Schlagwort: angebot

  • Eigentumswohnungen bleiben selbst bei Rekordangebot gefragt

    Eigentumswohnungen bleiben selbst bei Rekordangebot gefragt

    Die aktuelle Online Home Market Analysis von ImmoScout24, in Zusammenarbeit mit dem Hauseigentümerverband Schweiz und dem Swiss Real Estate Institute, analysiert die Inserate für Eigentumswohnungen im Jahr 2025. Mit rund 101’000 inserierten Objekten wird laut einer Mitteilung ein neuer Höchststand erreicht – der höchste seit Beginn der Erhebung im Jahr 2016. Gleichzeitig hat sich das Angebotswachstum deutlich verlangsamt. Parallel dazu verkürzt sich die durchschnittliche Insertionsdauer um acht Tage auf 84 Tage, was darauf hindeutet, dass die Nachfrage nach Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vorjahr wieder zunimmt.

    Als Gründe nennt die Studie insbesondere das veränderte Zinsumfeld: Sinkende Finanzierungskosten und eine teilweise erleichterte Vergabe von Hypotheken erhöhen die Attraktivität von Wohneigentum gegenüber Mietobjekten. Zudem gewinnt das Bedürfnis nach einer langfristig gesicherten Wohnsituation wieder an Bedeutung.

    „Dass Eigentumswohnungen trotz des grossen Angebots wieder schneller verkauft werden, ist ein deutliches Zeichen. Schweizer:innen wollen in den eigenen vier Wänden wohnen. Erfreulicherweise ist der Traum vom Wohneigentum für viele Menschen nach wie vor realisierbar“, wird Markus Meier zitiert, Direktor des Hauseigentümerverbandes Schweiz.

    Auch regional zeigt sich eine einheitliche Entwicklung: In allen Grossregionen verkürzt sich die Insertionsdauer gegenüber 2024. Besonders schnell werden Eigentumswohnungen weiterhin in der Zentralschweiz (61 Tage), in Zürich (64 Tage) sowie in der Region Genf (65 Tage) verkauft. Eine besonders dynamische Nachfrageentwicklung zeigt sich im Tessin: Dort verkürzt sich die Insertionsdauer bei stark steigendem Inseratangebot (+10 Prozent) deutlich um 22 Prozent.

    ImmoScout24 ist ein Online-Immobilienmarktplatz, der von der SMG Swiss Marketplace Group betrieben wird. In der SMG Swiss Marketplace Group AG sind die digitalen Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar vereint.

  • Angebotsmieten steigen

    Angebotsmieten steigen

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Juli auf dem Stand von 122,4 Punkten geschlossen. Im Vergleich zum Vormonat legte der Index damit um 0,6 Punkte beziehungsweise 0,5 Prozent zu, informiert SMG Swiss Marketplace Group AG in einer Mitteilung. Gegenüber dem Vorjahr sind die Angebotsmieten schweizweit um 4 Prozent gestiegen. Dabei gibt es eine Anstiegspause im Kanton und der Stadt Zürich. Mit Blick auf das Vorjahr weisen beide jedoch Zunahmen auf.

    Am stärksten gestiegen sind die Angebotsmieten im Juli in den Kantonen Basel-Stadt, St.Gallen und Waadt um je 0,8 Prozent. In keinem Kanton gab es einen Anstieg von über 1 Prozent. Die Angebotsmieten im Kanton Zürich lagen mit einem Plus von 0,2 Prozent unter dem nationalen Wert.

    Lediglich sechs Kantone weisen eine Abnahme der Angebotsmieten auf, allen voran die Kantone Schwyz (1,9 Prozent) und Graubünden (1,3 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr sind die Angebotsmieten indes flächendeckend gestiegen, so auch in Zürich um 6,1 Prozent. Und auch der Kanton Schwyz zeigt einen deutlichen Anstieg über das letzte Jahr (6,4 Prozent).

    Bei den untersuchten Schweizer Städten zeigt sich, dass sich die Angebotsmieten für die Stadt Zürich im Juli nicht verändert haben. Gleichwohl sind sie gegenüber dem Vorjahr um 10,1 Prozent deutlich gestiegen. Auch in den anderen Städten ergeben sich gegenüber Juli 2022 Zunahmen der Angebotsmieten zwischen 2,2 Prozent in Luzern und 7,8 Prozent in Lugano. Im Juli sind die angebotenen Mieten mit Ausnahme der Stadt Zürich überall gestiegen, am meisten in Luzern (1,7 Prozent) und St.Gallen (1,2 Prozent).

    Der nächste Homegate-Mietindex erscheint voraussichtlich am 14. September.

  • Hilti will 4PS Gruppe übernehmen

    Hilti will 4PS Gruppe übernehmen

    Die Hilti Gruppe strebt die Übernahme der 4PS Gruppe an. Das niederländische Unternehmen mit Sitz in Ede und Niederlassungen in Grossbritannien, Belgien und Deutschland ist auf Software für Geschäftsprozesse in der Baubranche spezialisiert, informiert Hilti in einer entsprechenden Mitteilung. Ihr zufolge ist die Akquisition noch von der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörden abhängig. Über den Kaufpreis werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    „Als Unternehmen, das eng mit seinen Kunden zusammenarbeitet und den Fokus darauf legt, die digitale Transformation der Bauindustrie voranzutreiben, passt die 4PS Gruppe perfekt zu Hilti“, wird Thomas Hillbrand, Mitglied der Hilti Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. „Wir teilen die Überzeugung, dass optimierte Geschäftsprozesse enormes Produktivitätspotenzial für die Bauindustrie bieten.“ Das entsprechende Angebot von 4PS soll das Softwareangebot von Hilti für Betriebsmittelverwaltung und Baustellenmanagement ergänzen.

    Die Software 4PS Construct des Unternehmens basiert auf Microsoft Dynamics 365 Business Central und stellt Funktionen für die Verwaltung von Bauprojekten zur Verfügung. Bauunternehmen können damit ihre Rentabilität kontrollieren sowie den Einsatz von Ressourcen planen und steuern. „Durch die Integration unserer Dienstleistungen und Cloud-Lösungen in das Portfolio von Hilti werden wir ein noch stärkerer Digitalisierungspartner für die Bauindustrie“, erklärt Paula Middelkoop, Director Product & Development bei der 4PS Gruppe. Die rund 350 Mitarbeitenden einschliesslich des Managements von 4PS sollen dem Unternehmen auch unter dem Dach der Hilti Gruppe erhalten bleiben.

  • Buildup und Smartconext zusammen für Digitalisierung in Baubranche

    Buildup und Smartconext zusammen für Digitalisierung in Baubranche

    Der Zürcher Innovationspartner für die Digitalisierung von Bauproduktinformationen, buildup, hat eine strategische Zusammenarbeit mit der auf digitale Auftragsakquise spezialisierten Zuger Firma smartconext vereinbart. Gemeinsam wollen die beiden Partner die Digitalisierung der Baubranche und hier insbesondere der Zulieferindustrie fördern, erläutert buildup in einer Mitteilung. Dazu wird ein gemeinsames Angebot für Hersteller im Schweizer Markt geschaffen.

    Konkret sollen Produktinformationen aus der Datenbank von buildup in die automatisierte Auftragsakquise von smartconext eingebunden werden. Dies bilde für Dominik Mahn, Gründer und CEO von smartconext, einen logischen und konsequenten Schritt in der Weiterentwicklung der Technologie des Unternehmens, heisst es in der Mitteilung. Durch die Weiterleitung zu den Produkten auf der buildup-Plattform, werde „eine intuitive Customer Journey mit deutlichen Mehrwerten sowohl für Architekten und Planer, als auch für die Bauindustrie selbst” geschaffen. Für buildup wiederum wird durch die Kooperation mit smartconext  „die Anbindung an verschiedene Vertriebskanäle stark konkretisiert, um neben etablierten Partnerschaften weitere digitale Touchpoints für die Hersteller-Partner zu erschliessen”.

  • Schweizer Angebotsmieten steigen in allen Kantonen

    Schweizer Angebotsmieten steigen in allen Kantonen

    Der Homegate-Mietindex für Angebotsmieten wird vom Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben. Er misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neue und wieder zu vermietende Wohnungen anhand der aktuellen Marktangebote. So zeigt sich der Index gegenüber dem Vormonat um 0.8 Punkte erhöht bei 118.9 Punkten (plus 0.7 Prozent gegenüber Vormonat). Im Vorjahresvergleich sind
    die Angebotsmieten über die ganze Schweiz derweil um 2.8 Prozent gestiegen.

    Veränderung in den Kantonen
    Die durchschnittliche Veränderung der Angebotsmieten auf nationaler Ebene ergibt sich in der Regel aus einigen Kantonen mit einem Preisrückgang sowie anderen Kantonen mit einem Preisanstieg. Nicht so im September 2022: In allen Kantonen sind die Angebotsmieten im letzten Monat gestiegen. Konkret liegen Preiszunahmen zwischen 0.1 Prozent in Bern, Solothurn sowie Freiburg und 2.8
    Prozent in Graubünden vor. Aber auch in Zug (2.6 Prozent) und Nidwalden (2.4 Prozent) haben die Angebotsmieten deutlich über zwei Prozent zugelegt. Mit diesen Anstiegen setzen sich Nidwalden (7.3 Prozent) und Zug (4.9 Prozent) an die Spitze der höchsten Zunahmen gegenüber Vorjahr, begleitet von Obwalden (5.2 Prozent) und Schwyz (4.4 Prozent). Insgesamt haben jedoch 19 Kantone
    gegenüber Vorjahr um über zwei Prozent zugelegt, 12 davon sogar über drei Prozent.


    Veränderung in den Städten
    Bei den erhobenen Städten zeigt sich hingegen ein normales Auf und ab. So sind die Angebotsmieten im September in sechs von acht Städten gestiegen, allen voran in Lugano (2.5 Prozent). Damit konnte die Stadt ihrer ansonsten leicht rückläufigen Entwicklung des letzten Jahres wieder entgegenwirken und verzeichnet gegenüber September 2021 ein Plus von 2.4 Prozent. Am stärksten gegenüber Vorjahr sind die Angebotsmieten in der Stadt Zürich mit 6.5 Prozent gestiegen, was deutlich über dem Wert des Kantons Zürich (3.6 Prozent) für dieselbe Periode liegt. Gesunken sind die Angebotsmieten im vergangenen Monat dagegen in Bern (1.1 Prozent) und Genf (0.1 Prozent), beide Städte
    verzeichnen gegenüber Vorjahr aber nach wie vor eine leichte Preissteigerung.


    Methode der Qualitätsbereinigung
    Die Entwicklung der Angebotsmietpreise in der Schweiz wird um die unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Der Vorteil dieser sogenannten hedonischen Methode liegt darin, dass die wirkliche Mietpreisentwicklung für neue und wieder zu vermietende Wohnungen auf
    Homegate abgebildet wird. Der Homegate-Mietindex ist der älteste qualitätsbereinigte Mietpreisindex der Schweiz und gilt als Referenzquelle für Immobilienprofis für die Preisbestimmung von Mietobjekten.

  • Home2050.ch berät neu zu Solar, Heizung und E-Ladestationen

    Home2050.ch berät neu zu Solar, Heizung und E-Ladestationen

    Der Basler Energieversorger Primeo Energie, die Genossenschaft Elektra Baselland (EBL) und die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) haben ihre gemeinsame Solarberatungsplattform sun2050.ch zu home2050.ch transformiert. Damit reagieren sie einer Medienmitteilung zufolge darauf, dass die Beratungswünsche ihrer Kundschaft zunehmend über die optimale Photovoltaiklösung für ihre Liegenschaft hinausgehen.

    Deshalb erstreckt sich das Beratungsangebot auf home2050.ch neu zusätzlich auf Fragen rund um den Heizungsersatz und eigene E-Ladestationen. Nach wie vor erhalten Hausbesitzerinnen und -besitzer auf der neu gestalteten Internetseite kostenlose Richtofferten für Photovoltaikanlagen und können sich im Anschluss für eine kostenpflichtige individuelle Beratung anmelden. Die BLKB unterstützt Interessierte weiterhin mit einer eigens aufgelegten Energiehypothek.

    Die Energiewende gelinge nur in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung, so EBL-CEO Tobias Andrist. Für ihre Kundinnen und Kunden wollen die drei Partner deshalb „einen echten Mehrwert generieren“, indem „wir mit der Kooperation home 2050.ch eine einfache und effektive Lösung für die Beschaffung ihrer Solaranlage, ihrer neuen Heizungsanlage oder ihrer neuen E-Ladestation bieten“.

  • ZHAW bietet vier neue Studiengänge

    ZHAW bietet vier neue Studiengänge

    An der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) beginnen mit dem Wintersemester 4500 neue Studierende ihre akademische Ausbildung. Im Vorjahr waren es 4700. Damit studieren ab dem 19. September insgesamt 14’100 Personen an den drei ZHAW-Standorten Winterthur, Wädenswil und Zürich. Das sind 600 weniger als zu Studienbeginn des vergangenen Jahres.

    Dabei verzeichnet das ZHAW-Departement Life Sciences und Facility Management mit einem Plus von 13 Prozent den grössten Zuwachs. Laut einer Medienmitteilung sind dafür vor allem die zwei neuen Bachelorstudiengänge Biomedizinische Labordiagnostik und Applied Digital Life Sciences sowie der Master of Science in Real Estate & Facility Management verantwortlich.

    Für den Studiengang Biomedizinische Labordiagnostik arbeiten die beiden ZHAW-Departemente Gesundheit und Life Sciences sowie Facility Management zusammen. Damit, so die ZHAW, entspricht das Studium den wachsenden gesellschaftlichen und technischen Anforderungen an Diagnostik und Gesundheitsversorgung.

    Der Studiengang Applied Digital Life Sciences bildet die Schnittstelle zwischen Data Science und Life Sciences. Neu ist auch der Studiengang Angewandtes Recht. Er vermittelt eine generalistische juristische Grundausbildung. Real Estate & Facility Management ist schweizweit der erste Masterstudiengang, der Immobilien- und Facility Management mit Nachhaltigkeit und Digitalisierung verbindet.

  • Immobilienmarkt Schweiz – Zinswende, na und?

    Immobilienmarkt Schweiz – Zinswende, na und?

    Nach Jahren des Überangebots stehen die Zeichen im Mietwohnungsmarkt nun klar auf Knappheit. Obwohl die Nachfrage auch künftig das Wohnungsangebot übersteigt, reagiert die Immobilienbranche bisher nicht mit einer höheren Wohnungsproduktion. Solange die Mieten nicht kräftig ansteigen, fehlen im aktuellen Marktumfeld die Anreize für die Ausweitung des Wohnungsbaus. «Die noch  vorhandenen Leerstandreserven werden bald erschöpft sein. Denn die Nachfrage durch Zuwanderung, Individualisierung und demografische Alterung steigt weiter,

    während gleichzeitig immer weniger neue Wohnungen gebaut werden. Deutlich anziehende Angebotsmieten sind somit nur noch eine Frage der Zeit und das Thema wird auf der politischen Agenda nach oben rücken», so Neff.

    Verdichtung schreitet gemächlich voran
    In der Schweiz wird es immer enger. Die hierzulande neu erstellten Gebäude werden immer höher, die darin erstellen Wohnungen immer kleiner und in den Wohnbauzonen wohnen immer mehr Menschen pro Fläche. Mit dem knappen Boden wird also immer haushälterischer umgegangen. Weil der Flächenverbrauch pro Peron aber unvermindert ansteigt und immer mehr Menschen in der Schweiz leben, reicht das Tempo der Verdichtung bei weitem nicht aus, um die Zersiedelung zu stoppen. «Der raumplanerisch geforderten schnelleren Verdichtung stehen hohe Hürden im Weg. Die Baukosten von Projekten mit höherer Dichte sind deutlich höher als bei einem Neubau auf grüner Wiese. Zusätzlich beschränken, verkomplizieren oder verunmöglichen strenge, unflexible und uneinheitliche Bau- und Zonenordnungen die Verdichtungsbestrebungen. Eine sehr liberale Einsprachepraxis erhöht den Planungsaufwand für Projekte mit hohem Verdichtungspotenzial und führt zu immer grösseren administrativen Aufwänden», so Martin Neff. Beispielsweise hat sich die durchschnittliche Dauer vom eingereichten Baugesuch bis zur erteilten Baubewilligung von Gebäuden mit mehr als drei Wohnungen in den letzten 20 Jahren von 92 Tagen auf 150 Tage deutlich erhöht.

    Platzende Blasen in der virtuellen Welt
    Der Handel mit digitalen Vermögenswerten auf Basis der Blockchain-Technologie hat im Zuge des Kryptowährungs-Booms einen regelrechten Hype erlebt. Mittlerweile können in der digitalen Welt, dem sogenannten Metaverse, auch Grundstücke und Immobilien erworben werden. Je attraktiver ein Stück des digitalen Bodens ist, desto mehr wird dafür bezahlt. Die relative Attraktivität definiert sich dabei stark dadurch, wie viele Spieler sich in der Nähe des Grundstückes im Schnitt aufhalten. Der Markt für digitale Immobilien hat enorme Preisschübe erlebt. Anfang Januar 2021 wurde beispielsweise in einem der bekanntesten Mataversen «The Sandbox» die durchschnittliche Landparzelle noch für unter 150 US-Dollar gehandelt. Bis Ende des Jahres stieg der Preis auf über 16’000 Dollar, was einer Wertsteigerung von fast 11’000 Prozent entspricht. Bis Ende Juni 2022 sind die Preise auf 2’500 Dollar regelrecht zusammengefallen. Eine solche Blasenbildung mit anschliessendem Platzen war in den letzten Monaten in vielen Metaverse-Projekten zu beobachten. Begünstigt wird dies unter anderem durch die Tatsache, dass viele Projekte aus technischen Gründen an Kryptowährungen gebunden sind, deren Zukunft sich heute ebenfalls noch nicht abschätzen lässt. «Aufgrund der extremen Volatilität, den offensichtlichen Blasenbildungstendenzen und der infrage zustellenden Absichten vieler Anbieterinnen und Anbieter bleibt Virtual Real Estate primär ein Spielfeld für sehr risikofreudige Spekulanten», so Martin Neff.

    Die Studie «Immobilien Schweiz» bietet jedes Quartal eine ausführliche Lagebeurteilung des Schweizer Immobilienmarkts. Die aktuelle Studie sowie weitere Informationen gibt es auf raiffeisen.ch/casa.

  • Der Traum vom Einfamilienhaus auf dem Land bleibt immer öfter ein Traum

    Der Traum vom Einfamilienhaus auf dem Land bleibt immer öfter ein Traum

    Das Einfamilienhaus erweist sich einmal mehr als Wohntraum Nummer 1 in der Schweiz. Bei Personen im Alter von 25 bis 30 Jahren ist der Wert mit 64 Prozent am höchsten. Stehen soll es auf dem Land. Ländliche Gegenden bleiben mit 48 Prozent Zustimmung auch in diesem Jahr die bevorzugte Wohnumgebung. 90 Prozent der Menschen, die auf dem Land leben, wollen auch in Zukunft dortbleiben. Bei der Stadtbevölkerung zeigt sich ein anderes Bild: Nur 65 Prozent der Befragten erachten die aktuelle Wohnumgebung als den bevorzugten Wohnort. Finanzielle Gründe sind die am meisten genannte Hürde (40%), die gegen einen Umzug spricht. Der Arbeitsweg bleibt trotz vermehrtem Home-Office der zweitwichtigste Hinderungsgrund.

    Kosten und Aussenbereich dominieren bei der Wahl eines Zuhauses – nicht das Home-Office
    Wichtigstes Kriterium bei der Wahl einer Wohnung resp. eines Hauses bleiben die Wohnkosten, gefolgt vom Aussenbereich. Neu abgefragte Kriterien wie das separate Zimmer für Home-Office oder ökologische Faktoren werden kaum als entscheidend genannt, aber von rund der Hälfte der Befragten zumindest als wichtiges Kriterium angesehen. Eine Lademöglichkeit fürs E-Auto, Service-Dienst-leistungen oder Luxuseinrichtung spielen bei der Wahl eines Zuhauses kaum eine Rolle.
    Bezüglich der Lage soll die Traumimmobilie ruhig (66%) und naturnah (66%) stehen. Zudem ist eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr (51%) gefragt. Hier hat sich im Vergleich zum Vorjahr wenig verändert. Die Nachbarschaft wird von 41 Prozent der Befragten als besonders wichtig angegeben und liegt damit neu auf Rang 4 – zwei Plätze höher als letztes Jahr. Und auch die Nähe zur medizinischen Versorgung gewinnt einen Platz auf Kosten der Nähe zur Kinderbetreuungsstätte oder der Schule.

    Traum vom Eigenheim ungebrochen, scheitert aber meist an Angebot und Finanzierung
    Knapp die Hälfte der Befragten (46%) träumt von einer (weiteren) eigenen Wohnimmobilie. Dabei hat sich der Wunsch bei den jüngeren Befragten im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verstärkt. Besonders ausgeprägt ist er nach wie vor bei der heutigen Mieterschaft: 62 Prozent träumen davon, ein Eigenheim zu kaufen. Schwierigkeiten bereiten das knappe Angebot (58%) und die hohen Preise (49%). Hinzu kommen strenge Finanzierungskriterien, welche einer Überhitzung des Immobilienmarktes vorbeugen sollen, aber zunehmend in Kritik geraten. 50 Prozent der Befragten beurteilen die geltenden Kriterien als nicht mehr der heutigen Realität entsprechend und sagen, dass der Kauf auch mit weniger Einkommen möglich sein sollte. «Die Immobilienpreise sind im Vergleich zu den Löhnen überdurchschnittlich gestiegen, was mit den starren Finanzierungsregeln dazu führt, dass sich mittlerweile Neukäufer ihre erste Immobilie erst mit 44 Jahren leisten können. Jüngeren Familien und Paaren wird das Wohneigentum dadurch unter anderem auch systembedingt verwehrt», so Martin Tschopp, CEO von MoneyPark.

    Landleben macht zufrieden, Eigentum noch zufriedener
    Glücklich ist, wer bereits ein Eigenheim hat. Zwei Drittel der Eigentümerinnen und Eigentümer geben an, sehr zufrieden zu sein, während es bei den Mieterinnen und Mietern nur ein Drittel ist. Die Zufriedenheit korreliert mit den Wohnkosten: Zwei Drittel der Eigentümerinnen und Eigentümer wenden weniger als 20 Prozent ihres Einkommens fürs Wohnen auf, während dies bei den Mieterinnen und Mietern nur für einen Drittel gilt. Die Auswertung zeigt zudem, dass Bewohnerinnen und Bewohner ländlicher Regionen eine signifikant höhere Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation (58% sind sehr zufrieden) aufweisen als Agglomerations- und Stadtbewohnerinnen und -bewohner (45% resp. 41%). Zudem fällt in der Deutschschweiz (53%) die Zufriedenheit deutlich höher aus als in der Westschweiz (40%) – mit Höchstwerten in der Ostschweiz (61%) und Tiefstwerten in der Genferseeregion (39%).

    Hohe Zufriedenzeit hält vom Verkauf ab
    Wer ein Eigenheim besitzt, möchte dieses auch gerne behalten. Nur drei Prozent der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer möchten ihre Immobilie in den nächsten drei Jahren verkaufen. Weitere 15 Prozent planen den Verkauf in vier bis acht Jahren. Ein Blick auf die Altersgruppen zeigt, dass insbesondere Eigentümerinnen und Eigentümer bis zum 40. Altersjahr (24%) und Pensionierte (23%) Verkaufsabsichten hegen. Was primär von einem Verkauf abhält, ist die Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation (73%). Auch der Wunsch, das Eigenheim in der Familie weiterzugeben (31%), die emotionale Verbundenheit (30%) und die Annahme, dass der Wert der Immobilie weiter steigen wird (16%), lassen die Befragten von einem Verkauf absehen.
    Über ein Drittel der Befragten (37%) würde eine geerbte Immobilie vermieten und ein weiteres knappes Drittel (29%) würde sie selbst bewohnen. Für einen Verkauf würde sich nur ein knappes Fünftel (19%) entscheiden. «Dass Immobilien eine attraktive Kapitalanlage darstellen, hat sich auch bei Privatpersonen herumgesprochen. Dass deshalb geerbte Liegenschaften oft vermietet und nicht verkauft werden, führt zu einer zusätzlichen Verknappung des Angebots an Wohneigentum», so Dr. Roman H. Bolliger, CEO von alaCasa.ch.

    Jede/r Zweite hat in den letzten beiden Jahren substanziell ins Eigenheim investiert
    Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie anfangs 2020 hat knapp die Hälfte der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer (47%) mehr als CHF 10’000.- ins Eigenheim investiert. Jede fünfte Investition (20%) stand unter dem Einfluss der Pandemie. Entweder wurde investiert, weil das Eigenheim wichtiger geworden ist, oder weil aufgrund der Corona-Einschränkungen Geld gespart und so ins Eigenheim investiert werden konnte. Dass das private Draussen wichtiger geworden ist, zeigen sowohl die getätigten wie auch die geplanten Investitionen deutlich: In keinen anderen Bereich wurde häufiger investiert als in den eigenen Garten respektive Aussenbereich (32%). Bäder (28%) und Küchen (27%) belegen die Plätze 2 und 3, dicht gefolgt von Maler- und Gipserarbeiten (26%) sowie neuen Bodenbelägen (25%). Und es geht weiter: 54 Prozent der Eigentümerinnen und Eigentümer planen in den nächsten drei Jahren substanziell in ihr Zuhause zu investieren. Die Bedeutung der Pandemie nimmt dabei ab: Nur für sieben Prozent der geplanten Investitionen ist sie der Auslöser. Dabei zeigt sich bei Solaranlagen eine starke Zunahme von 9 auf 17 Prozent. Auch Ladestationen für Elektroautos, Fassadenrenovationen, neue Fenster und Türen sowie Investitionen in Heizung, Lüftung und Klima werden vermehrt geplant.
    «Investitionen ins eigene Zuhause sind ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, weshalb der ganzheitliche Blick auf Eigenheim, Versicherung und Vorsorge so wichtig ist. Investitionen können den Wert einer Liegenschaft steigern oder einfach Freude machen. Im Fall von werterhaltenden Arbeiten lassen sich zudem Steuervorteile realisieren, da diese Kosten abzugsfähig sind. So oder so ist der investierte Betrag aber nicht mehr bar verfügbar. Das gilt es beispielsweise bei der Pensionsplanung zu bedenken. Und natürlich empfehlen wir nach jeder grösseren Investition, die Versicherung zu überprüfen – egal, ob bei einer Photovoltaik-Anlage oder bei einer neuen Gartenlaube», so Ralph Jeitziner, Leiter Vertrieb Schweiz, Helvetia Versicherungen.

    Grüne Hypotheken werden als attraktiv angesehen, aber es fehlt an Wissen
    Es bleibt abzuwarten, ob die aktuell vieldiskutierte Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu einem weiteren Investitionsschub in energetische Massnahmen führen wird. Heute profitieren nur sieben Prozent der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer von einer grünen Hypothek oder einem entsprechenden Abschlag bei den Hypothekarzinsen. Knapp ein Fünftel der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer (18%) weiss nicht, ob das Eigenheim die Kriterien für eine grüne Hypothek erfüllt. Nur elf Prozent geben an, dass sich ihre Immobilie qualifiziert. Von ihnen und von all jenen, die bereits eine grüne Hypothek haben, würden 63 Prozent bei einer Verlängerung (wiederum) eine grüne Hypothek wählen.

    Über die Wohntraumstudie
    Die Wohntraumstudie von MoneyPark, alaCasa und Helvetia Versicherungen ist die grösste unabhängige Untersuchung zur Zufriedenheit und zu den Wünschen der Schweizer Bevölkerung bezüglich ihrer Wohnsituation. Seit 2015 geht die Studie einmal im Jahr der Frage nach, wie die «Wohnträume» in der Schweiz konkret aussehen. Befragt wurden 1’001 Personen mit Wohnsitz in der Schweiz mittels repräsentativer Online-Umfrage im Februar 2022.
    Die integrale Studie finden Sie unter www.moneypark.ch/wohntraumstudie

    Kontakt
    Medienanfragen:
    MoneyPark Medienstelle
    press@moneypark.ch
    044 200 75 65

    Über MoneyPark
    MoneyPark ist der führende Spezialist für Hypotheken und Immobilien in der Schweiz und beschäftigt über 300 Mitarbeitende. Das junge Fintech bietet mit der Kombination aus persönlicher Beratung und wegweisender Technologie umfassende und massgeschneiderte Hypotheken- und Immobilienlösungen. Dabei unterstützt MoneyPark seine Kundinnen und Kunden mit unabhängiger Expertise – von der Suche über die Finanzierung, während der Eigentumsphase und beim Verkauf von Immobilien. Für die Finanzierung hält MoneyPark mit Hypothekar- und Vorsorgeangeboten von mehr als 150 Anbietern, darunter Banken, Versicherungen und Pensionskassen, die grösste Finanzierungsauswahl an einem Ort bereit. Die unabhängige Beratung erfolgt entweder in einer der schweizweit mehr als 20 Filialen oder ortsunabhängig via Telefon oder online. Institutionellen Investoren bietet MoneyPark ganzheitliche Hypothekarlösungen dank einem Setup aus leistungsfähigem Vertrieb und effizienter Portfoliobewirtschaftung.

    Über alaCasa.ch
    alaCasa.ch ist ein unabhängiges Expertennetzwerk für Wohnimmobilien und engagiert sich seit über 20 Jahren für eine hohe Dienstleistungsqualität rund ums Wohneigentum. Partner von alaCasa.ch sind professionelle Immobilienexperten für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser. Sie zeichnen sich aus durch eine fundierte Ausbildung und eine langjährige Berufserfahrung. Dadurch können sie ihre Kunden kompetent und sicher bei Fragen rund um ihre Liegenschaft unterstützen. alaCasa-Partner sind unabhängig, etabliert und verfügen über eine tadellose Reputation.

    Über Helvetia
    Helvetia Versicherungen mit Sitz in St. Gallen hat sich seit 1858 zu einer erfolgreichen internationalen Versicherungsgruppe mit über 12 000 Mitarbeitenden und mehr als 7 Millionen Kundinnen und Kunden entwickelt. In der Schweiz ist Helvetia die führende Schweizer Allbranchenversicherung. Seit jeher ermöglicht sie ihren Kundinnen und Kunden, Chancen wahrzunehmen und Risiken einzugehen – Helvetia ist für sie da, wenn es darauf ankommt. Helvetia ist als beste Partnerin überall dort präsent, wo Absicherungsbedürfnisse entstehen, mit Versicherungs-, Vorsorge- und Anlagelösungen aus einer Hand sowie einfachen Produkten und Prozessen. Mit ImmoWorld bietet Helvetia ihren Kundinnen und Kunden eine umfassende Immobilienplattform kombiniert mit persönlicher Beratung in allen finanziellen Belangen rund um Suche, Kauf, Besitz und Verkauf eines Eigenheims. Dabei behalten die Expertinnen und Experten stets auch Versicherung und Vorsorge im Blick.

  • Investoren stehen Schlange vor erstklassigen Immobilien

    Investoren stehen Schlange vor erstklassigen Immobilien

    Wer heute eine Immobilie an bester Lage erstehen will, braucht viel Geld und Geduld. Vor Büro- und Wohngebäuden mit hervorragender Erschliessung bilden sich heute lange virtuelle Schlangen von Investoren, die ihre Mittel möglichst sicher anlegen wollen. Bieterverfahren treiben die Preise auf neue Höchstwerte: In der Zürcher Goldküsten-Gemeinde Zumikon etwa erwarb ein Käufer kürzlich ein nicht mehr benötigtes, nur eine Minute neben einer ÖV-Station gelegenes Feuerwehrgebäude mit einigen Wohnungen für rund CHF 21 Mio. 37 Interessenten hatten sich beworben, der Endpreis lag fast zweieinhalb Mal so hoch wie der von der Gemeinde aufgrund einer professionellen Schätzung vorgegebene Mindestpreis von CHF 8.7 Mio. Im Fokus der Anleger standen 2021 vor allem sogenannte Core-Objekte: „Als risikoarme Anlageklasse sind erstklassige Immobilien nach wie vor ohne Alternative“, begründet Yonas Mulugeta, CEO von CSL Immobilien, diese in den Zentren beobachtbare Entwicklung.

    Die Preisentwicklung führte 2021 dazu, dass die Netto-Anfangsrenditen in den meisten Segmenten des Investmentmarkts weiter auf neue Tiefstwerte sanken – dies, obwohl die meisten Investoren eher eine Seitwärtsbewegung erwartet hatten. Wohnliegenschaften erstklassiger Güte rentierten im Landesschnitt mit 1.85% (Vorjahr 2.1%). Noch stärker sanken die Renditen für Top-Büroobjekte: Diese fielen mit 1.9% (Vorjahr 2.35%) sogar knapp auf das Niveau der Wohnimmobilien.

    Ein Grund dafür: Investoren, die im Wohnmarkt nicht mehr zum Zug kamen, wichen in den Büromarkt aus. Auf Interesse stiessen 2021 auch Gewerbe- und Logistikimmobilien – dies als eine weitere Ausweichbewegung von Investoren, die vom boomenden Onlinehandel profitieren wollen.

    Leere Büros in der Peripherie

    Auch die Unternehmen fokussierten ihre Nachfrage 2021 noch stärker auf zentrale Standorte. Der grössere Teil der in den vergangenen sechs Monaten verfügbaren Büroflächen von 2.43 Mio. m2 (Vorjahr 2.26 Mio. m2) entfiel deshalb auf Liegenschaften ausserhalb der städtischen Zentren. Im Wirtschaftsraum Zürich waren in den vergangenen sechs Monaten rund 910’000 m2 Bürofläche inseriert (Vorjahr 812’000 m2). Damit ist das Angebot innerhalb eines Jahres um 12% gestiegen – ähnlich stark wie in den Wirtschaftsräumen Bern (+14%) und Genf (+12%).

    Der Fokus der Unternehmen auf zentrale Bürostandorte ist insbesondere auch auf die Pandemie zurückzuführen. Viele Mitarbeitende haben sich an das Homeoffice gewöhnt. Um sie zumindest teilweise zurück ins Büro zu holen und dort einen neuen Alltag zu etablieren, muss dieses attraktiv sein. Neben der zentralen Lage mit guter Verkehrsanbindung gehört dazu ein ansprechendes Interieur, das Kreativität und Teamprozesse fördert. Unternehmen, die dies nicht bieten können, haben auf dem Arbeitsmarkt einen Nachteil.

    Eigenheimpreise flächendeckend gestiegen

    Auch im Wohnmarkt machte sich die Pandemie bemerkbar: Das Zuhause gewann an Bedeutung. Gleichzeitig löste das Homeoffice in vielen Haushalten ein Platzproblem aus. Dies führte zu einer steigenden Nachfrage – insbesondere im Eigentumssegment, das weiterhin vom attraktiven Finanzierungsumfeld profitiert. Auf der Angebotsseite kam nur wenig Neues hinzu. Die Folge waren fast flächendeckend steigende Preise für Eigenheime. Dieser Trend dürfte sich 2022 fortsetzen – die Hypothekarzinsen bleiben auf tiefem Niveau, auch wenn sie zuletzt leicht gestiegen sind.

    Im Mietwohnungssegment wirkte sich die gestiegene Nachfrage insbesondere strukturell aus: Gesucht waren 2021 vor allem grössere Objekte, während das Interesse an 1- bis 2.5-Zimmer-Wohnungen an vielen Lagen spürbar abnahm. Die Erfahrung von CSL Immobilien im Markt zeigt: Paare beziehen heute kaum mehr eine 2.5-Zimmer-Wohnung, sondern suchen mindestens eine Wohnung mit 3.5, lieber noch mit 4.5 Zimmern. Dies zeigt sich auch in den Zahlen: Im Kanton Zürich stieg der Anteil der 1- bis 2.5-Zimmer-Wohnungen unter den leerstehenden Wohnungen 2021 auf 27%, ein Jahr zuvor lag dieser noch bei 22%.

    Die Leerstandsquote im Wohnmarkt sank 2021 aufgrund der grossen Nachfrage über das ganze Land gesehen auf 1.54% (Vorjahr 1.72%).

    Allerdings zeigt die Quote grosse regionale Unterschiede. Im Vergleich der grössten Agglomerationen weist Zug mit 0.4% den tiefsten Wert auf, Olten-Zofingen mit 3.8% den höchsten. Im Kanton Zürich lag die Leerstandsquote 2021 bei 0.72% (Vorjahr 0.91%). In der Stadt Zürich stieg die Leerstandsquote 2021 zwar minimal an, zeigte aber mit 0.17% (Vorjahr 0.15%) immer noch einen äusserst ausgetrockneten Markt.

  • Avobis kauft Rimaplan und Centerio

    Avobis kauft Rimaplan und Centerio

    Avobis übernimmt den Immobiliendienstleister Rimaplan und das auf die Vermarktung und Bewirtschaftung von Gewerbeimmobilien spezialisierte Jungunternehmen Centerio, informiert Avobis in einer Mitteilung. Beide Neuerwerbungen verfügen neben dem Hauptsitz in Zug über eine Filiale in Regensdorf ZH und gehören dem Unternehmer Martin Döbeli. Über den Preis der  rückwirkend zum 1. Januar geltenden Übernahme haben die beiden Partner Stillschweigen vereinbart.

    Rimaplan und Centerio sollen das Dienstleistungsangebot von Avobis in der Entwicklung, Planung, Realisation und Vermarktung von kommerziell genutzten Immobilien und Arealen vervollständigen. „Rimaplan und Centerio geniessen im Markt einen ausgezeichneten Ruf als kompetente Immobiliendienstleister“, wird Sandro Sulcis, Co-CEO der Avobis Group, in der Mitteilung zitiert. „Ihr Angebotsportfolio in den Bereichen Entwicklung sowie der Vermarktung und Bewirtschaftung von kommerziell genutzten Liegenschaften und Arealen ergänzt jenes der Avobis Group ideal.“

    Martin Döbeli wird von der operativen Leitung seiner beiden Firmen zurücktreten, weiterhin jedoch als Verwaltungsratspräsident von Rimaplan und Centerio amtieren. Zudem werde sich Döbeli als Aktionär an der Avobis Group AG beteiligen, heisst es in der Mitteilung. Die beiden neuen Tochtergesellschaften sollen „bis auf Weiteres“ eigenständig unter den bestehenden Namen operieren.