auf Wachstumskurs

    Plazza bleibt auf Wachstumskurs

    Die Plazza AG habe 2021 erneut ein erfolgreiches Geschäftsjahr absolviert, schreibt die Zürcher Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Konkret konnte das seit 2015 an der SIX kotierte Unternehmen seine Liegenschaftserträge von 24,6 Millionen Franken 2020 auf 26,1 Millionen Franken im Berichtsjahr steigern. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen legte gleichzeitig von 20,0 Millionen auf 20,6 Millionen Franken zu.

    Im Berichtsjahr hätten „marktbedingte Faktoren“ erneut „zu hohen Neubewertungen“ geführt, erläutert Plazza in der Mitteilung weiter. Sie hoben den Gewinn der Immobiliengesellschaft im Jahresvergleich von 63,3 Millionen auf 71,9 Millionen Franken an. Ohne Neubewertungen resultierte eine Gewinnsteigerung von 17,0 Millionen auf 18,1 Millionen Franken.

    Als Hintergrund für die guten Entwicklungen führt Plazza den hohen Anteil der Wohnliegenschaften im eigenen Portfolio an. Er sei im 2021 gegenüber 2020 durch den Zukauf  von Liegenschaften im Zürcher Quartier Im Tiergarten von 73 auf 76 Prozent gestiegen, schreibt das Unternehmen. Der Leerstand im Wohnbereich ging gleichzeitig von 3,1 Prozent auf 2,6 Prozent zurück.

    In derselben Mitteilung kommuniziert Plazza einen Wechsel in Geschäftsleitung und Verwaltungsrat. Bereits zu Jahresbeginn hat danach der Finanzchef von Plazza, Thomas Casata, vom in den Ruhestand tretenden Ralph Siegle das Amt des CEO übernommen. Im Verwaltungsrat soll Peter Lehmann den mit Erreichung des Rentenalters abtretenden Präsidenten Markus Kellenberger ersetzen.

  • Wohnimmobilien in der Schweiz

    Wohnimmobilien in der Schweiz

    „Im Anschluss an einen historischen Anstieg der Immobilienpreise in der Schweiz im Jahr 2021 stellen wir im vierten Quartal eine Verlangsamung des Preisanstiegs fest“, bemerkt Jonas Wiesel, Mitbegründer von RealAdvisor. Es ist interessant zu beobachten, dass die Preise ausserhalb der Ballungsräume im Laufe des Jahres stärker gestiegen sind. „Die Käufer wollen in grosszügigeren Räumen leben und sind bereit, sich von den Stadtzentren zu entfernen. Dieser Trend ist seit Beginn der Pandemie sehr ausgeprägt“ (siehe Einzelheiten im Anhang).

    Die Preise für Einfamilienhäuser schiessen in die Höhe, vor allem ausserhalb der Ballungsräume
    Da die Nachfrage unvermindert ist und der Wohnbestand in der Nähe der Ballungsräume kaum zunehmen wird, ziehen Käufer vermehrt Gemeinden in Betracht, die weiter von den grossen Stadtzentren entfernt sind. Insbesondere in den Kantonen Aargau, Thurgau, Solothurn und Bern steigen die Preise mehr als im Schweizer Durchschnitt.

    Tourismusregionen als grosse Gewinner
    Drei Alpenkantone stechen im Ranking der Top 5 der stärksten Preisanstiege hervor: Glarus (+13.6%), Graubünden (+12.8%) und Nidwalden (+12.3%). „Der Wunsch der Käufer, einen Zweit- oder sogar Erstwohnsitz in den Bergen zu besitzen, kommt allen alpinen Tourismusregionen zugute“, sagt Joan Rodriguez, Mitbegründer von RealAdvisor. Im Wallis sind die Preise nach mehreren Jahren Stagnation wieder angestiegen (Häuser +5,6%, Wohnungen +4,8%). In der Region Tessin übersteigen die Preise nach mehreren Jahren des Rückgangs zum ersten Mal das Niveau von 2017.

    Im Jahr 2022 dürfte sich der Preisanstieg fortsetzen, aber es ist unwahrscheinlich, dass er die 2021 festgestellte Wachstumsrate erreichen wird. Siehe : https://realadvisor.ch/de/schweizer-immobilienpreis-barometer-q4-2021

  • Peach Property verbucht rekordhohen Vorsteuergewinn

    Peach Property verbucht rekordhohen Vorsteuergewinn

    Einer Mitteilung von Peach Property zufolge hat das auf Liegenschaften in Deutschland spezialisierte Immobilienunternehmen mit Sitz in Zürich im Geschäftsjahr 2021 einen Vorsteuergewinn von 258 Millionen Franken verbucht. Dies sei der höchste Vorsteuergewinn in der Unternehmensgeschichte, schreibt Peach Property. Im Geschäftsjahr 2020 wurden 153 Millionen Franken realisiert.

    Der Wert des Immobilienportfolios von Peach Property legte im Jahresvergleich von 2,1 Milliarden auf über 2,6 Milliarden Franken zu. Die Mieteinnahmen stiegen im Vergleich zu 2020 von 54,7 Millionen auf rund 108 Millionen Franken an. Mit Hilfe einer im Berichtsjahr getätigten Pflichtwandelanleihe konnte der Verschuldungsgrad zudem von 57,8 auf rund 52 Prozent gesenkt werden.

    Im Geschäftsjahr habe Peach Property zudem alle externen Ratings verbessern können, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Moody’s bewertet das Unternehmen aktuell mit einem Ba2 mit stabilem Ausblick, von FitchRatings gab es ein BB mit stabilem Ausblick. S&P Global Ratings stuft Peach Property bei BB- mit stabilem Ausblick ein.

    „Unsere Strategie und unser Geschäftsmodell haben sich auch im Geschäftsjahr 2021 herausragend bewährt und wir konnten ein weiteres Jahr mit sehr profitablem Wachstum abschliessen“, wird Thomas Wolfensberger in der Mitteilung zitiert. Laut dem CEO der Peach Property Group AG werden im Fokus des laufenden Geschäftsjahres vor allem „die Modernisierung des Wohnungsportfolios und der Ausbau der Nachhaltigkeitsaktivitäten stehen“. Dafür will Peach Property rund 70 Millionen Franken investieren.

  • Ein Jahr zum Vergessen? Nicht für Wohneigentümer:innen und Mieter:innen!

    Ein Jahr zum Vergessen? Nicht für Wohneigentümer:innen und Mieter:innen!

    2021 dürfte den wenigsten als strahlendes Jahr in Erinnerung bleiben – die nicht enden wollende Pandemie lässt grüssen. Ein zuverlässiger Lieferant positiver Nachrichten war jedoch der Immobilienmarkt. Besitzer:innen von Eigentumswohnungen konnten im Jahresverlauf einen Wertanstieg von 7,3 Prozent verbuchen, bei den Einfamilienhäusern lag der Zuwachs mit 6,9 Prozent fast ebenso hoch. Dies zeigt die Auswertung von Verkaufsinseraten im Rahmen des Swiss Real Estate Offer Index, der von der Swiss Marketplace Group in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhoben wird.

    Der Grund für die bedeutenden Wertsteigerungen dürfte nicht allein in den pandemiebedingt veränderten Wohnbedürfnissen liegen. Auch die Wirtschaft entwickelt sich solide, die Zuwanderung hält an und das Angebot an Grund und Boden wird immer knapper. Gleichzeitig sind die Konsumentenpreise stark gestiegen, was die Attraktivität von Sachwerten wie Wohneigentum als Inflationsschutz zusätzlich steigert.

    Auch für Mieter:innen keine Hiobsbotschaften
    2021 meinte es auch mit Mieter:innen nicht schlecht. Wer auf der Suche nach einer neuen Wohnung war, konnte über das Jahr im Landesmittel von einem minimalen Rückgang der Angebotsmieten von 0,3 Prozent profitieren. Dass die Mietentwicklung insgesamt ins Minus kippte, ist einem veritablen Jahresendspurt zu verdanken: Im Dezember wurde landesweit ein Nachlass von 0,9 Prozent registriert. 

    Was bringt 2022 für den Schweizer Immobilienmarkt? «Unter den aktuellen Bedingungen dürfte auch das neue Jahr mit steigenden Liegenschaftspreisen aufwarten. Ob es vielleicht doch zur Trendwende kommt, liegt wesentlich in der Hand der Währungshüter: Die amerikanische Zentralbank (Fed) hat angekündigt, den Leitzins schneller anzuziehen als geplant. Ziehen die europäischen (EZB) und Schweizer Währungshüter:innen (SNB) mit, wäre auch hierzulande mit Preisrückgängen zu rechnen», sagt Martin Waeber, Managing Director Real Estate, Swiss Marketplace Group.

  • So war das (PropTech-)Jahr…

    So war das (PropTech-)Jahr…

    Das Geld scheint im Moment förmlich auf der Strasse zu liegen. Es wurden eine Reihe namhafter Finanzierungsrunden geschlossen und zahlreiche Seed-Fundings lukriert. Neben den professionellen Venture Capital-Gesellschaften waren es zunehmend auch Corporates, die sich hier ein Stück vom (PropTech-)Kuchen abschneiden wollen – unter anderem um sich entsprechendes Produkt-Know-how und Digitalkompetenz im Unternehmen zu sichern.

    Immer mehr Versicherungen und Banken nutzten die vergangenen zwölf Monate, um ihr eigenes Ökosystem „Wohnen“ aufzubauen. Was im «Corona-Jahr» 2020 geplant und konzipiert wurde, kam in 2021 zur Umsetzung – mit dem Ziel die eigene Marktposition etwa im Hypothekargeschäft, in der Immobilienvermarktung oder im Bereich Versicherungslösungen zu stärken.

    Die Mobiliar machte mit ihren Unternehmungen in Richtung Ökosystem am meisten von sich reden. Das Versicherungsunternehmen hat u.a. gemeinsam mit Raiffeisen das Joint Venture Liiva ins Leben gerufen, um mit dieser Plattform ihren Kunden Zugang zum Ökosystem Wohnen zu eröffnen und eine durchgängige Wertschöpfungskette aufzubauen. Aber auch die Credit Suisse, der Hypothekenspezialist Moneypark und das auf Daten spezialisierte PropTech Pricehubble verkündeten vor Kurzem ihre Partnerschaft, mit dem Ziel eine Service- und Informationsplattform für Eigenheimbesitzer zu schaffen. Und auch für die Kantonalbanken, schon länger mit der Plattform newhome.ch am Markt, gehören Immobilien zum Kerngeschäft. Mit einer wesentlichen Beteiligung dreier Kantonalbanken am PropTech-Unternehmen emonitor, führend in der Digitalisierung von Vermietungs- und Vermarktungsprozessen, ist auch hier ein weiterer Schritt Richtung Ökosystem Wohnen gesetzt.

    Das vergangene Jahr war auch geprägt von Fusionen und Zusammenschlüssen von bestehenden Geschäftsmodellen – etwa dem Portal- und Lösungsanbieter Flatfox und der Bewirtschaftungslösung Aroov. Richtig «eingeschlagen» hat die Mitteilung des Zusammenschlusses mehrerer Immobilienportale wie homegate.ch und ImmoScout24 unter der Marke Swiss Marketplace Group (SMG), einem gemeinsamen Joint Venture von TX Group, Ringier, die Mobiliar und General Atlantic.

    Es bleibt also spannend, wie es im neuen Jahr weitergeht und welche konkreten Erfolge wir beobachten werden. Die Basis ist vielfach geschaffen, aber auch auf Ebene Organisation, Neustrukturierung und Governance gibt es sicher noch Einiges zu tun. Und auch das Thema Nachhaltigkeit wird im neuen Jahr vermutlich noch öfter genannt werden…

    Mehr Impulse finden Sie bei PropTechMarket: https://proptechmarket.net/impulse

  • Privera startet neu organisiert ins Jahr 2021

    Privera startet neu organisiert ins Jahr 2021

    Privera fasst die beiden komplementären Dienstleistungen «Vermietungsmanagement» und «Handel» im neuen Bereich «Vermarktung Schweiz» zusammen. Marcel Frick, bisheriger Leiter Vermietungsmanagement Schweiz, leitet die neu geschaffene Organisationseinheit und vereint dadurch das Vermarktungswissen der beiden Abteilungen. Das Vermietungsmanagement, wie auch der Handel agieren jedoch weiterhin als eigenständige strategische Serviceline der Privera.

    Zudem wurde der Bereich Center Management per Januar 2021 zu Retail & Site Management umbenannt. Die vielfältigen Dienstleistungen des Bereichs werden so besser widerspiegelt. Denn das Management von Shoppingcentern beinhaltet auch die Retailvermarktung, Koordination von Mietervereinigungen, sowie der Betreuung komplexer Areale, die Retail- mit Büro- und Wohnflächen umfasst. Dieter Sommer sagt: «Wir sind überzeugt, dass diese Anpassungen sowohl unsere Kundschaft als auch unser Unternehmen weiterbringen.»

  • Kanton Uri stellt 3 Millionen energetische Sanierungen bereit

    Kanton Uri stellt 3 Millionen energetische Sanierungen bereit

    Der Kanton Uri hat sein Förderprogramm Energie Uri 2021 verabschiedet. Im kommenden Jahr will er insgesamt 3,1 Millionen Franken für energetische Sanierungen zur Verfügung stellen. Damit stehen etwa so hohe Mittel zur Verfügung wie im aktuellen Rekordjahr 2020.

    Im Fokus des Unterstützungsprogramms liegt die Sanierung von Gebäudehüllen, wie der Kanton in einer Mitteilung erklärt. Diese tragen stark dazu bei, dass die Energie- und Klimaziele des Bundes und des Kantons erreicht werden können. Mit einem Fördersatz von 60 Franken pro Quadratmeter werde weiterhin ein hoher Anreiz für die Gebäudehüllensanierung gesetzt, heisst es. Der Kanton bietet in diesem Bereich auch eine Beratung an. Neben der unverbindlichen Erstberatung beim Amt für Energie Uri wird neu auch eine detailliertere Beratung lanciert.

    Neben Sanierungen von Gebäuden wird im Rahmen des Programms etwa auch der Ersatz von alten Ölheizungen oder die Solarenergie unterstützt.

  • Ab 2021 kommen die intelligenten Stromzähler

    Ab 2021 kommen die intelligenten Stromzähler

    Die intelligenten Stromzähler namens Smart Meter kommen ab dem Jahr 2021 flächendeckend. Der Zürcher Stadtrat hat hierfür gebundene Ausgaben von 194,2 Millionen Franken bewilligt. Das EWZ ersetzt somit in den kommenden Jahren 270’00 herkömmliche Zähler durch digitale Smart Meter, um die gesetzlichen Vorgaben des Bunds zu erfüllen.

    Diese tragen zu einer CO2-neutralen Energieversorgung und Versorgungssicherheit bei. Die einzelnen Bereiche wie beispielsweise die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien, die Speicherung und mehr bis hin zur Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge müssen dabei vernetzt werden. Smart Meter sind also digitale und internetfähige Stromzähler, bestehend aus einer Messeinrichtung und einem intelligenten Verteilnetz (Smart Grid). Neben den Smart Metern in den Gebäuden gehören zu diesen Systemen weitere Komponenten, welche die Fernauslesung der neuen Messgeräte über das EWZ-Glasfasernetz sicherstellen. Die Verbrauchsdaten der Endverbraucher werden der Rechnungsstelle jeweils verschlüsselt übermittelt.

    Im Gegensatz zu analogen Zählern, die jährlich abgelesen werden, können digitale Smart Meter rund um die Uhr den Verbrauch und die Stromerzeugung eines Haushalts messen und diese Informationen den Kunden zur Verfügung stellen. Die neuen Zähler ermöglichen damit auch das direkte Erstellen definitiver Rechnungen. In Zukunft erfolgt die Abrechnung jeweils aufgrund des tatsächlichen Stromverbrauchs – und zwar alle drei Monate anstelle von Akontorechnungen und Jahresrechnung.

    Betroffene Immobilienbesitzer werden von EWZ rechtzeitig über das Auswechseln der Zähler informiert. ■