Schlagwort: Arbeitskräfte

  • Amt stellt Weichen für die Zukunft

    Amt stellt Weichen für die Zukunft

    Das Amt für Arbeit reagiert auf die Veränderungen in der Arbeitswelt, darunter den demografischen Wandel, den Arbeitskräftemangel und die fortschreitende Digitalisierung. Bis 2030 soll die Organisation effizienter, kundenfreundlicher und digitaler werden. Ein zentrales Ziel ist es, den  Stellensuchenden und Unternehmen zeitgemässe Dienstleistungen und einen vereinfachten Zugang zu Informationen zu bieten.

    Hans Rupp, Amtsleiter des AFA, erklärt: „85 Prozent der Anmeldungen erfolgen bereits digital, Tendenz steigend. Unsere Kundinnen und Kunden wünschen sich zentrale Anlaufstellen und unkomplizierte Prozesse, die wir durch optimierte digitale Angebote bereitstellen möchten.“

    Zusammenlegung der Standorte für mehr Effizienz
    Aktuell verteilen sich die Dienstleistungen des AFA auf 16 RAV-Standorte im gesamten Kanton. Künftig sollen fünf bis sieben zentrale Standorte diese Aufgaben übernehmen. Diese Anpassung wird schrittweise umgesetzt und basiert auf vertieften Analysen. Ein Stellenabbau ist dabei nicht geplant.

    Hans Rupp führt weiter aus: „Die bisherige Struktur stammt aus einer Zeit, als der öffentliche Verkehr noch nicht so gut ausgebaut war. Heute ermöglicht uns die Zentralisierung, Flächen zu reduzieren und Spezialisierungen sowie individuelle Beratungen langfristig aufrechtzuerhalten.“ Durch die Zusammenlegung können Teams vergrössert und Ressourcen effizienter eingesetzt werden. Gleichzeitig bleibt die Organisation skalierbar, um bei steigender Arbeitslosigkeit flexibel reagieren zu können.

    Mehrwert für den Wirtschaftsstandort Zürich
    Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh betont die strategische Bedeutung der Modernisierung: „Unser Ziel ist es, das Amt für Arbeit als modernes und kundenorientiertes Kompetenzzentrum für den Arbeitsmarkt zu positionieren. Davon profitieren nicht nur unsere Kundinnen und Kunden, sondern auch unser gesamter Wirtschaftsstandort Zürich.“

  • Neue Plattform wirbt um Arbeitskräfte für Luzern

    Neue Plattform wirbt um Arbeitskräfte für Luzern

    Viele Luzerner Unternehmen leiden unter dem Arbeits- und Fachkräftemangel. Die Wirtschaftsförderung Luzern rechnet damit, dass der Standortwettbewerb diesen Mangel aufgrund des demographischen Wandels noch weiter anfeuern wird. Sie hat deshalb laut einer Mitteilung die Plattform workinlucerne.com lanciert. Sie soll im In- und Ausland Arbeits- und Fachkräfte für die Unternehmen im Wirtschaftsraum gewinnen.

    Die Plattform führt Gründe an, die für den Kanton Luzern als Arbeits- und Wohnort sprechen. Dazu gehören etwa die hohe Lebensqualität, die Sicherheit und die Stabilität, aber auch die Dynamik des Wirtschaftsraums. Die Arbeitslosigkeit sei niedrig, die Jobaussichten seien hoch. Die Plattform gibt auch praktische Informationen, welche Interessierte brauchen, um in der Region zu arbeiten, von der Diplomanerkennung zum Zugang zum Arbeitsmarkt, von den Lebenskosten bis zur sozialen Sicherheit.

    Workinlucerne.com kann als ergänzendes Werkzeug von allen Luzerner Unternehmen genutzt werden. „Wir finden es wichtig, Luzern in Ergänzung zur Vermarktung als Wirtschaftsstandort gezielt als attraktiven Wohn- und Arbeitsort in den Vordergrund zu stellen“, wird Ivan Buck, Direktor der Wirtschaftsförderung Luzern, in der Mitteilung zitiert. „Über jede Stelle, die besetzt werden kann, freuen wir uns.“

    Gerade der Tourismus und die Gastronomie kennen den Arbeitskräftemangel. „Work in Lucerne wird neue Mitarbeitende in die Region Luzern bringen“, wird Raymond Hunziker zitiert. „So können wir auch in Zukunft viele Gäste willkommen heissen und begeistern“, so der Leiter Gastronomie bei der SGV-Tochterunternehmung Tavolago und Mitinitiant des Projektes.