Schlagwort: Architekturbüro

  • Architekturbüro erweitert internationale Präsenz

    Architekturbüro erweitert internationale Präsenz

    Montalba Architects, das internationale Architekturbüro mit bestehenden Niederlassungen in Lausanne und in Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien, hat seine Niederlassung im New Yorker Meatpacking District in Manhattan eröffnet. Mit dem Büro stärken die Architekten ihre Präsenz an der amerikanischen Ostküste und ihr Engagement für standortbezogene, durchdachte Architekturmärkte in verschiedenen globalen Märkten, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

    Der Standort erlaube es, Architektur durch verschiedene Perspektiven wahrzunehmen, sei es ländlich oder grossstädtisch, erklärt David Montalba, Gründer der Montalba Architects. So könne das Architekturbüro, aufbauend auf den Grundlagen der Lausanner und kalifornischen Niederlassung, weiterhin kulturellen Austausch und Designdialog zwischen Europa und den Vereinigten Staaten fördern, heisst es weiter. Die Eröffnungsfeier in New York wurde im engeren Kreis mit Freunden, Mitarbeitenden und Design- sowie Architekturakteuren begangen. „Wir freuen uns darüber, einen wachsenden Kreis an Partnern in New York und international aufzubauen, während wir als Unternehmen in die nächsten 20 Jahre starten“, heisst es von David Montalba.

    Das  Architekturbüro Montalba, gegründet 2004, vereint in seinen Projekten kalifornischen Modernismus mit Schweizer Präzision, so das Unternehmen. Die Architekten wurden für Entwürfe von Wohn-, Einzelhandels-, Gastronomie-, Gewerbe- und Kulturräumen in Nordamerika, Europa, Asien, dem Nahen Osten und der Karibik mehrfach prämiert.

  • Bündner Architekt beeindruckt in Los Angeles

    Bündner Architekt beeindruckt in Los Angeles

    Der aus Chur stammende Architekt Roger Kurath zählt einem Bericht von LA Weekly zufolge zu den zehn innovativsten Unternehmern in Los Angeles, die in ihren jeweiligen Branchen Grenzen überschreiten. Mit innovativen und nachhaltigen Designmethoden beeinflusst Kurath die Architektur der Westküstenmetropole, heisst es in dem Beitrag.

    Die Arbeiten des 2000 gegründete Architekturbüros Design21 sind sowohl in der Schweiz als auch in den Vereinigten Staaten und in Schanghai vertreten. Durchdachtes Design verbunden mit Spitzentechnologie führten dazu, dass die Bauwerke des Büros mit vielen Auszeichnungen bedacht wurden. So erhielt Design21 bei den prestigeträchtigen PCBC Gold Nugget Awards den Award of Merits für ein 8000 Quadratfuss (rund 750 Quadratmeter) grosses Custom House.

    Wie der Beitrag betont, zeigt Roger Kurath neben einem aussergwöhnlichen Talent ein Liebe zum Handwerk, mit der er „nachhaltige Traumhäuser für seine anspruchsvolle Kunden“ schaffen will. Es sollen dabei architektonische Meisterleistungen geschaffen werden, die auch das Klima seiner Heimat in verschiedene Ecken der Welt tragen.

  • Architheke baut neues Kirchgemeindehaus

    Architheke baut neues Kirchgemeindehaus

    Die Reformierte Kirche Wettingen-Neuenhof will ein kleineres Gemeindehaus in Wettingen bauen. Grund sind rückläufige Mitgliederzahlen, was die Kirche zum Sparen zwingt. Der Sieger im Architektenwettbewerb für das Projekt ist laut Mitteilung der Gemeinde auf Facebook das Büro Architeke aus Brugg. In der Facebook-Mitteilung wird auf einen Bericht des „Badener Tagblatts“ mit den Einzelheiten des Projekts und den Gründen für die Entscheidung verwiesen.

    Der Abschluss des Projektwettbewerbs gilt in der Kirche als ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung der Immobilienstrategie 2030. Diese besagt, dass sich die Kirchgemeinde auf einen Standort konzentriert. Dabei verzichtet sie auf die beiden vorhandenen Kirchgemeindehäuser in Wettingen (Baujahr 1969) und Neuenhof (Baujahr 1956) und baut stattdessen ein kleineres neu. Die Instandsetzung der bestehenden Kirchgemeindehäuser wäre unverhältnismässig teuer und das Raumangebot überdimensioniert.

    Zum Gewinnerprojekt von Architheke wird aus dem Jurybericht zitiert: „Insgesamt überzeugt das Projekt durch sein eigenständiges, klares Konzept mit den grosszügigen und vielseitigen Aussenräumen und einer Angemessenheit und Leichtigkeit.“ Dazu komme, dass es auch wirtschaftlich und nachhaltig umgesetzt werden könne. Das neue Kirchgemeindehaus solle mit der bestehenden Kirche und dem Pfarrhaus ein neues, kleineres Ensemble bilden.

    Ab jetzt laufen die Vorbereitungen, um der Kirchgemeindeversammlung einen Kreditantrag für die Projektierung vorlegen zu können.

  • Studio DIA darf Schweizer Botschaft in London sanieren

    Studio DIA darf Schweizer Botschaft in London sanieren

    Das Berner Architekturbüro Studio DIA darf die Schweizer Botschaft im Zentrum von London sanieren und umstrukturieren. Das Unternehmen gewann mit seinem Projekt Wellington den einstufigen Projektwettbewerb im offenen Verfahren des Bundesamtes für Bauten und Logistik in Bern, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach war eine der wichtigsten Anforderungen, „den Ansprüchen der unterschiedlichen Nutzer mit ihren verschiedenen Aufgabengebieten gerecht“ zu werden. In dem teils denkmalgeschützten Gebäudekomplex im Stadtteil Marylebone befinden sich neben der Botschaft auch die Wohnung des Botschafters sowie weitere Apartments. Ausserdem nutzen Schweiz Tourismus und weitere Organisationen das Haus. Die Botschaft ist seit mehr als 50 Jahren in Betrieb.

    Wellington überzeugte den Angaben zufolge durch eine klare Trennung der verschiedenen Nutzungsbereiche entsprechend ihrer Funktionen. Erhalten bleiben sollen vor allem die Aussenfassaden, wodurch sich der Aufwand zur Neugestaltung in Grenzen hält und das nötige Mass an Nachhaltigkeit gegeben ist.

    Alle Beiträge des Wettbewerbes sind vom 19. bis 30. August 2022 in einer Ausstellung an der Fellerstrasse 15a in Bern jeweils von Montag bis Freitag von 16 bis 19 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 15 Uhr in Bümpliz zu sehen.

  • Gartenstadt – Stadt und viel Natur

    Gartenstadt – Stadt und viel Natur

    Am Anfang stand ein Konzeptwettbewerb: Von drei teilnehmenden Architekturbüros machte schliesslich Think Architecture AG mit Koch Kommunikation AG das Rennen: «Es war der geglückte Versuch, das Marketing von Anfang an ins Projekt einzubinden und nicht erst später im Verfahren einzubringen», erinnert sich Corinne Ruoss, Teamleiterin Entwicklung bei Mobimo. Der Aussenraum der Eigentumswohnungen wurde sehr hoch gewichtet. Die Grundrisse sind modern, funktional und flexibel. Die Wohnungen locken mit einem grosszügigen Aussenraum von mindestens 14 Quadratmetern und einem Cheminée. Das Wohnraumklima im Gebäude (Eco), wie auch die Energiebilanz (Minergie) spielen eine zentrale Rolle: «Das Gebäude ist im Minergie-Eco-Standard geplant. Ein grosszügiges Treppenhaus wird mit Tageslicht natürlich erhellt. Und ein besonderer Hingucker ist die vertikal strukturierte Holzfassade mit ebensolchen Holzlatten. Die Balkone sind in die Fassade integriert, sodass sich in der Gesamtschau von aussen eine Einheit ergibt», ergänzt Ruoss.

    Hauseigener Strom und E-Mobility
    Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach generiert hauseigenen Strom, und die Parkplätze in der Tiefgarage sind für E-Mobility vorgesehen. In Anlehnung an die «Gartenstadt» ist der Einsatz von natürlichen Materialien geplant. Für eine gute Biodiversität sind einheimische Pflanzen vorgesehen, auf den Balkondächern gibt es eine Schmetterlingswiese (Intensivbegrünung), und es sind nur wenig versiegelte Flächen eingeplant. Zur Umgebung gibts einen fliessenden Übergang mit weichen Formen, Bäumen und Sträuchern. So gesehen passt die Siedlung ganz zur Mobimo-Auswahl ihrer Projektstandorte auf eine städtische oder stadtnahe Lage und eine gute Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel: «In der Umsetzung sind uns eine überzeugende Architektur und ein hoher Ausbaustandard wichtig, zudem achten wir stark auf Nachhaltigkeit … und ja: Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis ist letztlich entscheidend für die Resonanz am Markt.»

  • Holzbauprojekt für das Rockwell-Areal

    Holzbauprojekt für das Rockwell-Areal

    Das Aarauer Aeschbachquartier mit 167 Mietwohnungen, 92 Eigentumswohnungen, der Aeschbachhalle und dem Oehlerpark sowie 4600 Quadratmeter Gewerbeflächen wird erweitert. Neu wird ein grosser Teil des Rockwell-Areals, das zum Westteil des Torfelds Süd gehört, ans bestehende Quartier angebunden. Möglich wird dies, weil die Rockwell Automation GmbH den Betrieb dort grösstenteils aufgibt. Lediglich die Bereiche Forschung und Entwicklung verbleiben am Standort.

    Die Eigentümerin des Areals, die Mobimo Management AG, lud fünf Architekturbüros zur Teilnahme an einem Studienauftrag ein. Die Vorgaben waren so definiert: Das Projekt soll in Holzbauweise ausgeführt werden und den Standard SNBS Gold erfüllen. Ausserdem wünschte sich die Bauherrin einen deutlichen Kontrast zu den bereits bestehenden und geplanten Liegenschaften im Torfeld Süd.
    Baumberger & Stegmeier Architekten aus Zürich gingen als Sieger aus dem Verfahren hervor. Ihr Projekt sieht in Zusammenarbeit mit Hoffmann Müller Landschaftsarchitekten und Pirmin Jung Holzbauingenieur eine Aufstockung der historischen Halle 5 vor. Diese wird durch einen hofartigen Neubau in der gewünschten Holzbauweise sowie einen geräumigen Platz ergänzt. So entstehen 110 barrierefreie Mietwohnungen unterschiedlicher Grössen. Zudem sind alternative Wohnformen wie Clusterwohnungen sowie fünf Gewerbeeinheiten projektiert. Der Holzbau wird konsequent auch im Innern der Liegenschaft umgesetzt. Mehrere Grünflächen und Bäume finden sich über das Gelände verteilt und nehmen die Vision des Aeschbachquartiers auf – diejenige eines «Urban Village».

    Mitte 2023 soll der erste Spatenstich erfolgen. Die Fertigstellung ist auf Mitte 2025 vorgesehen.

  • Eine Lifestyle-Marke mischt  die Hotellerie in Zürich auf

    Eine Lifestyle-Marke mischt die Hotellerie in Zürich auf

    Das deutsche Hotelunternehmen Althoff Hotels wird gegen Ende des Jahres das traditionsreiche Hotel «Bellerive au Lac» in Zürich übernehmen. Seit Januar dieses Jahres wird das geschichtsträchtige Haus am Utoquai 47 vollständig umgebaut und danach als drittes AMERON Hotel in der Schweiz – zwei Hotels befinden sich in Davos und Luzern – und als erstes AMERON Boutique Hotel in der Schweiz eröffnet. «Grösse und Raumprogramm passen perfekt für den Umbau in ein AMERON Boutique Hotel», wird Thomas H. Althoff, Gründer und Inhaber der Althoff Hotels, in verschiedenen Medien zitiert.

    Hochstehendes Hoteldesign
    Als Interior Konzept hat Monoplan – ein auf Hotellerie spezialisiertes Architekturbüro mit Sitz in Zürich – eine modern interpretierte Weiterführung des bestehenden Hoteldesigns entwickelt, ist auf ihrer Homepage zu lesen. Dazu zählen hauptsächlich das Interior Design, die Ausführungsplanung sowie die gestalterische Leitung. «A World of Many Worlds» – so lautet das Credo der Hotelgruppe. Alle Hotels zeichnet ein kosmopolitisches Interior-Design aus, das gleichzeitig in jedem Haus einen individuellen Charakter hat. Das Haus wird über 61 Zimmer und Suiten, eine Erlebnisgastronomie sowie über unterschiedliche Tagungsräumlichkeiten verfügen. Läuft alles nach Plan, soll das Viersterne-Haus im Winter dieses Jahres eröffnet werden. ■