Schlagwort: Architekten

  • Allreal plant Wohnüberbauung in Zumikon ZH

    Allreal plant Wohnüberbauung in Zumikon ZH

    Allreal erwarb 2019 ein direkt gegenüber der Internationalen Schule gelegenes, 4569 Quadratmeter grosses Grundstück. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Wohneigentum in Zumikon, plant Allreal auf dem Grundstück die Realisation von 19 Reiheneinfamilienhäusern mit je 5 ½ Zimmern. Diese werden als Wohneigentum verkauft.

    Um ein städtebaulich und architektonisch hochwertiges Projekt zu realisieren, wurden im zweiten Halbjahr 2021 vier namhafte Architekturbüros zu einem Studienwettbewerb eingeladen. Das Beurteilungsgremium unter der Leitung von Michael Geschwentner, Steib Gmür Geschwentner Kyburz Architekten, Zürich, hat das Projekt der Arbeitsgemeinschaft Mathis Kamplade Architekten in Zusammenarbeit mit Theres Hollenstein Architektur aus Zürich einstimmig zur Weiterbearbeitung empfohlen.

    Die geplante Wohnüberbauung beinhaltet zwei hintereinander angeordnete Häuserzeilen; der mittige Zwischenraum ist gleichzeitig Erschliessung und Begegnungsort. Die Modularität der Gebäudeeinheiten sorgt für eine hochwertige Wohnqualität sämtlicher Reihenhäuser. Die Häuser werden nach dem Minergie-Eco-Standard realisiert. Aufgrund der Gestaltungsplanpflicht für das Grundstück hat Allreal einen privaten Teilgestaltungsplan entwickelt, der voraussichtlich im November 2022 eingereicht wird. Der Baustart ist – abhängig vom Bewilligungsverfahren – für das Jahr 2025 geplant, die Fertigstellung im Jahr 2027.

  • Halter realisiert Siegerprojekt in Emmen

    Halter realisiert Siegerprojekt in Emmen

    Am Seetalplatz in Emmen soll eine neue Überbauung mit vielfältiger Nutzung für sämtliche Bevölkerungsgruppen entstehen. Dazu hat es einen Wettbewerb gegeben, an dem sich sechs Architekturbüros beteiligt haben. Laut Medienmitteilung ist die von Westpol Landschaftsarchitektur aus Basel gemeinsam mit Dreier Frenzel architecture + communication aus Lausanne erstellte Studie daraus als Sieger hervorgegangen und wird zur Weiterbearbeitung empfohlen.

    Im Auftrag der Wohnbaugenossenschaft Rüüssegg wird die Planung und Realisierung der Überbauung unter der Federführung der Halter AG erfolgen. Die Fertigstellung der Gesamtüberbauung auf den betreffenden Baufeldern ist per Ende 2026 vorgesehen.

    Die Wohnbaugenossenschaft Rüüssegg mit Sitz in Luzern ist Baurechtsnehmerin. Sie wurde von der Halter AG und der gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft Wir sind Stadtgarten gegründet, nachdem diese als Bietergemeinschaft im Juni 2021 vom Luzerner Regierungsrat den Zuschlag bei der Vergabe des Baurechts erhalten hatten.

    Das siegreiche Konzept „bietet Anlass für soziale Interaktion, Kommunikation und den Austausch der Bewohner und Nutzer untereinander“, wird der Geschäftsführer der Wohnbaugenossenschaft Rüüssegg, Thomas Häusler, zitiert.

    „Nebst einem preislich und flächenmässig ausgewogenen Wohnungsmix sieht das Projekt zudem altersgerechte Wohnangebote, Gewerbe-, Büro- und Atelierflächen vor, die eine Durchmischung und eine soziale Vielfalt ermöglichen“, wird Peter Lötscher, Leiter Portfoliomanagement der Dienststelle Immobilien beim Kanton Luzern, zitiert. Damit werde auch der Auftrag des kantonalen Parlaments erfüllt.

  • Zwei Neubauten machen Zeughausareal Uster zum Kulturzentrum

    Zwei Neubauten machen Zeughausareal Uster zum Kulturzentrum

    Die Stadt Uster will auf dem Zeughausareal ein Kultur- und Begegnungszentrum realisieren. Dafür wurde im Herbst 2018 ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Die Jury zeichnete das Projekt «KUZU» der EM2N Architekten, Zürich, mit dem ersten Rang aus und empfahl dem Stadtrat das Projekt zur Weiterbearbeitung.

    Das Projekt «KUZU» ergänzt das bestehende Zeughaus mit zwei einfachen, in der Grösse und Struktur unterschiedlichen Bauten: Dem «Kulturregal» und dem «Kultursaal». Der Altbau bleibt bestehen, die historische Substanz wird nur minimal umgebaut und saniert.

    Der östliche Neubau, das Kulturregal, bildet das neue Gesicht zur Stadt. Er ist als offene Struktur mit Nachverdichtungspotenzial geplant. Eine Verkleidung aus Polycarbonat-Wellplatten und Holz soll das Gebäude leicht und durchlässig wirken lassen. Im Kulturregal sind ein kleiner Saal mit Bühne und 120 Plätzen, ein Restaurant, zwei kleine Kinosäle mit Bar und ein Ausstellungsraum geplant. Der kleine Saal sowie die Kinosäle sollen das Ustermer Kulturhaus Central ersetzen, das in den nächsten Jahren abgebrochen wird.

    Im westlichen Neubau, dem Kultursaal, soll ein grosser Veranstaltungssaal mit 700 Plätzen entstehen. Darunter ist eine Parkgarage geplant. Der Kultursaal soll als Ersatz dienen für den in die Jahre gekommenen Stadthofsaal. Die Struktur des Kultursaals ist mit vorgefertigten Betonelementen ausgefacht und wirkt dadurch massiver und geschlossener als das Kulturregal.

    Die Gebäude sollen in einer offenen Hof-Figur, dem «Kulturhof», zueinander stehen. Das soll bei der Orientierung helfen und eine gemeinsame Mitte schaffen, wo auch Synergien der unterschiedlichen Nutzungen entstehen sollen.

    In den nächsten rund zwei Jahren soll das Projekt soweit konkretisiert werden, dass die Bevölkerung Usters definitiv über die Neugestaltung und den Baukredit entscheiden kann. Die Eröffnung des neuen Kultur- und Begegnungszentrums ist auf das Jahr 2028 geplant.

  • Junge Zürcher Architekten räumen Preise ab

    Junge Zürcher Architekten räumen Preise ab

    Der Kanton Zürich zieht gute junge Architekten an. Gleich alle drei Podestplätze des Foundation Awards 2021 gingen an Büros im Kanton, und fast alle Preisträger sind von auswärts zugezogen.

    Das Büro Comte/Meuwly in Zürich hat den ersten Preis erhalten. Die beiden Romands Adrien Comte und Adrien Meuwly interessierten sich mehr für den Alltag und die namenlose Architektur als für Bauikonen, schreibt die Jury in ihrer Begründung. Zum Werk des Büros gehörten eine Erweiterung eines vorfabrizierten Holzhäuschens in Genf ebenso wie ein Vordach über einer Altbautür und Segel für eine Buvette. „In einer Zeit, in der viele nach historischen Bezügen und lieblicher Farbigkeit suchen, ist diese minimalistische Härte und Leichtigkeit überraschend und frisch“, so die Jury.

    Angel Solanellas Terés, Camiel Van Noten und Marianne Meister haben sich in Antwerpen an einem Workshop kennengelernt und arbeiten nun in Zürich zusammen. Sie haben die Jury mit ihren Projekten für die Residenz Brigerberg in Ried-Brig VS und für das Atelier Köbö in Zürich überzeugt.

    Saikal Zhunushova vom Büro Oekofacta in Winterthur hat mit ihrer sanften Erneuerung eines Flarzhauses von 1832 im Zürcher Oberland überzeugt. Dabei hat sie auch die Familie des Hauses mit in die Arbeit einbezogen. Die in Kirgisien ausgebildete Architektin verbindet in ihrer Arbeit Anregungen ihrer alten und ihrer neuen Heimat. So bringt sie die Jurte Kirgisiens als Gartenpavillon in die Schweiz und energiesparende Bauprojekte aus der Schweiz nach Kirgisien.

    Der Foundation Award zeichnet seit 2010 junge Schweizer Architekturbüros aus. Der Preis wird unter anderem vom Kulturfernsehen art-tv.ch, der Architekturzeitschrift „Hochparterre“, dem Schweizerischen Architekturmuseum in Basel und der Swissbau getragen.