Schlagwort: Algorithmen

  • ImmoTrack digitalisiert Hauswartung mit Künstlicher Intelligenz

    ImmoTrack digitalisiert Hauswartung mit Künstlicher Intelligenz

    Das Start-up ImmoTrack lanciert eine automatisierte Einsatzplanung in der Hauswartung. Damit ergänzt das Jungunternehmen mit Sitz in Baar seine webbasierte Software um ein Modul, wie aus einem Beitrag von startupticker.ch hervorgeht.

    ImmoTrack entwickelt seit 2019 eine Software-as-a-Service-Lösung zur Digitalisierung von Hauswartungsprozessen. Denn in diesem Bereich wird den Angaben zufolge vielfach noch manuell gearbeitet. „Die Einsatzplanung erfolgt von Hand mit Stift und Papier und am Computer erfasste Liegenschaftsrapporte für die Auftraggeber werden ausgedruckt und per Briefpost verschickt.“

    Dadurch gibt es keinen Überblick über die Ergebnisse und erbrachten Dienstleistungen. Das führt zu unzufriedenen Kunden und Mietern sowie hohen Wartungskosten. Gründer Ofer Becker, selbst ehemaliger Geschäftsführer eines Hauswartbetriebes, wollte dies ändern und entwickelte mit seinem Team eine Lösung auf der Grundlage von Künstlicher Intelligenz. Durch selbstlernende Algorithmen kann die Arbeitsplanung ständig verbessert werden.

    „In den vergangenen dreieinhalb Jahren haben wir die webbasierte Lösung stetig weiterentwickelt und bieten ab Juni unsere jüngste Errungenschaft an – die automatisierte Einsatzplanung“, wird Gründer Becker in dem Beitrag zitiert.

    Derzeit läuft eine Finanzierungsrunde. Bislang konnte das Unternehmen 2,5 Millionen Franken an Investitionen einsammeln. 20 Kunden nutzen die Software. 60 weitere wollen sie testen. ImmoTrack rechnet mit einer steigenden Nachfrage nach einer digitalen Lösung im Bereich Facility Management.

  • Swiss AI ist im Finale der Elevator Pitch Competition

    Swiss AI ist im Finale der Elevator Pitch Competition

    Swiss AI ist für die Elevator Pitch Competition (EPiC) 2023 in Hongkong nominiert. Das Zuger Start-up ist laut einer Mitteilung des Veranstalters, der Hong Kong Science und Technology Parks Corporation (HKSTP), einer von 24 Finalisten in der Kategorie Proptechs. Weitere 26 Finalisten wurden in der Kategorie Fintechs benannt. Die 50 Jungunternehmen wurden unter 618 Bewerbungen aus 55 Ländern ausgewählt.

    Swiss AI unterstützt mit Optimierungsalgorithmen multinationale Unternehmen und andere Kundschaft aus der ganzen Welt bei der Planung ihrer Investitionsentscheidungen. Ein digitaler Zwilling kombiniert die finanziellen, technischen, ökologischen und auf Lebensqualität bezogenen Auswirkungen der Planung, um eine fundierte Entscheidungsfindung zu ermöglichen. Swiss AI geht es darum, „einen nachhaltigen gesellschaftlichen Wandel hinsichtlich Energie, Mobilität und Urbanisierung zu fördern und gleichzeitig Investitionsmöglichkeiten auf der ganzen Welt zu schaffen“. Die Firma hat ihren Sitz in Zug, die Entwicklungsabteilung befindet sich in Zürich.

    Das Finale der EPiC findet am 28. April auf dem höchsten Gebäudes Hongkongs, dem International Commerce Centre, statt. Herzstück der Veranstaltung ist eine 60-sekündige Aufzugfahrt, während der die Teilnehmenden ihr Geschäftsmodell vorstellen.

    Wie es in der Mitteilung heisst, biete die EpiC mit dem Netzwerk des Wissenschaftsparks von über 1000 Investoren und 300 Unternehmenspartnern „die beste verfügbare Plattform für Start-ups“ für „echte geschäftliche Erfolge“. Alle 50 Finalisten hätten die Chance, für Direktinvestitionen von bis zu 5 Millionen Dollar aus dem HKSOP-Venture-Fonds in Betracht gezogen zu werden und Unterstützung bei der Marktexpansion in ganz Asien zu erhalten. Ausserdem bekommt der Gesamtsieger 90’000 Dollar.

  • Algorithmen helfen beim Management von Stromlasten

    Algorithmen helfen beim Management von Stromlasten

    Die zeitgleiche Aktivierung vieler Elektrogeräte erzeugt enorme Netzbelastungen. Da sich die Höhe der Netznutzungskosten für die Energieversorgungsunternehmen bis zu 60 Prozent aus diesen Lastspitzen errechnet, haben sie ein vitales Interesse daran, diese nach Möglichkeit zu vermeiden oder wenigstens zu glätten. Dafür hat nun die Hochschule Luzern (HSLU) gemeinsam mit Partnern laut einer Mitteilung eine Lösung gefunden.

    Nötig sei „ein intelligentes und effizientes Energie- und Last-Management, mit dessen Hilfe Energie verschoben werden kann“, wird Andrew Paice in dieser Mitteilung zitiert. Er ist Leiter des HSLU-Forschungszentrums für Gebäudeintelligenz namens iHomeLab. Den Prototypen eines solchen Systems hat sein Team zusammen mit dem HSLU-Kompetenzzentrum Thermische Energiespeicher, dem Elektrizitätswerk Vilters-Wangs und den Wirtschaftspartnern Asgal Informatik und Semax entwickelt. Die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung Innosuisse unterstützt das Projekt.

    Die von den Teams entwickelte Künstliche Intelligenz und ihre Algorithmen nutzen die Daten intelligenter Stromablesegeräte, sogenannter Smart Meter. Damit berechneten die Forschenden thermische Modelle von Gebäuden. Die Algorithmen „identifizieren aus dem gesamten Stromverbrauch stromverbrauchende Geräte wie Wärmepumpe, Boiler oder E-Mobil und stromproduzierende Geräte wie Photovoltaikanlagen“, erklärt Paice. Dann werden maximale Leistungsaufnahme, Ein- und Ausschaltdauer und Energieverbrauch pro Tag mit Temperatur- und Wettervorhersagen kombiniert. So liessen sich präzise Vorhersagen erstellen.

    Mit diesen Projektresultaten könnten die beiden am Projekt beteiligten Firmen nun Energieversorgern eine Dienstleistung anbieten, die ihnen beim Kostensparen helfe – ohne, dass zusätzliche Investitionen in ihre Verteilnetze notwendig seien.