Schlagwort: Abfall

  • Andermatt Swiss Alps macht Fortschritte bei Nachhaltigkeit

    Andermatt Swiss Alps macht Fortschritte bei Nachhaltigkeit

    Die Andermatt Swiss Alps Gruppe und die Andermatt-Sedrun Sport AG haben 2021 Nachhaltigkeitsziele definiert. Der „Fortschrittsbericht Andermatt Responsible 2022“ gibt nun einen ersten Zwischenstand. Für den Bericht haben die beiden Unternehmen bereits zum dritten Mal ihren Treibhausgasfussabdruck berechnen lassen.

    Absolut gesehen fielen die Emissionen der beiden Unternehmen 2022 um 44,4 Prozent höher aus als im Vorjahr, informiert die Andermatt Swiss Alps Gruppe in einer Mitteilung zum Bericht. Das Unternehmen führt den Anstieg auf die laufenden Bauten in Andermatt Reuss und gestiegene Gästezahlen zurück. Die durchschnittlichen Emissionen pro Gast im Betrieb seien hingegen „mehrheitlich gesunken, da die teils fixen Treibhausgasemissionen von Skigebiet, Hotellerie und Gastronomie auf eine grössere Anzahl Gäste anfallen“.

    Die indirekten Emissionen durch die Bereitstellung von Energie fielen 2022 sehr tief aus, da Strom- und Wärmeversorgung der Neubauten und der Betrieb der Bergbahnen mit regionalem und klimaneutralem Strom erfolgen. Zudem konnte der Energieverbrauch gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent gesenkt werden. Im Berichtsjahr wurden darüber hinaus mehrere Projekte für die Reduktion von Abfall und gegen die Verschwendung von Lebensmitteln durchgeführt.

    Bei der Reduktion von Abfall haben die beiden Unternehmen ihr gestecktes Ziel von einer Reduzierung der Menge um 20 Prozent bereits übererfüllt. Konkret fiel im Berichtsjahr 28,3 Prozent weniger Abfall als im Referenzjahr 2019 an. Auch die Quote an lokalen Besetzungen in der Gastronomie lag mit 40 Prozent bereits über dem Ziel von 35 Prozent.

  • Holcim will Meeresabfälle verringern

    Holcim will Meeresabfälle verringern

    Holcim, die Tochtergesellschaft Geocycle und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wollen gemeinsam die Kreislaufwirtschaft voranbringen, um die Verschmutzung der Meere zu verringern. Zu diesem Zweck haben sie eine Partnerschaft geschlossen.

    Laut einer Medienmitteilung von Holcim konzentriert sich diese strategische Allianz auf die Reduzierung von Plastik- und Meeresmüll in Indien, Mexiko, Marokko und auf den Philippinen. In dortigen Küstengemeinden soll die Abfallbewirtschaftung verbessert werden. Vorgesehen ist auch die Einrichtung von Anlagen zur Materialrückgewinnung. Zudem wollen die Partner Sensibilisierungskampagnen starten und die Tourismus- und Hotelbranche mit einbeziehen.

    Die teilnehmenden Gemeinden sollen in die Sammlung grosser Mengen von Kunststoffen für die Wiederverwertung oder Mitverwertung zur Energiegewinnung eingebunden werden. Das soll Mitarbeitenden Zugang zum legalen Arbeitsmarkt, bessere Löhne und Sozialschutzleistungen verschaffen.

    Holcim hat bereits im vergangenen Jahr mit der GIZ und der Fachhochschule Nordwestschweiz zusammengearbeitet. Damals überarbeiteten die Organisationen gemeinsam den Leitfaden zur Verwertung von Abfällen in der Zementproduktion. Sie gälten der Abfall- und Zementbranche als Referenzdokument für eine sichere und umweltgerechte Abfallbewirtschaftung.