Schlagwort: Abbruchmaterialien

  • Ecocycle-Technologie von Holcim erhält Auszeichnung

    Ecocycle-Technologie von Holcim erhält Auszeichnung

    Holcims Ecocycle-Technologie ist laut einer Medienmitteilung zum «Leuchtturm der Kreislaufwirtschaft in der gebauten Umgebung» ernannt worden. Das wurde im Rahmen einer gemeinsamen Initiative der Beratungsgesellschaft McKinsey & Company und dem Weltwirtschaftsform auf dessen Jahrestagung in Davos bekanntgegeben. Die Auszeichnung würdigt bahnbrechende Lösungen, die einen neuartigen, einzigartigen Ansatz für die Kreislaufwirtschaft, nachgewiesene und erhebliche Auswirkungen von hohem Wert sowie eine signifikante Grösse und Reife aufweisen.

    Holcim betreibt bereits über 100 seiner Ecocycle-Recyclingzentren. Nach eigenen Angaben haben sie im Jahr 2022 fast 7 Millionen Tonnen Bauschutt zu neuen Baulösungen rezykliert. Das entspreche über 1000 Lastwagenladungen pro Tag. Bis 2030 soll dieses Netz auf 150 Standorte ausgeweitet werden. Allein in Europa will der Konzern über 20 Millionen Tonnen Bauschutt wiederverwerten. Ecocycle ermögliche es, dass Beton, Zement und Zuschlagstoffe zwischen 10 und 100 Prozent rezyklierte Abbruchmaterialien enthalten, ohne Kompromisse bei der Leistung.

    «Mit unserem fortschrittlichen Recycling von Abbruchmaterialien können wir den CO2-Fussabdruck von Zement bereits um bis zu 40 Prozent reduzieren», wird Holcims Nachhaltigkeitschef Nollaig Forrest zitiert. «Das ist erst der Anfang. Mit unseren Innovationen und Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette zur Weiterentwicklung der Baustandards wollen wir den Übergang zum Kreislaufbau in allen Ballungszentren, in denen wir tätig sind, beschleunigen.»

  • Holcim startet Plattform zur Wiederverwertung von Bauschutt

    Holcim startet Plattform zur Wiederverwertung von Bauschutt

    Der Baustoffriese Holcim mit Sitz in Zug hat unternehmensintern eine digitale Plattform für die Wiederverwertung von Bauschutt gestartet. Damit sollen laut einer Medienmitteilung Abrissmaterialien effizient verteilt, aufbereitet, zerkleinert und zu neuen Baulösungen zusammengesetzt werden. Die Plattform namens ECOCycle soll bei der Umstellung des Bauwesens auf Kreislauffähigkeit helfen.

    Damit kann Holcim den Angaben zufolge seinen Bauschutt zu 100 Prozent wiederverwerten. So kommen beispielsweise dekarbonisierte Rohstoffe in kohlenstoffarmem Zementformulierungen wieder zum Einsatz. Gesteinskörnungen lassen sich in Beton und Füllstoffen im Strassenbau wiederverwenden.

    „Mit unserer ECOCycle-Technologie können wir Städte aus Städten bauen, indem wir 100 Prozent der Abbruchmaterialien für neue Lösungen recyceln, so dass alles wiederverwendet wird und nichts verloren geht“, wird Holcim-CEO Jan Jenisch in der Medienmitteilung zitiert. Eine kreislauffähige Bauweise ist angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung und Verstädterung zwingend nötig.

    Aktuell baut Holcim eine Wohnanlage in Grossbritannien, die zur Hälfte aus ECOCycle-Granulat besteht. Dieses Granulat besteht wiederum komplett aus recyceltem Abbruchmaterial. In Frankreich entsteht ein Wohnkomplex, für den Holcim ausschliesslich Recyclingbeton verwendet. Und in der Schweiz bietet das Unternehmen einen Zement an, der zu mit einem Fünftel aus altem Bauschutt besteht.