Schlagwort: Alterswohnungen

  • Neues Zuhause für Senioren Greencity 2026

    Neues Zuhause für Senioren Greencity 2026

    Im Süden Zürichs entsteht ein visionäres Wohnprojekt, das älteren Menschen ein lebendiges und sicheres Umfeld bietet. Die Überbauung auf dem Baufeld B6 in Greencity kombiniert privates und städtisches Engagement. Losinger Marazzi AG entwickelt das Projekt für die Anlagestiftungen der Pensimo Management AG, die insgesamt 179 Wohnungen für ältere Menschen bereitstellen. Davon übernimmt die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich (SAW) 60 Wohnungen, während die restlichen 119 Wohnungen von Pensimo an Mieter*innen ab 55 Jahren vermietet werden. Diese Zusammenarbeit stellt eine neue Partnerschaft dar und ermöglicht allen Mietenden den Zugang zu den Dienstleistungen der SAW.

    Ein grünes Herzstück für Greencity
    Das Baufeld B6 ist das letzte Kapitel der nachhaltigen Entwicklung des Quartiers Greencity. Seit 2014 verwandelt Losinger Marazzi das Areal der ehemaligen Sihlpapier-Fabrik in das erste 2000-Watt-Areal der Schweiz. Der Innenhof des neuen Gebäudes wird mit begrünten Flächen, Bäumen und Sitzgelegenheiten ausgestattet und lädt zum Verweilen ein. Arkadengänge im Erdgeschoss schaffen geschützte Zugangsbereiche zu Gewerbeflächen, die auf 3500 Quadratmetern Einrichtungen wie ein Ärztezentrum, ein Fitnessstudio, eine Bäckerei oder ein Café bieten könnten, so René Büchi, verantwortlicher Portfoliomanager bei Pensimo.

    Umfassende Dienstleistungen der SAW
    Die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich stellt allen Mietenden ein umfassendes Dienstleistungspaket zur Verfügung. Dieses umfasst einen 24-Stunden-Notruf, erweiterte Hauswartung, Wäscheservice, Sozialdienst und verschiedene Veranstaltungen in der Siedlung. Bei Bedarf können die Mietenden auch Haushaltshilfe und ambulante Pflegeleistungen in Anspruch nehmen. Andrea Martin-Fischer, Direktorin der SAW, betont: «Unser Ziel ist es, den Mietenden bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes und sicheres Wohnen zu ermöglichen.»

    Nachhaltigkeit im Fokus
    Die Nachhaltigkeitsziele von Greencity werden konsequent auf das neue Alterswohnungsprojekt übertragen. Herbert Heinen, Projektmanager bei Losinger Marazzi, erläutert: «Eine optimierte Tragstruktur, Leichtbauwände, eine Holzfassade und ein Energiekonzept mit 100 Prozent erneuerbaren Energien reduzieren die CO2-Emissionen erheblich und bringen das Gebäude dem Netto-Null-Ziel im Betrieb nahe.» Zudem streben Pensimo und Losinger Marazzi die Zertifizierung mit dem SNBS-Gold-Label an. Der Baustart wurde im März 2024 vorbereitet und das von JSWD Architekten aus Köln entworfene Gebäude soll Ende 2026 fertiggestellt werden.

    Mit diesem Pionierprojekt setzt Greencity neue Massstäbe für nachhaltiges, altersgerechtes Wohnen und zeigt, wie private und öffentliche Partnerschaften zukunftsweisende Lösungen schaffen können.

  • Steinerberg im Wandel: Vom historischen Pfrundhaus zum visionären Belvedere

    Steinerberg im Wandel: Vom historischen Pfrundhaus zum visionären Belvedere

    Nach intensiven Untersuchungen und einer detaillierten Abwägung der historischen, architektonischen und wirtschaftlichen Aspekte hat der Regierungsrat beschlossen, das «Pfrundhaus» nicht in das Kantonale Schutzinventar aufzunehmen. Stattdessen setzt man auf einen Nachfolgebau, der «Belvedere», welcher sich durch seine nachhaltige Bauweise und seine Integration in das bestehende Ortsbild auszeichnet. Diese Entscheidung berücksichtigt die historische Bedeutung des Standorts neben Kirche und Pfarrhaus und strebt eine harmonische Einbindung in die sensible Umgebung des Dorfkerns an.

    Die Wahl fiel auf das Projekt «Belvedere», das im Rahmen eines sorgfältig durchgeführten Studienauftragsverfahrens überzeugen konnte. Der Entwurf zeichnet sich durch seine ökonomischen und ökologischen Vorteile aus und trägt massgeblich zur Wahrung des charakteristischen Orts- und Landschaftsbildes bei. «Belvedere» greift die wesentlichen Merkmale der lokalen Baukultur auf und erfüllt gleichzeitig die hohen gestalterischen und denkmalpflegerischen Ansprüche.

    Durch diese Weichenstellung ist der Weg frei für die Umsetzung des ambitionierten Vorhabens, zeitgemässe Alterswohnungen im Zentrum von Steinerberg zu realisieren. Die Neugestaltung soll einen Mehrwert für die gesamte Gemeinde schaffen und als Impulsgeber für eine qualitätsbewusste Weiterentwicklung des Ortsbildes fungieren. Dieser Ansatz unterstreicht das Bestreben, historisch wertvolle Strukturen durch innovative Konzepte zu ersetzen, die sowohl den Gemeinschaftssinn stärken als auch den Bedürfnissen der älteren Generation Rechnung tragen.

    Mit dem Projekt «Belvedere» nimmt Steinerberg eine Vorreiterrolle in der sorgsamen Neugestaltung seines historischen Kerns ein. Die Entscheidung, ein bedeutendes Bauwerk durch einen zukunftsorientierten Neubau zu ersetzen, spiegelt das Engagement der Gemeinde und des Kantons wider, den dörflichen Charakter zu bewahren und gleichzeitig moderne Wohnlösungen für ältere Bürgerinnen und Bürger anzubieten.

  • Halter realisiert Wohnbebauung in Rothenburg

    Halter realisiert Wohnbebauung in Rothenburg

    Ein von der Schlieremer Halter AG geführtes Projektteam wird in Rothenburg zwei baugleiche Gebäude errichten, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dabei werden 16 Wohnungen mit 3,5 Zimmern, acht Wohnungen mit 4,5 Zimmern und sechs Wohnungen mit 2,5 Zimmern entstehen. Die Wohnungen mit 2,5 Zimmern werden als Alterswohnungen vermietet. Ausserdem wird der Komplex über Neben- und Kellerräume sowie eine Einstellhalle mit 31 Parkplätzen verfügen.

    Nachdem kürzlich der Spatenstich erfolgt ist, strebt die Halter AG einen Abschluss der Arbeiten am Rohbau im ersten Halbjahr 2024 an. Die Wohnungen sollen dann Anfang 2025 bezugsbereit sein. Bauherr ist die in Luzern ansässige Caranto AG.

  • Stadtrat verabschiedet das Entwicklungskonzept Josef-Areal

    Stadtrat verabschiedet das Entwicklungskonzept Josef-Areal

    Der Betrieb des Kehrichtheizkraftwerks Josefstrasse wurde im Frühling 2021 eingestellt. Unter der Federführung des Amts für Städtebau wurde ein Entwicklungskonzept erarbeitet, um festzulegen, wie das Areal in Zukunft aussehen soll. Vorgesehen sind der Ausbau des Werkhofs, ein Gesundheitszentrum für das Alter in Kombination mit Alterswohnungen, ein Hallenbad und ein Quartierpark. Weiter sind im Erdgeschoss ergänzende Räume für die Öffentlichkeit und das Quartier vorgesehen. Der Stadtrat hat das Entwicklungskonzept nun verabschiedet. 

    Erarbeitung und Mitwirkung 
    Als Grundlage für das Entwicklungskonzept hat die Stadt eine Testplanung durchgeführt. Verschiedene Anspruchsgruppen nahmen an dieser Testplanung teil und die Quartierbevölkerung konnte sich im Rahmen von Dialogveranstaltungen einbringen. Durch diesen engen Einbezug konnten die unterschiedlichen Bedürfnisse abgeholt und berücksichtigt werden. 

    Die wichtigsten Punkte des Entwicklungskonzepts 
    Das Entwicklungskonzept macht Vorgaben für die Lage von Gebäuden und Quartierpark und definiert übergeordnete Grundsätze für die angestrebten städtebaulichen und stadträumlichen Qualitäten. Dazu gehören etwa die Einbindung und Vernetzung ins Quartier, die Freiraumversorgung und mögliche Nutzungen. 

    Nachdem der Stadtrat dem Entwicklungskonzept zustimmte, geht es in die Projektierungsphase mit Architekturwettbewerb, Bauprojekt und Volksabstimmung. 
    Bis 2032 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein und die neuen Nutzungen auf dem Josef-Areal bezugsbereit sein.