Schlagwort: Abwasserreinigungsanlage

  • Region Zimmerberg bündelt Abwasserreinigung in neuer Anlage

    Region Zimmerberg bündelt Abwasserreinigung in neuer Anlage

    Die STRABAG AG ist am Projekt ARA (Abwasserreinigungsanlage) Zimmerberg beteiligt. Das Bauunternehmen aus Schlieren errichtet auf dem ehemaligen Gasi-Areal den Rohbau für das neue Pumpwerk Scheller in Horgen. Ziel dieser Arbeiten ist es laut einer Mitteilung, die bisherigen ARAs Horgen und Thalwil mit einer neuen Anlage zu ersetzen.

    Beide bestehenden ARAs seien „in die Jahre gekommen“. Statt beide Pumpwerke individuell zu betreiben, was mit hohen Investitionskosten für eine umfassende Modernisierung verbunden wäre, haben beide Gemeinden entschlossen, ihre Kräfte zu bündeln und eine „gemeinsame, moderne Abwasserreinigungsanlage“ für die Region Zimmerberg zu schaffen. Sobald die Gemeinschaftskläranlage in Betrieb gegangen ist, soll die bestehende ARA Horgen zurückgebaut werden. Die dadurch entstehenden ungenutzten Flächen am Seeufer sollen öffentlich genutzt und städtebaulich entwickelt werden.

    Die beteiligten Gemeinden Horgen, Oberrieden, Rüschlikon und Thalwil haben sich bereits im September 2020 im Zweckverband ARA Zimmerberg zusammengeschlossen. Die ARA Zimmerberg geht davon aus, dass ab 2029 das Abwasser von bis zu 78’000 Einwohnerinnen und Einwohnern und der Industrie der Region Zimmerberg gereinigt werden kann.

  • Solarfaltdach ein Meilenstein für Appenzell I.Rh

    Solarfaltdach ein Meilenstein für Appenzell I.Rh

    Beim kürzlich abgehaltenen Tag der offenen Tür der Abwasserreinigungsanlage (ARA) in Appenzell I.Rh. zog das neueste Projekt – ein ausgeklügeltes Solarfaltdach – rund 200 interessierte Besucher an. Diese innovative Anlage demonstriert die Verbindung von Energieeffizienz und Umweltschutz, indem sie 80% des Energiebedarfs der ARA deckt und die Algenbildung in den Klärbecken minimiert.

    Ruedi Ulmann, der Bauherr des Projekts, betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Projekts für die regionale Energie- und Klimastrategie und hob die Unterstützung durch den Grossen Rat hervor. Das Solarfaltdach, welches durch seine Konstruktion sowohl den technischen Betrieb optimiert als auch die Umweltbelastung reduziert, wurde vom Standespfarrer Lukas Hidber gesegnet.

    Das Solarfaltdach beeindruckt durch seine Leichtbauweise, die den uneingeschränkten Zugang zur Anlage ermöglicht und durch eine intelligente Steuerungssoftware vor Witterungseinflüssen schützt. Die daraus resultierende längere Lebensdauer der Module und die Reduktion des Algenwachstums führen zu einer Senkung der Betriebskosten. Der innovative Einsatz von Solar- und Biogastechnologien in der ARA Appenzell I.Rh. ist ein zukunftsweisendes Beispiel für die effektive Nutzung erneuerbarer Energien an kommunalen Einrichtungen.

  • Repower bringt grösste Engadiner Solaranlage ans Netz

    Repower bringt grösste Engadiner Solaranlage ans Netz

    In S-chanf wird eine neue Abwasserreinigungsanlage errichtet. Die ARA Oberengadin soll Mitte 2021 ihren Betrieb aufnehmen. Repower hat auf dem Dach der Anlage eine Solaranlage mit einer Fläche von 5800 Quadratmetern und mit 3447 Solarmodulen errichtet. Die Anlage habe eine Leistung von 1,1 Megawatt und eine erwartete Jahresleistung von 1,45 Gigawattstunden. Das entspreche dem Verbrauch von 325 Haushalten, schreibt der Bündner Energieversorger in einer Mitteilung. Die Anlage wurde so konzipiert, dass sie auch einem hohen Schneeaufkommen standhalten kann. Die Module selbst haben ein Gesamtgewicht von 69 Tonnen.

    Die Anlage wurde nun in Betrieb genommen. Repower hat 1,7 Millionen Franken investiert.

    Die ARA selbst wird mit einem Blockheizkraftwerk betrieben. Damit kann der Stromverbrauch vor Ort optimiert werden mit dem Ziel, möglichst viel Solarstrom vor Ort zu verbrauchen.