Schlagwort: Akquisition

  • Akquisition macht Innenausbauprojekte effizienter und regionaler

    Akquisition macht Innenausbauprojekte effizienter und regionaler

    Die Obrist interior AG aus Luzern hat die Übernahme der amerikanischen Display Craft Manufacturing Co. aus Baltimore im US-Bundesstaat Maryland in einer Mitteilung bekanntgegeben. Mit der Akquise wachse die Produktionskapazität für den nordamerikanischen Markt.

    Durch die Fertigung vor Ort werden Projektabwicklungen nachhaltiger und effizienter, teilt das im hochwertigen Laden- und Innenausbau tätige Unternehmen mit. Das bedeute weniger Transport- und Frachtwege, einfachere Logistik und Verpackung sowie kürzere Projektlaufzeiten. Die Ausweitung der Marktaktivität in den USA sei eine Reaktion auf die hohe Nachfrage dort stark vertretener Luxus- und Premiummarken nach kurzen Lieferzeiten, schnellen Reaktionszeiten und einer engen Zusammenarbeit mit lokalen Produktionspartnern.

    Die operative Leitung übernimmt Corrado Tona, der CEO der Obrist interior America Inc.: „Wir gewinnen ein starkes lokales Team, erweitern unsere Manufakturkompetenz und sind noch näher bei unseren Kunden. Das stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit und ermöglicht uns, den US-Markt, den wir in den letzten Jahren aktiv entwickelt haben, noch gezielter zu bedienen“, wird er zitiert. Nach Worten von Inhaber Stefan Slamanig werde die bestehende Präsenz in den USA vertieft und der Name Obrist entlang der gesamten Wertschöpfungskette gestärkt.

    Display Craft Manufacturing Co. ist seit mehr als 75 Jahren Anbieter von Retaildisplays und Lösungen für Ladenbau und Innenausbau. Das Produktionsunternehmen hat 40 Mitarbeitende, die „in die Werte- und Qualitätswelt von Obrist interior“ integriert werden.

    Die Übernahme gehe einher mit einer Kapazitätserweiterung, verbunden mit weniger Abhängigkeit von externen Zulieferanten, höherer Flexibilität, Kostenoptimierung und mehr strategischer Resilienz. Lösungen für Kunden sowie Projekte lassen sich wirtschaftlich und ökologisch effizienter realisieren. Der neue Produktionsstandort biete zudem Perspektiven für Mitarbeitende an den Schweizer Standorten.

  • Schweizer Spezialchemie treibt Expansion im Dichtstoffmarkt voran

    Schweizer Spezialchemie treibt Expansion im Dichtstoffmarkt voran

    Sika hat die Übernahme von Akkim, ein in Kleb- und Dichtstoffen tätiges Unternehmen aus der Türkei, angekündigt. Die Zuger Gruppe für Spezialitätenchemie will ihre Kundenreichweite vergrössern und ihre Marktposition in der globalen Kleb- und Dichtstoffindustrie stärken. Laut einer Mitteilung soll die Akquisition im dritten Quartal 2026 abgeschlossen sein.

    Akkim mit Sitz in Istanbul und zwei Fertigungsstätten in der Türkei und Rumänien vertreibt über ein weit verteiltes Kundennetzwerk Anwendungen und Technologien für Kleb- und Dichtstoffe für den Bausektor. Durch etablierte Distributionskanäle in Osteuropa, Zentralasien, dem Mittleren Osten und Nordafrika könne ein breit diversifizierter Kundenstamm bedient werden. Der Nettoerlös im Jahr 2025 betrug laut der Mitteilung umgerechnet 220 Millionen Franken.

    Sika verspricht sich von der grösseren geografischen Reichweite bedeutende Wachstumschancen. „Die Akquisition wird es Sika ermöglichen, eine hocheffiziente Produktions- und Exportdrehscheibe für vertriebsorientierte Kleb- und Dichtstoffe aufzubauen, das das langfristige Wachstum in diesem Segment unterstützen wird“, heisst es.

    Sika will das zusätzliche Know-how und das breite Netzwerk von Akkim auch zur Erweiterung des E-Commerce-Geschäfts nutzen und über Cross-Selling ergänzende Produkte wie etwa Reparaturmörtel und Abdichtungslösungen anbieten.

  • Wachstumsstrategie im Markt für Gebäudetechnik fortgesetzt

    Wachstumsstrategie im Markt für Gebäudetechnik fortgesetzt

    Die Burkhalter Gruppe, Gesamtanbieterin von gewerkübergreifender Gebäudetechnik, übernimmt zum einen die Enplan AG, die auf die Planung von Heizungs- und Lüftungsanlagen sowie auf effiziente Energiekonzepte spezialisiert ist. Das Unternehmen ist seit 1984 im regionalen Markt tätig, beschäftigt fünf Mitarbeitende und erzielt einen Jahresumsatz von rund 0,6 Millionen Franken.

    Die Enplan AG wird mit der zur Burkhalter Gruppe gehörenden Längle & Staub GmbH in St.Gallen fusioniert und künftig als Enplan, Zweigniederlassung der Längle & Staub GmbH, am bisherigen Standort weitergeführt. Alle Mitarbeitenden werden übernommen.

    Zum anderen akquiriert die Burkhalter Gruppe die Elektro Gasser AG, die seit 1991 in den Bereichen Elektro- und Telekommunikation (ICT) tätig ist. Das Unternehmen beschäftigt sieben Mitarbeitende und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 2 Millionen Franken. Die Elektro Gasser AG wird schrittweise in die zur Gruppe gehörende TZ Stromag integriert. Gleichzeitig wird am Standort Lalden unter dem Namen Gasser Elektro ICT eine Zweigniederlassung der TZ Stromag gegründet, während die Elektro Gasser AG bis auf Weiteres als eigenständiges Unternehmen weitergeführt wird.

    Mit den Übernahmen setzt die Burkhalter Gruppe ihre Wachstumsstrategie fort. Sie erbringt Dienstleistungen in der Heizungs- und Kälte-, Lüftungs- und Klima-, Sanitär- und Elektrotechnik und hat ihren Hauptsitz in Zürich.

  • Zukunftsorientiert und agiler aufgestellt

    Zukunftsorientiert und agiler aufgestellt

    Der Verwaltungsrat hat entschieden, die Geschäftsleitung von sechs auf fünf Mitglieder zu reduzieren. Dies soll nicht nur die Agilität erhöhen, sondern auch operative Schnittstellen optimieren, um so die Werterhaltung und Wertsteigerung des Immobilienportfolios konsequenter voranzutreiben. Die Geschäftsleitung wird neu die Bereiche Immobilien, Entwicklung, Akquisition, Finanzen und Corporate Center umfassen.

    Führung mit klarer Verantwortlichkeit und umfassendem Know-how
    Nadia Mastacchi übernimmt den Bereich Immobilien, der nun neben Portfolio- und Transaktionsmanagement auch die Bewirtschaftung inkludiert. Dadurch wird eine einheitliche Schnittstelle geschaffen, die das Portfolio in seiner Gesamtheit stärkt.

    Marco Tondel bleibt Leiter Entwicklung und verantwortet zusätzlich die Realisierung. Die Bündelung dieser Aufgaben erhöht die Kosteneffizienz und stärkt die Wertschöpfungskette.

    Vinzenz Manser, mit über 20 Jahren Erfahrung bei Mobimo, führt neu den Bereich Akquisition. Die Zusammenführung erhöht die Marktwirkung und fördert die notwendige Agilität im intensiven Wettbewerb.

    Christoph Egli scheidet aus der Geschäftsleitung aus, nachdem der eigenständige Bereich Bewirtschaftung aufgelöst wurde. Sein langjähriges Engagement und die prägende Rolle im Bewirtschaftungsgeschäft werden vom Verwaltungsrat hoch geschätzt.

    Zukunftsfähige Führungsorganisation
    Mit dieser Reorganisation soll die gesamte Wertschöpfungskette stärker gebündelt und im Markt wirkungsvoller positioniert werden. Der Schritt unterstreicht die Strategie, weiterhin erfolgreich und agil auf die Herausforderungen eines sich wandelnden Immobilienmarktes zu reagieren.

  • Bosch stärkt Home Comfort durch Mega-Akquisition

    Bosch stärkt Home Comfort durch Mega-Akquisition

    Die Bosch-Gruppe hat mit der Übernahme des weltweiten Heizungs-, Lüftungs- und Klimalösungsgeschäfts von Johnson Controls sowie des Gemeinschaftsunternehmens Johnson Controls-Hitachi Air Conditioning einen bedeutenden Schritt zur Umsetzung ihrer Unternehmensstrategie 2030 gemacht. Die Akquisition, deren Abschluss in zwölf Monaten erwartet wird, umfasst 16 Produktions- und 12 Entwicklungsstandorte in über 30 Ländern. Der Kaufpreis beträgt acht Milliarden US-Dollar .

    Stärkung der Home Comfort Group
    Mit der Akquisition wird die Bosch Home Comfort Group ihren Umsatz von etwa fünf Milliarden Euro auf neun Milliarden Euro steigern und die Anzahl der Beschäftigten auf über 26.000 erhöhen. Diese Erweiterung ermöglicht es Bosch, erheblich von Skaleneffekten und einem komplementären Portfolio an der Schnittstelle von Heizen und Kühlen zu profitieren. „Die neuen Einheiten werden bei Bosch Teil des Kerngeschäfts und stärken unsere Position im Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungsmarkt weltweit“, betont Christian Fischer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH.

    Innovative und energieeffiziente Lösungen
    Die Übernahme unterstützt Bosch in seiner Mission, innovative und energieeffiziente Lösungen für den Klimaschutz und die Energiewende bereitzustellen. Der Fokus auf Wärmepumpen und Klimatisierungstechnik passt perfekt zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Frank Meyer, Geschäftsführer für den Unternehmensbereich Energy and Building Technology bei Bosch, erläutert: „Unser Ziel ist es, den Markt für Energie- und Gebäudetechnik aktiv mitzugestalten und eine globale Spitzenposition einzunehmen.“

    Globale Marktpräsenz ausbauen
    Durch die Akquisition stärkt Bosch seine Präsenz in den USA und Asien erheblich. In den USA liegt der Schwerpunkt auf Ducted-Lösungen, die eine zentrale Luftverteilung ermöglichen, während in Asien Ductless-Lösungen und VRF-Systeme bevorzugt werden. Diese Technologien bieten flexible und effiziente Heiz- und Kühloptionen für verschiedene Gebäudetypen, von kleinen Gewerberäumen bis hin zu grossen Projekten wie Hotels oder Krankenhäusern.

    Zukunftsaussichten und strategische Integration
    Mit der Akquisition positioniert sich Bosch optimal, um von den prognostizierten Wachstumschancen im globalen Markt für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungslösungen zu profitieren. Jan Brockmann, Vorsitzender des Bereichsvorstands der Bosch Home Comfort Group, sieht eine rosige Zukunft: „Die Nachfrage nach Klimatisierungslösungen wächst rasant. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren neuen Kolleginnen und Kollegen die Zukunft der Bosch Home Comfort Group zu gestalten.“

    Fokus auf Nachhaltigkeit und Komfort
    Bosch setzt mit dieser strategischen Akquisition ein klares Zeichen für die Zukunft. Durch die Integration energieeffizienter Technologien und die Erweiterung des Produktportfolios wird das Unternehmen seine Kunden weltweit noch besser unterstützen können. Die Investition in innovative Lösungen und die starke Marktpositionierung sollen nicht nur zur Energiewende beitragen, sondern auch den Komfort und die Lebensqualität vieler Menschen verbessern.

  • Holcim erwirbt belgischen Bauschutt-Recycler

    Holcim erwirbt belgischen Bauschutt-Recycler

    Holcim baut das zirkuläre Bauen als Motor für profitables Wachstum weiter aus. Nach der Cand-Landi-Gruppe in der Schweiz, Land Recovery in Grossbritannien und Mendiger Basalt in Deutschland hat der Baustoffproduzent mit dem 1989 gegründeten Familienunternehmen Mark Desmedt, dem laut Holcim führenden Recycler von Bauabbruchmaterialien in Belgien, die vierte Akquisition in diesem Jahr getätigt.

    Einer Mitteilung von Holcim zufolge verwertet Mark Desmedt mehr als 500’000 Tonnen jährlich. Ausserdem sei das Unternehmen strategisch günstig zwischen Brüssel und Antwerpen gelegen und können so die beiden grössten Ballungsräume des Landes bedienen. Damit könne Holcim seine ECOCycle-Produktpalette für kreislauforientierte Baulösungen in Belgien erweitern und sein profitables Wachstum fördern.

    Mit dieser Akquise kommt Holcim seinem Ziel näher, pro Jahr 10 Millionen Tonnen Bauschutt wiederzuverwerten. „Mit dem Team von Mark Desmedt beschleunigen wir unsere Vision, das zirkuläre Bauen in den wichtigsten Metropolregionen, in denen wir tätig sind, voranzutreiben, um Städte aus Städten zu bauen“, wird Holcim-CEO Miljan Gutovic zitiert.

  • SMG Swiss Marketplace Group übernimmt moneyland.ch

    SMG Swiss Marketplace Group übernimmt moneyland.ch

    Die SMG Swiss Marketplace Group, die im November 2021 als Gemeinschaftsunternehmen der TX Group, Ringier, Die Mobiliar und General Atlantic gegründet wurde, erweitert mit dieser Übernahme ihr Portfolio. Zu den bereits bestehenden Marken in den Bereichen Immobilien (ImmoScout24, Homegate, Flatfox, Immostreet.ch, alle-immobilien.ch, home.ch, Publimmo, Acheter-Louer.ch, CASASOFT, IAZI), Automotive (AutoScout24, MotoScout24) und allgemeinen Marktplätzen (anibis.ch, tutti.ch, Ricardo) gesellt sich nun moneyland.ch im Bereich Finance & Insurance.

    Hochwertige Finanzvergleiche und Expertise
    Jochen Pernegger, Managing Director Finance & Insurance bei der SMG, betonte die Bedeutung von moneyland.ch: «Mit den hochwertigen Finanzvergleichen hat moneyland.ch damals wie heute Standards in der Branche gesetzt. Wir freuen uns, gemeinsam den Bereich Finance & Insurance weiter voranzutreiben und von der Produktbreite, der Expertise und dem jahrelangen Know-how des Moneyland-Teams profitieren zu können.»

    Ideale Ergänzung des bestehenden Angebots
    Die Integration von moneyland.ch ergänzt das Angebot der SMG im Finanz- und Versicherungsbereich ideal. FinanceScout24, die bisherige Marke der SMG im Bereich Finance & Insurance, wird durch die Akquisition erweitert. Dies ermöglicht es den Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz, schnell und digital passende Produkte für ihre Finanz- und Versicherungsbedürfnisse zu finden und abzuschliessen.

    Vorteile der Übernahme
    Benjamin Manz, Gründer von moneyland.ch, sieht die Übernahme als grossen Vorteil. «Moneyland.ch kann von der digitalen Expertise sowie dem Netzwerk, der Reichweite und Bekanntheit der etablierten SMG-Plattformen profitieren.» Dies ermöglicht es der Vergleichsplattform, einem breiten Publikum zugänglich zu werden. Manz fügt hinzu: «Wir freuen uns insbesondere auf die Zusammenarbeit mit dem FinanceScout24-Team.»

    Mit der Übernahme von moneyland.ch verstärkt die SMG Swiss Marketplace Group ihre Position im Bereich Finance & Insurance und bietet den Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten einen erweiterten Zugang zu hochwertigen Vergleichsdienstleistungen.

  • Neuer Akteur im britischen Recyclingmarkt

    Neuer Akteur im britischen Recyclingmarkt

    Holcim übernimmt die in der britischen Grafschaft Cheshire ansässige Schotter-Recyclingfirma Land Recovery. Mit ihren 85 Mitarbeitenden verwendet sie Schienenschotter und Abbruchmaterial für die Produktion von Transportbeton, Fertigteilen und Asphalt.

    Wie es in einer Medienmitteilung heisst, erweitert diese Akquisition den Zugang von Holcim zu Bauschutt. Davon hat Land Recovery im vergangenen Jahr 300’000 Tonnen verarbeitet.

    «Land Recovery stärkt die führende Position von Holcim im zirkulären Bauen», wird Holcim-CEO Miljan Gutovic zitiert. «Das bringt uns unserem Konzernziel näher, in 2024 10 Millionen Tonnen Bauschutt zu rezyklieren.»

    Land Recovery wurde 1982 von der Familie Beecroft gegründet. Mit vier Standorten in Grossbritannien bietet das Unternehmen unter anderem die Lieferung von Primärschotter für den Schienenverkehr, den Umschlag und die Aufbereitung von verbrauchtem Schotter sowie dessen Wiederverwertung in neuen Baulösungen an.

    Die Transaktion folgt auf Holcims Übernahme von Sivyer Logistics im vergangenen Jahr, einem Hersteller von recyceltem Abbruchmaterial für den Londoner Baumarkt.

  • Marktexpansion in Europa: Unternehmen stärkt Position durch Akquisitionen

    Marktexpansion in Europa: Unternehmen stärkt Position durch Akquisitionen

    Der Gebäudezulieferer Arbonia will laut einer Mitteilung die europäische Wettbewerbslandschaft im Bereich Innen- und Spezialtüren konsolidieren. Dazu hat das Unternehmen mit Sitz in Arbon sowohl die spanische Dimoldura, Marktführer für Innentüren in Südwesteuropa, sowie das tschechische Unternehmen Lignis für Spezialtüren akquiriert. Mit den Übernahmen erweitere Arbonia seine Marktpräsenz nach Südwest- und Osteuropa und komme dem eigenen Anspruch der Marktführerschaft in Europa einen grossen Schritt näher, heisst es weiter.

    «Durch die Diversifikation unserer Märkte Richtung Ost- und Südwesteuropa machen wir mit Dimoldura und Lignis einen grossen Schritt in der Weiterentwicklung und Umsetzung der Strategie von Arbonia Doors, von einem primär zentraleuropäischen, hin zu einem marktführenden europäischen Vollsortimenter», wird Claudius Moor zitiert, CEO der Division Türen bei Arbonia.

    Dimoldura in Quintanar de la Orden in der Provinz Toledo erwirtschaftete laut der Firmenmitteilung 2023 einen Umsatz von rund 120 Millionen Euro. Das organische Umsatzwachstum in den vergangenen drei Jahren betrug über 13 Prozent pro Jahr. Die Gruppe hat Produktionswerke in Spanien, Portugal und Frankreich. Das tschechische Unternehmen Lignis in Koritschan (Koryčany) ist Spezialist für Funktionstüren. Wie Dimoldura verfügt auch Lignis über eine kosteneffiziente Produktion. Lignis erwirtschaftete 2023 einen Umsatz von rund 14 Millionen Euro. Das organische Umsatzwachstum in den vergangenen drei Jahren betrug über 25 Prozent pro Jahr.

    Arbonia übernimmt alle Aktivitäten von Dimoldura und Lignis inklusive der rund 600 Mitarbeitenden. Die beiden Akquisitionen werden hauptsächlich durch einen Überbrückungskredit in Höhe von 100 Millionen Euro sowie durch vorhandene Kreditlinien finanziert.

  • Marktexpansion in Europa: Unternehmen stärkt Position durch Akquisitionen

    Marktexpansion in Europa: Unternehmen stärkt Position durch Akquisitionen

    Mit der Baueingabe an die Stadt Aarau Ende September hat das Neubauprojekt der Aargauischen Industrie- und Handelskammer (AIHK) laut eines Artikels in dem von der AIHK herausgegebenen Magazin „Impulse“ ein wichtiges Etappenziel erreicht. Abhängig von der Baufreigabe starten die Bauarbeiten voraussichtlich Anfang 2025, heisst es weiter. Die Baueingabe für das neue Haus der Wirtschaft wurde vor dem Aarauer Rathaus von AIHK-Präsident Beat Bechtold an Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker und Stadtschreiber Fabian Humbel übergeben, so der Bericht.

    Das Projektteam der AIHK habe schon vorher mit verschiedenen Ansprechpersonen der Stadt in Kontakt gestanden, heisst es weiter. So konsultierte man den Stadtbaumeister und die Stadtbildkommission, als es darum ging, ein möglichst breit abgestütztes Bauvorhaben zu realisieren.

    Mit der Baueingabe startet das Bewilligungsverfahren. Der Rückbau ist für Ende 2024 geplant. Mit dem Bezug des Neubaus ist dann im dritten Quartal 2026 zu rechnen.

    Im neuen Haus der Wirtschaft können zum einen mit den neuen Möglichkeiten professionellere Kurse und Veranstaltungen durchgeführt werden, heisst es in dem Bericht in „Impulse“ weiter. Zum anderen stehe der Neubau für die fortschreitende Digitalisierung und Modernisierung, die beim Verband seit mehreren Jahren schon stattfindet.

  • Zürich kauft Areal für städtische Siedlung in Witikon

    Zürich kauft Areal für städtische Siedlung in Witikon

    Die Stadt Zürich konnte im Quartier Witikon ein Areal für sozialen Wohnungsbau erwerben. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, kaufte die Stadt das Areal Harsplen für eine Summe von 210 Millionen Franken von der Swisscanto Anlagestiftung. Mit dem 30‘300 Quadratmeter grossen Landstück erwarb Zürich Bebauungspläne für ein Wohngebiet mit 370 Einheiten. Insgesamt beliefen sich die Kosten auf 211,28 Millionen Franken.

    Mit der Akquisition wird die erste städtische Ansiedlung am östlichen Rand von Witikon entstehen. Der Wohnungsbau entspricht dem Ziel, bis 2050 den gemeinnützigen Teil des Mietwohnungsbestandes auf einen Drittel zu heben. Das Bauprojekt entspricht den Anforderungen für städtischen Wohnungsbau und entsprechender Nachhaltigkeitsauflagen. Gemäss den Bebauungsplänen für kommunalen Wohnungsbau kann hier Wohnraum für etwa 700 Menschen geschaffen werden. Der Stadtrat regelt die zugehörigen Bau- und Zonenverordnungen, um eine optimale Verkehrserschliessung des Areals zu gewährleisten.

  • Im Proptech-Bereich von PriceHubble erfolgreich übernommen

    Im Proptech-Bereich von PriceHubble erfolgreich übernommen

    Die Übernahme ist bereits die zweite Akquisition von PriceHubble in Grossbritannien innerhalb eines Jahres, nach der Übernahme von Dataloft im März 2023. Durch die Integration der Produkt- und Datenstärke stärkt das Unternehmen seine Position als lokaler Marktführer und wird zum unangefochtenen globalen Spitzenreiter bei Performance-Datenlösungen, die einen Mehrwert für die Banken-, Versicherungs-, Vermögensverwaltungs- und Immobilienbranche weltweit bieten.

    Im Jahr 2012 gegründet, bietet WhenFresh Zugang zu über 200 erstklassigen, proprietären, privaten und öffentlichen Datensätzen über eine einfache API-Integration an, einschliesslich wichtiger ESG-bezogener Informationen. Die Lösungen ermöglichen es Kunden, schnellere und fundiertere Entscheidungen im Zusammenhang mit Immobilienrisiken zu treffen.

    Dr. Stefan Heitmann, Gründer und Vorstand, äusserte sich erfreut über die erfolgreiche Übernahme: «Wir haben uns als führender B2B SaaS-Anbieter von Performance-Datenlösungen im Immobilienbereich für Banken, Versicherungen und Vermögensverwalter weltweit etabliert. Die Vollendung unserer sechsten Übernahme und die Erweiterung unserer einzigartigen Fähigkeiten im grössten Banken- und Immobilienmarkt Europas und darüber hinaus erfüllen uns mit Stolz.»

    Alexis Radjabi, Vertriebsvorstand Westeuropa, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem Team: «Durch die Verschmelzung unserer Lösungen mit dem Fachwissen im Bankwesen, bei Versicherungen, in Versorgungsunternehmen und im öffentlichen Sektor sowie der Expertise im Bereich Marktinformationen für Wohnimmobilien können wir einzigartige Performance-Datenlösungen entwickeln und unsere Position als europäischer Marktführer weiter stärken.»

    Die übernommene Firma wird eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von PriceHubble UK unter der Leitung von Mark Cunningham, Mitgründer und Direktor. Cunningham äusserte sich begeistert: «Wir sind sehr aufgeregt, Teil der expandierenden Familie zu werden. Die Zusammenführung unseres umfangreichen Immobiliendatenbestands, unserer technologischen Exzellenz und unseres datenwissenschaftlichen Know-hows wird es uns ermöglichen, die Produkt- und Serviceentwicklung zu beschleunigen und unser Geschäft im grossen Massstab auszubauen.»

    Alan Dean, Mitgründer und Technischer Direktor, wird Group Innovation Director und wird die Wachstumsagenda des Unternehmens in Grossbritannien und international weiter vorantreiben. Dean betonte: «Diese Übernahme eröffnet beiden Unternehmen die Möglichkeit, ihre Technologien zu teilen, um die Entwicklung neuer Produkte zu beschleunigen. Sie bietet eine enorme Chance, unseren Erfolg in Grossbritannien als Teil der Group auf den internationalen Markt zu bringen.»

  • HRS verstärkt die regionale Entwicklungskompetenz

    HRS verstärkt die regionale Entwicklungskompetenz

    Entsprechend der neuen Organisationsstruktur wird die HRS-Geschäftsleitung erweitert. Neu sind für den Bereich Areal- und Immobilienentwicklung im obersten operativen Führungsgremium vier Geschäftsleitungsmitglieder zuständig: Michael Breitenmoser für die Ostschweiz und das Tessin; Yves Diacon für die Region Mitte Ost und Nordwestschweiz; der neu zur HRS stossende Herbert Zaugg für die Mitte West; sowie wie bis anhin Thierry Müller für die Westschweiz.

    Die übrige Geschäftsleitung bleibt unverändert. Die strategische Unternehmensleitung wird wie bis anhin durch CEO/Inhaber Martin Kull sowie COO/Inhaberin Rebecca Kull wahrgenommen. Die Finanzen verantwortet als CFO weiterhin Peter Keller.

    Eigener Geschäftsführer für die IPZ Property AG
    Das von der IPZ Property AG vorangetriebene Generationenprojekt Innovationspark Zürich auf dem Areal des ehemaligen Militärflugplatzes Dübendorf, bei dem die HRS als Aktionärin beteiligt ist, wird als separate Einheit neu von Andrea C. Thöny als Geschäftsführer geleitet. Er war für HRS bereits bisher als Entwicklungsverantwortlicher für das Projekt zuständig.

    «Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser strategisch bewussten Harmonisierung unsere bereits grossen Entwicklungskompetenzen in allen Regionen der Schweiz nochmals signifikant stärken können. Für die Bauherrschaft bietet dies grosse Vorteile. Sie generiert bei Entwicklungs- und Bauprojekten frühzeitig Synergien und schafft ein Mehr an Sicherheit und Tempo bei den immer komplexeren Planungs- und Bewilligungsprozessen», zeigt sich CEO und Inhaber Martin Kull überzeugt.

    Michael Breitenmoser, Jahrgang 1980, ist Architekt FH und hat einen Master in Real Estate Management. Nach beruflichen Stationen in zwei Architekturbüros stiess er 2011 als Projektleiter Immobilienentwicklung und ab 2015 Ressortleiter Immobilienentwicklung zu HRS. Nebst dem Wettbewerbswesen zeichnet er unter anderem für die Arealentwicklung Saurer WerkZwei in Arbon, das Hochhaus «Chez Fritz» in Buchs, Wankdorfcity 3 in Bern, der Bundesplatz in Luzern, das Kompetenzcenter Stadler Rail in St.Margrethen und Zentrumsentwicklung auf dem Gschwend Areal in Steffisburg verantwortlich.

    Yves Diacon, Jahrgang 1986, ist Bauökonom FH und hat einen Master in Real Estate Management. Nach drei Jahren in einer anderen Immobilienentwicklungsfirma wurde er 2011 bei HRS Projektleiter Immobilienentwicklung und ab 2015 Ressortleiter Immobilienentwicklung und zeichnete für sämtliche Investoren- und Gesamtleistungswettbewerbe in der Region Mitte-Ost verantwortlich. Zu seinem Portfolio gehören unter anderem das Projekt Ensemble auf dem Hardturm-Areal in Zürich, der Rosentalturm in Basel, die Arealentwicklungen Nova Brunnen in Ingenbohl, Aere in Aesch und Reinach, die Baufelder C+D in Regensdorf und Am Schänzli in Muttenz.

    Andrea Claudio Thöny, Jahrgang 1985, ist Architekt ETH. Nach Tätigkeiten als Architekt und in der Immobilienberatung wechselte er 2018 zu HRS, seit 2020 ist er als Ressortleiter Immobilienentwicklung tätig. Sein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Spezialprojekten im Bereich Forschung und Entwicklung, Gewerbe- und Sondernutzungen sowie Business Development, M&A und Umstrukturierungen. Seit 2019 ist er als Gesamtprojektleiter für den Innovationspark Zürich verantwortlich. Weitere wichtige Projekte bei HRS waren die Neue Festhalle der BERNEXPO sowie das Hochhaus Baden Ost.

    Herbert Zaugg, Jahrgang 1972, ist Techniker HF Architektur und hat sich im Bereich Immobilientreuhänder und Betriebswirtschaft weitergebildet. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Projektentwicklung, Realisierung, Sanierung, sowie Akquisition von Entwicklungsprojekten bis hin zu Gesamtleistungsaufträgen. In seiner langjährigen letzten Funktion erarbeitet er Visionen und Strategien und war mit seinem Team auf konzeptioneller und struktureller Ebene für viele Akquisitionen, Immobilien- und Geschäftsentwicklungen im Raum Bern Mittelland verantwortlich. Er hat sich stark im Bereich des gemeinnützigen Wohnungsbaus, aber auch in der Arealentwicklung engagiert und interessiert sich besonders für zukunftsweisende Wohn- und Arbeitsformen.

    Quelle: www.hrs.ch

  • Popety.io expandiert in die Deutschschweiz

    Popety.io expandiert in die Deutschschweiz

    Popety.io ist auf digitale Lösungen für die Akquisition von Immobilien spezialisiert. Konkret hat das PropTech mit Sitz in Plan-les-Ouates ein digitales Werkzeug für die Sammlung und Verarbeitung von Immobiliendaten entwickelt. Nach erfolgreicher Etablierung in der Westschweiz will Popety.io nun auch den Deutschschweizer Markt erschliessen. Dazu hat Popety.io bereits ein erstes Büro in Zürich eingerichtet.

    Die Gruppe Vaudoise Versicherungen unterstützt Popety.io bei seinen Expansionsplänen. „Popety.io revolutioniert mithilfe von künstlicher Intelligenz den Schweizer Immobilienmarkt“, wird Stefan Schürmann, Leiter Corporate Development und M&A bei der Vaudoise, in einer entsprechenden Mitteilung des Versicherungsunternehmens zitiert. „Wir beobachten Innovationen im Immobiliensektor genau und sind überzeugt vom Entwicklungspotenzial des Jungunternehmens im Deutschschweizer Markt.“

    Bereits vor zwei Jahren habe Popety.io den ersten Preis beim Real Estate & New Technology Award gewonnen, heisst es weiter in der Mitteilung. „Mit den Vaudoise Versicherungen können wir uns weiterentwickeln und an Glaubwürdigkeit gewinnen“, wird Popety.io-Gründer Thibault Clément dort zitiert. Das PropTech nimmt zudem am The Big Handshake teil. Der Kongress für Immobilienfachleute findet am 21. Juni in Schlieren ZH statt.

  • Holcim verkauft Geschäfte in Brasilien

    Holcim verkauft Geschäfte in Brasilien

    Holcim veräussert seine Geschäfte in Brasilien. Wie der Konzern bekanntgibt, beläuft sich der Unternehmenswert auf 1,025 Milliarden Dollar. Er umfasst fünf Zementwerke, vier Mahlwerke, sechs Werke für Zuschlagstoffe und 19 Transportbetonwerke. Käuferin ist die Companhia Siderúrgica Nacional. „Diese Veräusserung ist ein weiterer Schritt in unserer Transformation zum weltweit führenden Anbieter von innovativen und nachhaltigen Baulösungen“, wird Holcim-CEO Jan Jenisch zitiert. „Sie gibt uns die Flexibilität, in attraktive Wachstumsmöglichkeiten zu investieren.“

    Mit diesem Verkauf werde die Bilanz des Unternehmens gestärkt und der Verschuldungsgrad deutlich reduziert, so Holcim. Er sei im Rahmen einer Optimierung des Portfolios erfolgt. Der Erlös werde für Investitionen in den Geschäftsbereich Lösungen & Produkte verwendet. Dieser baue auf der Anfang Januar erfolgten Akquisition von Firestone Building Products, einem amerikanischen Hersteller von Flachdachsystemen, auf. Diese Transaktion hatte einen Wert von 3,4 Milliarden Dollar. Als ersten Schritt habe Holcim in Mexiko die Firestone GacoFlex-Linie zur Abdichtung von Dächern eingeführt.

    Trotz des Verkaufs des Brasiliengeschäfts bleibe Lateinamerika für Holcim eine zentrale strategische Wachstumsregion. So habe der Konzern kürzlich in eine zusätzliche Klinkeranlage im argentinischen Malagueño und in eine neues Mahlwerk im mexikanischen Yucatán investiert. Zudem werde der Ausbau des eigenen Einzelhandelsnetzes Disensa kontinuierlich betrieben.