Schlagwort: Arbeitsplatz

  • Ausbau des Unternehmensstandorts für zukünftiges Wachstum

    Ausbau des Unternehmensstandorts für zukünftiges Wachstum

    Das in der Gebäudetechnik und Energieberatung angesiedelte Unternehmen HKG aus Aarau bezieht in Baden neue Räumlichkeiten. Vom 1. März 2026 an wird es an seinem Standort in der Täfernstrasse 14a im Badener Stadtteils Dättwil tätig sein. Aktuell ist HKG noch auf der Suche nach zusätzlichen Mitarbeitenden für den neuen Standort, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Dort werden die neuen Büros als „topmoderner Arbeitsplatz mit Licht, Raum und Atmosphäre zum Wohlfühlen“ sowie als „Workplace der Zukunft“ mit Dachterrasse, Fokuszonen und moderner Infrastruktur beschrieben.

    Die 1978 gegründete Herzog Kull Group Holding operiert in verschiedenen Feldern der Elektrotechnik. Dazu gehören Elektroengineering, Gebäudeautomation, Gebäudeinformatik und Sicherheit ebenso wie Beratung, Energie, Digitalisierung und die Gesamtplanung. Während die Herzog Kull Group Holding ihren Sitz in Rotkreuz hat, sind zur Gruppe gehörende Firmen wie HKG Engineering und HKG Consulting in Aarau ansässig.

  • Mobiles Büro bringt Coworking aufs Land und ans Wasser

    Mobiles Büro bringt Coworking aufs Land und ans Wasser

    Der Coworking-Anbieter Westhive aus Zürich und AMAG setzen laut einer Medienmitteilung gemeinsam eine Idee für mobiles Arbeiten in modern ausgestatteten Oldtimer-Doppeldeckerbussen um. Diese wurden zu Expressbussen umgebaut und mittels Kaffeebar, WLAN und Stromanschlüssen in rollende Arbeitsplätze umfunktioniert.

    Interessierte können das fahrbare Büro über die Plattform Airbnb buchen. Das neuartige Angebot soll zunächst für die Schweiz gelten, später auch international ausgeweitet werden, als Teil des «globalen Live & Work Anywhere-Programms» von Airbnb.

    «Westhive Express bringt das Büro auf Rädern – mobil, flexibel und überall dort, wo bisher kein Coworking-Angebot existierte», heisst es. Nach den Worten von Andreas Widmer, Mitgründer von Westhive, steht die Arbeitsform für «Freiheit und Bewegung».

    Der Westhive Express schlage eine Brücke zwischen klassischer Mobilität und moderner Arbeitskultur mit einem Konzept, das an Cafés im Freien denken lässt. «Vor dem Bus laden kleine Tische mit Sonnenschirmen zur kreativen Pause im Grünen ein – sei es am Seeufer, bei einem Festival oder in einer ländlichen Gemeinde», heisst es.

    Für den in der Mitteilung zitierten Philipp Wetzel, Managing Director AMAG Corporate Development, Innovation & Venture LAB, verbinden sich Mobilität, Gastfreundschaft und produktives Arbeiten als «logische Weiterentwicklung des digitalen Lifestyles».

    Der erste Westhive-Expressbus wird laut Mitteilung in Kürze zu seiner Jungfernfahrt aufbrechen. Weitere mobile Einheiten seien in Planung.

  • Vision für nachhaltiges Technologiezentrum nimmt Form an

    Vision für nachhaltiges Technologiezentrum nimmt Form an

    FlexBase will gemäss bereits vorgestellter Pläne sein neues Technologiezentrum zeitgetreu realisieren. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, konnte das Technologieunternehmen dafür die ebenfalls in Laufenburg ansässige ERNE Gruppe als Generalauftragnehmer gewinnen. Der Bau soll den Plänen nach 2025 beginnen. Ein entsprechendes aktualisiertes Baugesuch ist bei den zuständigen Behörden eingereicht worden.

    Das Technologiezentrum soll auf den ehemaligen Swissgrid-Gelände errichtet werden. Kernstück soll ein Neubau gegenüber dem existierenden Gebäude sein. Nebst vielen Forschungseinrichtungen soll dort ein Rechenzentrum mit Kapazitäten für die Nutzung von Künstlicher Intelligenz entstehen. Des Weiteren will FlexBase auf dem Gelände einen 20‘000 Quadratmeter grossen Batteriespeicher mit einer Leistung von mehr als 500 Megawatt errichten. Bei dem laut der Mitteilung nicht brennbaren und nicht explosiven Speicher handelt es sich um den «weltweit grössten und modernsten Batteriespeicher seiner Art». Mit dem Bau des neuen Technologiezentrums sollen mehrere hundert Arbeitsplätze für Fachkräfte sowie Ausbildungsplätze entstehen.

    Wie es in der Mitteilung heisst, rechnet Marcel Aumer, CEO der FlexBase Group, trotz der Neuauflage des Projekts nicht mit einer Bauverzögerung. Er begründet die Auffassung mit der engen Zusammenarbeit mit ERNE: «In diesem Projekt habe ich von Anfang an nicht nur die Kompetenz von ERNE, sondern auch die volle Aufmerksamkeit des Top-Managements erfahren.» Auch der CEO von ERNE, Giuseppe Santagada, zeigt sich optimistisch: «Mein persönliches Commitment geht weit über die Realisierung dieses Projektes hinaus; es umfasst auch die Förderung neuer technologischer Kompetenzen und die Steigerung der Standortattraktivität von Laufenburg für die Vision einer prosperierenden Region».

  • Haben wir schon das Büro der Zukunft?

    Haben wir schon das Büro der Zukunft?

    Die Pandemie hat einen Wandel in der Arbeitswelt und ein Umdenken bei der Wahl des Arbeitsplatzes angestossen. Die Transformation ist weiter im Gange: Soll es vermehrt Arbeitsplätze in Grossraumbüros und weniger feste Arbeitsplätze geben? Oder liegt die Zukunft in kleinräumigen Arbeitsplatzeinheiten wie dem Einzelbüro? Welche Arbeitsmodelle setzen sich durch? Die Ideen und Erwartungen der Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden sind zahlreich. Das Steiner Office Barometer 2022, welches im vergangenen Frühjahr zum zweiten Mal durchgeführt wurde, gibt Einblicke in die Herausforderung des Heute und Morgen von Büroräumlichkeiten.

    Arbeitsplatzmodelle im Wandel
    Die Digitalisierung von Gesellschaft und Geschäftswelt – durch die Pandemie beschleunigt – stellt neue Anforderungen an das Zusammenspiel von Technologie und Büroräumlichkeiten. Gemäss dem Steiner Office Barometer 2022 erwarten 27% der Befragten, dass die Arbeitsplätze auf neue Arbeitsmodelle ausgerichtet werden. 64% der Personen mit Arbeitsplatz in Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden denken, dass dies bereits erfolgt sei. Somit arbeiten nahezu die Hälfte aller Befragten in neuen Arbeitsmodellen. Dieses Ergebnis bestätigt, dass die Transformation bei grösseren Unternehmen weiter fortgeschritten ist.

    Adaptierte Bürowelten
    Vor allem grosse Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden haben sich an die neue Situation angepasst und Büroräumlichkeiten neu abgestimmt – insbesondere in der Westschweiz, wo die Büroflächen am deutlichsten reduziert wurden. Es zeigt sich, dass die Akzeptanz für neue Arbeitsplatzmodelle dort am höchsten ist, wo schon Erfahrung mit Grossraumbüros gesammelt wurde.
    Bei mehr als jeder zehnten befragten Person (13%) wurden fixe Arbeitsplätze bereits aufgehoben und flexible Arbeitsplatzmodelle eingeführt. Dafür wurden unter anderem neue Rückzugsorte für Video-Konferenzen geschaffen. Von solchen Veränderungen sind vermehrt jüngere Arbeitnehmende betroffen und Personen mit Arbeitsplätzen in der Stadt oder Agglomeration.

    Fixer versus flexibler Arbeitsplatz
    63% der Befragten wünschen weiterhin einen fixen Arbeitsplatz (Einzelbüro oder Büro mit mehreren Arbeitsplätzen). Die Resultate signalisieren, dass viele Arbeitnehmende zwar nicht auf Homeoffice verzichten möchten, dennoch keine Abstriche beim Bürokomfort in Kauf nehmen möchten. Rund die Hälfte (52%) könnten sich flexible Einzelbüros und weitere 43% flexible Arbeitsplätze in einem Grossraumbüro vorstellen. Rund ein Drittel (32%) wäre bereit, gänzlich auf einen Arbeitsplatz im Büro zu verzichten.

    Rückzugs- und Gemeinschaftsräume sind gefragt
    Gefragt ist ein Arbeitsumfeld, das dem Bedürfnis nach konzentrierten Arbeiten gerecht wird. Dies in Form von separaten Räumen (66%) oder Einzelbüros (64%), die bei Bedarf genutzt werden können. Räume für Videokonferenzen betrachten 60% als wichtig.

    Bei der Gestaltung des Arbeitsumfeldes wünschen sich 62% Räume für den spontanen Austausch, und 43% würden mehr Besprechungsräume begrüssen. Dabei ist der spontane Austausch wichtiger als der geplante. So sehr die meisten Befragten Homeoffice schätzen, suchen sie gleichzeitig auch den sozialen Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen. Darum bleibt der Arbeitsplatz an zentraler Lage mit einer guten Anbindung an den öffentlichen Verkehr unverändert erste Wahl.

    Die Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit scheinen vermehrt zu verschwimmen. Als Konsequenz daraus müssen Unternehmen neue Ruhezonen für ihre Mitarbeitenden schaffen. Die Resultate des Steiner Office Barometers bestätigen den Wunsch nach Rückzugsorten innerhalb der eigenen Büroräumlichkeiten. Räume für konzentriertes Arbeiten sind erwünscht. Wir leben in einem neuen Zeitalter des Work-Life-Blendings, wo Geschäftliches und Privates vermehrt verschmelzen und darum neue, flexible Arbeitsmodelle erforderlich sind.

    Die Steiner AG hat dies erkannt und einen internen Wettbewerb zum Thema «Arbeitswelt der Zukunft» veranstaltet. Die drei Gewinnerkonzepte halten den Zeitgeist fest: gesunder Lifestyle mit viel Mehrwert, Zusammenfliessen von Arbeit und Privatem, Selbstverwirklichung, Ausleben von Kreativität und Austausch mit Gleichgesinnten.

    Wohin sich die Trends weiterentwickeln, bleibt abzuwarten. Die geopolitische Lage, soziodemografische Veränderungen, die Globalisierung und die zunehmende Integration digitaler Technologien beeinflussen die Trends und bestimmen das Tempo des Wandels auch in der Arbeitswelt. Wie diese und andere Megatrends sich auf unsere Gesellschaft und das Büro der Zukunft auswirken können, erfahren Sie in den aktuellen Blog-Beiträgen der Steiner AG.

  • Schweiz zieht mehr ausländische Firmen an

    Schweiz zieht mehr ausländische Firmen an

    Die Standortpromotion von Bund, Regionen und Kantonen kann auf ein weiteres positives Jahr zurückblicken, erläutert die Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektorinnen und -direktoren (VDK) in einer Mitteilung. Sie erstellt einmal jährlich eine Statistik zu den Zahlen der Neuansiedlungen ausländischer Unternehmen in der Schweiz. Der aktuellen Erhebung der VDK zufolge haben sich 2021 insgesamt 282 ausländische Firmen in der Schweiz niedergelassen. Damit wurde der Vorjahreswert um 62 Ansiedlungen übertroffen.

    Die von den angesiedelten Unternehmen im ersten Betriebsjahr geschaffenen Stellen legten im Jahresvergleich um 20 Prozent auf 1396 Arbeitsplätze zu. Bei den für das dritte Betriebsjahr prognostizierten Stellen habe mit 3566 Arbeitsplätzen das hohe Niveau von 2020 gehalten werden können, schreibt die VDK.

    Die meisten der im Berichtsjahr neu in die Schweiz gekommenen Unternehmen sind in den Branchen Life Sciences und ICT aktiv. Nach Herkunft betrachtet stammt rund die Hälfte der Neuansiedlungen aus den USA, Deutschland und Frankreich.

    Der in der aktuellen Strategie 2020-2023 der nationalen Standortpromotion gesetzte Fokus auf Zukunftstechnologien habe sich bisher bewährt, erläutert die VDK in der Mitteilung weiter. Sie streicht dort zudem die „erfolgreiche Zusammenarbeit“ der offiziellen Schweizer Organisation für Exportförderung und Standortpromotion, Switzerland Global Enterprise, und ihrer als Swiss Business Hubs geführten Vertretungen im Ausland mit den Regionen und Kantonen heraus. Diese Kooperation werde so organisiert, „dass sie den Schweizer Standort im Ausland als ‚Team Schweiz‘ optimal vermarkten“ könne, so die VDK.