Schlagwort: Alpine Solaranlage

  • Erste alpine Solaranlage der Zentralschweiz geht ans Netz

    Erste alpine Solaranlage der Zentralschweiz geht ans Netz

    energieUri hat laut einer Mitteilung auf der Sidenplangg in der Gemeinde Spiringen die erste alpine Solaranlage der Zentralschweiz ans Netz genommen. Die Anlage auf einer Höhe von 1800 bis 2000 Metern soll im Vollausbau bei einer Gesamtleistung von 8 Megawatt pro Jahr 12,5 Gigawattstunden Strom erzeugen. Davon soll knapp die Hälfte im Winter produziert werden.

    Derzeit liefert die Anlage 13 Prozent des anvisierten Stromes. Damit qualifiziert sie sich für die Förderung im Rahmen des Solarexpresses. Die Arbeiten sollen im Frühjahr wieder aufgenommen und bis Ende 2028 abgeschlossen sein.

    An der APV Sidenplangg AG beteiligen sich der Urner Energieversorger energieUri AG als Initiantin und die aventron AG mit Sitz in Münchenstein BL.  „Solche Kraftwerksprojekte schaffen und sichern hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Region – sei es bei der Planung, Realisierung oder dem zukünftigen Betrieb sowie der Energiebewirtschaftung durch energieUri“, wird Werner Jauch. CEO von energieUri und Verwaltungsratspräsident der APV Sidenplangg AG, in der Mitteilung zitiert.

  • Neue Solaranlage stärkt erneuerbare Energieproduktion im Alpenraum

    Neue Solaranlage stärkt erneuerbare Energieproduktion im Alpenraum

    Die Swisspower AG hat vom Kanton Graubünden die Bewilligung für den Bau der alpinen Photovoltaik-Grossanlage Alpin Parsenn erhalten. Wie es in einer Regierungsmitteilung heisst, ist der Bescheid mit Auflagen verbunden, die jedoch nicht näher benannt werden.

    Die Swisspower AG fungiert als Gesamtprojektleiterin. Sie vertritt Energie Wasser Bern (ewb), die Industriellen Werke Basel (IWB) und das Elektrizitätswerk Davos AG (EWD).

    Das Projekt, das bis vor Kurzem noch unter dem Namen Parsenn Solar lief, war am 17. Dezember 2023 vom Davoser Stimmvolk abgesegnet worden. Laut seiner Medienmitteilung vom November 2024 erwartete Swisspower den Erhalt der kantonalen Baubewilligung noch vor Ablauf des vergangenen Jahres; die laufenden Arbeiten seien vollständig auf den Baubeginn im Sommer 2025 ausgerichtet.

    Wie es jetzt vonseiten der Kantonsregierung heisst, wird die Solaranlage in 2500 Meter Höhe im infrastrukturell bereits erschlossenen Skigebiet Parsenn und auf knapp 14 Hektaren Fläche errichtet. Mit 1493 Modultischen soll sie jährlich rund 12,1 Gigawattstunden Strom produzieren. In der früheren Mitteilung war noch von mehr als 10 Gigawattstunden die Rede, die künftig rund 2200 Vierpersonenhaushalte versorgen sollen. Die logistische Erschliessung erfolgt über bestehende Zufahrtswege. Zusätzlich ist der Einsatz von Helikoptern und Schreitbaggern für eine minimalinvasive Montage vorgesehen.

    Swisspower mit Sitz in Zürich war im Jahr 2000 als Gemeinschaftsunternehmen von Schweizer Gemeinde- und Stadtwerken gegründet werden, die ihre Gebiete mit Elektrizität, Erdgas, Wärme und Trinkwasser versorgen. Die Allianz wird von 22 Aktionärspartnern aus der ganzen Schweiz getragen.

  • Alpine Solaranlage für Zentralschweiz entsteht in Spiringen

    Alpine Solaranlage für Zentralschweiz entsteht in Spiringen

    Die APV Sidenplangg AG, ein Partnerwerk des Urner Energiedienstleisters energieUri AG aus Altdorf und der Grünstromproduzentin aventron AG aus Münchenstein BL, bauen die erste alpine Solaranlage der Zentralschweiz, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die Anlage befindet sich im Gebiet Sidenplangg oberhalb des Dorfes Spiringen im Urner Schächental.

    Die alpine Photovoltaikanlage bedeckt eine Fläche von 10,7 Hektar auf einer Höhe von 1800 bis 2000 Metern über dem Meeresspiegel. Die Energieeinspeisung erfolgt durch eine bestehende Trafostation. Die Anlage wird eine Leistung von 8 Megawatt haben und ab 2029 jährlich 12,5 Gigawattstunden erneuerbaren Solarstrom erzeugen. Die Investitionskosten betragen 40 Millionen Franken, davon bleiben laut Mitteilung 31 Millionen Franken in Form von Aufträgen für regionale Firmen im Kanton Uri.

    Projekte der nationalen Solarexpress-Initiative sind laut Mitteilung wesentlich für die Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit der Schweizer Stromversorgung. Die Schweiz ist dafür insbesondere auf den Ausbau ihrer Winterstromproduktion angewiesen. Die Höhenlage und das Produktionsprofil machen alpine Solaranlagen wie in Spiringen für die Winterstromproduktion besonders geeignet, da sie im Winterhalbjahr dreimal so viel Strom erzeugen wie ihre Pendants im Flachland.

    «Wir freuen uns, zusammen mit unserer Partnerin energieUri die erste alpine Solaranlage der Zentralschweiz umzusetzen. Dieses Projekt unterstreicht die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Mittelland und den Bergkantonen sowie das gemeinsame Engagement für die erneuerbare schweizerische Energieproduktion», wird Dominik Baier zitiert, Verwaltungsratspräsident der aventron AG.

  • Axpo realisiert alpine Solaranlage mit Partnern

    Axpo realisiert alpine Solaranlage mit Partnern

    Die ursprünglich von Axpo initiierte Solar-Grossanlage auf der Muttsee-Staumauer wird zum Gemeinschaftsprojekt AlpinSolar von Denner, Axpo und IWB. Wie es in einer gleichlautenden Medienmitteilung aller heisst, werden die Energieversorgerinnen Axpo und IWB die grösste alpine Solaranlage der Schweiz im Sommer installieren und in Betrieb nehmen. Fast 5000 Solarmodule sollen an der nach Süden ausgerichteten Staumauer pro Jahr rund 3,3 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Discounter Denner wird ihn 20 Jahre lang abnehmen.

    Auf 2500 Metern über dem Meer könne auch in den Wintermonaten viel erneuerbare Energie gewonnen werden. Da die Anlage auf einer bestehenden Staumauer installiert wird, sei sie besonders umweltverträglich. Auch deshalb sei AlpinSolar „eine Anlage, wie sie die Energiewende braucht“.

    Trotzdem seien „solche Anlagen aufgrund der fehlenden Rahmenbedingungen heute noch kaum wirtschaftlich realisierbar“, bedauert Axpo-CEO Christoph Brand. „Wir haben uns dennoch mit starken Partnern dazu entschieden, dieses Leuchtturmprojekt zu realisieren“ und „ein Zeichen zu setzen“. „Wir sehen das Projekt auch als wichtigen Diskussionsbeitrag für die anstehenden Gesetzesrevisionen.“

    IWB, die Energieversorgerin des Kantons Basel-Stadt, beteiligt sich zu 49 Prozent an dem Projekt. Es passe gut zum Unternehmen, sagt IWB-CEO Claus Schmidt, weil „der Ausbau der Stromproduktion aus Solarenergie gezielt auch in der Schweiz“ zur eigenen Strategie gehöre.