Schlagwort: Arbeitsgebiet

  • Biäsche neu denken

    Biäsche neu denken

    Das Arbeitsgebiet Biäsche vereint Standortqualitäten, die in dieser Form selten sind. Direkt vor der Tür der Autobahnanschluss, ein Güterbahnhof und naturnahe Erholungsräume. Zwischen Gemeindegrenzen, Verkehrsachsen und Naturraum liegt ein Gebiet, das wirtschaftlich gedacht, intelligent geplant und nachhaltig genutzt werden soll. Die Parzellen befinden sich in öffentlicher, privater und kantonaler Hand. Eine Konstellation, die eine integrative Entwicklung erfordert.

    Von der Fläche zur Funktion
    Aktuell fehlt es an planungs- und baurechtlicher Reife. Ohne Erschliessung und Überbauungsplanung bleibt das Potenzial ungenutzt. Deshalb hat ein Testplanungsverfahren unterschiedliche Nutzungsszenarien und Erschliessungsstrategien geprüft. Ziel war es, einen klar positionierten, marktfähigen Wirtschaftsraum zu schaffen, der bereit ist für immissionsarme, wertschöpfungsintensive Betriebe. Die Etappierung dieser Entwicklung ist zentral. Nur mit flexiblen, anschlussfähigen Konzepten kann das Areal langfristig tragfähig erschlossen werden.

    Ein Standort, viele Interessen
    Im Teilgebiet Unterflechsen hält die Gemeinde Glarus Nord 3.8 ha unbebaute Arbeitszonenfläche. Der Kanton Glarus besitzt im angrenzenden Mittelflechsen weitere 2.7 ha. Für dieses Gebiet bestehen konkrete Interessen. Eine Lachszucht und eine neue Strafanstalt stehen zur Diskussion. Ergänzt wird die Fläche durch private Grundstücke sowie bestehende Nutzungen. Diese Vielfalt macht die räumliche Koordination zur planerischen Schlüsselaufgabe.

    Infrastruktur als Entwicklungstreiber
    Verkehrstechnisch ist Biäsche ideal positioniert. Das Gebiet ist durch nationale Verkehrsachsen von SBB und ASTRA erschlossen. Eine zukunftstaugliche Entwicklung setzt jedoch voraus, dass MIV, ÖV, Fuss- und Veloverkehr sowie Ver- und Entsorgungsinfrastrukturen aufeinander abgestimmt und vorausschauend geplant werden. Nur so kann ein Standort entstehen, der ökonomisch attraktiv und ökologisch verantwortungsvoll ist.

    Richtprojekt als Schlüssel zum Fortschritt
    Nachdem die Testplanung Arealentwicklung Biäsche im Juni 2023 abgeschlossen wurde, werden im Rahmen einer Synthese-Phase bis August 2025 die Konzepte von Ernst Niklaus Fausch Partner AG und Studio Vulkan Landschaftsarchitektur AG als Resultat der Testplanung zu einem Richtprojekt weiterentwickelt. Das Richtprojekt fasst im Sinne einer Synthese die von den Unterzeichnenden als richtig erachteten Parameter der Arealentwicklung zusammen und zeigt in den Grundzügen auf, wie sich das Areal kurz-, mittel- bis langfristig entwickeln soll. Dieses dient als Grundlage für das anschliessende Überbauungsplan- und Perimeterverfahren.

  • Wirtschaftsraum Zug – Facts and Figures Zug

    Wirtschaftsraum Zug – Facts and Figures Zug

    Innerhalb des Wirtschaftraums Greater Zurich Area (GZA) gelegen gehört Zug zu einer der weltweit führenden Wirtschaftsregionen. Der Standort überzeugt durch eine exzellente Infrastruktur, ein grosses Potenzial an jungen Talenten sowie politische und wirtschaftliche Stabilität.

    Sowohl die Gemeinden als auch der Kanton Zug entwickeln sich stetig weiter und passen sich den Anforderungen an. Mit innovativen Projekten, wie z. B. einer Umfahrung, um das Stadtzentrum Cham zu entlasten, mit Seewasser, das künftig die Temperatur in den Häusern der Wohngebiete regulieren wird, sowie mit spannenden Projekten, wie z. B. dem Verein zur Dekarbonisierung oder der Klima Charta Zug, prägt der Kanton mit Ambitionen ein modernes Bild.

    Zahlreiche Areale, die von historischer Bedeutung sind, werden renoviert und umgebaut, um attraktive Nutzungsmischungen aus Wohn-, Arbeits- und Gewerbeflächen zu schaffen.

    Damit bleibt Zug ein der lebenswerter Kanton, was sich auch in einer hohen Lebenszufriedenheit widerspiegelt.

    Zug wird nicht nur von den 133’000 Bewohnerinnen und Bewohnern geschätzt, auch zahlreiche unabhängige Ratings und Studien bestätigen Zugs herausragende Position. So belegt Zug seit 24 Jahren in den Ranglisten von Credit Suisse und UBS den ersten Platz unter den Schweizer Kantonen. Die Grundprinzipien der Wirtschaftsfreundlichkeit, Serviceorientierung und Innovationskultur machen den Kanton Zug zu einem idealen Partner für Unternehmen, Bildungsseinrichtungen sowie auch Forschungsinstitute.

    Testimonials

    Andreas Klopp
    General Manager Roche Diagnostics International AG

    «Rotkreuz liegt im Life Sciences Cluster Zürich–Zug und bietet dank ausgezeichneter Infrastruktur und hoher Lebensqualität ideale Rahmenbedingungen, um Innovation voranzutreiben. Seit über 50 Jahren leistet Roche in Rotkreuz mit diagnostischen Lösungen einen Beitrag zur Gesundheit von Patient:innen weltweit.»

    Dr. Katja Buller
    Vice President, Head of Corporate Affairs International, Biogen

    «Lokale und internationale Fachkräfte,
    eine vielschichtige Infrastruktur und die professionelle Zusammenarbeit mit den Behörden machen den Kanton Zug seit mehr als 20 Jahren zum idealen Standort für unseren internationalen Hauptsitz»

    Katharina Gasser
    Präsidentin Zuger Wirtschaftskammer

    «Unsere Mitglieder schätzen die wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen im dynamischen und innovativen Kanton Zug. Die Behörden sind dienstleistungsorientiert, entscheiden rasch und arbeiten effizient; der einzigartige «Spirit of Zug» ist spürbar.»

    Hanspeter Rhyner
    Präsident der Geschäftsleitung, Zuger Kantonalbank

    «Die Zuger Kantonalbank verbindet Tradition und Moderne. Genau das ist die DNA des attraktiven Standortes Kanton Zug. Digital UND persönlich –
    so decken wir entlang dieser DNA die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden ab. Und wir können alle Bedürfnisse erfüllen und begleiten Sie im Leben.»

  • Attraktiver Wohnungs- und Gewerbemix mit industriellem Charme

    Attraktiver Wohnungs- und Gewerbemix mit industriellem Charme

    Auf dem Bühler-Areal wurden über 160 Jahre lang Baumwollgarne produziert. Ende 2016 wurde die Spinnerei stillgelegt, um das Areal seiner neuen Bestimmung zuzuführen: ein attraktives Wohn- und Gewerbegebiet. Dabei werden die vier Industriegebäude (Spinnerei, Ballenlager, Fabrik und Kraftwerk) zu Wohnungen sowie flexibel nutzbaren Gewerberäumen und zu einem Bistro umgestaltet.

    Die «Fabrik» und das «Ballenlager» sind für individuelle gewerbliche Nutzungen vorgesehen. Die in den 1980er-Jahren erbauten Fabrikhallen eignen sich ideal für Produktion, Werkstätte, Labors und Schulungsräume. Grosszügige Fenster und Tore an der Südwestfassade sorgen für natürliches Licht und direkte Zugänge in die Hallen. Büros und Ateliers sind im ehemaligen Servicetrakt untergebracht. Im Untergeschoss ist eine Tiefgarage mit rund 100 Parkplätzen entstanden. Das Ballenlager kann als unbeheizte Werkhalle oder Lagerfläche genutzt werden.

    In der «Spinnerei» entsteht bis 2026 ein vielfältiger Wohnungsmix: Geplant sind 89 loftartige Wohnungen, die nach Minergie-Standards ausgebaut werden. Sieben Wohnungen im Reihenhaus-Stil erstrecken sich über drei Geschosse. Sie verfügen über einen Garten, einen Balkon sowie direkten Blick auf die Töss. Das Hochparterre des aus dem Jahr 1860 stammenden Spinnereigebäudes ist teilweise für Gewerbenutzungen vorgesehen und wird über eine Plattform erschlossen. Das «Kraftwerk» generiert weiterhin erneuerbare Energie aus Wasserkraft. Die angegliederte ehemalige Energiezentrale wird zu einem Bistro umgebaut.

    Die Eigentümer legen grossen Wert darauf, dass das historische Erbe und der industrielle Charme des Areals erhalten bleiben. Das Areal punktet mit seiner guten Lage: In wenigen Minuten gelangt man in das Stadtzentrum von Winterthur – der Flughafen sowie die Stadt Zürich sind in einer halben Stunde per Auto oder Zug erreichbar. Der S-Bahn-Anschluss «Sennhof-Kyburg» liegt lediglich 400 Meter entfernt. Und dennoch liegt das zukünftige Wohn- und Gewerbequartier direkt am Ufer der Töss und bietet freien Blick auf die Kyburg.