Schlagwort: 2050

  • Gebäude sollen zu Kraftwerken werden

    Gebäude sollen zu Kraftwerken werden

    Das Bundesamt für Energie (BFE) hat in einem Dokument seine Vision für den Schweizer Gebäudepark bis 2050 veröffentlicht. Demnach soll bis dahin der Grossteil von Gebäuden in der Lage sein, seinen eigenen Strombedarf aus nachhaltigen Energiequellen zu decken. Der überschüssige Strom soll dabei für die elektrische Mobilität verwendet werden.

    Gleichzeitig soll auch der Strombedarf von Gebäuden gesenkt werden. Insgesamt soll der Endenergieverbrauch des Schweizer Gebäudeparks bis 2050 rund 65 anstelle von 90 Terawattstunden betragen.

    Mit einigen Ausnahmen soll es zudem überhaupt kein Heizöl, Erdgas oder Strom mehr für den direkten Verbrauch zum Heizen mehr geben. Erdöl- und Erdgasheizungen sowie ortsfeste elektrische Widerstandsheizungen sollen durch erneuerbare Energieträger ersetzt werden. Energetische Betriebsoptimierungen sollen bis 2030 für alle Gebäude obligatorisch sein.

  • Unterstützung des wissenschaftsbasierte 1,5-Grad Ziel

    Unterstützung des wissenschaftsbasierte 1,5-Grad Ziel

    2021 haben die Investmentexperten von Pictet im Rahmen eines umfassenden Prozesses gruppeneigene „Climate Investment Beliefs“ entwickelt. Dieser Initiative liegen zwei Überzeugungen zugrunde: Der Klimawandel wirkt sich erheblich auf die Vermögenspreise aus. Angesichts ihrer führenden Stellung in der  Investmentbranche ist es für die Bank wichtig, diese Auswirkungen zu verstehen, um die Performance zu unterstützen. Als Verwalter und Inhaber von Vermögenswerten mit ihren Anlagetätigkeiten Einfluss auf die Folgen des Klimawandels. Es liegt somit in der Verantwortung des Unternehmens, herauszufinden, wie es positive Effekte fördern und negative abmildern kann.

    Die Bewältigung der grossen ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit wird mehr Zusammenarbeit und Transparenz erfordern. Der Beitritt zur Net Zero Asset Managers Initiative und das Bekenntnis zur „Business Ambition for 1.5°C“ der SBTi spiegeln diese Überzeugungen wider.

    Das Unternehmen ist sich bewusst, dass die Erreichung dieser Ziele einer Herkulesaufgabe gleichkommt und Anstrengungen nur erfolgreich sein können, wenn alle Finanzakteure mitziehen. Es bedarf eines grundlegenden Wandels sowie langfristiger Verpflichtung und Beharrlichkeit und des Beitrags aller Wirtschaftsakteure. Pictet will 2022 einen Klimamassnahmenplan mit konkreten Zielen für 2030 veröffentlichen.

    Die Gruppe blickt auf eine über zweihundertjährige Geschichte zurück, deren Grundlage ein langfristiger und verantwortungsvoller Ansatz für das eigene Geschäft und die Verwaltung der Vermögen ihrer Kundinnen und Kunden ist. Damit berücksichtigt das Unternehmen nicht nur die Interessen der heutigen, sondern auch jene künftiger Generationen. Dies ist der Kern verantwortungsbewussten Denkens und der wirksamste Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft auf unserem Planeten leisten kann.

  • ESB fördert Umstellung auf Solarwärme

    ESB fördert Umstellung auf Solarwärme

    ESB hat zum Monatsbeginn ein Programm zur Förderung neu erstellter thermischer Solaranlagen in Biel aufgelegt, informiert das Energieunternehmen in einer Mitteilung. Damit wolle ESB die Bieler Klimastrategie unterstützen, heisst es dort weiter. Insbesondere will ESB einen Beitrag zum Ziel der Stadt leisten, bis 2050 klimaneutral zu werden.

    Bei Neubauten gelte eine Kombination aus Gasheizung und Sonnenkollektoren als Standardlösung für die Vorgaben der kantonalen Energieverordnung, schreibt ESB. Die Sonnenkollektoren könnten dabei 60 bis 70 Prozent der Warmwasseraufbereitung und zusätzlich 20 Prozent der Heizenergie decken, schreibt ESB. Der grösste Energieverbrauch von Haushalten fällt laut Mitteilung in diesen beiden Bereichen an.

    Mit einer thermischen Solaranlage leisteten Immobilienbesitzende aber „nicht nur einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz, sondern kommen auch in den Genuss zahlreicher Vorteile“, argumentiert ESB. Als solche werden in der Mitteilung geringere Kosten für Heizmaterialien, Steuerabzug und Fördergelder sowie ein vergleichsweise geringer Aufwand für den Unterhalt der Anlage genannt.

    Das Förderprogramm von ESB sieht 250 Franken pro Quadratmeter Kollektorfläche bis zu einer Gesamtgrösse der Anlage von 50 Quadratmetern vor. Wer eine grössere Anlage installiert, kann ein Gesuch auf weitere Unterstützungsbeiträge einreichen. Detaillierte Informationen stellt ESB im Internet zur Verfügung.