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  • Kooperation für intelligente Licht- und Gebäudelösungen

    Kooperation für intelligente Licht- und Gebäudelösungen

    Der Technologiekonzern ABB und die österreichische Zumtobel Group arbeiten bei der Weiterentwicklung intelligenter Licht- und Gebäudelösungen sowie Gleichstromanwendungen zusammen. Die Unternehmen werden sich laut einer Medienmitteilung auf die Integration der Gebäudeautomationslösungen von ABB mit den Lichtmanagementsystemen der Zumtobel Gruppe konzentrieren.

    Von der „gebündelten Kompetenz“ versprechen sich beide Unternehmen „effizientere, nachhaltigere und benutzerfreundlichere Smart-Building-Umgebungen“. Hierfür werde die Anwendung sensorbasierter Lichtlösungen beschleunigt mit dem Ziel, „Energieeffizienz zu optimieren, den Komfort der Gebäudenutzer zu erhöhen und die Effektivität der Steuerung von Heizung, Lüftung und Klimatechnik zu maximieren“. Der Mehrwert soll Kunden im Gewerbe-, Industrie- und Verwaltungsbereich zugute kommen.

    Mit der Kooperation sollen Innovationen beim Einsatz von Gleichstromtechnologie in industriellen Grossanwendungen gefördert werden. So sollen durch neu entstehende Synergien Gebäude effizienter, nachhaltiger und benutzerfreundlicher werden. Beim Einsatz moderner industrieller Stromnetze könnten erneuerbare Energie in grösserem Rahmen genutzt werden. Dies spare Ressourcen, reduziere die Einspeiseleistung und führe zu stabilen Netzen sowie ein offenes System für Anwender.

    „Unser Partnerschaftskonzept ermöglicht es uns, Innovation, Standardisierung und Nachhaltigkeit besser zu adressieren und bei neuen Technologien weiterhin eine Vorreiterrolle zu spielen“, wird Lucy Han, EVP for Building and Home Automation Solutions bei ABB, zitiert.

  • ABB lanciert neue Heimladestation

    ABB lanciert neue Heimladestation

    ABB präsentiert bei der CES 2023 in Las Vegas seine neue Heimladestation Terra Home für elektrische Fahrzeuge. Die wichtigste internationale Elektronik- und Technik-Messe findet vom 5. bis 8. Januar statt. Die neue Terra Home-Station soll den Nutzenden „einmalige Auswahlmöglichkeiten und Flexibilität bieten, damit noch mehr Menschen einfach und stilvoll auf Elektromobilität umsteigen können“, wird Leon van de Pas in einer Medienmitteilung zitiert.

    Der Senior Vice President des Geschäftsbereichs Destination Charging bei ABB E-mobility verweist auf eine im Vorfeld der CES von ABB in Auftrag gegebene Umfrage. Dabei hätten 86 Prozent der weltweit befragten Autofahrerinnen und Autofahrer angegeben, dass sie im neuen Jahr ihre Reiseemissionen aktiv reduzieren wollen – die meisten durch die verstärkte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und den Umstieg auf ein Elektroauto.

    Terra Home ist den Angaben zufolge in der Lage, automatisch Strom aus heimischen erneuerbaren Energiequellen, etwa Solarstrom, zu bevorzugen. Das kommt laut ABB jenen 54 Prozent der Befragten entgegen, die ein E-Auto eher nutzen würden, wenn sie wüssten, dass es mit erneuerbarem Strom betrieben wird.

    Das kleine quadratische Ladegerät identifiziert den Eigentümerinnen und Eigentümer der Autos. Der Zugriff ist auch über die ABB E-mobility Charger-App steuerbar. Zudem kann das Gerät über die Cloud unkompliziert aus der Ferne aktualisiert und gewartet werden.

  • Start-up MOOST gewinnt ABB Electrification Challenge

    Start-up MOOST gewinnt ABB Electrification Challenge

    MOOST hat die Smart Buildings Challenge von ABB gewonnen. Das Rapperswiler Start-up wurde von dem Technologieunternehmen im Rahmen der ABB Electrification Startup Challenge 2022 ausgezeichnet.

    MOOST hat eigenen Angaben zufolge das nicht immer intelligente Zuhause (Smart Home) in ein lernendes Zuhause (Learning Home) transformiert. Damit habe das Jungunternehmen „ein grossartiges Konzept und einen Plan einschliesslich eines Proof-of-Concept erstellt“, wird Aldo Sciaccia, Global Head of Product Management and R&D, ABB Electrification, Smart Buildings, in der Jury-Begründung zitiert. „Mit der vorgeschlagenen Lösung sind wir in der Lage, verschiedene Datenquellen zu verknüpfen, Kontext hinzuzufügen und den Nutzenden verwertbare Erkenntnisse zu liefern.“ Sie schlage eine Brücke zur hochentwickelten Technologie und helfe selbst ungeschulten Endnutzenden, „Milliarden besserer Entscheidungen“ zu treffen.

    Insgesamt hatten sich laut einer ABB-Medienmitteilung über 100 Teams aus 34 Ländern um die Preise beworben. Der Sieg in der Kategorie Smart Power ging an das italienische Start-up i-EM. In der Kategorie Distribution Solutions gewann das nordamerikanische Jungunternehmen Pratexo.

    Die Gewinner nehmen an einem Kooperationsprojekt mit ABB im Wert von 30’000 Dollar teil. Ziel ist, im Laufe des Jahres eine gemeinsame Lösung für Kunden auf dem ABB Ability Marketplace zu lancieren und damit ein Publikum in über 100 Ländern zu erreichen. Ausserdem erhalten sie Mentoring-Unterstützung vom ABB Startup-Accelerator SynerLeap und durch die Start-up-Berater von Microsoft. Denn, so Anton Kotov, Digital- und Strategiechef bei ABB Electrification, „nur mit einigen der klügsten Köpfe der Welt können wir Lösungen für die Energie- und Klimaprobleme der Welt entwickeln“.

  • ABB liefert Elektroantrieb für Luxusyacht

    ABB liefert Elektroantrieb für Luxusyacht

    ABB und Oceanco haben eine Zusammenarbeit im Bereich der nachhaltigen Schiffsantriebe beschlossen. Zunächst wird ABB zwei 2,5-Megwatt-Azipod-Einheiten sowie Antriebs- und Steuerungseinheiten für eine Superyacht von Oceanco liefern, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Das Azipod-System von ABB basiert den Angaben des Unternehmens zufolge „auf einem steuerbaren Antriebssystem, dessen elektrischer Antrieb in einer Gondel unterhalb des Schiffsrumpfes angebracht ist“. Es kann den Treibstoffverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Wellenantrieben um bis zu 20 Prozent senken.

    Diese erste Lieferung sei der Start für eine intensivere Kooperation mit Oceanco, wie ABB in seiner Mitteilung schreibt. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Markt für nachhaltige Elektroantriebe bis 2025 auf voraussichtlich mehr als 10 Milliarden Dollar wachsen wird.

    „Wir freuen uns sehr, diesen ersten Vertrag mit Oceanco abgeschlossen zu haben und sind gespannt auf die zukünftige Zusammenarbeit. Als wichtige Grundlage unserer Beziehung vereint unsere beiden Unternehmen der Anspruch, unser Geschäft nachhaltig weiterzuentwickeln“, lässt sich Thomas Hackman von ABB Marine & Ports zitieren.

  • ABB baut mit AFC netzunabhängige Ladestationen auf

    ABB baut mit AFC netzunabhängige Ladestationen auf

    ABBund AFC Energy haben eine Kooperation vereinbart, um wasserstoffbetriebenes Laden von Elektrofahrzeugen auf den globalen Markt zu bringen, heisst es in einer Medienmitteilung von AFC mit Sitz in Carnleigh südöstlich von London. Die Zusammenarbeit mit „dem Weltmarktführer für Elektrifizierungstechnologien“ ABB, so die Mitteilung, finde einen globalen Markt von mindestens 140 Milliarden Dollar bis 2030 für das Laden von Elektrofahrzeugen vor.

    Beide Unternehmen wollen das von AFC entwickelte und hergestellte Wasserstoff-Brennstoffzellensystem einsetzen, das sauberen Strom für netzgebundene und netzferne Anwendungen liefert. Auch netzunabhängige Ladestationen für E-Fahrzeuge werden mit solchen Brennstoffzellen möglich und liefern CO2-freien Strom. Die Partner werden das integrierte Produkt gemeinsam vermarkten und gemeinsam eine Kommunikationsstrategie für das Branding und den Einsatz entwickeln. Es soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 zunächst in Grossbritannien, Europa, den Vereinigten Staaten und anderen Ländern einsatzbereit sein, heisst es in der Medienmitteilung.

    Frank Muehlon, Leiter des globalen Geschäfts für E-Mobility-Infrastrukturlösungen bei ABB, wird zitiert: „ABB ist führend bei E-Mobilitätslösungen und stolz darauf, eine Schlüsselrolle bei der Verbreitung von E-Fahrzeugen auf der ganzen Welt gespielt zu haben. Die Partnerschaft mit AFC Energy ermöglicht es uns, die Grenzen der E-Mobilität zu erweitern, insbesondere im Hinblick auf netzferne Anwendungen, und so eine viel grössere Reichweite der E-Mobilität auf der Basis sauberer Energie zu ermöglichen.“ Adam Bond, Vorstandsvorsitzender von AFC Energy: „Der heutige Tag markiert einen historischen Meilenstein in der Kommerzialisierung unserer proprietären Wasserstoff-Brennstoffzelle, da wir eine langfristige Zusammenarbeit mit ABB beginnen.“ ABB biete einen starken und glaubwürdigen Zugang zu wichtigen Kundenkanälen in Europa und Übersee.

    Die Partnerschaft wird sich laut der Mitteilung auf den gemeinsamen Einsatz von integrierten Hochleistungs-EV-Ladesystemen in den Schlüsselmärkten von ABB konzentrieren. Dies seien private Nutzer wie Logistikunternehmen und auch der städtische Nahverkehr. Auch für die Stromversorgung von Schiffen und senkrecht startenden und landenden Fahrzeugen (VTOL) könnten die Systeme – weil nicht ans Netz gebunden – eingesetzt werden.

  • ABB liefert Ladegeräte an chinesische E-Auto-Fabrik

    ABB liefert Ladegeräte an chinesische E-Auto-Fabrik

    Ladegeräte von ABB stellen in einer E-Auto-Fabrik der chinesischen Dongfeng Motor Group und der japanischen Honda Motor Company die Ladeleistung für bis zu 120’000 Fahrzeuge sicher. Dongfeng Honda wird damit in seinem mehr als 980’000 Quadratmeter grossen Werk in Wuhan die Montage- und Prüfstrassen bestücken.

    Wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung schreibt, habe Dongfeng Honda dafür „aufgrund seiner vorherigen guten Erfahrungen mit Nieder- und Mittelspannungsprodukten von ABB“ eine Reihe verschiedener Ladegeräte ausgewählt.

    Im Rahmen seines Industrieentwicklungsplans bis 2035 für energiesparende und mit neuen Energien betriebene Fahrzeuge geht China davon aus, dass bis 2025 jedes vierte im Land verkaufte Neufahrzeug ein Elektroauto sein wird. Bis 2030 sollen mehr als 64 Millionen auf chinesischen Strassen unterwegs sein.

    „Die Entwicklung der Ladekapazität muss mit den boomenden Absatzzahlen bei Elektroautos Hand in Hand gehen“, wird Frank Mühlon in der Mitteilung zitiert, Leiter der E-Mobility Infrastructure Solutions bei ABB. „Wir freuen uns, Dongfeng Honda bei der Umsetzung ihrer Elektrofahrzeugstrategie zu unterstützen.“

  • ABB Schweiz modernisiert SBB-Lokomotiven

    ABB Schweiz modernisiert SBB-Lokomotiven

    Im Rahmen des neuen Auftrages werden 18 SBB-Lokomotiven der neuesten Generation mit Traktionsumrichtern von ABB modernisiert, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Der in Zürich ansässige und international tätige Technologiekonzern ist mit seinem Schweizer Hauptsitz in Baden vertreten und fertigt Traktionsumrichter in seinem Werk in Turgi AG. ABB hat von den SBB bereits 2014 einen Auftrag zur Modernisierung von Lokomotiven mit Traktionsumrichtern erhalten. Durch den nun erhaltenen Folgeauftrag werde ABB die gesamte Flotte Re 460 modernisieren. Dabei handelt es sich um die Lokomotiven der meisten Intercity-Züge.

    SBB realisiert für die Flotte ein Modernisierungsprogramm, durch welches deren Lebensdauer um 20 Jahre verlängert wird. Durch die neuen Traktionsumrichter und zusätzliche technische Massnahmen können jährlich rund 30 Gigawattstunden Energie eingespart werden, „das sind fünf Gigawattstunden mehr als ursprünglich erwartet“, so ABB. Diese Energieeinsparungen entsprechen laut der Mitteilung dem „durchschnittlichen Stromverbrauch von 10’000 Schweizer Haushalten“. Dazu wird die auf dem Technologiestand der 90er Jahre basierende Leistungselektronik durch energieeffiziente wassergekühlte IGBT-Traktionsumrichter (insulated-gate bipolar transistor) ersetzt. Durch diese Umrüstung und durch mit Wasser statt Öl betriebene Kühlsysteme kann der Energieverbrauch gesenkt werden.

    „Wir freuen uns, dass wir mit unserer Antriebslösung Partner in diesem bedeutenden Modernisierungsprojekt im Schweizer Heimmarkt sind und in enger Zusammenarbeit mit den SBB zu einem energieeffizienten Weiterbetrieb der Fahrzeuge beitragen“, wird Robert Itschner in der Mitteilung zitiert, Country Managing Director bei ABB Schweiz.

  • RVBW plant Einsatz von vier E-Bussen

    RVBW plant Einsatz von vier E-Bussen

    Auf der RVBW-Linie 5 verkehren ab März 2021 vier Elektrobusse. Sie werden Fahrgäste zwischen der Baldegg via Bahnhof Baden nach Ennetbaden befördern. Die neuen Busse sind mit einer innovativen Technologie von ABB Schweiz ausgestattet. Das gibt der Kanton Aargau als Besteller der öV-Leistungen in einer Medienmitteilung bekannt.

    Das Projekt werde in enger Zusammenarbeit mit der ABB durchgeführt. Das Bundesamt für Energie hat es als unterstützungswürdiges Leuchtturmprojekt eingestuft. Die Antriebstechnologie wird am ABB-Standort Turgi entwickelt. Auch die Ladestation stammen von ABB. Die Batterien werden in Baden produziert.

    An den beiden Endhaltestellen wird jeweils eine Ladestation installiert. Dort können Busse in bis zu sechs Minuten aufgeladen werden. Der Kanton beteiligt sich mit knapp 1,5 Millionen Franken an den Investitionskosten für die Ladeinfrastruktur.

    Die RVBW-Linie 8 zwischen Neuenhof und Wettingen wird bereits seit Mitte Dezember 2019 versuchsweise für zwei Jahre mit einem Elektrobus betrieben. Auf diesen beiden Linien will die RVBW erste betriebliche Erfahrungen mit dem Einsatz von E-Bussen sammeln. Künftig beabsichtigt die RVBW, sämtliche Stadtbuslinien elektrisch zu betreiben. Die Umstellung von Verbrennungs- auf Elektromotoren soll schrittweise erfolgen.