Schlagwort: AEW Energie AG

  • AEW baut Wärmeverbund im Industriegebiet Villmergen

    AEW baut Wärmeverbund im Industriegebiet Villmergen

    Die AEW Energie AG hat angekündigt, beim Ausbau der erneuerbaren Wärmeenergie effizienter zu werden und gründet im Villmerger Industriegebiet für 12 Millionen Franken einen Wärmeverbund. Die Gemeinde erteilte laut einer Medienmitteilung die Bewilligung für das im April eingereichte Baugesuch. Die Bauarbeiten sollen im 4. Quartal des laufenden Jahres starten. Als Datum für die erste Lieferung mit erneuerbarer Fernwärme an rund 550 Einfamilienhäuser wird die Heizperiode 2024/2025 genannt.

    David Gautschi, Leiter Produktion bei der AEW, hat bekanntgegeben, dass sich mit der Gesamtwärme jährlich 710’000 Kubikmeter Erdgas einsparen lassen, die 1500 Tonnen CO2-Emissionen verursachen würden.

    Als Brennstoff nutzt der Wärmeverbund den Angaben zufolge Altholz, nach Bedarf Holz aus der Region gemäss ökologischer Kaskadennutzung sowie Sonnenenergie mithilfe einer Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 200 Kilowatt.

    Die Versorgungseinheit soll zwischen der Bünztalstrasse im Südwesten, der Gemeindegrenze im Südosten, der Bahnlinie im Nordosten und der Landwirtschaftszone im Nordwesten entstehen. Die Heizzentrale wird auf dem Areal der Cellpack AG an der Durisolstrasse gebaut. Die Brennstoffe sollen über die Anglikerstrasse und das Areal der Cellpack AG geliefert werden.

    Der Aargauer Stromversorger will mit dem Projekt einen Beitrag zur Energiestrategie 2050 leisten.

  • AEW Energie AG erhält Energiewende Award im Bereich Mobilität

    AEW Energie AG erhält Energiewende Award im Bereich Mobilität

    Im Rahmen einer umfangreichen Untersuchung von über 1’600 Energieversorgern in der DACH-Region überzeugte die AEW mit ihrem beeindruckenden Portfolio im Bereich der Mobilität. Insbesondere die Produkte aus dem Mobilitätsbereich überzeugten die Jury. Das von EUPD Research entwickelte Qualitätsmodell bewertet die Angebote der Energieversorger im Kontext der Energie-strategie und die AEW konnte in der Kategorie Mobilität herausragende Ergebnisse erzielen. 

    Die Datenerhebung erfolgte aus Sicht der Kunden, wobei der Internetauftritt der Energieversorger mittels Mystery Shopping untersucht wurde. Das Modell umfasst die vier Schlüsselbereiche Strom, Wärme, Energieeffizienz und Mobilität. Innerhalb jedes Bereichs wurde geprüft, inwieweit die Ener-gieversorger qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen für die Kunden bereitstellen. Die AEW wurde bereits im Jahr 2018 in der Kategorie «Strom» und im Jahr 2021 in der Kategorie «Energiewende» mit einem Award ausgezeichnet. 

    Die Gewinner des Awards wurden am 15. Juni 2023 in einer offiziellen Zeremonie in München bekannt gegeben. Arian Rohs, Leiter Mobility Solutions, und Adrian Lerch, Teamleiter E-Mobilität, nahmen stolz den begehrten Award für die AEW in der Kategorie Mobilität entgegen. Ihre Präsenz bei der Verleihung in München unterstreicht das Engagement und den Erfolg des Unternehmens in der Förderung einer nachhaltigen Mobilität. «Der Award ist für uns eine grosse Ehre und Bestäti-gung unserer Bemühungen, die Energiestrategie im Bereich Mobilität voranzutreiben. Diese Aus-zeichnung ist ein Ansporn für uns, weiterhin qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen anzubieten und die Mobilität der Zukunft zu gestalten», so Arian Rohs.

  • AEW prüft Quelle in Rheinfelden auf thermisches Potenzial

    AEW prüft Quelle in Rheinfelden auf thermisches Potenzial

    Die AEW Energie AG prüft zusammen mit der Stadt Rheinfelden die Eignung der Thermalquelle Schiffacker in Rheinfelden auf die Möglichkeit einer zusätzlichen ortsgebundenen Wärmequelle für den Wärmeverbund Rüchi. Dieser ist erst im Januar 2021 mit einer neuen Holzschnitzelzentrale in Betrieb gegangen. Die erforderlichen Tests finden laut Medienmitteilung der AEW Energie zwischen November und Frühling 2023 statt.

    In der AEW-Mitteilung heisst es zum Hintergrund des Verfahrens, im Jahr 1983 sei auf private Initiative des damaligen Rheinfelder Stadtammanns, Richard Molinari, eine rund 600 Meter tiefe Bohrung auf der Parzelle der Ortsbürgergemeinde Rheinfelden realisiert worden. Die Parzelle befindet sich direkt neben dem heutigen Sportplatz Schiffacker. Ziel war die Erschliessung von Thermalwasser der Rheinfelder Verwerfung. In einer Tiefe von rund 340 Metern unter Terrain konnte beim Bohrvortrieb ein starker Thermalwasserzutritt festgestellt werden. Das Bohrloch sollte zwischenzeitlich auf kantonale Anordnung verschlossen werden. Die Stadt Rheinfelden, die Stiftung Thermalquelle und die AEW konnten eine Aufschiebung bis ins Jahr 2024 erwirken, damit eine Nutzung des Thermalwassers als Wärmequelle für den Wärmeverbund Rüchi geprüft werden kann, heisst es in dem Bericht.

    Jetzt werden hydrogeologische Auslaufversuche durchgeführt. Ist die Ausflussrate genügend hoch, wird in einem zweiten Schritt im Jahr 2023 ein Langzeitauslaufversuch von ungefähr drei Monaten durchgeführt, um das langzeitige thermische Potenzial des Thermalwassers zu testen, heisst es von der AEW.

    „Es ist immer sinnvoll, die Nutzung von ortsgebundenen Energiequellen zu prüfen“, wird Marc Ritter, CEO der AEW Energie AG, zitiert.

  • Villmergen plant zwei Wärmeverbünde

    Villmergen plant zwei Wärmeverbünde

    Die Gemeinde Villmergen und die AEW Energie AG prüfen die Realisierung zweier voneinander unabhängiger Wärmeverbunde. Laut einer Medienmitteilung des Energieversorgers plant die Gemeinde gemeinsam mit dem Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) eine Heizzentrale für erneuerbare Wärme im Perimeter Dorf. Dafür wollen beide rund 7 Millionen Franken investieren. Ein zweites Netz soll mit der AEW als Investorin im Perimeter Industrie entstehen. Die AEW stellt dafür in einer ersten Phase rund 10 Millionen Franken bereit.

    Voraussetzung für die Umsetzung dieses Plans ist die Zustimmung der Stimmbürgerinnen und -bürger bei der Gemeindeversammlung am 25. November 2022. Die erste Wärmelieferung ist für die Heizperiode 2024/2025 vorgesehen.

    Die Wertschöpfung bleibe in der Region, so AEW: Für das Dorf soll das Forstgebiet Rietenberg Brennstoff liefern, der Betrieb würde durch die Gemeindewerke Villmergen sichergestellt. Damit könnten 340 Haushalte CO2-neutral geheizt werden. Das entspreche einer Einsparung von 352’000 Kubikmetern Erdgas oder 750 Tonnen CO2-Emissionen.

    Die Wärme aus dem Wärmeverbund Industrie würde zu grossen Teilen aus regional gewachsenem Holz und Altholz sowie mit Öl zur Abdeckung von Spitzenlasten produziert. Dieser könne 700 Haushalte CO2-neutral beheizen. Dies spare jährlich rund 640’000 Kubikmeter Erdgas ein, die 2900 Tonnen CO2-Emissionen verursachen würden.

  • Rheinfelden Solar nimmt dritte Anlage in Betrieb

    Rheinfelden Solar nimmt dritte Anlage in Betrieb

    Das Projekt Rheinfelden Solar wird in Kürze seine dritte Solaranlage in Betrieb nehmen, informiert AEW Energie in einer Mitteilung. Die Anlage mit einer Spitzenleistung von 110 Kilowatt wird im Zuge einer Dachsanierung auf dem Werkhof und Feuerwehrmagazin in Stein errichtet. Insgesamt werden hier 290 Module installiert.

    Im Projekt Rheinfelden Solar können Interessierte Solarenergie unterstützen, ohne eine eigene Solaranlage einrichten zu müssen. Stattdessen finanzieren sie eine von Rheinfelden Solar installierte Anlage über einen einmaligen Beitrag pro Modul. Im Gegenzug wird den Beteiligten der mit den von ihnen finanzierten Modulen produzierte Strom über 20 Jahre hinweg in der eigenen Stromrechnung gutgeschrieben.

    Die Module der Anlage in Stein werden zu den gleichen Konditionen wie die der erheblich grösseren zweiten Anlage von Rheinfelden Solar auf dem Dach des Swisslos-Logistikzentrums in Rheinfelden abgegeben. Interessierte können ab sofort online die gewünschte Anzahl von Modulen zum Preis von je 560 Franken bestellen, erläutert AEW Energie. Ab Jahresbeginn 2022 sollen ihnen jährlich 240 Kilowattstunden Strom pro erworbenen Modul auf der Stromrechnung gutgeschrieben werden.

  • AEW Energie AG nimmt Salzbatterie in Betrieb

    AEW Energie AG nimmt Salzbatterie in Betrieb

    Die AEW stellt ihren AEW myHome-Kunden zukünftig eine umweltschonende Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien zur Verfügung. Dafür hat der Energieversorger im Raum Aarau ein Salzbatteriespeichersystem von der Innovenergy GmbH ins Programm genommen, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Anbieter aus Meiringen BE montiert und vertreibt das Batteriesystem.

    Die Salzbatterie lasse sich in das AEW myHome-Gesamtsystem integrieren, heisst es in der Mitteilung weiter. Dieses besteht aus Wärmepumpe, Photovoltaikanlage mit Speicher, Elektroladestation und einer smarten Steuerung. Damit eigne sich die neuartige Batterie für Ein- und Mehrfamilienhausbesitzer, die ihre eigene Energie erzeugen, speichern und nutzen möchten. Sie eigneten sich überall dort, wo viel Energie produziert und mittlere Leistung abgefragt wird.

    Der Batteriespeicher auf Kochsalzbasis verfüge über eine ähnliche Energiedichte wie eine Lithium-Ionen-Batterie und habe eine Lebensdauer von mindestens 15 Jahren. Ausserdem sei die Salzbatterie wartungsfrei und zu 100 Prozent recycelbar. Das robuste Salzbatteriespeichersystem könne weder brennen noch explodieren und laufe auch bei extremen Temperaturen zwischen -20 Grad und 60 Grad Celsius.

    Weiterhin besteht die Batterie auf Kochsalzbasis laut Medienmitteilung zu 32 Prozent aus gewöhnlichem Kochsalz, welches aus Schweizer Salinen stamme. Damit seien kurze Transportwege sichergestellt. Darüber hinaus enthalte sie Eisen, Nickel und Keramik.

    All diese Vorteile haben ihren Preis: Eine Salzbatterie kostet etwa ein Drittel mehr als eine herkömmliche Batterie. „Nichtsdestotrotz spüren wir das grösser werdende Bedürfnis nach Ökologie und Nachhaltigkeit. Wir sind uns sicher, dass mehr und mehr Kunden diese Speicherlösung in Betracht ziehen werden“, wird Patrick Seiger vom AEW myHome-Team in der Medienmitteilung zitiert.

  • Aarekraftwerk Klingnau erzeugt mehr Strom

    Aarekraftwerk Klingnau erzeugt mehr Strom

    Das Aarekraftwerk Klingnau hat im vergangenen Jahr insgesamt 202 Millionen Kilowattstunden Strom produziert, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dies entspricht etwa dem Verbrauch von 45’000 Vierpersonenhaushalten. Die Produktion lag aufgrund leicht höherer Abflussmengen höher als im Vorjahr. Damals hatte das Kraftwerk 186 Millionen Kilowattstunden Strom produziert.

    Das Aarekraftwerk Klingnau befindet sich zu 60 Prozent im Besitz des Badener Energieunternehmens Axpo. Die restlichen Anteile gehören der AEW Energie AG mit Sitz in Aarau. Die Jahreskosten zu Lasten der Partner betrugen 2020 insgesamt 9,7 Millionen Franken, was leicht unter den Kosten des Vorjahres liegt (10 Millionen Franken). Die Produktionskosten betrugen damit rund 4,78 Rappen pro Kilowattstunde.

    Der Verwaltungsrat der Aarekraftwerk Klingnau AG hat den Jahresbericht und die Rechnung des Geschäftsjahres 2019/20 den Angaben zufolge Anfang Woche zu Handen der Generalversammlung genehmigt. Diese findet am 12. März statt.