Schlagwort: aktien

  • Wohneigentum als langfristiges Investment

    Wohneigentum als langfristiges Investment

    Wohneigentum bietet langfristig eine Rendite, die mit der eines reinen Schweizer Aktienportfolios vergleichbar ist, erläutert Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung. Konkret haben die Immobilienmarktfachleute der Bankengruppe eine durchschnittliche jährliche Eigenkapitalrendite von 7,2 Prozent für Wohneigentum seit 1988 errechnet. «In der langfristigen Betrachtung ist Wohneigentum Aktienanlagen daher praktisch ebenbürtig, zumal die Rendite bei deutlich geringerer Volatilität erzielt wird», wird Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, in der Mitteilung zitiert.

    «Der grösste Vorteil von Wohneigentum gegenüber Aktien liegt aber darin, dass dessen Illiquidität die Eigentümer zwingt, langfristig investiert zu bleiben und Krisenzeiten einfach auszusitzen», erläutert Hasenmaile. Wer statt auf Hauseigentum zur Miete lebt und sein Vermögen anlegt, müsse für eine vergleichbare Rendite «äusserst diszipliniert anlegen und nicht in die vielen psychologischen Fallen treten, die an den Finanzmärkten lauern». Wohneigentümer als Langzeitinvestierende folgten dagegen automatisch «einem der wichtigsten Grundsätze des erfolgreichen Anlegens».

    Langfristig betrachtet sind die laufenden Wohnkosten im Eigenheim in etwa dieselben einer Mietwohnung. Aufgrund wieder sinkender Zinsen können Interessierte für Wohneigentum aktuell aber von Einsparungen in Höhe von 10 bis 16 Prozent gegenüber dem Wohnen zur Miete profitieren. Zudem hat sich die Leerstandsquote von Eigenheimen im Jahresvergleich von 0,53 Prozent auf 0,58 Prozent leicht erhöht. Die Leerstandsquote für Mietwohnungen fiel gleichzeitig von 1,60 auf 1,44 Prozent.

  • Anlagestrategien im Wandel durch steigende Zinsen

    Anlagestrategien im Wandel durch steigende Zinsen

    Wie Seefahrer das Bermudadreieck meiden, so müssen auch Investoren die Risiken ihres Investments bedenken. Das magische Dreieck der Anlagestrategie – Liquidität, Rentabilität und Sicherheit – wird nun um die ESG-Faktoren erweitert. Dieser Schritt wird auch von der Studie «Lost in Transition» der Hochschule Luzern unterstützt. Institutionelle Investoren legen verstärkt Wert darauf, dass ihre Anlagen langfristig nachhaltig sind, selbst wenn dies kurzfristig zu geringeren Renditen führt.

    Ein Blick auf die Schweizer Pensionskassen
    Die Schweizer Pensionskassen haben ihre Kapitalanlagen diversifiziert, wobei der Immobilienanteil je nach Kasse variiert. Die Analyse der Swisscanto Pensionskassenstudie 2023 zeigt, dass Immobilien im Vergleich zu Aktien und Obligationen an Bedeutung gewinnen. Diese Entwicklung ist auch bei anderen institutionellen Investoren zu beobachten, wobei die Immobilienquote im Portfolio zwischen 10% und 25% liegen sollte, um eine optimale Diversifikation zu gewährleisten.

    Die Auswirkungen steigender Zinsen auf die Anlageklassen
    Steigende Zinsen beeinflussen alle drei Hauptanlageklassen – Aktien, Obligationen und Immobilien – negativ. Bei Obligationen führen Zinserhöhungen zu Kursverlusten, während sie bei Aktien deren Attraktivität mindern. Immobilieninvestitionen werden teurer, was zu einem Rückgang der Nachfrage und damit zu einem Preisverfall führt. Institutionelle Anleger reagieren auf diese Entwicklungen, indem sie ihre Portfolios neu ausrichten und ihre Immobilienbestände reduzieren, um ihre Fremdfinanzierungsquoten zu senken.

    Das schwierige Marktumfeld und seine Auswirkungen auf Immobilieninvestitionen
    Die Stimmung auf dem Immobilienmarkt ist aufgrund der steigenden Zinsen und der Unsicherheit in den Finanzmärkten gedämpft. Dies spiegelt sich im Swiss Real Estate Sentiment Index wider, der die Erwartungen der Marktteilnehmer misst. Anlagen in Immobilien verlieren an Attraktivität, aber das derzeitige Marktumfeld bietet auch Chancen, insbesondere für Investoren, die bereit sind, langfristig zu investieren und die Marktschwankungen zu überstehen.

    Die steigenden Zinsen stellen eine Herausforderung für institutionelle Investoren dar, insbesondere für solche, die in Immobilien investiert haben. Eine Neuausrichtung der Anlagestrategie und eine vorsichtige Portfolio-Optimierung sind entscheidend, um langfristige Renditen zu erzielen und die Risiken zu minimieren.

  • Buildify.earth investiert in nachhaltige Bau-Start-ups

    Buildify.earth investiert in nachhaltige Bau-Start-ups

    Die neu gegründete Investmentgesellschaft buildify.earth wird aussichtsreiche Start-ups aus dem Ökosystem des Switzerland Innovation Park Central unterstützen, die sich auf die Entwicklung kreislauffähiger Produkte und Dienstleistungen sowie für die CO2-Reduktion in der Bauindustrie fokussieren. Mit einer langfristigen Anlagestrategie will buildify.earth ihnen laut einer Medienmitteilung „den Markteintritt und ein nachhaltiges Wachstum in der Schweiz und darüber hinaus“ ermöglichen.

    Gegründet wurde buildify.earth vom Switzerland Innovation Park Central gemeinsam mit privaten Investoren und der Zuger Kantonalbank, die ein Drittel am Aktienkapital der neu gegründeten Gesellschaft hält. Wie es in der Mitteilung weiter heisst, glaube buildify.earth an echte Partnerschaften und langfristige Beziehungen mit allen Beteiligten. „Aus diesem Grund wurde buildify.earth nicht als ein weiterer Venture-Capital-Fonds konzipiert“, sondern will seine Wirkung langfristig maximieren, indem er mindestens die Hälfte aller zukünftigen Erlöse wieder in das Start-up-Ökosystem reinvestiere.

    Als Ergänzung zur Investmentgesellschaft wurde auch der Venture Desk gegründet. Mit den jeweils richtigen Ansprechpartnerinnen und -partnern unterstützt diese Einrichtung Start-ups bei der Unternehmensführung. Das soll es den Gründerinnen und Gründern erleichtern, sich auf das Wachstum ihres Unternehmens zu konzentrieren. Switzerland Innovation Park Central und die Zuger Kantonalbank gehören zu den sieben Partnern. Ausserdem stehen die Aktionariat AG, die Caminada Treuhand AG Zug, ITZ InnovationsTransfer Zentralschweiz/*zünder, Kellerhals Carrard und die Rentsch Partner AG zur Verfügung.

  • Wetzikon stimmt für das Fernwärmenetz

    Wetzikon stimmt für das Fernwärmenetz

    Die Stimmberechtigten von Wetzikon haben am 3. September der Gründung der Fernwärme Wetzikon AG zugestimmt. Der Fernwärmeverbund mit Abwärmenutzung wird ab 2025 bis zu 50 Prozent der Wetziker Haushalte mit CO2-neutraler Energie versorgen. Laut einer Medienmitteilung werden die Energiedienstleisterin Energie 360° und die Stadt Wetzikon mit 40 beziehungsweise 60 Prozent gemeinsame Teilhaber der neuen Aktiengesellschaft.

    Die neue Aktiengesellschaft wird mit der Abwasserreinigungsanlage Wetzikon und der Kehrichtverwertung Zürcher Oberland (KEZO) langfristige Wärmeverträge abschliessen. Die Fernwärme soll über eine Transportleitung aus der KEZO Hinwil nach Wetzikon gebracht und von dort auf die Haushalte verteilt werden. Die Energiezentrale ist beim Freibad Wetzikon geplant.

    „Bei Energieverbünden gilt es, lokal verfügbare Wärmequellen zu nutzen“, wird Romeo Deplazes von Energie 360° zitiert. „In Wetzikon steht die Fernwärme aus der Kehrichtverwertung zur Verfügung, das ist ideal.“

    „Je schneller wir die Fernwärme Wetzikon realisieren können, desto besser“, findet Stadtrat Heinrich Vettiger. „So werden wir unabhängiger von fossilen Brennstoffen aus dem Ausland und nutzen regionale Abwärme, die sowieso anfällt.“ Energie 360° sei mit ihrer langjährigen Erfahrung und der fundierten Expertise die ideale Partnerin.

    Die Energiedienstleisterin baut und betreibt nach eigenen Angaben rund um den Zürichsee für verschiedene Gemeinden und Unternehmen bereits Energieverbünde mit Seewassernutzung. In Dielsdorf ZH wird die Abwärme von Datenzentren genutzt, um künftig bis zu 3500 Haushalte mit Wärme zu versorgen.

  • Generalversammlung der Zug Estates Holding AG

    Generalversammlung der Zug Estates Holding AG

    Die Generalversammlung hat beschlossen, für das Geschäftsjahr 2022 insgesamt CHF 20.9 Mio. an die Aktionärinnen und Aktionäre auszuschütten. Die ordentliche verrechnungssteuerpflichtige Bruttodividende je Namenaktie A beläuft sich auf CHF 4.10, je Namenaktie B beträgt sie CHF 41.00. Nach Entrichtung der schweizerischen Verrechnungssteuer in der Höhe von 35% verbleibt eine Nettodividende von CHF 2.67 pro Namenaktie A und von CHF 26.65 pro Namenaktie B. Die Auszahlung der Nettodividende erfolgt ab Freitag, dem 14. April 2023 (Payment-Date). 

    Alle zur Wiederwahl vorgeschlagenen Mitglieder des Verwaltungsrats wurden für ein weiteres Amtsjahr bestätigt. Nicht mehr zur Wiederwahl stand Armin Meier. Joëlle Zimmerli, Inhaberin und Geschäftsführerin von Zimraum GmbH, einem sozialwissenschaftlichen Planungsbüro, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat gewählt. 

    Joëlle Zimmerli

    Ebenfalls bestätigt wurde Dr. Beat Schwab als Präsident des Verwaltungsrats. In den Personal- und Vergütungsausschuss wurden Johannes Stöckli (bisher) und Annelies Häcki Buhofer (neu) gewählt. Die Generalversammlung erklärte sich in einer Konsultativabstimmung einverstanden mit dem Vergütungsbericht und genehmigte die Vergütungen an die Mitglieder des Verwaltungsrats und an die Geschäftsleitung. 

    Die Generalversammlung genehmigte zudem alle Statutenänderungen, d. h. die Verankerung der Nachhaltigkeit in den Statuen, den Einsatz von elektronischen Hilfsmitteln zur Kommunikation mit den Aktionärinnen und Aktionären, die Möglichkeit zur virtuellen Durchführung von Generalversammlungen, die Zusatzbeträge für neue GL-Mitglieder, die Reduktion der maximal zulässigen Zusatzmandate von Mitgliedern des Verwaltungsrats sowie diverse formelle Anpassungen an das neue Recht.

  • Burkhalter kauft Bötschi Holding

    Burkhalter kauft Bötschi Holding

    Die Burkhalter-Unternehmensgruppe hat das Gebäudetechnikunternehmen Bötschi Holding gekauft. Wie aus einer Medienmitteilung des in Zürich ansässigen Dienstleisters für Heizungs- und Kälte-, Lüftungs- und Klima-, Sanitär- und Elektrotechnik hervorgeht, verfolgt er mit der Übernahme den Ausbau seiner Technikfelder Sanitär, Heizung und Lüftung in den Kantonen Thurgau und St.Gallen. Mit der Transaktion schliessen sich auch die Tochtergesellschaften Bötschi AG Feuer Luft Wasser, Angele AG Feuer Luft Wasser und Perl-Pool AG der Burkhalter Gruppe an.

    Burkhalter übernimmt alle 65 Mitarbeitenden des in Mauren und Bronschhofen ansässigen Familienunternehmens. Dessen Jahresumsatz beläuft sich im Kerngeschäft Sanitär, Heizung und Lüftung auf 19 Millionen Franken. Die Unternehmen behalten ihren Firmennamen und die Geschäftsleitung.

    Der Kaufpreis wird in bar und mittels Namenaktien der Burkhalter Holding AG beglichen. Zu diesem Zweck ist die Schaffung von 47’682 Namenaktien aus genehmigtem Kapital vorgesehen. Sie sollen ab Anfang oder Mitte Mai gehandelt werden. Der Verkäufer hat sich verpflichtet, dass aus dem Verkauf erhaltene Namenaktien während zweier Jahre nicht zu veräussern.

    Der Dienstleister für Heizungs- und Kälte-, Lüftungs- und Klima-, Sanitär- und Elektrotechnik beschäftigt 4600 Mitarbeitende an 150 Standorten in 80 Gesellschaften.

  • Zusammenschluss der Credit Suisse und UBS

    Zusammenschluss der Credit Suisse und UBS

    Die Credit Suisse und die UBS haben am Sonntag einen Fusionsvertrag abgeschlossen, wonach die UBS die fortbestehende Einheit sein wird. Nach den Verhandlungen, die am Wochenende stattgefunden und zur Unterzeichnung des Fusionsvertrags geführt haben, sind die UBS und die Credit Suisse zu dem Schluss gekommen, dass ein Zusammenschluss im besten Interesse ihrer Aktionärinnen und Aktionäre und ihrer Stakeholder ist. Das Eidgenössische Finanzdepartement, die Schweizerische Nationalbank und die FINMA hatten die beiden Unternehmen zuvor zum Abschluss dieser Transaktion aufgefordert, um das notwendige Vertrauen in die Stabilität der Schweizer Volkswirtschaft und des Schweizer Finanzplatzes wiederherzustellen.

    Für den Zusammenschluss gelten die folgenden wesentlichen Bedingungen:

    • Alle Aktionärinnen und Aktionäre der Credit Suisse erhalten als Gegenleistung für die Fusion 1 Aktie der UBS für 22,48 Aktien der Credit Suisse. Dieses Umtauschverhältnis entspricht einem Übernahmepreis von CHF 3 Mia. für sämtliche Aktien der Credit Suisse.
    • Der Zusammenschluss unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen. Beide Parteien sind überzeugt, dass alle Bedingungen erfüllt werden können. Der Zusammenschluss soll nach Möglichkeit bis Ende 2023 vollzogen sein.
    • Die Schweizerische Nationalbank gewährt der Credit Suisse Zugang zu Fazilitäten, über die sie erhebliche zusätzliche Liquidität erhält.
    • Es wird erwartet, dass die UBS zur Sicherstellung einer reibungslosen Integration der Credit Suisse in die UBS so rasch wie rechtlich möglich Mitarbeitende in Schlüsselpositionen bei der Credit Suisse ernennen wird.
    • Die Credit Suisse wird ihre Geschäftstätigkeit wie gewohnt fortsetzen und ihre Restrukturierungsmassnahmen in Zusammenarbeit mit der UBS umsetzen.
    • Die UBS hat ihre Zuversicht zum Ausdruck gebracht, dass die Mitarbeitenden der Credit Suisse weiter beschäftigt werden können.

    Die Credit Suisse wurde am Sonntag von der FINMA über deren Entscheid informiert, dass das zusätzliche Kernkapital der Credit Suisse (aus der Emission von Tier 1 Capital Notes) im Gesamtnennwert von rund CHF 16 Mia. auf null abgeschrieben wird.

    Unter Berücksichtigung der besonderen Umstände, die die Schweizer Volkswirtschaft als Ganzes betreffen, erlässt der Bundesrat eine Notverordnung, die auf diese spezifische Transaktion zugeschnitten ist. Es wird darauf hingewiesen, dass der Zusammenschluss ohne die ansonsten erforderliche Genehmigung der Aktionärinnen und Aktionäre der UBS und der Credit Suisse durchgeführt wird, um die Transaktionssicherheit zu erhöhen.

    Axel P. Lehmann, Präsident des Verwaltungsrats der Credit Suisse, sagte: «Die angekündigte Fusion stellt angesichts der ausserordentlichen und beispiellosen Umstände das bestmögliche Ergebnis dar. Die Credit Suisse hat eine extrem schwierige Zeit hinter sich. Obwohl das Team unermüdlich daran gearbeitet hat, zahlreiche bedeutende Altlasten zu bereinigen und die neue Strategie umzusetzen, sind wir heute gezwungen, eine Lösung anzunehmen, die ein nachhaltiges Ergebnis ermöglicht.»

  • Zug Estates übernimmt die Renggli Holding AG

    Zug Estates übernimmt die Renggli Holding AG

    Zum übernommenen Immobilienportfolio mit einem Wohnanteil von knapp 50% und einem Wert von rund CHF 110 Mio. gehören eine Geschäftsliegenschaft in Zug sowie ein über 19’000 m2 grosses Entwicklungsareal mit Wohn- und Gewerbeliegenschaften in Rotkreuz, welches direkt an das Suurstoffi-Areal angrenzt. Der jährliche Mietertrag beläuft sich auf über CHF 2.6 Mio. und die
    Leerstandsquote liegt per 30. September 2022 bei rund 0.2%.


    Patrik Stillhart, CEO der Zug Estates Holding AG, freut sich sehr über diese Akquisition und erklärt: «Die Liegenschaften der Renggli Holding AG ergänzen unser auf zentrale und gut erschlossene Lagen im Kanton Zug ausgerichtetes Portfolio ausgezeichnet. Insbesondere das übernommene Areal in Rotkreuz weist ein attraktives Entwicklungspotenzial auf

  • Allreal fokussiert auf die Westschweiz

    Allreal fokussiert auf die Westschweiz

    Das Immobilienunternehmen Allreal erwirbt laut Medienmitteilung einzelne Gesellschaften der Immosynergies Holding Sàrl mit Sitz in Cointrin GE. Die übernommenen Liegenschaften befinden sich laut Medienmitteilung fast ausschliesslich im Kanton Genf an besten Lagen. Hinzu kommt ein Portfolio an Entwicklungsprojekten in den Kantonen Genf und Waadt. Damit baue Allreal das Engagement in der Westschweiz deutlich aus.

    Das von Gründer und Eigentümer Olivier Plan von der Immosynergies Holding Sàrl übernommene Paket umfasst laut der Mitteilung Anlageliegenschaften von rund 500 Millionen Franken und zusätzliche Entwicklungsliegenschaften von rund 210 Millionen, die über ein potenzielles Investitionsvolumen von mehr als 700 Millionen Franken verfügen. Allreal kauft auch die zur Unternehmensgruppe gehörende Generalunternehmung. Alle 45 Mitarbeitenden werden übernommen. Der Nettokaufpreis der gesamten Transaktion wird mit rund 400 Millionen Franken angegeben.

    Der Nettokaufpreis soll zur Hälfte in bar und zur Hälfte in Allreal-Aktien entrichtet werden. Dadurch wird Olivier Plan, der zu 100 Prozent Eigentümer von Immosynergies Holding Sàrl ist, nach Abschluss der Transaktion zu den grössten Aktionären von Allreal gehören.

    Der Verwaltungsrat der Allreal Holding AG beabsichtige, eine Kapitalerhöhung aus dem genehmigten Kapital unter Ausschluss der Bezugsrechte für die bisherigen Aktionäre durchzuführen. Es sei geplant, bis zu 650’000 neue Allreal-Aktien zu emittieren, was einer Erhöhung des bestehenden Aktienkapitals um 4,1 Prozent entspricht.

    Durch die Transaktion steigt der gesamte Marktwert der Allreal-Anlageliegenschaften auf rund 5,1 Milliarden Franken.

  • Kanton Uri stockt Beteiligung an EWA-energieUri auf

    Kanton Uri stockt Beteiligung an EWA-energieUri auf

    Im Rahmen seiner Energiestrategie strebe der Kanton Uri langfristig eine Mehrheitsbeteiligung an EWA-energieUri an, informieren der Kanton, EWA-energieUri und die Centralschweizische Kraftwerke AG (CWK) in einer gemeinsamen Mitteilung. In den kommenden Jahren soll die kantonale Beteiligung an dem Energie- und Wasserversorger von derzeit 29 auf 40 Prozent ausgebaut werden. Dazu will der Kanton Uri Anteil von CKW übernehmen.

    Eine entsprechende Vereinbarung sei von den drei Partnern bereits unterschrieben worden, heisst es in der Mitteilung weiter. Sie regelt den Erwerb weiterer Anteile durch den Kanton im Zuge der Vergabe von Wasserrechtskonzessionen.

    Konkret soll der Kanton Uri zunächst weitere 5 Prozent der Aktien an EWA-energieUri bei der Vergabe der Urner Lucendro-Anteile erhalten. Hier steht 2024 eine Erneuerung der Konzession an. Dabei wird der Kanton Uri seine Anteile am Kraftwerk Lucendro an EWA-energieUri überschreiben und im Gegenzug Aktien des Urner Energieversorgers erhalten. Die Vergabe der Anteile aus den Kraftwerken Ritom, Wassen und Amsteg an EWA-energieUri soll dem Kanton weitere 6 Prozent des Urner Energieversorgers einspielen. Die Aktien werden jeweils von CWK an den Kanton abgetreten.

  • Kanton Solothurn verkauft letzte Alpiq-Aktien

    Kanton Solothurn verkauft letzte Alpiq-Aktien

    Der Kanton Solothurn hat das letzte ihm verbliebene Aktienpaket des Lausanner Energiekonzerns Alpiq an den regionalen Energieversorger IBB aus Brugg verkauft. Der Gesamtpreis für das Aktienpaket beträgt laut einer Medienmitteilung der Staatskanzlei rund 26 Millionen Franken. Für den Kanton resultiere am Ende ein einmaliger realisierter Gewinn von 5,2 Millionen Franken.

    Der Verkauf dieser Aktien resultiert aus der Neuorganisation des Alpiq-Aktionariats. Sie sieht im Wesentlichen vor, dass drei Hauptaktionärsgruppen zu gleichen Teilen an der Alpiq beteiligt sind. Diese haben unter sich vereinbart, dass sie in Zukunft ihrem jeweiligen Anteil entsprechend Wasser der Alpiq beziehen. Für den Regierungsrat des Kantons Solothurn sei dies „aus wirtschaftlichen Überlegungen durchaus nachvollziehbar und sinnvoll“. Doch hätte diese Pflicht zur Folge, „dass er ungewollt als Strombezüger und -händler zum Konkurrenten der regionalen Energieversorger würde“. Dies wolle er vermeiden.

    Deshalb hatte der Kanton bereits im September ein Aktienpaket im Wert von 113 Millionen Franken an Primeo Energie und Regio Energie Solothurn verkauft. Wie es in der Mitteilung weiter heisst, habe der Preis pro Aktie damals wie heute bei 70 Franken gelegen.

  • Peach Property gewinnt Ares als Ankeraktionär

    Peach Property gewinnt Ares als Ankeraktionär

    Die Peach Property Group plant, in Deutschland weitere Portfolioankäufe zu tätigen, erläutert das auf Wohnungsimmobilien spezialisierte Zürcher Unternehmen in einer Mitteilung. Die Mittel will Peach Property über eine Kapitalbasisaufstockung um 200 Millionen Franken aufbringen. Dazu soll eine Pflichtwandelanleihe platziert werden.

    Der Zeichner von drei Vierteln der Pflichtwandelanleihe stehe bereits fest, informiert Peach Property in der Mitteilung weiter. Konkret wird ein Fonds des global aktiven Managers alternativer Anleihen, Ares Management Cooperation, 150 Millionen Franken zeichnen. Damit sichere sich Ares einen Anteil von rund 30 Prozent an Peach Property und steige zum grössten Einzelaktionär des Zürcher Immobilienunternehmens auf, heisst es in der Mitteilung. Im Zuge des Einstiegs soll der Managing Director der Ares Real Estate Group, Klaus Schmitz, in den Verwaltungsrat der Peach Property Group gewählt werden.

    „Wir freuen uns sehr, Ares als neuen Ankeraktionär gewinnen zu können welcher weitreichende Erfahrungen im deutschen Wohnimmobiliensektor mitbringt“, wird Thomas Wolfensberger, CEO der Peach Property Group, in der Mitteilung zitiert. Ares wiederum sieht die Beteiligung an dem Zürcher Immobilienunternehmen „als hervorragende Möglichkeit, in eine der defensiveren Anlageklassen in Europa zu investieren und gleichzeitig vom attraktiven Wachstum der Peach Property Group zu profitieren“, erläutert John Ruane, Co-Leiter der Ares European Real Estate Group.

  • Kanton Solothurn will aus Alpiq aussteigen

    Kanton Solothurn will aus Alpiq aussteigen

    Der Kanton Solothurn trennt sich von seinem Anteil an Alpiq. Derzeit hält er mit 1‘563‘520 Aktien einen Anteil von 5,61 Prozent am Lausanner Energiekonzern. Wie der Regierungsrat in einer Mitteilung schreibt, will er davon 861‘429 Aktien an Primeo-Energie mit Sitz in Münchenstein BL und 331‘104 Aktien an Regio Energie Solothurn. Für die verbleibenden 370‘987 Aktien sucht der Regierungsrat weitere Interessenten.

    Der Verkauf an die beiden regionalen Energieversorger erfolgt zu einem Aktienpreis von 70 Franken und bringt dem Kanton 113 Millionen Franken. Da der Kanton die Aktien mit einem Wert von 56 Franken in den Büchern führt, ergibt sich ein Buchgewinn von 16,7 Millionen Franken.

    Der Kanton hält die Alpiq-Aktien dank seiner Beteiligung am Vorläuferunternehmen Atel, die noch aus den 60er Jahren stammt. Er macht mit dem Verkauf von einem Recht Gebrauch, das im Aktionärsbindungsvertrag der drei Aktionärsgruppen EOS Holding, der Credit Suisse-Tochter Schweizer Kraftwerksbeteiligung-AG und dem Konsortium Schweizer Minderheiten (KSM) von 2019 gewährt worden ist. Der Kanton Solothurn gehört dem KSM an. Laut der Klausel von 2019 kann er seine Aktien entweder an bestehende Mitglieder der KSM oder an regionale Energieversorger verkaufen.

  • Epic Suisse will an die SIX

    Epic Suisse will an die SIX

    Die Epic Suisse AG will in den kommenden Monaten an die Börse. Durch die Ausgabe neuer Aktien will das Unternehmen dabei einen Bruttoerlös von rund 200 Millionen Franken erzielen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Den Nettoerlös aus dem Börsengang will Epic Suisse in erster Linie für die Finanzierung von künftigen Zukäufen, für laufende Entwicklungsprojekte und für allgemeine Unternehmenszwecke verwenden. Ausserdem sollen mit dem frischen Geld Schulden getilgt werden. Nicht zuletzt soll der Börsengang den Bekanntheitsgrad des Unternehmens in der Öffentlichkeit steigern.

    Zum Portfolio von Epic Suisse gehören 24 Immobilien mit einem Marktwert von 1,3 Milliarden Franken. Das Unternehmen ist in erster Linie auf Büro- und Logistikgebäude sowie Einkaufszentren spezialisiert. Die meisten Immobilien in seinem Portfolio befinden sich in der Genferseeregion sowie im Wirtschaftsraum Zürich.

    Seit der Gründung im Jahr 2004 befindet sich Epic Suisse im Besitz der israelischen Alrov Gruppe und der Familie Greenbaum. Sie werden im Rahmen des Börsengangs keine Aktien verkaufen und wollen weiterhin an der langfristigen Entwicklung des Unternehmens beteiligt sein.

  • Ina Invest vollzieht Börsengang

    Ina Invest vollzieht Börsengang

    Die bisherigen Implenia-Aktionäre hatten für ihre Aktien Bezugsrechte für Anteile an der Implenia-Ausgründung Ina Invest erhalten. Dabei konnten für je 25 gehaltene Bezugsrechte sieben neue Aktien erworben werden. Nicht nachgefragte Aktien waren Investoren angeboten worden. Der Angebotspreis war auf 22,42 Franken festgelegt worden, erläutert Implenia in einer Mitteilung zum Börsengang.

    „Wir sind hocherfreut darüber, dass Ina Invest so gut aufgenommen wurde und viele Implenia Aktionäre ihre Bezugsrechte ausgeübt haben, um sich an der Kapitalerhöhung zu beteiligen“, wird Stefan Mächler, Verwaltungsratspräsident von Ina Invest Holding, in einer Mitteilung von Implenia zum Börsengang zitiert. Die Immobiliengesellschaft wird nach dem Börsengang rund 43 Prozent der Anteile an ihrer Ausgründung halten. Dazu will Implenia eine Forderung von rund 60 Millionen Franken gegen neue Aktien der Ina Invest verrechnen. Die Kotierung von Ina Invest war der erste Börsengang, den die Schweizer Börse in diesem Jahr verzeichnen konnte. „Ich freue mich sehr, dass Ina Invest die IPO-Saison 2020 an unserer Börse eröffnet und beschlossen hat, von den Vorteilen einer börsenkotierten Gesellschaft zu profitieren, um ihre Wachstumsziele zu verwirklichen“, wird SIX-CEO Jos Dijsselhof in einer entsprechenden Mitteilung der SIX Group zitiert. „In diesen aussergewöhnlichen Zeiten ist dies ein IPO mit grosser Signalwirkung und ein weiterer Beweis für die Stärke des Schweizer Kapitalmarktes.“ Bei einem Eröffnungspreis von 24,30 Franken pro Aktien hatte der Börsengang von Ina Invest eine Marktkapitalisierung von 215 Millionen Franken erzielt.