Schlagwort: AEW

  • Energieversorger plant Umzug in ehemalige Bankräumlichkeiten

    Energieversorger plant Umzug in ehemalige Bankräumlichkeiten

    Die AEW wird ihren neuen Hauptsitz nicht wie bisher vorgesehen auf das Areal Obere Vorstadt verlegen. Wie der Energieversorger mitteilt, habe die im Mai 2024 gestartete Testplanung gezeigt, dass die mögliche Arealentwicklung nicht ausreichend mit den Entwicklungszielen der AEW übereinstimmt.

    Die Suche nach einem neuen Standort war nötig geworden, weil der jetzige Hauptsitz an der Industriestrasse 20 im Aeschbachquartier in Aarau die kurz- bis mittelfristigen Kapazitäts- und Flächenbedürfnisse der AEW nicht erfüllt. Aus diesem Grund wird der per Mitte 2027 auslaufende Mietvertrag nicht verlängert.

    Nun hat die AEW in der Bahnhofstrasse 49 ein passendes Quartier gefunden: die Räumlichkeiten der ehemaligen Credit Suisse. Den Angaben zufolge bieten sie den Raumbedarf, den die AEW langfristig benötigt.

    Da der Kanton Aargau aktuell „bedeutende Flächen“ im Areal Obere Vorstadt für das Obergericht und die Justizleitung anmietet, will die AEW „in einem ersten Schritt“ Verhandlungen mit dem Kanton über einen Verkauf des Gesamtareals Obere Vorstadt aufnehmen. Der Umzug an die Bahnhofstrasse ist für 2027 geplant.

  • AEW investiert in die Energienetzstabilität

    AEW investiert in die Energienetzstabilität

    Die AEW Energie AG hat gemeinsam mit Hitachi Energy ein Batteriespeicherprojekt auf den Weg gebracht. Im Oktober 2023 soll der Speicher auf dem AEW-Gelände in Baden-Dättwil AG in Betrieb gehen.

    Das Pilotprojekt ist vorgesehen für den Aufbau einer soliden Energieversorgung und soll Aufschluss geben über Energiesysteme der Zukunft. Das geht aus einer Medienmitteilung hervor. Demnach haben sich die Unternehmen mit Studierenden der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Windisch AG zusammengeschlossen. Im Rahmen eines Studierendenprojekts sei das Betriebskonzept für das Batterie-Energiespeichersystem (BESS) entstanden. Ziel seien intelligente Batteriespeicher und innovative Analyse-, Software- und Digitalfunktionen zur Deckung der Spitzenlast, heisst es. Eingesetzt wird der Speicher vorwiegend bei ausgeprägt hoher Nachfrage, etwa zur Mittagszeit.

    Die Energiedienstleisterin AEW reagiert damit auf den zunehmend dezentral organisierten Ausbau der nachhaltigen Energieversorgung. Bei der Entwicklung hin zu einem Energiemix muss der regenerativ erzeugte Strom auf Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen, Speicher und Elektromobilität verteilt werden. Der Speicher soll demnach zugleich den Wissensstand zum Betrieb von Batterietechnologien, zu Netzstabilität und Alterungsverhalten steigern.

    Hitachi stellt das Batteriesystem zur Verfügung. Es liefere 10 Megawattstunden an nutzbarer Kapazität und eine Leistung von 5,5 Megawatt. Mit einer komplett geladenen Batterie lasse sich der jährliche Energieverbrauch von zwei Vierpersonenhaushalte decken oder eine 11’000-Einwohnergemeinde für rund 45 bis 60 Minuten mit Strom versorgen. Laden lasse sich der Speicher in weniger als zwei Stunden.

  • AEW beteiligt sich an Aargauer Energie-Start-up

    AEW beteiligt sich an Aargauer Energie-Start-up

    Die AEW Energie AG hat eine strategische Partnerschaft mit Virtual Global Trading geschlossen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Sie wird dabei stufenweise einen Anteil von bis zu 35 Prozent am Jungunternehmen mit Sitz in Aarau erwerben.

    Virtual Global Trading hat mit eNet einen digitalen Handelsplatz für die Energiebranche entwickelt. Sie bietet Kunden von Energieversorgern verschiedene Geschäftsmodelle. So können Firmen beispielsweise Angebote für Batteriespeicher oder Solaranlagen auf der Plattform präsentieren. Diese können dann von Privatpersonen – den Kunden von Energieversorgern – genutzt werden.

    Die Plattform bedient sich an den täglich aktuellen Daten der intelligenten Zähler des Netzbetreibers. Die gehandelten und abgewickelten Energiedaten werden automatisch mit den Systemen des Verteilnetzbetreibers abgeglichen. Wenn die Plattform einen neuen intelligenten Zähler registriert, erstellt sie einen einmaligen Token. Dank dieses von Virtual Global Trading entwickeltem und patentierten Tokensystems werde der Herkunftsnachweis der Energie geliefert. Insgesamt ermögliche die Plattform zudem allen Teilnehmenden eine schnelle Reaktion auf die Markentwicklung.

    Gemeinsam mit den Liechtensteinischen Kraftwerken (LKW) implementiert das Start-up sein System bereits in Liechtenstein. Der dortige Einsatz der Plattform soll auch als Vorbild für andere Regionen dienen. Das Ziel sei es nun, eNet laufend in der Schweiz und in Europa auszurollen.

    „Mit dem Engagement in das Start-up-Unternehmen sichern wir uns Markterfahrungen aus dem angrenzenden Ausland, wo die Regulierung und Liberalisierung des Strommarkts weit fortgeschritten sind. Diese Erfahrungen wollen wir für unsere Vorbereitung auf die vollständige Strommarktliberalisierung nutzen“, lässt sich Marc Ritter, Leiter Geschäftsbereich Energie bei AEW, in einer AEW-Mitteilung zitieren. Gemeinsam mit dem Start-up wolle AEW auch neue Marktmodelle für die Schweiz entwickeln.