Schlagwort: Akquisitionen

  • Gebäudetechnikgruppe steigert Ergebnis und setzt Wachstum fort

    Gebäudetechnikgruppe steigert Ergebnis und setzt Wachstum fort

    Die Burkhalter Gruppe hat das Geschäftsjahr 2025 laut einer Mitteilung mit einem „hervorragendem Ergebnis“ beendet. Sämtliche relevanten Kennzahlen konnten gegenüber dem Vorjahr erneut gesteigert werden. Die Anbieterin für Gebäudetechnik verzeichnete ein Umsatzwachstum von 1,8 Prozent auf 1,2 Milliarden Franken, sowie ein Plus beim EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) von 6 Prozent auf 73,8 Millionen Franken und ein Konzernergebnis von 61,3 Millionen Franken (Vorjahr: 57,2 Millionen Franken, plus 7,3 Prozent). Der Gewinn pro Aktie stieg auf 5,78 Franken und lag damit 7,2 Prozent über dem Vorjahr. Die positive Entwicklung führt dazu, dass der Verwaltungsrat der Generalversammlung eine erhöhte Dividende von 5,20 Franken pro Aktie beantragt.

    Treiber des Wachstums sind eine anhaltend hohe Nachfrage nach Gebäudetechnikdienstleistungen sowie Effizienzgewinne aus optimierten und digitalisierten Prozessen. Zusätzlich trugen gezielte Akquisitionen zur positiven Entwicklung bei. 2025 übernahm die Gruppe die Mathieu Ingenieure AG in Visp VS sowie die Gattiker Elektro GmbH in Uster ZH. Anfang 2026 folgten vier weitere Zukäufe: BZ-Dépannage Sàrl in Lonay VD, Enplan AG in Herisau AR, Elektro Gasser AG in Lalden VS und Caotec SA in Brusio GR. Damit stärkt die Burkhalter Gruppe ihre regionale Präsenz, erweitert ihre Kompetenzen und baut Marktanteile aus, so das Unternehmen. Die Akquisitionsstrategie bleibe ein zentraler Bestandteil des Wachstums.

    Für das Geschäftsjahr 2026 zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich. Getrieben durch staatliche Förderprogramme und eine weiterhin hohe Bautätigkeit bleibe die Nachfrage nach energieeffizienten Gebäudetechniklösungen stark. Die Gruppe erwartet, den Gewinn pro Aktie auch für das Geschäftsjahr 2026 moderat steigern zu können.

  • Rekordumsatz von Schweizer multinationaler Spezialchemiekonzern

    Rekordumsatz von Schweizer multinationaler Spezialchemiekonzern

    Sika hat im Geschäftsjahr 2024 einen neuen Umsatzrekord aufgestellt. Mit 11,76 Milliarden Franken wurde das Rekordergebnis von 2023 um 4,7 Prozent übertroffen, informiert das weltweit aktive Unternehmen der Spezialitätenchemie für Bau und Industrie in einer Mitteilung. Zum Umsatzwachstum haben erhöhte Synergien aus der Integration des 2022 erworbenen Bauchemiegeschäfts MBCC und lokale Akquisitionen von Kwik Bond in den USA, Vinaldom in der Dominikanischen Republik und Chema in Peru beigetragen. Das organische Umsatzwachstum betrug 1,1 Prozent.

    Zum Rekordumsatz haben neben den Akquisitionen auch alle Regionen beigetragen. Am stärksten legten dabei die Umsätze mit 11,2 Prozent in Lokalwährungen in der Region Americas zu. In den Regionen EMEA und Asien/Pazifik wurden Wachstumsraten von 7,3 beziehungsweise 2,4 Prozent in Lokalwährungen realisiert.

    «Sika hat sich in den vergangenen zwölf Monaten in einem weiterhin sehr anspruchsvollen Marktumfeld erfolgreich behauptet und eine neue Bestmarke beim Umsatz erzielt», wird Thomas Hasler, Vorsitzender der Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. «Unsere Wachstumsinitiativen, unsere leistungsstarken und nachhaltigen Innovationen und unsere konsequente Vertriebsstrategie zur weiteren Marktdurchdringung sind erfolgreich und demonstrieren eindrücklich, dass wir weitere Marktanteile gewinnen.» Seinen vollständigen Jahresbericht 2024 wird Sika am 21. Februar kommunizieren. Die Gruppe geht von einer zum Umsatz überproportionalen Steigerung des Betriebsergebnisses auf Stufe EBITDA aus. 

  • Übernahmen treiben Wachstum von Poenina

    Übernahmen treiben Wachstum von Poenina

    Einer Mitteilung der Poenina Holding AG zufolge hat das Gebäudetechnikunternehmen aus dem Glattal im Geschäftsjahr 2021 einen Betriebsertrag in Höhe von 383,2 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 26,8 Prozent. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im selben Zeitraum um 41,3 Prozent auf 21,2 Millionen Franken zu. Als Reingewinn wurden 16,9 Millionen Franken verbucht, das sind 34,1 Prozent mehr als 2020.

    Als Hintergrund für die Umsatzentwicklung gibt Poenina in der Mitteilung „zwei anorganische Effekte“ an. Zum einen werden hier drei Akquisitionen im Geschäftsjahr genannt. Zum anderen habe sich der im Juni 2020 erfolgte Zusammenschluss mit der Caleira AG erstmals über ein gesamtes Berichtsjahr hinweg ausgewirkt. Die Steigerung der Profitabilität führt Poenina auf „fortlaufende interne Prozessverbesserungen“ und den nachlassenden Einfluss der Pandemie zurück.

    Im Januar dieses Jahres hatte Poenina die Aufnahme von Fusionsverhandlungen mit der auf Elektrotechnik spezialisierten Burkhalter Gruppe kommuniziert. Hintergrund ist die vom Bund vorgesehene Energiestrategie 2050. Sie sieht eine Halbierung des Energiebedarfs in Gebäuden bis zum Jahr 2050 vor. „Im Zuge der konstruktiven Fusionsgespräche“ beantrage der Verwaltungsrat nun die Umsetzung der Fusion, informiert Poenina in der Mitteilung. Dabei soll Poenina in Burkhalter aufgehen und Poenina-Aktien im Verhältnis von 1 zu 0,73 in neu geschaffene Burkhalter-Aktien getauscht werden. Die Zustimmung der Generalversammlungen beider Unternehmen steht noch aus.