Schlagwort: Anlage

  • Solarfaltdach ein Meilenstein für Appenzell I.Rh

    Solarfaltdach ein Meilenstein für Appenzell I.Rh

    Beim kürzlich abgehaltenen Tag der offenen Tür der Abwasserreinigungsanlage (ARA) in Appenzell I.Rh. zog das neueste Projekt – ein ausgeklügeltes Solarfaltdach – rund 200 interessierte Besucher an. Diese innovative Anlage demonstriert die Verbindung von Energieeffizienz und Umweltschutz, indem sie 80% des Energiebedarfs der ARA deckt und die Algenbildung in den Klärbecken minimiert.

    Ruedi Ulmann, der Bauherr des Projekts, betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Projekts für die regionale Energie- und Klimastrategie und hob die Unterstützung durch den Grossen Rat hervor. Das Solarfaltdach, welches durch seine Konstruktion sowohl den technischen Betrieb optimiert als auch die Umweltbelastung reduziert, wurde vom Standespfarrer Lukas Hidber gesegnet.

    Das Solarfaltdach beeindruckt durch seine Leichtbauweise, die den uneingeschränkten Zugang zur Anlage ermöglicht und durch eine intelligente Steuerungssoftware vor Witterungseinflüssen schützt. Die daraus resultierende längere Lebensdauer der Module und die Reduktion des Algenwachstums führen zu einer Senkung der Betriebskosten. Der innovative Einsatz von Solar- und Biogastechnologien in der ARA Appenzell I.Rh. ist ein zukunftsweisendes Beispiel für die effektive Nutzung erneuerbarer Energien an kommunalen Einrichtungen.

  • Recyclingcenter Ostschweiz setzt mit innovativer Aufbereitungsanlage neue Massstäbe

    Recyclingcenter Ostschweiz setzt mit innovativer Aufbereitungsanlage neue Massstäbe

    An der Niederstettenstrasse 28 in Niederstetten bei Wil SG ist eine neue Bodenwaschanlage entstanden. Mit der vollautomatischen Anlage bereitet die RCO ab sofort auch belastete Bauabfälle auf und führt diese als hochwertige Materialien in den Baustoffkreislauf zurück. Die RCO rechnet mit rund 200’000 Tonnen aufbereitetem Baumaterial pro Jahr, das so wiederverbaut werden kann. Damit könnten jährlich über 500 Einfamilienhäuser aus nachhaltigem Baumaterial entstehen. 

    Waschen statt deponieren 
    Die nassmechanische Aufbereitungsanlage löst die seit rund zwei Jahrzehnten betriebene trockenmechanische Anlage ab. “Mit der Bodenwaschanlage können wir nun auch Materialien entgegennehmen und aufbereiten, die bis anhin deponiert werden mussten. Dazu gehören etwa verschmutzte Aushubmaterialien”, sagt Samuel Graf, Verwaltungsratsmitglied der RCO. “Das spart nicht nur wertvollen Deponieraum, sondern schont auch die natürlichen Kiesressourcen.” Die Materialien finden anschliessend eine breite Anwendung im Hoch- und Tiefbau, beispielsweise als Sand oder Kies für die Betonproduktion. 

    Baustoffrecycling auf nächstem Level 
    Die hochmoderne Verfahrenstechnik sortiert, klassifiziert und dosiert die verschiedenen Materialkomponenten. “Zudem lassen sich Schad- und Fremdstoffe effizient entfernen, was für eine deutlich verbesserte Qualität der Produkte sorgt”, erklärt Stefan Eberhard, Delegierter des Verwaltungsrates. “Die so produzierten Baustoffe sind qualitativ hochwertig und normkonform – das zeigt auch unser Betriebsgebäude.” Dieses besteht zu einem sehr grossen Teil aus rezykliertem Baumaterial und dient der RCO als Showroom, um Kunden und der Öffentlichkeit die vielen Vorteile von nachhaltigem Baumaterial visuell aufzuzeigen. 

    Über die RCO 
    Die RCO wurde 2018 von den beiden Unternehmen Holcim Kies und Beton AG und Zürcher Kies und Transport AG gegründet. Mit dem gemeinsamen Know-How treiben Holcim und Zürcher Innovationen im Baustoffrecycling voran, schliessen Materialkreisläufe noch konsequenter und bedienen den Ostschweizer Markt mit hochwertigen Baustoffen.

  • Der Ausbau des Bahnhofs Basel SBB läuft auf Hochtouren

    Der Ausbau des Bahnhofs Basel SBB läuft auf Hochtouren

    Die Bauarbeiten für den Ausbau des Bahnhofs Basel SBB sind auf Kurs. Am 14. Dezember 2022 erteilte der Bund der SBB die Baubewilligung für die beiden Projekte. Am 2. Januar 2023 starteten die Bauarbeiten. Das 210-Millionen-Franken-Projektpaket beinhaltet einerseits das Projekt Leistungssteigerung Basel SBB mit dem zusätzlichen 460 Meter langen Perron Gleis 19/20 und kapazitätssteigernden Massnahmen auf den Zulaufstrecken Richtung Basel St. Johann und Münchenstein. Andererseits enthält das Paket eine provisorische 147 Meter lange und rund 10 Meter breite Passerelle im Bereich zwischen der bestehenden Passerelle und der Margarethenbrücke.

    Eine der Voraussetzung für die künftigen Angebotsausbauten
    An einer Medienkonferenz in Basel informierten Wolfgang Stolle, SBB Gesamtprojektleiter, und Thomas Staffelbach, SBB Gesamtkoordinator Basel, über den Stand der Arbeiten und die weiteren Ausbauprojekte in der Region. Marco Galli, Koordinator Bahnknoten Basel beim Kanton Basel Stadt, unterstrich die Bedeutung des Projektpakets für den Kanton. Denn ab Ende 2025 soll die Nordwestschweiz deutlich mehr Zug erhalten. Dies haben Bund, Parlament und Kantone beschlossen. Die S-Bahn-Züge zwischen Basel und Liestal sollen ab dann im Viertelstundentakt verkehren und die Fernverkehrszüge auf der Linie Basel–Delémont–Biel/Bienne im Halbstundentakt. Leistungssteigerung und provisorische Passerelle schaffen dafür im Bahnhof Basel SBB die nötigen Kapazitäten für mehr Zugshalte und mehr Reisende, insbesondere zur Hauptverkehrszeit.

    Bohrmaschine erstellt Pfähle für 570 Meter lange Stützmauer
    Aktuell nimmt das Bauteam entlang der Meret Oppenheim-Strasse Arbeiten für die künftige Stützmauer vor. Das rund 570 Meter lange, zwischen vier bis sieben Meter hohe Bauwerk schliesst künftig das Gleisfeld gegen das Gundeldingerquartier hin ab. Das Gleisfeld muss gegen Süden hin verbreitert werden, um genügend Platz für die erweiterte Perron- und Gleisanlage zu schaffen. Seit Ende Januar bohrt dafür eine Bohrmaschine die Bohrpfähle für die Stützmauer. Die Maschine ist noch bis voraussichtlich Juni 2023 zwischen der Margarethenbrücke und der Peter Merian-Brücke im Einsatz. 119 der insgesamt 308 Bohrpfähle sind per Ende März erstellt. Die Bohrpfähle gehen unterschiedlich tief in den Boden, die längsten sind bis zu 14 Meter lang.

    Abbruch der gleisnahen Häuser zwischen Passerelle und Hochstrasse
    Um die Stützmauer bauen zu können, brechen die Bauleute seit Januar 2023 die nahe gelegenen Häuser zwischen Postpasserelle und Hauptpasserelle ab. Ab April folgen die gleisseitigen Gebäude an der oberen Hochstrasse. Den südlichen Zugang zur Postpasserelle musste die SBB aus demselben Grund am 13. Februar 2023 sperren. Den betreffenden Abschnitt der Postpasserelle bricht das Bauteam ab Mitte Mai 2023 ab. Danach wird der Zugang rund 4,3 Meter weiter Richtung Süden neu gebaut. So reicht er künftig über das breitere Gleisfeld. Ende 2023 geht der neue Zugang wieder in Betrieb.

    Das erste Joch für die neue Passerelle steht
    Auch die ersten Arbeiten für die provisorische Passerelle laufen. Von Mitte Januar bis Anfang April 2023 erstellte das Bauteam am westlichen Ende des Perrons Gleis 11/12 die dortigen Fundationen und Stützen der neuen Passerelle. Unterdessen sind das Joch und der Treppenaufgang zur Passerelle erstellt. Anfang April wechseln die Bauleute sodann zum westlichen Ende des Perrons Gleis 9/10 und machen dasselbe dort. Ende Juni folgt der Wechsel auf Perron Gleis 7/8. Während den Arbeiten ist die Länge des betreffenden Perrons jeweils eingeschränkt.

    Umfangreiche Nachtarbeiten im Gleisbereich
    Nachts nehmen die Bauteams seit Januar Arbeiten an der Fahrleitung, den Gleisen und den Kabelanlagen vor. Diese Anpassungen sind für die Fundationen der Passerelle und die neuen Perronanlagen notwendig. Zudem erstellen die Bauteams Schutzgerüste. Sie sollen sicherstellen, dass bei den Abbrucharbeiten kein Bauschutt auf die in Betrieb stehenden Gleisanlagen gelangt. All diese Arbeiten können die Bauteams aus Sicherheitsgründen nur bei gesperrtem Gleis und ausgeschalteter Fahrleitung vornehmen. Sie müssen deshalb in der verkehrsärmeren Nachtzeit ausgeführt werden. Die SBB prüft laufend, wie sich je nach Bauphase der nächtliche Lärm reduzieren lässt. Sie ist sich aber bewusst, dass die Arbeiten trotzdem viel Geduld und Verständnis von den Anwohnenden abfordern.

    Einschränkungen für Velos und motorisierten Verkehr
    Zu Einschränkungen kam und kommt es für Velos und motorisierten Verkehr. So ist beispielsweise die Zahl der Veloabstellplätze auf der Gundeldingerseite baubedingt reduziert, von zuvor 700 auf temporär 530 Plätze. Die SBB prüft deshalb zurzeit nochmals mit dem Kanton, wie und wo zusätzliche Abstellplätze möglich sind. Ziel ist, diese zusätzlichen Plätze noch im Frühling in Betrieb nehmen zu können. Zwischenzeitlich bittet die SBB die Velofahrerinnen und Velofahrer alle Provisorien zu nutzen, auch die auf Höhe des Meret Oppenheim Hochhauses. Dort sind vielfach noch Plätze frei, insbesondere in der oberen Etage der doppelstöckigen Abstellanlagen. 2025 wird die SBB die temporären Veloplätze wieder demontieren und auf der neugestalteten Südseite des Bahnhofs, entlang der Gleise, wieder aufstellen. Die Gesamtzahl wird dabei auf rund 1100 Veloplätze erhöht. Im Strassenverkehr sind aus Sicherheitsgründen seit Anfang Januar Einschränkungen auf der Meret-Oppenheim-Strasse nötig sowie ab 3. April bis 30. Juni auf der oberen Hochstrasse. Die Einschränkungen gibt die SBB jeweils vorgängig gemäss den geltenden kantonalen Prozessen und Vorgaben bei der Kantonspolizei ein und stimmt sie mit ihr ab.

  • In den Walliser Alpen soll eine der grössten Solaranlagen entstehen

    In den Walliser Alpen soll eine der grössten Solaranlagen entstehen

    Die Gemeinde Grengiols und fünf Energieunternehmen planen die Einrichtung einer der grössten Solaranlagen in der Schweiz: Am Südhang des Walliser Saflischtals sollen 910’000 Solarmodule mit einer Leistung von insgesamt rund 440 Megawatt Peak installiert werden, informieren die Industriellen Werke Basel (IWB) in einer Mitteilung. Neben IWB sind die beiden Walliser Energieunternehmen Energie Brig-Aletsch-Goms (EnBAG) und Forces Motrices Valaisannes (FMV) sowie die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) und das Westschweizer Energieunternehmen Groupe E in das Projekt involviert. Eine Anfang Jahr abgeschlossene Machbarkeitsstudie hat das Potenzial von Grengiols-Solar bereits bestätigt.

    Die Anlage ist in einem Gebiet geplant, das jährlich rund 1500 Sonnenstunden und damit erheblich mehr Sonnenstunden als das Unterland aufweist. Die damit möglichen rund 600 Gigawattstunden Strom im Jahr fallen zu 42 Prozent im Winter an, schreibt IWB. Im Verbund mit dem von den Gommerkraftwerken (GKW) geplanten Speicherkraftwerk Chumensee könnten jährlich 1200 Gigawattstunden Strom „planbar und durch Speicherung jederzeit verfügbar“ erzeugt werden.

    Für die Realisierung der Anlage setzen die Projektpartner mehrere Jahre an. Bis Ende 2023 wollen sie den Umweltverträglichkeitsbericht und das Bauprojekt erstellt haben. Im Zusammenhang mit Letzterem sollen auch die Investitionskosten berechnet werden.

    Bereits Ende 2025 wollen die Partner Grengiols-Solar mit der vom Gesetz geforderten Leistung ans Netz anschliessen. Dabei wird der Strom anfangs über eine temporäre Freileitung an eine 65-Kilovolt-Leitung ins Rhonetal abgegeben.

  • 40 Jahre am Netz – Erste Photovoltaikanlage Europas in der Schweiz

    40 Jahre am Netz – Erste Photovoltaikanlage Europas in der Schweiz

    Ticino Solare wurde auf dem Dach eines Fachhochschulgebäudes in der Nähe von Lugano installiert. Am 13. Mai 1982 lieferte die nach Süden ausgerichtete Anlage Strom ins Netz. Die installierte Leistung: 10 kWp. Das war für damals aussergewöhnlich. Später wurden die Panels auf ein anderes Gebäude transferiert.

    Regelmässig wurden Zustand, Beschaffenheit, Farbe und Leistung der Solarzellen kontrolliert und gemessen. Eine Untersuchung nach 35 Jahren Betrieb kam zum Schluss, dass die Zellen Abnützungserscheinungen zeigen – Stichwort Korrosion, verbrannte Stellen (Hot spots), Risse in den Zellen oder Defekte bei Verbindungskabeln. Doch: Die Mehrheit der Module funktionierte immer noch gut und lieferte über alles gesehen immer noch mindestens 80 Prozent der Leistung. Hersteller von Solarpanels garantieren in der Regel eine Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren.

    Energeiaplus hat bei Mauro Caccivio nachgefragt, was TISO-10 besonders macht. Caccivio leitet das Photovoltaik-Labor der Tessiner Fachhochschule SUPSI. «Es ist absolut erstaunlich. Wenn man sich die Schwarz-Weiss-Fotos von damals anschaut und sich den technologischen Fortschritt vergegenwärtigt, der seither erzielt wurde, versteht man, wie visionär das Projekt und wie mutig das Team dahinter war. TISO war für die spätere massive Verbreitung der Solarenergie bedeutend: Die Photovoltaik-Technologie war bereits zu Beginn ihrer industriellen Phase in der Lage, die für die Herstellung der Solarmodule benötigte Energie um ein Vielfaches ins Stromnetz zurückzuliefern. Dies ist entscheidend, um die Auswirkungen auf Umwelt und Natur so gering wie möglich zu halten, und dies gilt heute umso mehr, angesichts der enormen Weiterentwicklung, die wir erleben.

  • Nachfrage nach lokaler Solarenergie hat sich verdoppelt

    Nachfrage nach lokaler Solarenergie hat sich verdoppelt

    Die Elektrizitätswerke der Stadt Zürich (ewz) haben laut einer Medienmitteilung 7544 Quadratmeter Solarfläche veräussert. Damit habe sich die Nachfrage nach Solarenergie gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Der erhöhte Zuspruch für nachhaltig produzierten Strom wird dem Engagement für das Netto-Null-Ziel, der von der Stadt lancierten Solaroffensive und den Folgen des Ukrainekriegs zugeschrieben.

    Die ewz kündigt an, bei der im Bau befindlichen zweiten hochalpinen Solaranlage in Graubünden mit 1795 Quadratmeter Fläche erneut auf die Bereitschaft der Öffentlichkeit zu setzen, sich an lokalen Solaranlagen zu beteiligen und damit die Energiewende zu beschleunigen.

    Die Photovoltaikgrossanlage im Hochgebirge soll im Laufe des Sommers an der Staumauer des Lago di Lei gebaut werden. Laut Unternehmensangaben verfüge sie über ein Potenzial von 1000 Photovoltaikmodulen, mit denen 380 Megawattstunden Strom pro Jahr erzeugt werden könnten. Die Staumauer gehöre den Kraftwerken Hinterrhein AG, an der ewz beteiligt sei.

    Für die ewz-Kundschaft der Stadt Zürich und im Versorgungsbereich Mittelbünden besteht ab sofort die Möglichkeit, sich auf der Internetseite der ewz bereits ab einem halben Quadratmeter für 280 Franken zu beteiligen. Als Gegenleistung kündigt die ewz an, 20 Jahre lang jährlich 90 Kilowattstunden nachhaltig produzierten Strom aus erneuerbarer Energie auf der Rechnung gutzuschreiben.

  • Avobis übernimmt die Kreditfabrik und untermauert seine Führungsposition

    Avobis übernimmt die Kreditfabrik und untermauert seine Führungsposition

    Die Avobis Invest AG übernimmt die Kreditfabrik AG rückwirkend auf den 1. Januar 2022 mitsamt dem Kundenstamm und den Kreditspezialisten und untermauert damit die Führungsposition im Bereich des Hypotheken-Servicings. Mit den übernommenen Kundenbeziehungen verwaltet Avobis nun ein Kreditvolumen von über zwölf Milliarden Franken und baut damit seine Nummer 1-Stellung im Markt noch weiter aus. Zudem verfügt die Avobis Invest AG über eine Bewilligung der FINMA als Vermögensverwalterin für kollektive Kapitalanlagen und bietet mittlerweile das breiteste Dienstleistungsangebot für alle Kundensegmente im Markt an. «Das Hypotheken-Servicing ist für Avobis seit 25 Jahren einer der strategischen Grundpfeiler. Wir freuen uns sehr, dies mit der Integration der Kreditfabrik zu unterstreichen. Avobis ist nun der grösste Anbieter auf dem Schweizer Markt, der sowohl Pensionskassen, Anlagestiftungen, Versicherungen sowie auch alle Arten von Banken als Hypothekar-Servicing-Kunden mit der für sie passenden Lösung betreuen kann», sagt Andreas Granella, Geschäftsführer der Avobis Invest AG. Auch Stefan Hermann, bisheriger Verwaltungsratspräsident der Kreditfabrik AG, ist überzeugt: «Unsere Kunden profitieren nun vom geballten Know-how und der Kompetenz beider Unternehmen – eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.»

    Neue Investitionsmöglichkeiten für institutionelle Anleger
    Die Avobis Invest AG plant zudem, den Bereich der Investmentprodukte weiter zu verstärken, um die Position als One-Stop-Shop für alle Dienstleistungen entlang der gesamten Immobilien-Wertschöpfungskette zu stärken. Dafür soll die bereits seit 20 Jahren bestehende Palette an Anlagemöglichkeiten für institutionelle Investoren um weitere Investmentprodukte erweitert werden. Die Entwicklung erfolgt in den nächsten 12 Monaten und ermöglicht Investoren spannende Anlagemöglichkeiten auf der Aktiv- sowie auch auf der Passivseite der Bilanz.


    Medienkontakt
    Nicole Fankhauser
    Communications Manager
    Tel. +41 58 255 39 42
    communications@avobis.ch

  • Regensdorf erhält ein Stadtquartier auf einem Kunstmuseum

    Regensdorf erhält ein Stadtquartier auf einem Kunstmuseum

    Ein Stadtquartier auf einem Kunstmuseum? Das ist kein Tippfehler, sondern Realität: In Regensdorf haben die Anlagestiftungen Turidomus, Adimora und Pensimo ein neuartiges Wohn- und Arbeitskonzept geplant. Zwhatt ist der Name – und dieser steht für gesellschaftliche, kulturelle, ökologische und architektonische Diversität. Das verbetonierte Kunstmuseum der Fondation Riklin befindet sich im Fundament des Stadtquartiers, das auf 3,6 Hektaren direkt am Bahnhof Regensdorf-Watt entsteht.

    Die Pensimo Management AG realisiert im Auftrag der genannten Anlagestiftungen rund um den zentralen Zwhattplatz etwa 600 Mietwohnungen sowie Gewerbeflächen in zwei Bauetappen. Die erste Bauetappe sieht rund 400 Wohnungen, 12’000 Quadratmeter Gewerbefläche sowie 330 Tiefgaragenplätze vor. Die Vermietung der ersten Wohnungen soll im Herbst 2021 beginnen.

    Geplant sind insgesamt sieben Gebäude, zwei davon Hochhäuser. Die Fondation Riklin wurde im Januar von den St. Galler Konzeptkünstlern Frank und Patrik Riklin ins Leben gerufen. In Zwhatt wird die Kunst also zur DNA eines neuen Stadtquartiers – sie soll ein neues Fundament für den gesellschaftlichen Zusammenhalt legen.

    Pilotprojekt zur klimaangepassten Arealentwicklung
    Anwohner aus Regensdorf, Adlikon und Watt übergaben den beiden Künstlern alltägliche Gegenstände wie Koffer, Lampen oder Schaukelpferde. Diese wurden dann mit anderen Koffern, Lampen und Schaukelpferden neu zusammengesetzt beziehungsweise «verzwhattet». Die so geschaffenen Kunstwerke wurden im Museum im Fundament versenkt. Später sollen sie mittels Augmented Reality wieder zum Leben erweckt werden.

    Das neue Stadtquartier soll dem Bedürfnis nach Mobilität, Flexibilität und Freiheit sowie dem Wunsch nach Gemeinschaft und Heimat gerecht werden. Verschiedene Lebensstile, Familienmodelle und Konsumtypen sind ausdrücklich erwünscht. Zwhatt steht für die Begegnung mit der Vielfalt. Und dieses Motto macht auch vor der Architektur nicht Halt: Die Interpretationsgrenzen des Gestaltungsplans wurden anhand eines sogenannten Charrette-Verfahrens ausgelotet. 100 Architekten, Stadtplaner und Experten nahmen 2018 an der Vorauswahl teil. Am Ende wurden fünf Teams ausgewählt, die das Projekt mitprägten. Die Architekten der ersten Bauetappe wurden ebenfalls mittels ungewöhnlicher Verfahren wie beispielsweise dem Suffizienz-Pitch evaluiert.

    Zwhatt ist ein Pilotprojekt zur klimaangepassten Arealentwicklung des Bundes. Die Energie bezieht das Quartier aus dem Grundwasser sowie dem Strom der eigenen Photovoltaikanlagen. Bei den Hochhäusern werden Paneele auch in die Fassaden integriert. Das Mobilitätskonzept sieht eine geringe Anzahl Parkplätze und somit autoarmes Wohnen vor. Die gewünschte Mobilität wird mittels Sharing-Angebote von Elektro-Autos und E-Bikes ermöglicht. Co-Working-Spaces, Geschäfte und Restaurants direkt auf dem Areal unterstützen dieses Konzept. Der Erstbezug ist auf 2023 vorgesehen.

  • Basel bereitet chemisch belastete Baustoffe auf

    Basel bereitet chemisch belastete Baustoffe auf

    Baumaterialien aus der Region Basel sollen künftig aufbereitet und im lokalen Baustoffkreislauf wiederverwertet werden können. Die im August 2020 gegründete Baustoff Recycling Nordwestschweiz AG, ein gemeinsames Unternehmen der Holcim Kies und Beton AG und der Antag Recycling AG, will dafür eine Aufbereitungsanlage in der Staatsgrube Birsfelden errichten. Die ehemalige Kiesgrube ist über die Bahn, die Strasse und den Rhein gut erschlossen und liegt neben dem Tunnelportal für den geplanten Rheintunnel der Basler Osttangente.

    Die Anlage in Birsfelden soll in der Lage sein, auch Aushubmaterial der höchsten chemischen Belastungsstufe verarbeiten zu können. Der aufbereitete Kies soll dann im benachbarten Betonwerk der Holcim Kies und Beton AG weiterverarbeitet werden. Insgesamt zwei Drittel des Materials sollen so wieder in den Baustoffkreislauf zurückfliessen.

    Der Kanton Basel-Stadt gibt für die Anlage einen Teil seiner Staatsgrube im Baurecht ab, schreibt er in einer Mitteilung.

  • Ersatzmodule mehrerer Solarteure bilden neue Anlage

    Ersatzmodule mehrerer Solarteure bilden neue Anlage

    In St.Gallen haben mehrere Solarteure übrig gebliebene Module bereits realisierter Photovoltaikanlagen zusammengetragen. Jetzt produzieren sie auf dem Dach des Lattich genannten Gebäudes am St.Galler Güterbahnhof gemeinsam Solarstrom. Das ungewöhnliche Projekt, über das die Stadt St.Gallen in einer Medienmitteilung informiert, liefert Sonnenenergie für zehn Vierpersonenhaushalte.

    Bei dieser Photovoltaikanlage handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der St.Galler Stadtwerke (sgsw) und fünf Solarteurfirmen, die über das Qualitätslabel Solarprofi von Swisssolar verfügen: Helion, Etavis Grossenbacher AG, Grob AG Gebäudehüllen, Huber + Monsch AG und solarmotion gmbh. Sie alle lieferten die nicht mehr benötigten Solarmodule. Die Anlage haben sie gemeinsam mit den sgsw projektiert und erstellt.

    Die beteiligten Partner erhalten als Gegenleistung für ihr Mitwirken an dem Projekt Solarstromeinheiten auf dem Lattich-Dach und profitieren so von einer Gutschrift auf ihren Stromrechnungen. Für die Öffentlichkeit sind weiterhin Solarstromeinheiten der St.Galler Solar Community auf dem Dach der Eishalle Lerchenfeld erhältlich.