Schlagwort: Aargauerische Kantonalbank

  • Preise am Aargauer Immobilienmarkt sind im Höhenflug

    Preise am Aargauer Immobilienmarkt sind im Höhenflug

    Der von der Aargauischen Kantonalbank (AKB) herausgegebene Aargauische Immobilienbarometer stellt eine anhaltende starke Steigerung bei den kantonalen Immobilienpreisen fest. Als Haupttreiber dieser Entwicklung nennt der Bericht über die Entwicklung in den vergangenen zwölf Monaten vor allem tiefe Zinsen und knappe Baulandreserven. Zusammen mit der robusten wirtschaftlichen Entwicklung im Nachgang der Corona-Krise habe das zu dem „Boom“ bei den Preisen geführt.

    Der AKB-Immobilienbarometer zeigt die Entwicklung am Markt für Wohneigentum und liefert auch Informationen zu Mieten, Leerstand und Renditen. Das gesamte Dokument kann auf der AKB-Seite heruntergeladen werden.

    Zur regionalen Entwicklung heisst es im Barometer, das Preiswachstum am Aargauer Immobilienmarkt sei „nicht zu bremsen“. In den vergangenen Monaten habe die Entwicklung sogar nochmals deutlich an Tempo gewonnen. Einfamilienhäuser würden zu 5,4 Prozent höheren Preisen gehandelt als vor einem Jahr. Auch beim Stockwerkeigentum liege der Zuwachs bei 4,7 Prozent innert Jahresfrist.

    Über alle 243 Gemeinden im Marktgebiet betrachtet ist laut dem Barometer für den Kauf eines typischen Objekts mit 140 Quadratmetern Wohnfläche, 450 Quadratmetern Grundstück und Garagenplatz mit einem Betrag zwischen 800‘000 und 900‘000 Franken zu rechnen. Die Spannweite der Preise sei jedoch beträchtlich. An begehrten Standorten wie Baden, Rheinfelden und Aarau werde dasselbe Objekt teils mit weit über einer Million Franken gehandelt.

    Die Wohnungsmieten zeigten sich schweizweit innert Jahresfrist unverändert, wie die Auswertung der publizierten Inserate ergeben haben. In der gleichen Periode haben Vermieter in der Region Nordwestschweiz ihre Preisvorstellungen mit 1,4 Prozent etwas erhöht.

  • AKB Green Hypothek spart tonnenweise CO2 ein

    AKB Green Hypothek spart tonnenweise CO2 ein

    Die Aargauische Kantonalbank hat sich für ihre Strategieperiode 2021 bis 2024 das Ziel gesetzt, zur nachhaltigsten Bank im Kanton Aargau zu werden. Dazu wurden 2020 die Green Hypothek und der Green Bond lanciert. Jetzt hat die AKB die Wirkung der Grünen Finanzierungsangebote auf den Energieverbrauch und CO2-Ausstoss von Gebäuden prüfen lassen.

    In dem Impact Reporting des Informations- und Ausbildungszentrums für Immobilien AG (IAZI) wird laut Medienmitteilung der AKB die Gesamteinsparung der CO2-Emissionen pro Jahr mit rund 232 Tonnen angegeben. Die Berechnungsgrundlage bildet laut dem IAZI-Prüfbericht eine Liste von 93 Eigenheimen, welche mithilfe der AKB Green Hypothek im Berichtsjahr finanziert oder als zweckgebundene Kredite für nachhaltige Sanierungsmassnahmen vergeben wurden. Der IAZI-Bericht wurde durch die Wirtschaftsprüfer von EY geprüft.

    Die 232 Tonnen CO2-Einsparung in den Hochrechnungen des IAZI-Prüfberichts entsprechen laut der Mitteilung den jährlichen Emissionen von rund 190 neuen, handelsüblichen Personenwagen. Oder sie entsprechen dem durchschnittlichen Schweizer Jahresverbrauch von 16 Einzelpersonen.

    Die Förderung einer umweltverträglichen Bautätigkeit führe also zu Emissionsreduktionen bei Gebäuden, wird in der AKB-Mitteilung festgestellt. Mit der Green Hypothek biete die AKB umweltbewussten Liegenschaftsbesitzern die Möglichkeit, ihr Eigenheim nach klimafreundlichen Kriterien zu bauen oder zu renovieren. Die Finanzierung erfolge durch einen Green Bond, den die AKB emittiert hat.

    Die Kantonalbank verweist darauf, dass neben Neubauten und Einzelmassnahmen zur Energieeinsparung durch die Green Hypothek auch umfassende Gesamtsanierungen zur Steigung der Energieeffizienz oder zur Nutzung von erneuerbaren Energien abgedeckt seien.