Schlagwort: Arbeit

  • Fabian Streiff wird Chef Amt für Wirtschaft – Hans Rupp Chef Amt für Arbeit

    Fabian Streiff wird Chef Amt für Wirtschaft – Hans Rupp Chef Amt für Arbeit

    In den kommenden Jahren werden die volkswirtschaftlichen Herausforderungen weiter zunehmen. Der Wettbewerb unter den Standorten verschärft sich, während sich die Arbeitswelt rapide verändert. Die digitale Transformation, flexiblere und ortsunabhängigere Arbeitsmodelle sowie der Arbeitskräftemangel stellen Unternehmen, den Arbeitsmarkt und die gesamte Wirtschaft vor grosse Herausforderungen. Um bestmöglich auf diese vorbereitet zu sein, werden die vorhandenen wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Kompetenzen im gegenwärtig breit aufgestellten Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) organisatorisch gestärkt. Deshalb hat der Regierungsrat auf Antrag der Volkswirtschaftsdirektion im letzten Jahr entschieden, das AWA per 1. Januar 2024 in zwei eigenständige Ämter zu transferieren: in ein Amt für Wirtschaft (AWI) und ein Amt für Arbeit (AFA).

    Das AWI wird sich mit den Aufgabenfeldern Standortförderung, Wirtschaftspolitik, Arbeitsbewilligungen, Arbeitsbedingungen, Wohnbauförderung und Wirtschaftliche Landesversorgung befassen. Das AFA wird für den Arbeitsmarkt, die Arbeitslosenversicherung und die Arbeitslosenkasse zuständig sein.

    Hans Rupp mit langjähriger operativer und strategischer Führung
    Hans Rupp wird neuer Chef des Amtes für Arbeit. Nach der Studienzeit an der Universität Zürich hat der 57-Jährige berufliche Erfahrungen in unterschiedlichen Organisationen und Unternehmen gesammelt. Zuletzt war er Geschäftsführer bei Bau- und Wohngenossenschaften beziehungsweise im Immobilienbereich. Neben diesen operativen Aufgaben hat Hans Rupp verschiedene Mandate im Bereich der strategischen Führung ausgeübt. So hat er langjährige Erfahrung in operativer und strategischer Führung. Hans Rupp hat neben anderen Abschlüssen namentlich einen Executive MBA an der Universität Zürich erlangt.

    Fabian Streiff: Vom Leiter Standortförderung zum Chef Amt für Wirtschaft
    Chef des Amtes für Wirtschaft wird Dr. Fabian Streiff. Der 39-Jährige hat nach Abschluss des Studiums in Geografie und Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich zunächst als Berater in den Bereichen Strategieentwicklung, Nachhaltigkeitsfragen und Wirtschaftsförderung gearbeitet, bevor er an der Universität Bern im Bereich Wirtschaftsgeographie und Regionalentwicklung promovierte. Danach leitete er in Basel-Stadt die Standortförderung, bevor er als Direktor Healthcare Innovation / DayOne bei der BaselArea.swiss tätig war. Seit Dezember 2020 leitet Dr. Fabian Streiff die Standortförderung des Kantons Zürich im Amt für Wirtschaft und Arbeit.

    Dr. Fabian Streiff und Hans Rupp treten ihre Stellen per 1. Januar 2024 an.

    Quelle: zh.ch

  • «Die zentrale Lage ist ein grosses Plus»

    «Die zentrale Lage ist ein grosses Plus»

    Herr Zettel, welche Ziele verfolgt die Wirtschaftsförderung Luzern?

    Wir verfolgen drei Hauptziele. Das erste sind spannende und gute Arbeitsplätze für unsere Bevölkerung. Das zweite ist, Steuererträge für die Leistungen von Kanton und Gemeinden zu generieren. Und das dritte ist die positive Wahrnehmung des Wirtschaftsstandorts Luzern nach innen und aussen.

    Wofür sind Sie als Leiter Unternehmensentwicklung zuständig?

    Als Leiter Unternehmensentwicklung liegt mein Hauptfokus auf den bestehenden Unternehmen des Kantons Luzern. Wir haben etwas mehr als 30’000 Unternehmen und unterstützen diese dabei, sich positiv zu entwickeln. Meist drehen sich unsere Projekte mit Unternehmen um deren Standort. Wenn ein Unternehmen beispielsweise wächst, ändern sich seine Bedürfnisse. In diesem Zusammenhang können sich Fragen nach Erweiterungen oder einem Standortwechsel stellen. Welches sind aktuell die grössten Herausforderungen der Unternehmen? Themen rund um begrenzte Ressourcen wie Bauland und Gewerbeflächen stellen Unternehmen häufig vor Herausforderungen. Ein anderes grosses Thema ist aktuell der Fach- und Arbeitskräftemangel. Aktuell sind grössere Unsicherheiten vorhanden, wie etwa der Ukraine-Krieg oder die Inflation. Dazu gehören auch Themen wie Energiepreise und Lieferengpässe. Diese Herausforderungen zeigen uns einmal mehr auf, wie abhängig wir letztlich davon sind, was ausserhalb der Schweiz passiert.

    Welches sind aktuell die bedeutendsten Bauprojekte im Kanton Luzern?

    Der ganze Kanton Luzern hat eine hohe Baudynamik. Sehr viel läuft aktuell in den beiden Entwicklungsschwerpunkten Luzern Nord und Luzern Süd. In der Smart City Luzern Nord entsteht die neue zentrale kantonale Verwaltung. In Luzern Süd gibt es bereits viele Projekte in Realisierung wie das Nidfeld-Areal oder die Pilatus-Arena mit dem Pilatus Tower, dem höchsten Hochhaus Luzerns. Der Campus Horw der Hochschule Luzern wird bis Ende dieses Jahrzehnts erweitert und erneuert.

    Was macht den Kanton Luzern als Wohnort attraktiv?

    Im Kanton Luzern ist für alle etwas dabei. Wir haben tolle Wohnlagen und ganz unterschiedliche Regionen und Landschaften. Wir haben eine grossartige Stadt mit einem wunderbaren kulturellen Angebot. Wir haben Seen, Berge und ein touristisches Angebot, das auch der Bevölkerung zur Verfügung steht. Das alles macht Luzern zu einem attraktiven Gesamtpaket. Ausserdem ist Luzern von der Grösse her ein überschaubarer Ort. Man kann sich hier gut integrieren, wir haben viele Vereine und tolle Veranstaltungen. Insgesamt ist die Lebensqualität in Luzern herausragend.

    Wie sieht es aus mit freiem und günstigem Wohnraum aus im
    Kanton Luzern?

    Wohnraum ist auch in Luzern ein Thema. Wir haben eine Leerwohnungsziffer von etwas unter einem Prozent. Das ist ein Durchschnittswert: Manche Gemeinden haben praktisch keine freien Wohnungen, in anderen gibt es durchaus Angebote. Auch bei den Preisen ist es so: Während etwa der Wohnraum in der Stadt Luzern relativ teuer ist, gibt es auch Gemeinden, in denen es günstigere Angebote gibt. Gleichzeitig wird viel gebaut. Das ist auch das Wichtigste im Moment: Dass Bauprojekte realisiert werden und neue Wohnungen zügig auf den Markt kommen.

    Welche Gemeinden sind neben der Stadt Luzern bei Unternehmen besonders beliebt?

    Wir haben 80 tolle Gemeinden im Kanton Luzern, und jede Gemeinde hat ihre eigenen Stärken. Bezogen auf die Anzahl Unternehmen sind neben der Stadt Luzern die grossen Gemeinden in der Agglomeration wie Emmen, Kriens, Horw und Ebikon bedeutende Standorte. Sursee als zweites Zentrum des Kantons ist aufgrund seiner Lage ebenfalls attraktiv für Unternehmen. Aber auch in Regionen wie Willisau oder Hochdorf gibt es viele tolle Unternehmen, besonders in der Industrie. Diese breite und vielfältige Wirtschaftsstruktur ist eine der Stärken von Luzern.

    Warum sollte ein Unternehmen nach Luzern kommen anstatt nach Zürich, Bern oder Basel?

    Die zentrale Lage mitten in der Schweiz ist ein grosses Plus. Man ist schnell in Basel oder Zürich, aber auch in Italien oder Deutschland. Zusätzlich haben wir sehr attraktive Unternehmenssteuern, eine breite Bildungslandschaft und gute Fach- und Arbeitskräfte.

    Wo steht der Kanton Luzern in Sachen Digitalisierung?

    Ich betrachte das Thema vor allem aus der Perspektive der Wirtschaftsstruktur. Wir haben beispielsweise viele IT-Dienstleister, die sich auf Digitalisierung spezialisiert haben. Bei den meisten Unternehmen ist das Thema schon lange angekommen. Aber Digitalisierung hört ja nicht auf. Der Wandel ins digitale Geschäftsmodell ist fortlaufend, und es kommen ständig neue Themen dazu. Auch wir greifen diese Themen auf. Vergangenes Jahr haben wir beispielsweise einen Hub für künstliche Intelligenz mitgegründet. Dieser macht das Thema KI sichtbar und hilft den Unternehmen in der Anwendung. Wir unterstützen Unternehmen auch dabei, sich für Digitalisierungsprojekte mit passenden Partnern zu vernetzen.

    Als Wirtschaftsförderer haben Sie einen relativ jungen Beruf. Was zeichnet diesen Beruf für Sie aus?

    Ich komme mit unglaublich vielen interessanten Leuten in Kontakt – sei es aus Unternehmen, aus der Politik oder aus der Verwaltung. Ausserdem sind wir an der Quelle neuer Ideen und Projekte. Auch fachlich hat dieser Beruf viele Facetten: Von Betriebswirtschaft über Raumplanung und Immobilien bis hin zu Politik und Kommunikation. Für mich ist es ein Privileg, diese Arbeit machen zu dürfen.

  • Die Transformation des Papieri-Areals

    Die Transformation des Papieri-Areals

    Das Papieri-Areal im solothurnischen Biberist darf auf eine lange Industriegeschichte zurückblicken: Im Jahr 1862 begann seine Existenz als Standort der Papierfabrik «Papieri». Nach fast 150 Jahren stellte die Fabrik im Jahr 2011 den Betrieb ein, zuletzt im Besitz des internationalen Papierkonzerns SAPPI. In Folge erwarb die HIAG aus Zürich das 60’000 Quadratmeter umfassende Areal – mit dem Ziel, ein lebhaftes und vielseitiges Quartier zu erschaffen.

    Der hier stark verankerte Industrie-Esprit soll aber nicht verloren gehen: Das «Papieri» soll weiterhin gewerblich-industriell genutzt werden. Der Standort und Rahmenbedingungen des Areals sind hierfür nach wie vor optimal geeignet. Vom Bahnhof Biberist Ost aus ist das Gelände in wenigen Schritten erreichbar. Zudem wird es durch die Bushaltestellen Biberist Emmenbrücke sowie Biberist Derendingenstrasse (BSU) erschlossen. Weiter sind mittelfristig attraktive Fussgänger- und Veloverbindungen projektiert.
    Die HIAG hat in enger Absprache mit Kanton, Gemeinden und weiteren Anspruchsgruppen eine nachhaltige Entwicklungsstrategie ausgearbeitet. Bereits 2013 wurde in Zusammenarbeit mit fünf Architekturbüros ein städtebaulicher Studienauftrag durchgeführt. Die Erkenntnisse dieses Studienauftrags bildeten die Grundlage für den Masterplan, der 2015 in Abstimmung mit der Gemeinde Biberist fertiggestellt wurde. Derzeit läuft die Teilzonenplanrevision. Diese befindet sich in der kantonalen Vorprüfung.

    Die langfristige Planung sieht eine Aufteilung des Areals in zwei Teile vor: Das Areal «West» in der Nähe des Bahnhofs Biberist Ost umfasst rund ein Drittel der Gesamtfläche und soll ein für die Öffentlichkeit zugänglicher Bereich mit stillem Gewerbe, Dienstleistungen, Freizeit, Kultur und Wohnen werden. Noch sind keine konkreten Wohnprojekte geplant. Aber: «Die zukünftigen Nutzungsvorschriften erlauben im westlichen Areal einen Wohnanteil», sagt Dominik Ulrich, Projektentwickler der HIAG Immobilien Schweiz AG. Der östliche Bereich in Richtung Derendingen hingegen werde zum Arbeitsplatzgebiet für die produzierende Industrie transformiert.

    nightnurse.ch

    Der Zugang zum öffentlich zugänglichen Westbereich des Areals erfolgt bereits heute vom Südwesten her. Zukünftig bildet dort der dreieckig angelegte Papier-Platz den Arealauftakt. Eingefasst wird der Platz durch das markante Bestandsgebäude Fabrikstrasse 1. Bis Mitte 2023 wird dieses für die geplanten Übergangsnutzungen fit gemacht: Im Erdgeschoss werden Flächen zwischen 160 und 1000 Quadratmeter an Gewerbe- und Dienstleistungsanbieter vermietet. Die Räume in den Obergeschossen eignen sich ideal für Gewerbe und Lager sowie Ateliers. Im Nachbargebäude stehen ausserdem Büros zur Verfügung. «Die Übergangsnutzung des Gebäudes 1 ist für bis zu zehn Jahre angedacht. Das Ziel ist die Etablierung von Nutzungen, die langfristig Bestand haben werden», erklärt Ulrich. Für die Öffnung des Areals war die Demontage des Maschinenparks Voraussetzung. Die Maschinen konnten in den letzten Jahren erfolgreich verkauft und an neue Besitzer überführt werden.

    Die Mitte des Areals und damit das Zent-rum bildet der Platz am Kanal: Derzeit laufen hier Rückbauten, um Freiflächen und Durchbrüche in den Hallenstrukturen zu schaffen. Bisher wurden bereits 17‘000 Tonnen Material rückgebaut. Die HIAG legt Wert auf Nachhaltigkeit: 14‘000 Tonnen davon werden vor Ort zu Granulat verarbeitet und wiederverwendet. Die Rückbauarbeiten sollen Ende dieses Jahres beendet sein. Ab Mitte 2023 ist der Neubau eines modernen Gebäudes geplant, welches rund 15‘000 Quadratmeter Nutzfläche für Gewerbe, Produktion und Büros bietet. Die ersten Mieter können voraussichtlich Ende 2024 einziehen. Laut Ulrich laufen aktuell konkrete Verhandlungen mit Mietinteressenten.

    In der Mitte des Areals laufen derzeit die Rückbauarbeiten.
  • So sieht Bürogestaltung heute aus

    So sieht Bürogestaltung heute aus

    Wie und wo arbeiten wir am liebsten beziehungsweise am besten? Das ist die Frage, die Arbeitnehmende beschäftigt. Und die Herausforderung, mit der sich Unternehmen auseinandersetzen.

    Der Wandel von der Präsenzkultur in hierarchischen Strukturen zur Vertrauens- und Leistungskultur in Netzwerken schreitet voran. Wir sind immer mehr gewohnt, uns ungebunden von Ort und Zeit für die gemeinsamen Unternehmensziele zu engagieren. Besonders der unfreiwillige Massentest Homeoffice hat gezeigt, wie sich die Definition des Arbeitsplatzes nachhaltig verändert. Unternehmen reaktivieren ihre Büros und fragen sich: Sind unsere Arbeitsräume noch zeitgemäss? Es liegt auf der Hand: Das Büro mit Zukunftsaussichten geht über die Mauern der Firmenzentrale hinaus. Es entsteht eine neue Gestaltungsnormalität, die eine hybride Nutzung unterstützt und das Büro als Teil eines Ökosystems betrachtet.

    Wie sieht Bürogestaltung Heute aus?

    Auf den Standort kommt es an
    Neben den Räumlichkeiten ist der Standort entscheidend dafür, wie sehr wir motiviert sind, ins Büro zu pendeln. Mitarbeitende erwarten eine gute Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und vor Ort beste Verpflegungs- und Einkaufsmöglichkeiten.

    Ein Hoch auf Vielfalt und Wahlfreiheit
    Als attraktives Büro gilt eine Arbeitsumgebung, in der sich Mitarbeitende jeweils die Zone aussuchen können, die am besten zur aktuellen Tätigkeit passt. Also ein Mix aus Projekt-, Kreativ-, Besprechungs- und Fokusräumen sowie loungeartigen Begegnungszonen. Und nicht zu vergessen: der Arbeitsplatz mit dem höhenverstellbaren Schreibtisch für fokussierte Einzelarbeit. Alternativen wie Homeoffice, Coworking Space oder Kaffeehaus erweitern das Arbeitsangebot ausserhalb des Büros.

    Das Quartier ist unser Revier
    Sogenannte Home Bases oder Hubs schaffen Orientierung im Büro. Es sind Quartiere, in denen Teams zusammenkommen. Förderlich für den gegenseitigen Austausch sind zudem Rituale: zum Beispiel der fixe Bürotag, das Teamfrühstück oder das gemeinsame Mittagessenkochen. Entscheidend dafür, dass sich soziale Aktivitäten unter Mitarbeitenden etablieren, ist die Büroraumgestaltung.

    Bitte nicht stören!
    Online-Meetings bleiben auch in Zukunft fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Klar ist es störend, wenn jede und jeder die Calls im offenen Teambüro durchführt. Die Lösung? Rückzugsmöglichkeiten in Form von «Telefonkabinen» mit guter Akustik, Belüftung und Beleuchtung. Grössere Kabinen sind perfekt für das Vieraugengespräch oder als temporäres Einzelbüro.

    Akustisch optimierter Arbeitsplatz für kollaborative Teamarbeit.

    Am liebsten hybrid
    Zoom & Co. für digitale Besprechungen machen den Anfahrtsweg überflüssig. Gleichzeitig schätzen wir auch physische Begegnungen. Es ist nicht die Frage, ob die Zusammenarbeit hybrid stattfindet, sondern vielmehr wie sehr. Der Schlüssel liegt in der räumlichen Integration und intuitiven Bedienung der Technologie.

    Das Büro als Wohlfühlort
    Wie ein Raum gestaltet ist, beeinflusst nachweisbar das Engagement, die empfundene Wertschätzung sowie die Zufriedenheit. Besonders wichtig ist die Akustik: In Sitzungs- und Kommunikationsräumen sollte die Sprachverständlichkeit hoch sein, in offenen Räumen hingegen sollte es möglichst ruhig sein. Für eine angenehme Arbeitsatmosphäre sorgen zudem eine gezielt eingesetzte Beleuchtung sowie Pflanzen.

    Büro? Ja, natürlich!
    Je natürlicher die Umgebung, desto wohler fühlen wir uns. Natürlichkeit lässt sich mit Möbel und Dekoration auch im Büro erreichen. Auf den ersten Blick nicht sichtbar hingegen ist die Nachhaltigkeit der eingesetzten Materialien. Hölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft, Stoffe aus rezyklierten Materialien oder wiederaufgefrischte Möbel verleihen dem Büro zusätzliche innere Werte.

    Raum für zufällige Begegnungen und Gespräche.

    Nutzen Sie die Chance, mit der physischen Arbeitsumgebung die Identität und die Kultur Ihres Unternehmens zu prägen. Zeigen Sie Ihren Mitarbeitenden, warum es sich lohnt, auch in Zukunft wieder ins Büro zu kommen.

    Zur Person
    Oliver Hauri ist der Vice President von Central & Eastern Europe und Managing Director bei der Haworth Schweiz AG.

    In seiner Rolle ist er verantwortlich für die Führung und das Wachstum von Haworth in Zentral- und Osteuropa. Das Familienunternehmen zählt zu den weltweit führenden Lösungsanbietern für die Ausstattung inspirierender Lern- und Arbeitswelten.

    haworth.com

  • Gelungene Fachtagung zur Wirtschaftsförderung

    Gelungene Fachtagung zur Wirtschaftsförderung

    Der erste SVSM Dialog Wirtschaftsförderung fand coronabedingt nicht wie geplant als hybride, sondern als rein virtuelle Veranstaltung statt. Der Anlass vermittelte Fachwissen und vernetzte Standortmanagerinnen, Wirtschaftsfördererinnen, Immobilien-Fachleute, Raumplaner*innen und weitere Interessierte. Die Referenten stellten eindrückliche Praxisbeispiele aus den unterschiedlichsten Regionen – von Montreux über Uri bis St. Gallen – vor und berichteten dabei im Sinne von Best Practice auch über Herausforderungen, organisatorische Belange und Erfahrungen. Die Teilnehmenden erhielten so wertvolle Inputs für ihre tägliche Arbeit. Dank engagierten Fragerunden und einer Podiumsdiskussion, professionell moderiert von SVSM-Vorstandsmitglied Markus Müller, kamen auch der fachliche Erfahrungsaustausch und die Vernetzung nicht zu kurz.

    Zusammenspiel zwischen Wirtschaft und Tourismus
    Stefan Büeler, Vorsteher des Amts für Wirtschaft und öffentlichen Verkehr Kanton Uri, zeigte anhand von aktuellen Projekten, wie der Tourismusentwicklung Andermatt, dem Gotthard-Basistunnel oder Bildungs- und Forschungsinstituten, die Ansätze der Wirtschaftsförderung Uri auf. Er ging auch darauf ein, welches Vorgehen und welche Organisationsformen sich in der Praxis bewährt haben und welche Herausforderungen es im Alltag zu meistern gilt. Samuel Zuberbühler, Leiter Standortförderung Stadt St. Gallen, gab Einblick in die Kampagne «Sankt ohne Senf», mit der sich die Ostschweizer Stadt vermarktet und Bewohnende, Heimweh-St. GallerInnen und «NewcomerInnen» zielgruppengerecht anspricht. Er zeigte damit eindrücklich auf, wie eng Wirtschafts-, Standortförderung und Tourismus zusammenhängen. Dies bestätigte auch Bernard Schmid, Geschäftsführer von Promove. Schmid ermöglichte einen Blick auf die Arbeitsweise, Struktur und aktuelle Themen einer Wirtschaftsförderungsorganisation in der Westschweiz: Der Verein Promove hat die Förderung der Wirtschaft in der Region Riviera-Lavaux am Schweizer Ufer des Genfersees zum Ziel und verbindet dazu Behörden, Wirtschaft und Tourismus. Entsprechend eng ist die Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche, die teilweise auch organisatorisch verknüpft sind. Wie das in der Praxis funktioniert, zeigte Schmid anhand des Projektes «Dolce Riviera», das 2020 lanciert wurde und die lntegration der gesamten touristischen Wertschöpfungskette in der Destination Montreux Riviera zum Ziel hat.

    Der Start der neuen Veranstaltungsreihe ist gelungen: Das durchgehend positive Feedback der Teilnehmenden zu den Referaten zeigt, dass die SVSM mit dem neuen Veranstaltungsformat auf dem richtigen Weg ist. Der nächste SVSM Dialog ist bereits in Planung, dieses Mal mit dem Fokus Standortmanagement. Merken Sie sich das Datum bereits vor – weitere Informationen folgen:
    SVSM Dialog Standortmanagement: Donnerstag, 31. März 2022, 15 bis 19 Uhr

    Weitere Informationen:
    Schweizerische Vereinigung
    für Standortmanagement SVSM
    Geschäftsstelle
    Ricketwilerstrasse 135
    8352 Ricketwil (Winterthur)

    Telefon 058 255 08 88
    info@svsm-standortmanagement.ch www.svsm-standortmanagement.ch

  • Hauseigene Livit Akademie feiert 15 Jahre Jubiläum

    Hauseigene Livit Akademie feiert 15 Jahre Jubiläum

    Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 ging die Akademie wiederholt innovative Wege und entwickelte sich vom Angebot eines einst kompakten Kursprogramms zum heutigen branchenweit bekannten Kompetenzzentrum. Sie ist Ausdruck der strategischen  Ausrichtung der Livit, stark in ihre Mitarbeitenden zu investieren und sie beim Erreichen ihrer Ziele zu unterstützen – das Credo bis heute.

    Für die Ausübung der meisten Berufsgruppen sind heute andere Kenntnisse gefragt als noch vor 15 Jahren. Die (Arbeits-)Welt wird immer digitaler, der Informationsfluss schneller und Jobprofile verändern sich. Livit erkannte die Chancen der neuen Technologien und richtete sich in den letzten Jahren immer moderner aus. Die Livit Akademie entwickelte sich dementsprechend und agierte als Sparring-Partnerin im Change Management. In begleitender Funktion unterstützt sie die Mitarbeitenden dabei, fachlich qualifiziert zu bleiben sowie sich kulturell mit der Organisation und strategischen Ausrichtung mitentwickeln zu können.

    Gerüstet für die Zukunft
    Die Komplexität wird weiter steigen und die Spezialisierung der Jobprofile wird sich auf die beruflichen Anforderungen und den Angebotsbedarf von Aus- und Weiterbildungen auswirken, sagt Judith Engel, Leiterin der Livit Akademie. Das bedeutet auch, dass Kooperationen immer wichtiger werden, um gemeinsam mehr zu erreichen. So hat die Livit Akademie jüngst eine Kooperation mit dem SVIT, der HWZ und Wincasa angestossen und gemeinsam eine Weiterbildung im Bereich Immobilienbuchhaltung entwickelt, die im März 2022 erstmalig startet. Die Zukunft steht ganz im Zeichen der Zusammenarbeit: diese intensiviert Livit auch mit Swiss Life Asset Managers – mit der Lancierung der «AM Academy», von welcher die Livit Akademie einen Teil bildet. Gemeinsam mit dem Mutterhaus baut Livit das Know-how im nationalen und internationalen Immobilienmarkt weiter aus, nutzt Synergien und fördert die Vernetzung.

  • Fabian Streiff wird oberster Zürcher Standortförderer

    Fabian Streiff wird oberster Zürcher Standortförderer

    An der Spitze des Bereichs Standortförderung des Zürcher Amtes für Wirtschaft und Arbeit kommt es zu einem Wechsel. Markus Assfalg tritt nach elf Jahren als Leiter der Standortförderung in den Ruhestand, wie das Amt mitteilt. Er wird durch Fabian Streiff ersetzt. Der 35-Jährige ist seit Anfang 2019 bei der Basel Area Business & Innovation tätig und leitet die Healthcare-Initiative DayOne. Zuvor war er Co-Leiter der Standortförderung von Basel-Stadt gewesen.

    Streiff hat an der Universität Bern in Wirtschaftsgeographie promoviert und an der Universität Zürich einen Master of Science absolviert.

    Zu den ersten Gratulanten an die Adresse der kantonalen Standortförderung und an Fabian Streiff gehört der Standortförderer der Stadt Schlieren, Albert Schweizer. „Wir sind über die Wahl von Fabian Streiff sehr erfreut“, sagt er. „Wir kennen Fabian Streiff schon länger und haben sein Wirken im Kanton Basel-Stadt sehr aufmerksam verfolgt.“