Das Areal in Winterthur Töss bildet einen Schwerpunkt im Entwicklungskonzept 2040 der Stadt Winterthur. Dank den nahe gelegenen Bahn- und Busstationen sowie einem Autobahnanschluss ist das Gebiet verkehrstechnisch hervorragend erschlossen. Angesicht der sehr guten Standortqualität in einem sich wandelnden Gebiet verfügt das Areal langfristig über attraktives Entwicklungspotenzial.
Allreal wird im Dialog mit der Stadt Winterthur und den weiteren zuständigen Behörden in einem ersten Schritt die Rahmenbedingungen für die künftige Entwicklung festlegen. Das heutige Industrieareal soll sich über die Zeit zu einem modernen Arbeits- und Wohnraum von überregionaler Strahlkraft weiterentwickeln, welcher auch Bezug nimmt zur Pionierzeit der Textilindustrie.
Rieter verbleibt mit ihrem ebenfalls durch Allreal erstellten neuen Campus mit Hauptsitz und Forschungsbereich eng mit dem Areal verbunden. Daneben sollen namhafte Unternehmen aus dem Technologie- und Forschungsbereich angesiedelt werden. Dadurch trägt Allreal langfristig zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei und schafft neuen Lebensraum in der Stadt Winterthur. Die bestehenden Mietverträge wird Allreal übernehmen und nicht vermietete Flächen in den nächsten Jahren sanieren und sukzessive wiedervermieten.
Allreal plant ein neues Immobilienprojekt in Zumikon, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Gegenüber der Internationalen Schule am Strubenacher soll auf einem 4500 Quadratmeter grossen Grundstück eine Wohnüberbauung mit insgesamt 19 Reiheneinfamilienhäusern errichtet werden. Die Häuser sollen je fünfeinhalb Zimmer haben. Nach der Fertigstellung sollen sie als Wohneigentum verkauft werden.
Für die Erarbeitung des Projekts hat Allreal einen Studienauftrag mit vier Architekturbüros durchgeführt. Das Projekt der Zürcher Arbeitsgemeinschaft Mathis Kamplade Architekten in Zusammenarbeit mit der Theres Hollenstein Architektur ist als Gewinner hervorgegangen und wird nun weiterbearbeitet. Der Baubeginn ist für das Jahr 2025 geplant. Allreal rechnet mit einer Fertigstellung im Jahr 2027.
Die Allreal Generalunternehmung AG mit Sitz in Opfikon ist im Rahmen des Projekts für die Bauherrschaft und die Projektentwicklung zuständig. Die Allreal-Gruppe verwaltet einerseits ein Immobilienportfolio im Wert von 5,1 Milliarden Franken. Andererseits ist sie als Generalunternehmerin aktiv. Das Unternehmen soll ab Mai 2023 von Stephan Widrig, dem derzeitigen CEO des Flughafens Zürich, geleitet werden. Aktueller CEO ist Roger Herzog.
Allreal erwarb 2019 ein direkt gegenüber der Internationalen Schule gelegenes, 4569 Quadratmeter grosses Grundstück. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Wohneigentum in Zumikon, plant Allreal auf dem Grundstück die Realisation von 19 Reiheneinfamilienhäusern mit je 5 ½ Zimmern. Diese werden als Wohneigentum verkauft.
Um ein städtebaulich und architektonisch hochwertiges Projekt zu realisieren, wurden im zweiten Halbjahr 2021 vier namhafte Architekturbüros zu einem Studienwettbewerb eingeladen. Das Beurteilungsgremium unter der Leitung von Michael Geschwentner, Steib Gmür Geschwentner Kyburz Architekten, Zürich, hat das Projekt der Arbeitsgemeinschaft Mathis Kamplade Architekten in Zusammenarbeit mit Theres Hollenstein Architektur aus Zürich einstimmig zur Weiterbearbeitung empfohlen.
Die geplante Wohnüberbauung beinhaltet zwei hintereinander angeordnete Häuserzeilen; der mittige Zwischenraum ist gleichzeitig Erschliessung und Begegnungsort. Die Modularität der Gebäudeeinheiten sorgt für eine hochwertige Wohnqualität sämtlicher Reihenhäuser. Die Häuser werden nach dem Minergie-Eco-Standard realisiert. Aufgrund der Gestaltungsplanpflicht für das Grundstück hat Allreal einen privaten Teilgestaltungsplan entwickelt, der voraussichtlich im November 2022 eingereicht wird. Der Baustart ist – abhängig vom Bewilligungsverfahren – für das Jahr 2025 geplant, die Fertigstellung im Jahr 2027.
Roger Herzog hat Allreal in den vergangenen Jahren massgeblich geprägt, vorerst als CFO und seit dem Jahr 2015 als CEO. Unter seiner Leitung wurde das Geschäftsmodell mit den beiden Geschäftsfeldern Immobilien und Generalunternehmung konsequent weiterentwickelt und das Immobilienportfolio strategiekonform ausgebaut.
Bis zu seinem Austritt im Frühjahr 2023 wird Roger Herzog seine Aufgaben als CEO unverändert wahrnehmen und eine geordnete Übergabe an seine Nachfolgerin oder seinen Nachfolger sicherstellen.
Der Verwaltungsrat der Allreal Holding AG bedauert den Entscheid von Roger Herzog, dankt ihm bereits jetzt herzlich für sein engagiertes und wertvolles Wirken und wünscht ihm für die Zukunft weiterhin viel Erfolg. Die Suche für seine Nachfolge wurde eingeleitet.
Ende Juni 2022 unterschrieb Allreal zwei Kaufverträge mit einer privaten Verkäuferschaft für ein insgesamt drei Parzellen umfassendes Grundstück mit 4916 Quadratmetern in Sünikon-Steinmaur im Zürcher Unterland. Die Eigentumsübertragungen erfolgen in Abhängigkeit vertraglicher Vereinbarungen voraussichtlich im September 2022.
Das Grundstück befindet sich an der Hohlgasse/Regensberger- und Neubrunnenstrasse im Ortskern von Sünikon und zeichnet sich durch eine erhöhte und sonnige Lage mit Fernsicht aus.
Allreal plant die Realisierung von Wohneigentum; ob in Form von Mehrfamilienhäusern/Eigentumswohnungen oder als Einfamilienhäuser ist zurzeit noch offen. Eine Machbarkeitsstudie ist in Vorbereitung und wird als Basis für die weitere Konkretisierung der Pläne dienen. Das approximative Investitionsvolumen beträgt rund CHF 35 Millionen.
Gut Ding will Weile haben – passender könnte man die Arealentwicklung des Oberhauserriets in Opfikon wohl nicht beschreiben. Bereits 1952 schied die Stadt das 67,4 Hektaren umfassende Oberhauserriet als Industriezone aus. Fünf Jahre später wurde ein Quartierplanverfahren eingeleitet – genehmigt wurde dieses aber erst 1979. Der erste Quartierplan sah 30’000 Arbeitsplätze vor. Doch das Vorhaben zog sich aufgrund zahlreicher Rekurse und Revisionsbegehren hin. 1986 stoppte der Stadtrat von Opfikon das Vollzugsbegehren. Denn: Die geplanten Arbeitsplätze hätten auch 30’000 Parkplätze bedeutet. Verkehrsprobleme und Umweltbelastungen drohten.
Dabei war das Interesse an dem geplanten Industriegebiet mit dem Bau des Nordrings in den 1980er-Jahren stark gestiegen. So wurde im Jahr 1987 der Firma Planpartner AG der Auftrag zur Überprüfung der Planung erteilt. Das Planungsbüro schlug eine erneute Revision der Bau- und Zonenordnung mit einer deutlich reduzierten Nutzung vor. Neu waren nur noch 9700 Arbeitsplätze angedacht. Zudem wurde erstmals Wohnraum für 3000 Personen in Betracht gezogen sowie ein Park, der rund einen Drittel des Landes Richtung Glatt umfassen sollte. Die Erschliessung mittels dem Öffentlichen Verkehr rundete das Projekt in Sachen Umweltverträglichkeit ab.
Diese Anpassungen fanden 1990 beim Stimmvolk Anklang. Der Stadtrat von Opfikon, die Stadt Zürich sowie die in der Zwischenzeit geschaffene Interessensgemeinschaft der Grundeigentümer befürworteten die neue Gesamtplanung ebenso. Die damals 25 Grundeigentümer wurden vom Stadtrat eng in die Planung einbezogen. Diesem Umstand dürfte es zu verdanken sein, dass diese bereit waren, sich auch finanziell massgeblich einzubringen: punkto Grünfläche oder auch beim vorgesehen «Monorail» – eine Art Hochbahn, die den neuen Stadtteil hätte erschliessen sollen.
Bis ein erster Entwurf für den neuen Quartierplan vorlag, wurde es Frühling 1996. Aufgrund zahlreicher Begehren wurde dieser noch zweimal überarbeitet, bis der Stadtrat den Quartierplan 1999 schliesslich festsetzen konnte. Der Regierungsrat des Kantons Zürich verabschiedete ihn am 11. Oktober 2000 und gab damit den Weg zur Umsetzung frei – und dies nach fast 50 Jahren Planung.
Erste Gebietsmarketing-Organisation der Schweizer Immobiliengeschichte Geeinigt hatte man sich auf Wohnraum für 6600 Personen sowie 7300 Arbeitsplätze. Für den Park wurde eine 12,4 Hektar grosse Grünfläche mit einem künstlich angelegten See projektiert. Für die Gestaltung des Parks wurde 2001 ein Projektwettbewerb ausgeschrieben, den das Büro Kiefer Landschaftsarchitektur aus Berlin für sich entscheiden konnte. Zentral war der langgezogene rechteckige See, der später den Namen «Glattpark-See» erhielt.
Im Jahr 2000 schrieben die Stadt Opfikon, die Stadt Zürich und die Firma Allreal einen Auftrag für die Entwicklung einer übergreifenden Plattform für das Entwicklungsgebiet aus. Halter Immobilien + Treuhand mit dem damaligen Geschäftsführer Bernhard «Beny» Ruhstaller erhielt den Zuschlag. Ruhstallers Kommunikationsstrategie sah vor, aus dem Oberhauserriet eine Marke zu machen, um die Suche nach Investoren, Schlüsselmietern sowie die Kommunikation mit der Bevölkerung und die Imagepflege zu vereinfachen. Ruhstaller schlug ein von allen Grundeigentümern bevollmächtigtes Gebietsmarketing vor.
Die Mission war klar: Aus der Masse der geplanten Einzelprojekte sollte eine Vision eines komplett neuen Stadtteils den Weg in die Köpfe der Menschen finden. Ruhstaller brachte bereits Erfahrungen aus den Entwicklungsgebieten Limmatwest, Zürich-West und Zürich-Nord mit. «Genau diese Erfahrungen und Erkenntnisse haben mir beim Entwicklungsgebiet Oberhauserriet geholfen. Der Glattpark war natürlich noch eine Nummer grösser. Dafür war es fast leichter, hier eine neue Identität zu schaffen, da kein bewohntes Gebiet vorhanden war», resümiert Ruhstaller. Auch an die Gründung des neuen Gebietsmarketings erinnert er sich noch gut: «Die erste Schwierigkeit bestand darin, die damals vielen privaten Grundeigentümer zu überzeugen, Geld in einen Marketing-Topf zu bezahlen, obwohl ein möglicher Baustart noch nicht einmal abgeschätzt werden konnte.»
Der Immobilienprofi war gemeinsam mit der Stadt Opfikon erfolgreich: Den Mehrwert eines gemeinsamen Marketings wurde im Dezember 2001 von 63,64 Prozent aller Grundeigentümer erkannt. So wurde am 13. Mai 2002 vermutlich erstmals in der Schweizer Immobiliengeschichte von 14 der 21 Grundeigentümer eine Gebietsmarketing-Organisation gegründet. Dieser Zusammenschluss trug schnell Früchte: Dank Marketing- und Kommunikationsmassnahmen wie Showroom, Webseite, Messeauftritte und intensivem Networking wurde die Organisation innert kurzer Zeit zur zentralen Informations- und Anlaufstelle für den neuen Stadtteil, dem die Stadt Opfikon 2001 den Namen «Glattpark» verliehen hatte. Mit zunehmenden Erfolg der Marketing-Bemühungen konnten weitere Grundeigentümer ins Boot geholt werden: 2017 zählte die Gebietsmarketingorganisation den Höchststand von 35 Mitgliedern.
↑ Das Luftbild – damals noch vom Helikopter aus aufgenommen – zeigt das Oberhauserriet im Jahr 2001. Die Stadt Opfikon hat zur Dokumentation des Baufortschritts die auf Luftbilder spezialisierte Firma Comet Photoshopping GmbH beauftragt.Und so sieht der Glattpark 20 Jahre später aus der Luft aufgenommen auf. ↓
Dank dem Glattpark ist Opfikon heute eine der 50 grössten Städte der Schweiz Immer wieder kam es aber auch zu Unstimmigkeiten zwischen Gebietsmarketing und der Stadt Opfikon: «Die Planungsbehörden rund um den Quartierplan Oberhauserriet waren es nicht gewohnt, dass plötzlich auch Markt- und Vermarktungsfragen eine Rolle spielten», erklärt Ruhstaller und ergänzt: «Die private Organisation der Grundeigentümer wurde am Anfang vielleicht auch als Gefahr wahrgenommen.» Heute habe sich die Zusammenarbeit zwischen den Stadtbehörden und dem Gebietsmarketing normalisiert und könne als gegenseitig befruchtend bezeichnet werden.
Der Übergang von der Entwicklungs- zur Betriebsphase brachte im Jahr 2016 veränderte Aufgaben für das Gebietsmarketing mit sich. So wurden eine Vereinfachung der Grundeigentümerbeiträge sowie die Umbenennung in IGG Glattpark beschlossen. Heute kümmert sich die Organisation um übergeordnete Sachthemen. «Dabei geht es um Vorgänge, die die Parzellengrenze eines einzelnen Grundeigentümers überschreiten – wie etwa der Boulevard, die Parkierung oder auch die Medienarbeit», sagt Ruhstaller, der seit rund 20 Jahren als Geschäftsführer für die Gebietsmarketing-Organisation tätig ist und dabei mittlerweile von seiner Tochter Janina unterstützt wird. Die IGG Glattpark soll die Identität des noch immer jungen Stadtteils schützen und weiterentwickeln. «Aktuell führen wir in Zusammenarbeit mit der Stadt Opfikon eine Bedürfnisumfrage bei den über 70 Gewerbebetrieben im Glattpark durch», nennt Ruhstaller ein Beispiel.
Die einstige Vision Glattpark ist Realität geworden: Bereits 2006 zogen die ersten Bewohner ein. Aus der ursprünglich angedachten Hochbahn «Monorail» wurde die Glattalbahn, deren letzte Etappe 2010 eingeweiht wurde. 2019 konnte die zweite Bauetappe mehrheitlich abgeschlossen werden. Bis Ende 2019 wurden 3100 Arbeitsplätze geschaffen und 5781 Bewohner gezählt. Und damit ist die Entwicklung des jungen Stadtteils noch nicht abgeschlossen: 2023/24 soll das lange Zeit hart umkämpfte Schulhaus bezugsbereit sein. Auch in die vielfach unbeachtete 3. Etappe des Glattparks könnte in naher Zukunft Bewegung kommen: «Die Stadt Zürich als grösste Grundeigentümerin steht gemeinsam mit der Stadt Opfikon und weiteren privaten Grundeigentümern vor einer baldigen Lösung», weiss Ruhstaller.
Die Entwicklung des Oberhauserriets – welches in den Medien früher oftmals als «die teuerste Wiese Europas» bezeichnet wurde – zum Stadtteil Glattpark ist definitiv geglückt: In den vergangenen 16 Jahren ist Opfikon dank des Glattparks von 13’000 auf 21’000 Einwohner gewachsen. Damit gehört Opfikon nun zu den 50 grössten Städten der Schweiz.
Allreal habe im Geschäftsjahr 2021 ein deutlich über Vorjahr liegendes Unternehmesergebnis erzielt, informiert das Immobilienunternehmen mit eigener Generalunternehmung in einer Mitteilung. Konkret wies Allreal einen Gewinn von 182,6 Millionen Franken aus, gegenüber 167,2 Millionen 2020. Unter Ausklammerung des Neubewertungseffekts auf das Immobilienportfolio wurde ein Gewinn von 133,3 Millionen Franken realisiert.
Im Geschäftsbereich Immobilien habe Allreal im Berichstjahr „ein ausgezeichnetes Resultat“ erzielt, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Als Wachstumstreiber streicht das Unternehmen aus Opfikon dabei den Portfolioausbau in der Westschweiz heraus. Er habe den Marktwert der Anlageliegenschaften auf 5,11 Milliarden Franken gesteigert. Zudem konnten die Mieteinnahmen im Jahresvergleich um 4 Millionen auf 204,4 Millionen Franken erhöht werden.
Im Bereich Generalunternehmung wurde 2021 ein Erfolg von 53,4 Millionen Franken realisiert, gegenüber 46,6 Millionen Franken im Vorjahr. Hier habe das Unternehmen „von hohen Verkaufserfolgen“ profitiert, schreibt Allreal. Das abgewickelte Projektvolumen habe sich dagegen wie bereits 2020 „weniger dynamisch als erwartet“ entwickelt. Das Ergebnis des Geschäftsbereichs lag mit 13,8 Millionen Franken dennoch um 6 Millionen Franken über dem Vorjahreswert.
Der zum Jahresende gesicherte Arbeitsvorrat in Höhe von rund 694 Millionen Franken stelle die Auslastung der Kapazitäten für rund zwei Jahre sicher, schreibt Allreal. Für das laufende Geschäftsjahr geht das Unternehmen von steigenden Liegenschaftserträgen und weiterem Wachstum des operativen Unternehmensergebnisses aus.
Allreal hat laut einer Medienmitteilung mit den Bauarbeiten für den neuen Campus von Rieter in Winterthur begonnen. Die Immobilienfirma aus Opfikon ist als Totalunternehmerin für das Projekt zuständig. Dabei arbeitet sie unter anderem mit den BDE Architekten aus Winterthur zusammen.
Rieter investiert etwa 80 Millionen Franken in seinen neuen Campus. Dieser soll auf einer Fläche von 30’000 Quadratmetern ein Kunden- und Technologiezentrum sowie ein Verwaltungsgebäude umfassen. Der Textilmaschinenhersteller wird dort ab 2024 rund 700 Personen beschäftigen können.
Rieter setzt beim neuen Campus auf erneuerbare Energien. So soll die Wärmeerzeugung etwa mit Erdsonden erfolgen. Ausserdem wird eine 1300 Quadratmeter grossen Photovoltaikanlage installiert. Laut Allreal ist das Projekt ist „insbesondere im Hinblick auf die haustechnischen Anlagen sehr komplex”. In der Produkt- und Technologieentwicklung würden verschiedene Klimazonen benötigt, die verschieden einstellbar sind.
Anne-Marie Loeillet (CH, *1961) diplomierte an der Hochschule für Architektur Languedoc-Roussillon und verfügt über einen Master in Stadtplanung der Universität Stuttgart. Sie arbeitete in den letzten 20 Jahren erfolgreich für verschiedene Grossunternehmen und die öffentliche Hand in Deutschland, Frankreich und der Schweiz.
Seit dem Jahr 2011 war sie als CEO der PCM Opérateur Urbain SA massgebende und treibende Kraft in der Entwicklung und Realisierung des Wohn- und Geschäftsviertels Le Quartier de l’Etang in Genf mit einem Investitionsvolumen von rund CHF 1.4 Milliarden. Anne-Marie Loeillet übernimmt die Funktion von Olivier Plan, der am 15. Oktober 2021 verschiedene Immobiliengesellschaften der in seinem Eigentum stehenden Immosynergies Holding Sàrl an Allreal veräusserte. Neben einem qualitativ erstklassigen Portfolio an Anlageliegenschaften mit einem Wert von rund CHF 500 Millionen und zusätzlichen Entwicklungsliegenschaften, die über ein potenzielles Investitionsvolumen von mehr als CHF 700 Millionen verfügen, erwarb das Unternehmen auch die Generalunternehmung Roof SA.
Im Jahr 2002 hat Allreal das Escher-Wyss-Areal erworben und seither ist MAN Energy Solutions Schweiz AG („MAN“) der Hauptkunde auf dem 38’362 Quadrat- meter umfassenden Grundstück in Zürich-West mit einer Nutzfläche von rund 87’000 Quadratmetern.
Die langjährige Partnerschaft zwischen MAN und Allreal findet ihre Fortsetzung, in dem der per 31. Dezember 2023 auslaufende Mietvertrag vorzeitig um fünf Jahre bis mindestens 31. Dezember 2028 zu gleichen Konditionen wie bisher verlängert wurde. Dabei handelt es sich um rund 32’000 Quadratmeter Gewerbe- und Lagerflächen sowie rund 11’500 Quadratmeter Büroflächen.
Damit bleibt das Escher-Wyss-Areal auch in Zukunft der grösste private Industrie- standort in der Stadt Zürich. Gemäss Halbjahresbericht 2021 gehört MAN mit 6% des Gesamtmietertrags aus Geschäftsliegenschaften zu den fünf grössten Mietern von Allreal.
Das Immobilienunternehmen Allreal erwirbt laut Medienmitteilung einzelne Gesellschaften der Immosynergies Holding Sàrl mit Sitz in Cointrin GE. Die übernommenen Liegenschaften befinden sich laut Medienmitteilung fast ausschliesslich im Kanton Genf an besten Lagen. Hinzu kommt ein Portfolio an Entwicklungsprojekten in den Kantonen Genf und Waadt. Damit baue Allreal das Engagement in der Westschweiz deutlich aus.
Das von Gründer und Eigentümer Olivier Plan von der Immosynergies Holding Sàrl übernommene Paket umfasst laut der Mitteilung Anlageliegenschaften von rund 500 Millionen Franken und zusätzliche Entwicklungsliegenschaften von rund 210 Millionen, die über ein potenzielles Investitionsvolumen von mehr als 700 Millionen Franken verfügen. Allreal kauft auch die zur Unternehmensgruppe gehörende Generalunternehmung. Alle 45 Mitarbeitenden werden übernommen. Der Nettokaufpreis der gesamten Transaktion wird mit rund 400 Millionen Franken angegeben.
Der Nettokaufpreis soll zur Hälfte in bar und zur Hälfte in Allreal-Aktien entrichtet werden. Dadurch wird Olivier Plan, der zu 100 Prozent Eigentümer von Immosynergies Holding Sàrl ist, nach Abschluss der Transaktion zu den grössten Aktionären von Allreal gehören.
Der Verwaltungsrat der Allreal Holding AG beabsichtige, eine Kapitalerhöhung aus dem genehmigten Kapital unter Ausschluss der Bezugsrechte für die bisherigen Aktionäre durchzuführen. Es sei geplant, bis zu 650’000 neue Allreal-Aktien zu emittieren, was einer Erhöhung des bestehenden Aktienkapitals um 4,1 Prozent entspricht.
Durch die Transaktion steigt der gesamte Marktwert der Allreal-Anlageliegenschaften auf rund 5,1 Milliarden Franken.
Allreal hat im vergangenen Jahr Mieterträge in der Höhe von 200,4 Millionen Franken erzielt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Damit konnte das Unternehmen das Niveau aus dem Vorjahr trotz der Corona-Krise halten. Im Jahr 2019 hatte es 203,1 Millionen Franken aus Mieten eingenommen.
Im Frühjahr hat sich Allreal eigenen Angaben zufolge mit allen betroffenen Mietern auf Mietzinserlasse im Zusammenhang mit dem Lockdown einigen können. Insgesamt hat das Unternehmen Mieterlasse in der Höhe von 1,5 Millionen Franken gewährt.
Die kumulierte Leerstandsquote ist derweil trotz der Krise um 0,8 Prozentpunkte auf 1,4 Prozent gesunken. Damit liegt sie den Angaben zufolge auf dem tiefsten Niveau, das Allreal je erreicht hat.
Das Unternehmensergebnis inklusive Neubewertungseffekt liegt bei 167,2 Millionen Franken nach 243,2 Millionen Franken im Vorjahr. Exklusive Neubewertungseffekt beträgt das Unternehmensergebnis 124,7 Millionen Franken nach 142 Millionen Franken im Vorjahr. Den Rückgang erklärt Allreal in erster Linie mit Einmaleffekten aus dem Verkauf von Entwicklungsliegenschaften .
Allreal ist laut Mitteilung mit seinem Jahresergebnis zufrieden und erwartet langfristig insgesamt eine „stabile Geschäftsentwicklung“. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung daher eine stabile Ausschüttung auf Höhe des Vorjahres von 6,75 Franken pro Aktie vor.
Allreal hat seinen operativem Sitz im Glattpark in Opfikon. Das Unternehmen ist an der Schweizer Börse SIX kotiert.
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