Schlagwort: Aktie

  • Burkhalter Gruppe schliesst Kapitalerhöhung ab

    Burkhalter Gruppe schliesst Kapitalerhöhung ab

    Die Burkhalter Gruppe hat eine Kapitalerhöhung zum Erwerb der Solothurner Riggenbach AG, Lüftungs- und Klimatechnik erfolgreich abgeschlossen, informiert die Zürcher Spezialistin für Gebäudetechnik in einer Mitteilung. Konkret wurden aus dem bestehenden Kapitalband 148’774 neue Namenaktien zum Nennwert von je 4 Rappen ausgegeben. Die Verkäuferschaft der Riggenbach AG wird die neuen Aktien als Teil des Kaufpreises erhalten und hat sich verpflichtet, zwei Drittel der Namenaktien mindestens zwei Jahre zu halten.

    Mit der Kapitalerhöhung ist das Aktienkapital von Burkhalter auf knapp 425’000 Franken angestiegen. Es setzt sich aus insgesamt 10’622’130 Namenaktien zum Nennwert von je 4 Rappen zusammen. Die neuen Namenaktien können ab 30. August an der SIX Swiss Exchange gehandelt werden.

    Die Übernahme der Riggenbach AG soll Burkhalter weitere Marktanteile verschaffen. Das Unternehmen mit Sitz in Olten und Zweigniederlassungen in Solothurn und Brugg AG erwirtschaftet jährlich rund 40 Millionen Franken Umsatz. In seiner Strategie behält Burkhalter sich den Kauf weiterer Gebäudetechnikfirmen zur Ausweitung der Marktanteile vor.

  • Holcim blickt auf hervorragendes Halbjahr zurück

    Holcim blickt auf hervorragendes Halbjahr zurück

    Holcim hat im ersten Halbjahr 2023 einen Umsatz von 13,07 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 11,0 Prozent. Auf organischer Basis wurde ein Wachstum von 7,4 Prozent realisiert, schreibt Holcim.

    Als wiederkehrendes Betriebsergebnis auf Stufe EBIT wies Holcim im Berichtssemester 2,04 Milliarden Franken aus. Im Vorjahressemester lag der Wert bei 2,17 Milliarden Franken. Der organische Zuwachs wird in der Mitteilung auf 13,4 Prozent beziffert. Die Marge auf das Betriebsergebnis legte im Jahresvergleich um 0,8 Prozentpunkte auf 15,6 Prozent zu. Im zweiten Quartal 2023 wurde eine Marge von 21,1 Prozent realisiert. Der Gewinn pro Aktie zog gegenüber Vorjahr um 15,3 Prozent auf den Rekordwert von 2,19 Franken an. Das Unternehmen bezeichnet die Ergebnisse des ersten Halbjahres als „hervorragend“.

    „Wir sind auf dem besten Weg, im Geschäftsjahr 2023 branchenführende Margen zu erzielen“, wird Jan Jenisch, Verwaltungsratspräsident und CEO von Holcim, in der Mitteilung zitiert. „Dies bestätigt die starke Position von Holcim in allen Märkten, in denen unsere führenden nachhaltigen Baulösungen und Marken für überdurchschnittliche Rentabilität und Wachstum sorgen.“

    Im Berichtshalbjahr hat Holcim 1,8 Milliarden Franken in 18 Übernahmen investiert. Darüber hinaus habe das Unternehmen seine Expansion im nordamerikanischen Markt fortgesetzt, heisst es in der Mitteilung. Ihr zufolge hat Holcim für den Zeitraum 2023 bis 2026 bereits den Zuschlag für über 70 Infrastrukturprojekte in den USA erhalten.

  • Gewinnsteigerung um über 6% bei Swiss Prime Site

    Gewinnsteigerung um über 6% bei Swiss Prime Site

    Die Kennzahlen 2022 sind geprägt durch zwei Faktoren: Einerseits ist mit dem Closing per 10. Januar 2022 die Akara-Gruppe aus Zug erstmals im Konsolidierungskreis enthalten, und andererseits wurde die Konzernrechnung 2022 neu nach dem Rechnungslegungsstandard IFRS erstellt und die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst.

    Zinswende eingeläutet, jedoch resistenter Schweizer Immobilienmarkt
    Die Schweizer Wirtschaft hat im bisherigen Jahresverlauf, trotz geopolitischen Heraus-forderungen, Lieferkettenproblemen und steigenden Preisen, ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Mit einer Zunahme um 105 000 Stellen im Dienstleistungssektor in den letzten 12 Monaten und rekordhohen 114 000 offenen Stellen bleiben die Aussichten für die Konjunktur positiv. Die von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) im Juni 2022 vorgenommene Leitzinserhöhung um 50 Basispunkte soll verhindern, dass die auch in der Schweiz anziehende Inflation auf breiter Front auf Waren und Dienstleistungen übergreift. Die hiesige Inflation liegt nach wie vor unter derjenigen in den europäischen Märkten. Trotz den von der SNB für 2022 in Aussicht gestellten weiteren Zinserhöhungen befinden wir uns immer noch in einem negativen realen Zinsumfeld. Dies begünstigt Realwertanlagen wie Immobilien. Entsprechend sehen wir bisher nur vereinzelte Reaktionen im Immobilienmarkt. Erstklassige Lagen werden von Mietern und Investoren weiterhin nachgefragt.

    Steigerung Betriebsertrag und gutes Vermietungsergebnis
    Der positive Geschäftsverlauf der Swiss Prime Site-Gruppe zeigt sich in der Betriebsertragssteigerung um 2.5% auf CHF 378.9 Mio. Dazu haben sämtliche Gruppengesellschaften beigetragen. Im 1. Halbjahr 2022 konnten wir im eigenen Immobilienportfolio eine Fläche von über 102 000 m2 [47 000 m2] neu- oder wiedervermieten. Dies geschah oft zu besseren Konditionen und führte zu einer Steigerung des Ertrags aus Vermietung auf CHF 214.2 Mio. (+1.9% auf vergleichbarer Basis). Die Leerstandsquote konnte auf 4.4% [4.7%] gesenkt werden. Der WAULT beträgt nach wie vor 5.5 Jahre [5.6 Jahre]. Die Vermietungserfolge überkompensierten damit die im 1. Halbjahr 2021 noch enthaltene Miete von CHF 3.3 Mio. aus dem Modernisierungsprojekt an der Müllerstrasse in Zürich sowie den Wegfall aus dem Verkauf von Objekten im Rahmen unserer Capital Recycling-Strategie. Dabei handelte es sich um ein Portfolio mit sieben Liegenschaften, welches an den neu lancierten Fonds «Swiss Prime Site Solutions Investment Fund Commercial» veräussert wurde, sowie um zwei weitere Immobilien in St. Gallen. Daraus resultierte ein Vorsteuergewinn von CHF 14.7 Mio. Die Verkaufsgewinne werden sich in der zweiten Jahreshälfte 2022 aufgrund von bereits unterzeichneten Immobilienverkäufen im Umfang von über CHF 165 Mio. (u. a. Haus B «Espace Tourbillon» in Plan-les-Ouates) nochmals markant erhöhen.

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