Schlagwort: 2023

  • Fünf Standortprojekte konkurrieren um Auszeichnung

    Fünf Standortprojekte konkurrieren um Auszeichnung

    Die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement (SVSM) hat die fünf Nominierten für ihre SVSM Awards 2023 bekanntgegeben. Von Basel über Uri bis Bad Ragaz seien insgesamt zwölf Bewerbungen eingegangen, heisst es in einer Medienmitteilung der Dachorganisation.

    Die Auszeichnungen sollen die Innovationskraft von Projekten aus dem ganzen Land sichtbar machen. Laut den Veranstaltern sind diese Preise seit 2007 „nicht nur Belohnung, sondern auch Ansporn für Akteure im Standortmanagement und der Wirtschaftsförderung“. Dabei werden kleine Initiativen ebenso berücksichtigt wie grosse. Sie können lokal oder national ausgerichtet sein.

    Nominiert sind in diesem Jahr die Innovation-Sandbox für Künstliche Intelligenz der Standortförderung Kanton Zürich, der Neubau des HSG Learning Center SQUARE der HSG Stiftung und Licht- und Wasserwelt der Light Ragaz AG. Weitere Anwärter auf den Gewinn sind die Plattform Echt regional der Standortförderung Zürioberland und das Projekt interkantonale Kita-Subventionen des WirtschaftsPortalOst.

    Mitte September präsentieren diese fünf Organisationen ihre Projekte vor einer Jury. Die Preisverleihung findet am 16. November im Rahmen der hybriden Fachtagung SVSM Dialog Wirtschaftsförderung in Olten ZH statt. Dort wird auch eine Person als Standortmanagerin oder -manager des Jahres ausgezeichnet.

  • Franz Grüter tritt auf GV 2023 der LUKB aus

    Franz Grüter tritt auf GV 2023 der LUKB aus

    Der Luzerner IT-Unternehmer Franz Grüter ist seit 2018 Mitglied im Verwaltungsrat der LUKB. Er begründet seinen Entscheid, nicht mehr zur Wiederwahl anzutreten, wie folgt: «Seit der Wahl in den LUKB-Verwaltungsrat hat sich mein berufliches und politisches Aufgabenspektrum wesentlich verändert. Nicht zuletzt das Präsidium der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates, das ich Anfang 2022 angetreten habe, beansprucht mich zeitlich sehr stark. Mit dem Rücktritt aus dem LUKB-VR möchte ich für mich wieder vermehrt zeitliche Freiräume schaffen. Ich danke dem VR und allen LUKB-Mitarbeitenden für die grossartige und erfolgreiche Zusammenarbeit in den letzten fünf Jahren.» 

    Der Verwaltungsrat der LUKB beantragt der Generalversammlung vom 17. April 2023, zwei neue Mitglieder in das oberste Aufsichtsgremium der Bank zu wählen. Dazu Verwaltungsratspräsident Markus Hongler: «Mit der Kandidatur von Erica Dubach Spiegler decken wir das Anforderungsprofil ‚IT-Expertise‘ ausgezeichnet ab. Marc Gläser als zweiter Kandidat wird als Luzerner Unter-nehmerpersönlichkeit unter anderem die Perspektive der regionalen Wirtschaft einbringen.»

    Erica Dubach Spiegler: Promovierte Informatikerin mit breitem Erfahrungsspektrum
    Die in Luzern aufgewachsene und heute in Zürich wohnhafte Erica Dubach Spiegler (Jahrgang 1969) hat in der Schweiz und in den USA Informatik studiert. Ihre Studien hat sie 2011 an der ETH Zürich als Dr. sc. abgeschlossen. Die Schwerpunkte ihres beruflichen Werdegangs sind operatives Management, Beratung, Forschung sowie Verwaltungsratsmandate rund um die Themen Digitale Transformation und Innovation von Geschäftsmodellen. Sie arbeitet aktuell als Leiterin der Abteilung Transformation und Interoperabilität bei der Bundeskanzlei in Bern.

    Marc Gläser: Innovativer Luzerner Unternehmer mit langjähriger Führungserfahrung
    Marc Gläser (Jahrgang 1968) hat an der Universität St. Gallen Betriebswirtschaft mit der Vertiefung «Finance and Accounting» studiert (lic.oec. HSG). Nach verschiedenen Führungsfunktionen in der Konsumgüter- und Uhrenindustrie ist er seit 2014 CEO und Mitinhaber des Skiproduzenten Stöckli Swiss Sports AG in Malters. Unter seiner Leitung hat Stöckli unter anderem die Ski-Manufaktur in Malters modernisiert und ausgebaut, den Export-Absatz in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt, den Markenauftritt neu gestaltet und in der Schweiz eine innovative Omni-Channel-Strategie umgesetzt. Marc Gläser ist seit 2021 im Vorstand der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz (IHZ).

    LUKB-VR neu mit neun Mitgliedern
    Alle anderen Mitglieder des LUKB-Verwaltungsrates inklusive VR-Präsident Markus Hongler stellen sich an der Generalversammlung vom 17. April 2023 wiederum zur Wahl für die statutarische Amtsdauer von einem Jahr. Mit den beantragten personellen Mutationen wird der Verwaltungsrat der LUKB neu aus neun Personen bestehen – die Statuten sehen eine Bandbreite von sieben bis neun Mitglieder vor. Der Frauenanteil im LUKB-VR wird nach der GV 2023 bei 33.3 % liegen.

  • Abflug ins Jubiläumsjahr – 75 Jahre Flughafen Zürich

    Abflug ins Jubiläumsjahr – 75 Jahre Flughafen Zürich

    Am 14. Juni 1948 hob am Flughafen Zürich als erste Maschine eine Douglas DC-4 der Swissair in Richtung London ab – auf der damals einzigen Piste 10/28 des Flughafens. Nur rund fünf Monate später folgte die Inbetriebnahme der zweiten Piste 16/34 und im Jahr 1976 eröffnete der Flughafen Zürich die Piste 14/32. Über die Jahre hinweg entstanden dort, wo einst ein Sumpfgebiet war, die Docks B, A und E. In fünf Bauetappen entwickelte sich der Flughafen Zürich zu einer internationalen Verkehrsdrehscheibe mit zahlreichen Direktverbindungen in die Metropolen der Welt. Doch nicht nur für Reisende, auch für die Bevölkerung ist der Flughafen Zürich von grosser Bedeutung: Er ist Wirtschaftsstandort, Arbeitsplatz, Kommerzzentrum, Ausflugsziel und Begegnungsort. Am Flughafen Zürich arbeiten 27‘400 Angestellte bei über 300 Unternehmen. 

    Zahlreiche Highlights im Jubiläumsjahr 2023
    Im Jubiläumsjahr finden am Flughafen Zürich diverse Feierlichkeiten und Events statt. So startet am 14. Juni – am Tag des Erstflugs – eine Jubiläums-Ausstellung im Airport Shopping. Am Wochenende vom 1. bis 3. September findet ein grosses Flughafenfest für die Bevölkerung statt. Beim offiziellen Festakt am Freitagabend zählt Bundespräsident Alain Berset zu den Ehrengästen. Im Rahmen des Jubiläumsjahres wird zudem die Flughafengeschichte digital aufbereitet und die Spotterplätze sowie die Zuschauerterrasse erhalten eine Aufwertung. 
    Laufend aktualisierte Informationen zum Jubiläumsjahr: Jubiläumsseite 

    Der Flughafen Zürich der Zukunft 
    Der Flughafen Zürich ist und bleibt in Bewegung und will auch für künftige Generationen ein sicherer, moderner und nachhaltiger Flughafen sein. Projekte wie die Pistenverlängerungen oder das neue Dock A sind wichtige Elemente, um einen sicheren und qualitativ hochstehenden Flughafenbetrieb sicherzustellen. Die Entwicklung der landseitigen Passagierflächen (ELP) wird den Flughafen Zürich in den kommenden Jahren mit grosszügigen Wegen, besseren Logistikprozessen, neuen Retail-Flächen und einer Foodhall mit Aussenterrassen aufwerten. Die nachhaltige Bauweise zukünftiger Projekte und die Ablösung fossiler Energieträger sind wesentliche Bestandteile der Ambition der Flughafen Zürich AG, bis im Jahr 2040 ihre Co2-Emissionen auf netto null zu senken. Damit wird der Flughafen Zürich auch in Zukunft das Schweizer Tor zur Welt bleiben und Menschen und Orte verbinden. 

    Jubiläumsjahr – Feierlichkeiten im Überblick
    Mai 2023: Launch digitale Flughafengeschichte 
    14. Juni 2023: Eröffnung der Jubiläums-Ausstellung im Airport Shopping 
    1. bis 3. September 2023: Flughafenfest

  • Projekt resurses2025 baut in Graubünden eine Holzindustrie auf  

    Projekt resurses2025 baut in Graubünden eine Holzindustrie auf  

    Das Generationenprojekt resurses2025 zum Aufbau einer modernen Industrie zur Bearbeitung und Veredelung des heimischen Holzes im Kanton Graubünden hat laut einer Medienmitteilung während der Bausaison 2022 konkrete Form angenommen. So sei im Kreis Surses die alte Gemeindesägerei abgerissen und das Gewerbeareal Gravas mit verschiedenen grossen Neubauten erweitert worden. Seit einigen Wochen werden modernste Produktionsanlagen montiert und bereits im Frühjahr 2023 erfolgt die Inbetriebnahme des neuen Werkes, heisst es in der Mitteilung.

    Dies solle zukünftig neues Leben in die stockende Wald- und Sägewerkswirtschaft des Bergkantons bringen. Das komplett digitalisierte Holzverarbeitungszentrum kann laut der Mitteilung bis maximal 70‘000 Kubikmeter Holz einschneiden. In einer ersten Phase sollen 40’000 bis 50’000 Kubikmeter verarbeitet werden. Das Projekt wird von der Uffer Gruppe in Savognin betrieben.

    Mit einer gestärkten Holzkette soll ab 2025 im Kanton Graubünden ausschliesslich einheimisches Holz verarbeitet werden. Dazu sollen mit anderen Unternehmern aus dem Kanton zwei weitere regionale Sägewerke und ein zentrales Holzveredelungswerk realisiert werden. Viele auf Holz spezialisierte Planungsbüros arbeiten weltweit an spektakulären Holzbauprojekten. Diese Dynamik müsse mit modernen und innovativen Halbfabrikaten unterstützt werden. Die sogenannte Zweitveredelung ist der Treiber einer ganzen Branche, heisst es weiter.

    Ein Schritt im Rahmen des 13 Punkte umfassenden Aktionsplans wurde am 6. Dezember mit Inbetriebnahme des Rundholzplatzes in Surses und dem ersten Stammeinschnitt dort vollzogen.