Mit der Verlagerung des Güterumschlags in das Hafengebiet wurde ein 16 Hektar grosses Areal nahe des Bahnhofs Basel SBB frei. Die SBB verfolgt hier seit Jahren die Vision eines gemischten Quartiers, das Wohnen, Arbeiten und Freizeit verbindet. Der städtebauliche Richtplan basiert auf einem Entwurf von Christ & Gantenbein sowie EM2N. Zentrales Element ist ein grosser Hof, der sich von Ost nach West erstreckt, Lärm abschirmt und als begrünter Boulevard öffentliche und private Nutzungen verknüpft.
Zwei Gesichter Projekt «Janus» Das Pariser Büro Experience zusammen mit M-AP Architekten aus Lausanne entschied den Wettbewerb für das Baufeld MF02 für sich. Ihr Projekt «Janus» reagiert auf die Kontraste zwischen Bahnseite und Innenhof mit zwei Architektursprachen.
Zur Gleisseite spannt sich eine horizontale Bandfassade mit markanten Betonrahmen, die vorbeifahrenden Zügen ein kräftiges Bild vermittelt. Zum Hof hin tritt eine feingliedrige Fassade mit versetzten Balkonen und grünlich verzierten Flächen in Erscheinung. Die Bauweise folgt einem hybriden Ansatz aus Betonskelett und Holzbau. Die Grundrisse sind kompakt organisiert, mit klarer Trennung zwischen Schlafräumen, Nasszellen und grosszügigen Wohnbereichen. Kritisch wurde lediglich die geringe Privatsphäre der ebenerdigen Wohnungen bewertet.
Lärmschutz als Gestaltungselement Projekt «Binaria» Das Projekt «Binaria» der Basler ARGE Parabase und Confirm setzte sich für das Baufeld MF03 durch. Es begegnet dem Strassenlärm mit einer robusten Nordfassade aus wiederverwendetem Trapezblech und hervortretenden Akustikelementen. Zur Hofseite öffnet sich dagegen eine transparente, durchgrünte Glasfassade mit Balkonen und Pflanztrögen. Besonders markant ist der mehrgeschossige Durchgang, der Hof und Strassenraum verbindet. Das kreisrunde Lüftungsgitter aus schallabsorbierenden Paneelen setzt hier ein starkes architektonisches Zeichen. Im Innern ermöglichen lineare Grundrisse flexible Wohnkonzepte von 2.5- bis 5.5-Zimmer-Wohnungen. Nachhaltigkeit prägen wiederverwendete Träger, Recycling-Beton und Re-Use-Holz.
Pilotcharakter mit hohem Anspruch Beide Siegerprojekte verfolgen innovative Wege beim Lärmschutz, bei der Flexibilität der Wohnungsgrundrisse und beim Einsatz von Re-Use-Materialien. Die Dächer werden für Photovoltaik und Regenwassermanagement genutzt, die Fassaden teilweise bepflanzt oder mit integrierter Solartechnik versehen. Energiegewinnung erfolgt mit erneuerbaren Quellen, sommerlicher Wärmeschutz durch Beschattung und Verdunstung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem reversiblen Bauen. Konstruktionen sollen verschraubt statt verklebt werden, um spätere Umnutzungen oder Materialkreisläufe zu erleichtern.
Meilensteine und Perspektiven In einer ersten Etappe werden die Neubauten im Westen des Areals realisiert, Baubeginn ist für 2028 vorgesehen. Eine zweite Etappe mit City-Logistik-Hub und zusätzlichen Nutzungen soll ab 2031 folgen. Bereits vor der Fertigstellung öffnet die SBB das Areal für Zwischennutzungen. Die denkmalgeschützte 2000 m² grosse Bahnhalle wird künftig etwa für Sportangebote genutzt. Das Wolf-Areal wird damit zu einem Pilotprojekt für urbanen Wohnungsbau, das Fragen nach Lärmschutz, Nachhaltigkeit und sozial durchmischtem Wohnen in grossem Massstab beantwortet. Für Basel ist dies nicht nur ein städtebauliches Experiment, sondern ein entscheidender Schritt hin zu mehr erschwinglichem Wohnraum und höherer urbaner Lebensqualität.
In der ersten Wettbewerbsrunde gingen 73 Bewerbungen ein, eine überraschend hohe Anzahl mit qualitativ starken Referenzprojekten. Entscheidend für die Auswahl der 16 Büros waren Nachhaltigkeitsaspekte, Erfahrung mit ähnlich komplexen Projekten sowie städtebauliche und architektonische Qualität. Die ausgewählten Teams kommen aus St. Gallen, Zürich, Thurgau, Basel-Stadt und Genf.
Nächste Schritte und Zeitplan Nach der Wahl des Siegerprojekts im Sommer 2025 folgt die Weiterentwicklung durch den Kanton und die Universität. Der Baustart ist für 2028 geplant, die Eröffnung voraussichtlich 2031. Der neue Campus soll als Denkplatz und Begegnungsort dienen und sich harmonisch in das Stadtbild einfügen. Ziel ist eine stärkere Vernetzung der Universität mit der Stadt und ihrer Bevölkerung.
Neuausrichtung nach Projekt-Neustart Der aktuelle Wettbewerb wurde nötig, weil das 2021 ausgewählte Projekt nicht zufriedenstellend weiterentwickelt werden konnte. Mit dem neuen Verfahren soll nun ein tragfähiges Konzept entstehen, das die hohen Anforderungen an Architektur, Nachhaltigkeit und Stadtintegration erfüllt.
Das Büro Schmidlin Architekten überzeugte die Jury unter dem Vorsitz von Thomas Hasler mit einer selbstbewussten, modernen Architektursprache. Der freistehende Neubau setzt klare Akzente und bringt Mehrwert für die Stadt Bern, indem er den öffentlichen Raum bereichert. Der Ersatz für den sanierungsbedürftigen Erweiterungsbau von 1984 ermöglicht es dem Kunstmuseum Bern, seine Rolle als kultureller Knotenpunkt zu stärken. Durch die Kombination von architektonischer Qualität und öffentlicher Zugänglichkeit wird das Museum zu einem zentralen Ort des Austauschs.
Umfangreicher Architekturwettbewerb und transparente Auswahl Der internationale Wettbewerb startete im Juli 2022 mit 148 Bewerbungen und wurde in zwei Stufen durchgeführt. 39 Teams wurden zur Teilnahme ausgewählt, 11 davon arbeiteten ihre Vorschläge weiter aus. Am Ende entschied sich die Jury für das Projekt von Schmidlin Architekten, das sich durch seinen innovativen Ansatz und die starke Integration in das städtebauliche Umfeld hervorgetan hat.
Ausstellung der Wettbewerbsprojekte Das Kunstmuseum Bern zeigt vom 23. August bis 24. November 2024 die Entwürfe des Architekturwettbewerbs. Die Ausstellung bietet einen Überblick über das Siegerprojekt und alle weiteren eingereichten Beiträge. Der Eintritt ist frei.
Die Bauarbeiten für den Schulkomplex haben begonnen und sollen eine zentrale Rolle im sozialen Gefüge des entstehenden Wohnviertels einnehmen. Das Projekt „Emile“ des renommierten Architekturbüros Liechti Graf Zumsteg (Aargau) wurde als Gewinner des Architekturwettbewerbs von 2019 ausgewählt. Die innovative Gestaltung des Schulgebäudes, das sich als offener und einladender Raum präsentiert, wird darauf abzielen, eine Atmosphäre des Teilens und der Gemeinschaft zu schaffen.
Das Gebäude wird nicht nur als Schule fungieren, sondern auch als öffentliche Einrichtung, die der gesamten Gemeinschaft zugänglich ist. Es wird Räume für verschiedene Aktivitäten wie Mensa, Spiel- und Sportstätten bieten, die über Galerien und Passagen auf dem transparent gestalteten Erdgeschoss zugänglich sein werden.
Das Herzstück des Schulgebäudes wird im ersten Stock liegen, wo Klassenzimmer um einen grosszügigen zentralen Raum angeordnet werden, der Platz für zusätzliche Lernaktivitäten bietet. Die Architektur des Gebäudes wird durch Giebeldächer gekennzeichnet sein, die mit Photovoltaikanlagen ausgestattet sind, um den Energiebedarf der Schule zu decken und den Klimakomfort zu verbessern.
Die Bedeutung dieses Projekts für die Entwicklung des Stadtteils betonen Frédérique Perler, Leiterin des Departements für Raumplanung, Bauwesen und Mobilität, sowie Christina Kitsos, Vizepräsidentin des Verwaltungsrats, die den sozialen Zusammenhalt und die Entwicklung der Gemeinschaft hervorheben.
Die Aussenbereiche der Schule werden sorgfältig gestaltet, um den Schülern und der Gemeinschaft angenehme und funktionale Räume zu bieten. Der Schulhof wird durch bestehende Bäume organisiert und durch neue Bepflanzungen ergänzt, während breite Alleen und grüne Flächen eine einladende Umgebung schaffen.
Im Juni letzten Jahres hat der Kanton Neuenburg einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben, um innovative Lösungen für die dringend notwendige Erweiterung und Sanierung des Strassenbauzentrums in Boudry zu finden. Ziel der anspruchsvollen Suche war es, eine zukunftsfähige Infrastruktur zu schaffen, die den Anforderungen an Nachhaltigkeit und Effizienz gerecht wird. Aus vierzehn Bewerbungen überzeugte das Projekt „Little Marcel“ von Julien Dubois Architectes SA aus La Chaux-de-Fonds die Jury und belegte den ersten Platz.
Das Siegerprojekt besticht durch seinen ganzheitlichen Ansatz, der sowohl auf architektonische Qualität als auch auf funktionale Exzellenz setzt. Die geplante Erweiterung umfasst neben der Sanierung des bestehenden Gebäudes auch die Errichtung von Neubauten, die eine optimale Nutzung des Grundstücks ermöglichen. Besonders hervorzuheben ist das nachhaltige Konzept, das durch die Integration von Solarmodulen und die Verwendung von Holzkonstruktionen das Umweltengagement des Projekts unterstreicht.
Die Realisierung von „Little Marcel“ verspricht eine Verbesserung der Arbeitsabläufe bei gleichzeitiger Steigerung der landschaftlichen und architektonischen Qualität des Geländes. Die gezielte Erweiterung der Werkstattgebäude und die Schaffung eines grosszügigen Innenhofes dienen der Optimierung der Logistik und fördern die Zusammenarbeit der Mitarbeitenden.
Mit einem geplanten Budget von 12 Millionen Franken für den Gesamtleistungswettbewerb und weiteren 1,5 Millionen Franken für die Verlegung von Wirtschaftsgebäuden legt der Regierungsrat den Grundstein für eine moderne und zukunftsgerichtete Infrastruktur. Die öffentliche Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge gibt der Bevölkerung Einblick in die visionären Pläne für den Werkhof Boudry.
Dieses Projekt markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung des Strassenunterhalts in der Region und setzt neue Massstäbe in Bezug auf Nachhaltigkeit und Effizienz im Strassenunterhalt des Kantons Bern. Mit Spannung wird die Weiterentwicklung und Verfeinerung des Siegerprojektes im Hinblick auf eine zukünftige Baukreditbeantragung erwartet.
Die Stadt Schlieren lässt die Quartier- und Primarschulanlage Zelgli um einen Vierfachhort mit Mittagstisch, vier weitere Klassenzimmer und neue Aufenthaltsräume für das Lehrpersonal erweitern. In einem 2023 ausgeschriebenen Architekturwettbewerb hat sich das Projekt Lilia von Bob Gysin + Partner durchgesetzt, informiert die Stadtverwaltung in einer Mitteilung. Insgesamt hatten sich zehn Projekte in der Ausschreibung beworben.
Lilia sieht die Ergänzung der Schulanlage durch einen dreigeschossigen Holzbau an der Westseite des heutigen Pausenhofs vor. Im Erdgeschoss sind ein Aufenthaltsraum für das Lehrpersonal und die Mediathek untergebracht. Im ersten Obergeschoss sind Räumlichkeiten für die restliche Tagesbetreuung und die Schulleitung sowie ein Multifunktionsraum geplant. Die neuen Unterrichtsräume werden im zweiten Obergeschoss eingerichtet.
Der Vorschlag des Zürcher Architekturbüros minimiere die nötigen Eingriffe in die bestehenden Aussenanlagen und integriere das neue Gebäude schlüssig in die bestehende Anlage, heisst es in der Mitteilung. Alle eingereichten Projekte können am 26. und 27. Januar im Stadthaus Schlieren sowie am 2. und 3. Februar in der Schule Zelgli in Augenschein genommen werden.
Schlieren plant einen Architekturwettbewerb für die Erweiterung der Schulanlage Zelgli. Der Stadtrat hat das Wettbewerbsprogramm für die Ausschreibung der Vorqualifikation zu einem Architekturwettbewerb genehmigt und die Wettbewerbsjury gewählt.
Das Verfahren ist laut den Stadtratsnachrichten gemäss dem öffentlichen Beschaffungsrecht in der ersten Stufe offen und wird auf simap.ch sowie im Amtsblatt des Kantons Zürich und auf der Internetseite der Stadt Schlieren publiziert. Simap.ch ist die gemeinsame elektronische Plattform von Bund, Kantonen und Gemeinden im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens.
Zum Verfahren heisst es in den Schlieremer Stadtratsnachrichten, aus den Bewerbungen würden zehn bis zwölf geeignete Büros zur weiteren Bearbeitung ausgewählt. Auch einige Nachwuchsbüros seien zur Teilnahme zugelassen. Der Auftrag werde voraussichtlich an ein Generalplaner-Team vergeben.
Der Stadtrat von Schlieren hat die erweiterte Strategieplanung für die Schulanlage Zelgli schon ab 2019 auf den Weg gebracht. Die steigende Zahl von Schülerinnen und Schülern macht eine erneute Planung notwendig. Um die künftige Entwicklung der Schulanlage Zelgli optimal festzulegen, hatte der Stadtrat im Juli 2019 einen Kredit zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie genehmigt.
Im April 2020 wurde aufgrund der aktuellen Zahlen mit zwei bis vier zusätzlichen Klassenzimmern, zwei zusätzlichen Kindergärten und einem Dreifachhort geplant. Schon im September 2020 hätten die aktuellsten Zahlen gezeigt, dass vier neue Klassenzimmer, zwei Kindergärten und ein Vierfachhort sowie der zusätzliche Einbau sanitärer Anlagen benötigt werden.
Ittigen ist eine östliche Vorortgemeinde der Stadt Bern. Das Areal Zentrum Papiermühle befindet sich hier an zentraler Lage, nahe der gleichnamigen S-Bahn-Haltestelle. Es erstreckt sich entlang der Worblentalstrasse und grenzt an die Kreuzung Papiermühle-, die Grauholz- und Worblentalstrasse.
Für die Entwicklung des Zentrum Papiermühle wurde bereits 2014 eine städtebauliche Lösung – Nutzung, Bebauung, Erschliessung – erarbeitet. Basierend darauf wurden die für das Areal massgebenden Planungsinstrumente wie Richtplan, Zonenplan, Baureglement und Überbauungsordnung angepasst.
Die Einwohnergemeinde Ittigen, die Steiner Investment Foundation und die Steiner AG führten im Frühling dieses Jahres einen Studienauftrag für das Zentrum Papiermühle durch. Dazu haben sie fünf Planungsteams, bestehend aus Architektur-, Landschaftsarchitektur- und Bauplanungs-Profis, eingeladen.
Die Projektbeiträge bewertete ein Gremium unter Vorsitz von Michael Geschwentner (Steib Gmür Geschwentner Kyburz Partner AG Architekten & Stadtplaner). Die Bewertungskriterien bezogen sich auf in die Erfüllung der Zielsetzungen sowie auf diverse weitere Faktoren wie Städtebau, Architektur, Freiraum, Erschliessung, Gestaltung, Nutzung, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Von besonderer Bedeutung waren zudem qualitative und überzeugende Wohnungsgrundrisse.
Überzeugende Wohnungsgrundrisse waren wichtig bei der Bewertung des Projekts. Visualisierung der Innenräume des Hochhauses (oben) und des Langhauses (rechts).
Den Architekturwettbewerb gewonnen haben E2A Piet Eckert und Wim Eckert Architekten gemeinsam mit Studio Vulkan Landschaftsarchitektur und Schnetzer Puskas Ingenieure. Laut Jury weise der Entwurf des Gewinnerteams eine geschickte städtebauliche Setzung auf. Sie verleihe dem Ort eine starke Identität mit grossen räumlichen Qualitäten und dem gewünschten Öffentlichkeitsgrad. Die Jury hat das Projekt einstimmig zur Weiterbearbeitung empfohlen.
Das Planungsteam entwickelte eine volumetrische Setzung von Hochhaus und Langhaus mit einem gut proportionierten, allseitig erschlossenen Platz, der die unterschiedlichen Höhensituationen aufnimmt und eine klare Adressbildung für Gewerbe und Wohnen erreicht.
Die filigrane Erscheinung des Hochhauses verbindet sich mit der feingliedrigen Holzbauweise des Längsbaus. Das überhohe Erdgeschoss verleiht dem Hochhaus einen selbstbewussten Auftritt und greift im Innenraum den Geländeversatz architektonisch auf. Der neu geschaffene Platz entfaltet im Zusammenspiel mit dem Erdgeschoss eine starke Öffentlichkeit, die das Potenzial besitzt, den Ort zu aktivieren und zu beleben. Der Längsbau profitiert zusätzlich vom rückwärtigen Freiraum Die Projektbeiträge aller teilnehmenden Planungsteams wurden nach dem Wettbewerb öffentlich zugänglich ausgestellt.
Mit dem Projekt «Zukunft Kunstmuseum Bern» soll Bern ein modernes und attraktives Kunstmuseum erhalten. Die darauf abgestimmten Projekte der Stadt Bern zur Neugestaltung der Hodlerstrasse und zur Aufwertung des Bären- und Waisenhausplatzes bieten die Chance, den Stadtraum mit dem neuen Kunstmuseum in Verbindung zu setzen und damit der gesamten Oberen Altstadt zu neuer Anziehungskraft zu verhelfen.
Der nun startende Architekturwettbewerb für die Museumserneuerung fusst auf dem Grundkonzept «Zukunft Kunstmuseum Bern», das 2021 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die wesentlichen Elemente sind das Gebäudeensemble mit dem Stettlerbau (als Hauptgebäude), einem Ersatzneubau (für den Atelier 5-Bau) und dem Gebäude Hodlerstrasse 6 (heute von der Kantonspolizei genutzt) sowie die Aufwertung der Hodlerstrasse mit neuem Verkehrsregime und Verschiebung der Ausfahrt des Metro-Parking. Ein Neubau anstelle der aufwändigen und ökologisch nicht sinnvollen Sanierung des Ateliers 5-Baus stellt die beste Lösung dar – diese neue Perspektive hatte eine Machbarkeitsstudie 2018 nach drei gescheiterten Projekten eröffnet. Das erneuerte Gebäudeensemble ermöglicht dank effizientem und ressourcenschonendem Betrieb eine Vergrösserung der Fläche für die Kultur bei stabilen Bewirtschaftungskosten.
Internationaler Wettbewerb Der Architekturwettbewerb wird nach den Regeln des schweizerischen Ingenieur- und Architekturvereins SIA durchgeführt; vorgesehen ist ein zweistufiges Verfahren mit vorgängiger Präqualifikation. Davon verspricht sich das Preisgericht ein vielfältiges internationales Teilnehmer:innenfeld, das neben etablierten Büros auch Nachwuchsteams umfasst.
In der Präqualifikation weisen die interessierten Architekt:innenteams ihre Eignung für die Aufgabe nach. Gestützt darauf wählt das Preisgericht die bestgeeigneten Büros für den eigentlichen Projektwettbewerb aus. Diese setzen sich zunächst mit dem Städtebau auseinander, zeigen einen Ansatz für den architektonischen Ausdruck auf und erbringen den Nachweis der Grobfunktionalität (Stufe 1). Die am besten geeigneten Beiträge werden anschliessend weiterbearbeitet und präzisiert (Stufe 2). Am Schluss erfolgt die Wahl des Siegerprojektes.
Expertise und regionale Verankerung Das Preisgericht setzt sich aus Fachexpert:innen zusammen, die in verschiedenen Städten im In- und Ausland Erfahrungen in der Konzeption von Neubauten in einem sensiblen historischen Umfeld und in den Bereichen Nachhaltigkeit und Stadtklima gesammelt haben. Dieses Wissen soll für Bern nutzbar gemacht werden. Gleichzeitig ist die Jury regional verankert: Die Vertreter:innen der städtischen und kantonalen Politik sowie des Kunstmuseums kennen die lokalspezifischen Gegebenheiten und Notwendigkeiten und bringen damit eine zusätzliche Sicht ein.
«Es freut mich sehr, dass die Grundlagen geschaffen wurden, um für das Projekt ‹Zukunft Kunstmuseum Bern› die nächste Stufe, den Architekturwettbewerb, starten zu können. Der Kanton Bern ist in der Wettbewerbsjury mit zwei politischen Vertretern und zwei Vertretern aus dem Stiftungsrat der Dachstiftung sehr gut vertreten. Die ausgewogene Zusammenstellung der Jury gewährleistet die für ein Bauprojekt dieser Grössenordnung und Relevanz notwendige fachliche und politische Begleitung», sagt Christine Häsler, Regierungspräsidentin Kanton Bern.
Präsidiert wird das Gremium von Thomas Hasler, ordentlicher Professor am Institut für Architektur und Entwerfen der TU Wien und geschäftsführender Partner des Büros Staufer & Hasler Architekten in Frauenfeld (CH). 2015 wurde das Büro für seine Arbeiten mit dem Prix Meret Oppenheim ausgezeichnet. Als Fachexperte und Jurymitglied hat Thomas Hasler bereits zahlreiche Architekturwettbewerbe, Studienaufträge und Testplanungen begleitet.
«Mit dem zweistufigen Verfahren wollen wir sowohl arrivierte Architekturbüros wie auch junge Teams ansprechen», so Thomas Hasler, «Mit dem grösseren Betrachtungsperimeter bis hin zum Waisenhausplatz wollen wir eine dem UNESCO-Welterbestatus ensprechende Einbettung des Bauprojekts in den Stadtraum sicherstellen.»
Fokus auf Nachhaltigkeit Die Museumserneuerung soll in allen Dimensionen in Einklang mit den Nachhaltigkeitsstrategien von Kanton und Stadt Bern stehen und deren Ziele erreichen. Ein ausführlicher Kriterienkatalog mit allen relevanten Aspekten der Nachhaltigkeit dient als Richtschnur für die Jury und fliesst in den Wettbewerb ein.
Damit diese Zielvorgaben eingehalten werden, ist an verschiedenen Stellen anzusetzen: Gebäudeform, Energieversorgung, Baustoffe, Klima- und Lichttechnik. Mit Blick auf den geplanten Abriss des Atelier 5-Baus wird zu prüfen sein, ob Strukturen stehen gelassen werden können und sich damit graue Energie sparen lässt.
Für Jonathan Gimmel, Präsident der Dachstiftung Kunstmuseum Bern – Zentrum Paul Klee ist klar: «Der Wettbewerb soll architektonische Antworten liefern auf die drängenden Fragen der Zeit: Kunst und Begegnung in Einklang mit Klimaschutz und Energieeffizienz.»
Gründe für neues Museum Mit der geplanten Erneuerung soll das Kunstmuseum Bern besucher:innenfreundliche Ausstellungs- und Depoträume nach modernen Standards erhalten, sich zur Stadt und zum Aarehang öffnen und einem erweiterten und diverseren Publikum neue Kunsterlebnisse bieten. Museen stehen im Konkurrenzkampf um attraktive Leihgaben und die Aufmerksamkeit der Besucher:innen. Zürich, Basel und Lausanne haben mit attraktiven Neubauten grosse Investitionen getätigt. Bern kann ohne Verbesserung der Infrastruktur mit diesen Städten nicht mehr konkurrieren.
«Die Besucherinnen und Besucher können sich auf ein Kunstmuseum der Zukunft freuen, das durch offene und lichte Räumlichkeiten neue Kunsterlebnisse ermöglichen wird», sagt Nina Zimmer, Direktorin des Kunstmuseum Bern und Zentrum Paul Klee.
Gemeinderat genehmigt Baurechtsvertrag Um die geplante Erneuerung des Museums zu ermöglichen, hat der Gemeinderat der Stadt Bern an seiner Sitzung vom 29. Juni einen Baurechtsvertrag verabschiedet, der die kostenlose Abgabe des Gebäudeteils Hodlerstrasse 6 an die Stiftung Kunstmuseum Bern regelt. Die Liegenschaft spielt beim Erneuerungsprojekt eine Schlüsselrolle: Das Kunstmuseum erhält in direkter Nachbarschaft ein Gebäude für die Administration und muss so im geplanten Ersatzneubau keine neuen teuren Büroflächen bauen.
Deshalb soll nun die Hodlerstrasse 6 betrieblich aus der bestehenden Gebäudegruppe – heute durch die Kantonspolizei genutzt und im Inventar der städtischen Denkmalpflege als schützenswert eingestuft – abgetrennt und in den künftigen Museumskomplex integriert werden. Gleichzeitig hat der Gemeinderat die Eckwerte des Projektwettbewerbs inklusive Aufwertung der Hodlerstrasse genehmigt. Dem Baurechtsvertrag muss noch der Stadtrat zustimmen, der sich voraussichtlich im Herbst mit dem Geschäft befasst.
Der Start der ersten Stufe des Projektwettbewerbs ist im Frühjahr 2023 vorgesehen. Aufgrund des teilweise schlechten baulichen Zustands der Gebäude ist eine möglichst frühzeitige Realisierung zwingend. Im Sinne einer Optimierung des Gesamtzeitbedarfs erfolgt die Präqualifikation parallel zum Stadtratsgeschäft. Der Aufwand der Teams für die Präqualifikation ist verhältnismässig gering. Die Hauptarbeiten werden somit erst nach dem Stadtratsbeschluss anfallen.
Aufwertung der Hodlerstrasse Die Hodlerstrasse erhält nach den Vorstellungen der Stadt ein völlig neues Gesicht durch eine Pflästerung und Begrünung mit einer Baumreihe. Dank reduzierter Strassenfläche und Verschiebung der Metro-Parking-Ausfahrt können sich das Kunstmuseum und der Progr bzw. der Gastrobetrieb Turnhalle nach aussen öffnen. Mit Ausnahme der Verkehrsspitzenzeiten am Morgen und am frühen Abend soll künftig nur noch Zubringerdienst gestattet sein für Anlieferungen, Notfalldienste und die Strassenreinigung. Die Stadt Bern erarbeitet das Detailprojekt zusammen mit dem Kunstmuseum, dem Metro-Parking, den Anrainer:innen und den Wirtschaftsverbänden.
Die von der Stadt parallel zur Museumserneuerung verfolgten und aufeinander abgestimmten Projekte zur Aufwertung der Hodlerstrasse und zur Neugestaltung des Bären- und Waisenhausplatzes ermöglichen die gesamtheitliche Aufwertung eines zentralen, für die Innenstadt wichtigen Perimeters. Entsprechend fliesst das Ziel einer aufgewerteten Hodlerstrasse in den Projektwettbewerb für den Neubau Kunstmuseum ein.
Partnerschaftliche Finanzierung Die Finanzierung der Museumserneuerung soll durch die öffentliche Hand, private Sponsor:innen und die Wirtschaft erfolgen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 80 Mio. Franken (plus 10. Mio. Franken Risikoabdeckung). Laut Finanzierungsplan wird der Kanton Bern für den Neubau nur in der Höhe der ohnehin für die Sanierung des Atelier 5-Baus anfallenden Kosten belastet, also mit 40 Mio. Franken. Mäzen Hansjörg Wyss trägt mit seinem grosszügigen Engagement 25 Mio. zum Projekt bei: 20 Mio. für den Neubau und 5 Mio. für die Neugestaltung der Hodlerstrasse. Weitere 5 Mio. leistet er unter der Bedingung, dass für die Erneuerung des Museums weitere Privatmittel in der Höhe von mindestens 7,5 Mio. zusammenkommen.
Insgesamt rechnet der Finanzierungsplan mit Beiträgen von Privaten, Stiftungen und der Wirtschaft in der Höhe von 15 Mio. Franken. Die Vorgespräche mit privaten Sponsor:innen laufen gut. Die eigentlichen Verhandlungen mit den möglichen Geldgeber:innen (Stiftungen, Burgergemeinde Bern etc.) können erst nach Abschluss des Wettbewerbs stattfinden, wenn das definitive Projekt vorliegt. Zusagen gibt es bereits von Einzelpersonen. Noch in Abklärung sind die Kosten für die Neugestaltung der Hodlerstrasse und die Verlegung der Ausfahrt des Metro-Parking. Dazu werden nach Vorliegen des Wettbewerbsergebnisses Aussagen möglich sein.
Vertrag mit Hansjörg Wyss unterzeichnet Der Vertrag zwischen der Wyss Foundation und der Stiftung Kunstmuseum Bern wurde im April 2022 unterzeichnet. Hansjörg Wyss ist vom Projekt für die Erweiterung des Kunstmuseums ebenso überzeugt wie von der geplanten Neugestaltung der Hodlerstrasse: «Mit der Aufwertung der Hodlerstrasse sind wichtige Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Architekturwettbewerb geschaffen worden. Ich freue mich, dass ich einen Beitrag zu einer nachhaltigen, zeitgemässen Weiterentwicklung des Kunstmuseums Bern leisten kann.» Wyss will sich als Mitglied des Sachpreisgerichts weiterhin für eine ambitionierte Berner Lösung engagieren.
Der Vertrag der Wyss Foundation mit der Stiftung Kunstmuseum Bern basiert auf dem Grundkonzept «Zukunft Kunstmuseum Bern» von 2021, das partnerschaftlich entwickelt wurde. Dabei übernehmen die jeweiligen Bauträger bestimmte Kosten: Die Stiftung Kunstmuseum Bern finanziert mit einem kantonalen Beitrag und der Unterstützung von Mäzen Wyss die Museumsbauten.Die Stadt übernimmt die Kosten für die öffentlichen Plätze und Strassen. Ausnahme bildet die Hodlerstrasse 6, welche die Stadt als Mitstifterin dem Kunstmuseum kostenlos im Baurecht zur Nutzung übergibt. Für die Kosten zur Anpassung des Metro-Parking bzw. die Aufwertung der Hodlerstrasse entschädigt das Kunstmuseum die Stadt Bern über einen öffentlichen Infrastrukturvertrag. Realisierbar ist das Projekt nur, wenn alle Partner ihre Beiträge leisten.
Synergien dank gleichzeitiger Sanierung des Stettlerbaus Unabhängig vom Neubauprojekt ist die Sanierung des Stettlerbaus nötig. Die Abklärungen zur Vorbereitung des Projektwettbewerbs haben aber gezeigt, dass bei einer gleichzeitigen Sanierung des Stettlerbaus die grössten Synergien zu erwarten sind und die Belastungen für die Anrainer:innen am geringsten ausfallen.
Die bisherige Kostenschätzung für die Sanierung beruhte auf einer Zustandsanalyse und Investitionskostenrechnung aus dem Jahre 2012. Seither hat der Unterhaltsstau weiter zugenommen, da viele der damals vorgesehenen Massnahmen nicht ausgeführt wurden. Die integrale Sanierung des Stettlerbaus zeitgleich mit dem Neubau ermöglicht, nachhaltige Mehrwerte zu schaffen. Damit das letztmals 1999 sanierte Gebäude auch energetisch auf dem neuesten Stand ist und wieder eine möglichst lange und ungestörte Betriebsdauer möglich wird, sind umfassendere Eingriffe nötig. Dadurch müssen die 2012 tiefer geschätzten Sanierungskosten auf 18,5 Mio. Franken angepasst werden. Der Kanton Bern ermöglicht gemäss Kulturfördergesetz den Erhalt und die Entwicklung bedeutender Kulturinstitutionen, dies beinhaltet auch den Unterhalt der Immobilien des Kunstmuseums Bern.
Unter dem Aspekt Wohnen und Arbeiten direkt am Gleis hat die SBB einen Architekturwettbewerb zur Gestaltung ihres Areals am Bahnhof in Wettingen ausgeschrieben. Die Ergebnisse liegen laut Medienmitteilung jetzt vor. Sie können bis am Dienstag, 8. März, im Foyer des Tägi Wettingen in einer Ausstellung begutachtet werden.
Das Siegerprojekt heisst Stadtlaube und sieht laut der SBB-Mitteilung am Bahnhof Wettingen zwei langgezogene, fünfstöckige Wohnbauten mit Dienstleistungs-, Handels- und Gastronomieflächen in den unteren Geschossen sowie ein viergeschossiges Dienstleistungsgebäude mit publikumsorientierten Nutzungen vor. Die historischen Bahnbauten bleiben erhalten.
Die beiden Gebäude westlich des Bahnhofs bilden einen Abschluss gegenüber dem Gleisfeld und schaffen damit Wohn- und Aufenthaltsraum an zentraler Lage, heisst es in der Mitteilung zum Projekt. Die Eingangsbereiche und zum Teil offen gestalteten Treppenhäuser sollen den Blick auf die Gleisanlagen freigeben. Vor den Hauseingängen werde es kleine Plätze und eine Spielstrasse geben. Geplant sind flexibel nutzbare 2,5- bis 4,5-Zimmerwohnungen mit privaten Aussenbereichen und gemeinschaftliche Dachterrassen.
Östlich der Wohnbauten und eingebettet in die historischen Bahnhofbauten ist ein viergeschossiges Dienstleistungsgebäude mit Ladengeschäften und Gastronomie vorgesehen. Die geschützten Einzelobjekte Lokremise, Güterschuppen, Bahnhofgebäude und Drehscheibe bleiben laut der Mitteilung erhalten.
Die Immobilienentwicklung JED in Schlieren konnte bei einem internationalen Architekturwettbewerb überzeugen. Sie hat den Silver Award bei der A’ Design Award and Comeptition erhalten. Im Rahmen des weltweiten Wettbewerbs wurden 2094 Gewinner aus 108 Ländern und in 104 Designdisziplinen gekürt.
JED wurde für seine Innenarchitektur geehrt, wie aus einer Mitteilung des Immobilienentwicklers Swiss Prime Site bei LinkedIn hervorgeht. Hinter dem Design steht neben Swiss Prime Site auch das Zürcher Architekturbüro Evolution Design.
JED ist auf dem ehemaligen Druckzentrum der „Neuen Zürcher Zeitung“ in Schlieren entstanden. Die Entwicklung bietet Raum für Arbeitsplätze und Veranstaltungen. JED sieht sich selbst als ein „Zentrum für Wissenstransfer, Innovation und Unternehmertum“.
„Das Projekt zeigt, wie Industrieräumlichkeiten in attraktive Destinationen transformiert werden können, welche die lokalen (Wirtschafts-)Aktivitäten revitalisieren und eine Plattform für Unternehmertum schaffen”, heisst es seitens der Jury der A’ Design Award and Competition. Das architektonische Konzept hebe die Besonderheiten der einzelnen Hallen hervor und verleihe der ursprünglichen Bausubstanz ein zeitgemässes Profil. Ausserdem seien die Räume so gestaltet, dass sie Wissenstransfer, Kreativität und Innovation ermöglichen, lobt die Jury.
Das Ziel der A’ Design Award and Competition ist es, besondere Architekturprojekte aus der ganzen Welt bekannt zu machen. Damit sollen neue Projekte inspiriert werden.
Die Universität St.Gallen (HSG) benötige mehr Raum, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung des Kantons St.Gallen, der Stadt St.Gallen und der HSG. Der Kanton St.Gallen wird daher auf dem Areal Platztor in der Stadt St.Gallen einen zweiten Campus für die HSG erstellen lassen. Das Projekt war bereits 2019 von der Kantonsbevölkerung gutgeheissen worden.
Im vom Kanton ausgerichteten Architekturwettbewerb hat sich das Projekt Haus im Park des Zürcher Architekten Pascal Flammer unter 59 Kandidaten durchsetzen können, informiert die Stadtverwaltung. Das siegreiche Projekt sieht ein sechsstöckiges Gebäude umgeben von einem Park vor. Grosse Fensterflächen und viel Holz liessen das Gebäude leicht und offen wirken, heisst es in der Mitteilung. Auf rund 31’000 Quadratmetern wird Platz für rund 3000 Studierende, Dozierende und Mitarbeitende geschaffen. Das neue Gebäude werde das Areal „im Vergleich zur heutigen Situation“ deutlich aufwerten, schreiben die Autoren.
Im nächsten Schritt wird der Kanton nun das konkrete Bauprojekt ausarbeiten. Im Anschluss soll 2023 das Bewilligungsverfahren angegangen werden. Der Baubeginn ist für 2025 vorgesehen. Im Jahr 2029 soll das Haus am Park einsatzbereit sein.
Die Kosten des Projekts werden in der Mitteilung auf 207 Millionen Franken veranschlagt. Für die auf den Kanton entfallenden 160 Millionen Franken hat die Kantonsbevölkerung bereits ihre Zustimmung gegeben. Bund und HSG werden sich mit 25 Millionen beziehungsweise 20 Millionen Franken beteiligen. Die Stadt St.Gallen hat im Rahmen des Grundstücksverkaufs einen Beitrag von 2 Millionen Franken geleistet.
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