Schlagwort: 85. Schweizer Immobiliengespräch

  • Thurgauer Agri-Photovoltaik und Energiespeicher Projekte erhalten Förderung

    Thurgauer Agri-Photovoltaik und Energiespeicher Projekte erhalten Förderung

    Vier Projekte erhalten Unterstützung durch die EKT Energiestiftung. Im Rahmen der zweiten Vergaberunde lagen dem Stiftungsrat laut einer Mitteilung 20 Gesuche zur Prüfung vor. Alle Projekte arbeiten an einer sicheren nachhaltigen Energieversorgung und an der Umsetzung der Klimaziele. Überzeugt hätten sie durch eine hohe Praxisorientierung und ihren Bezug zum Kanton Thurgau. Zudem seien es „gute Beispiele dafür, wie sowohl die Thurgauer Wirtschaft als auch die Thurgauer Landwirtschaft von der EKT profitieren können“, wird Stiftungsratspräsident Fabian Etter zitiert.

    Eines der Forschungsprojekte ist im Bereich Agri-Photovoltaik angesiedelt. Untersucht werden Wege zur Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen, sowohl zur Erzeugung von Kulturpflanzen als auch von Solarstrom. Eine Versuchsanlage mit halbtransparenten Photovoltaikmodulen des Landwirtschaftlichen Kompetenzzentrums Arenenberg soll Erkenntnisse zu Sorteneignung, Witterungsschutz, Bewässerung und Lichtmanagement liefern.

    Als weitere Projekte werden zwei Vorhaben rund um Energiespeicherung gefördert, da diese zentral beim Umbau der Energieversorgung sind. Das eine wird bei der Tierkörpersammelstelle in der Stadt Frauenfeld durchgeführt, die an dem Pilotprojekt beteiligt ist. Untersucht wird der Prototyp einer Sorptionswärmepumpe. Damit lasse sich während der Sommermonate die beim Kühlen entstehende Abwärme zusammen mit der elektrischen Energie der Photovoltaikanlage thermochemisch speichern. Beim zweiten Energiespeicherprojekt handele es sich um eine Vorstudie, die Chancen und Rahmenbedingungen beim Einsatz von modularen Sandbatterien als Wärmespeicher erforscht.

    Weitere innovative Ansätze für die Energiewende sieht die EKT Energiestiftung in dem Projekt Thurgauer Energienutzung aus dem Untergrund 2023. Die Fördersumme werde in Kombination mit einem Darlehen vergeben und soll Grundlagen und Planungsarbeiten unterstützen, welche zur Beantragung von Fördermitteln beim Kanton und beim Bund benötigt werden. Forschungsziel seien Erkenntnisse zur Nutzung von geothermischen Energiequellen.

  • Datenkompetenz: ein No Brainer!

    Datenkompetenz: ein No Brainer!

    «Daten sind das neue Gold» – so vernehmen wir es seit Jahren. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Komplexität von Sachverhalten und Anforderungen werden in Unternehmen quer durch alle Branchen Datenanalysten rekrutiert und entsprechende Teams aufgebaut. Daten per se führen aber noch zu keinen Lösungen. Es gilt vielmehr eine Strategie daraus abzuleiten – dafür braucht es nicht nur die intelligente Verknüpfung von Daten sondern auch entsprechende Marktkenntnis und die Analyse in einem bestimmten Kontext.

    Wie kann nun das Marktbedürfnis besser ermittelt und passender Wohnraum entwickelt und gebaut werden? Die Digitalisierung hat hier für die Planung und den Bau von Immobilien viele Möglichkeiten hervorgebracht. Mit entsprechenden Tools – beispielsweise von Luucy, Archilyse oder PriceHubble, um nur einige zu nennen – können Prozesse und Entscheidungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette vereinfacht und beschleunigt werden: von der Akquisition geeigneter Grundstücke, über die Entwicklung und Vermarktung, bis hin zur Bewirtschaftung der Objekte. KI-basierte Technologie kommt hier immer öfter zum Einsatz.

    Die «Hard Facts» sind sicher die Basis für datenbasierte Auswertungen. Aber Entwickler wünschen sich auch zunehmend «weiche Kennzahlen» als Ergänzung für ihre Entscheidungen, beispielsweise eine Information zur Zufriedenheit der Bewohner. Letztlich zählt natürlich sehr wesentlich der Erfahrungswert – die besten Entscheidungen sind bekanntlich die, bei denen auch das «subjektive Bauchgefühl» stimmt. Denn auch bei der besten Datengrundlage gilt: am Ende entscheidet immer der Mensch.

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