Schlagwort: Arlesheim

  • Kooperation für nachhaltige Energieversorgung in Arlesheim, Münchenstein und Reinach

    Kooperation für nachhaltige Energieversorgung in Arlesheim, Münchenstein und Reinach

    Primeo Energie und uptownBasel vertiefen ihre Zusammenarbeit. Die beiden Baselbieter Unternehmen haben Ende Dezember 2024 «zwei bedeutende Verträge» unterzeichnet, erläutert Primeo Energie in einer Mitteilung. Sie dienen unter anderem dem Ziel, die auf dem Areal des Kompetenzzentrums für die Industrie 4.0 in Arlesheim anfallende Abwärme zum Beheizen tausender Wohnungen in den umliegenden Gemeinden Arlesheim, Münchenstein und Reinach zu nutzen.

    Dafür stellt uptownBasel Partner Primeo Energie langfristig das Gebäude 4 zur Verfügung. Hier wird der Energieversorger mit Sitz in Münchenstein die Übergabezentrale für die Abwärme des Kompetenzzentrums einrichten. Im zweiten Vertrag geht es um das Arealnetz. Danach ist Primeo Energie sowohl für die Betriebsführung als auch für die Instandhaltung des Netzes auf dem 75’000 Quadratmeter grossen Areal des Kompetenzzentrums zuständig. Bestandteil des Arealnetzes bilden unter anderem Hoch- und Mittelspannungsleitungen für die Energieversorgung des Areals und seiner neun Gebäude.

  • uptownBasel wird Industriestandort der Zukunft

    uptownBasel wird Industriestandort der Zukunft

    Auf 70’000 Quadratmetern entsteht auf dem Schorenareal in Arlesheim ein internationaler Entwicklungs- und Produktionsstandort für die Industrie 4.0. Das zukunftsorientierte Projekt namens uptownBasel richtet sich an ausgewählte Technologieunternehmen, die sich mit Industrieproduktion, Gesundheitswesen, Logistik sowie mit der Digitalisierung beschäftigen. Denn mit Industrie 4.0 ist in erster Linie die Industrie der Zukunft gemeint.

    Das Schorenareal blickt auf eine bewegte Geschichte zurück und darf sich gar als Wiege der Industrialisierung der Region Basel bezeichnen. 1824 wurde hier die erste Schappefabrik (Verarbeitung minderwertiger Seide) der Region gegründet. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg wurden auf dem Areal Lokomotiven gebaut. 1988 kam es zur Fusion, bei der die heutige ABB entstand. Dies bedeutete das endgültige Ende für das Werk. Danach blieb das Gelände während 20 Jahren nahezu ungenutzt. 2012 kam mit den Kaufvertragsverhandlungen des Areals zwischen uptownBasel und dem Kanton Basel-Landschaft als damaligem Eigentümer wieder Bewegung in die Sache.

    Bis 2029 ist auf dem Areal die Schaffung einer Plattform vorgesehen, die Unternehmen miteinander vernetzt, den branchen- und disziplinenübergreifenden Wissenstransfer fördert und Innovationen in den Bereichen Internet der Dinge, Robotics, künstliche Intelligenz, Mobilität der Zukunft oder agilen Arbeiten vorantreibt. Geplant ist die Ansiedlung von 50 bis 100 Firmen mit insgesamt rund 2500 Arbeitsplätzen. Um dies zu ermöglichen, sind neun Gebäude projektiert. Das Investitionsvolumen beträgt über 500 Millionen Franken und wird von der privaten Eigentümerschaft der Familie Monique und Thomas Staehelin getragen. Für die Umsetzung ist Fankhauser Arealentwicklungen zuständig.

    Das Areal punktet mit seiner guten Lage: Mit dem Auto sind es 10 Minuten in die Stadt Basel und 20 Minuten bis zum EuroAirport in Mulhouse Freiburg. Mit dem Zug ist man in 25 Minuten am Bahnhof Basel SBB.

    Die ersten Gebäude sind bereits eröffnet. Im Wissenstransferzentrum namens «the pioneer» – dem Flaggschiffgebäude von uptownBasel – werden Ingenieurkompetenz in Life Sciences und technologische Digitalisierung gebündelt.

    «The pioneer» wird von den beiden europäischen Technologiekonzernen Bouygues und Vinci (Axians und Actemium) genutzt und bietet 400 Arbeitsplätze. Ein weiteres Gebäude, das Lieferkettenkompetenzzentrum, umfasst die Logistik und das Supply Chain Management.

    2023 soll das Innovationszentrum für Medical Additive Manufacturing, 3D-Druck eröffnet werden. Spätestens 2024 folgt die Energiezentrale für Wärme. Diese wird vom Münchensteiner Energieversorger Primeo Energie gebaut. Die Schaltanlage des uptownBasel-Unterwerks arbeitet nach Fertigstellung vollständig ohne klimaschädliche oder fluorhaltige Isoliergase. Damit wird das Areal eines der wenigen im Versorgungsgebiet von Primeo Energie sein, welches den Strom direkt auf Netzebene 3 bezieht und die Energie anschliessend selbsttätig auf dem Areal weiterverteilt. Im Jahr 2026 folgen das Rechenzentrum für Data Analytics und Quantentechnologie sowie das Gebäude für Safety & Security inklusive Cyber Crime Technology. Als letztes Gebäude soll 2029 das Zentrum für Dienstleistungsspezialisten im Bereich Life Sciences seine Tore öffnen.

    Für die Mieterschaft wurde eigens die Areal-App «my uptownBasel» entwickelt, die den Austausch untereinander ermöglicht. Das gesamte Konzept ist auf kooperatives und innovatives Arbeiten ausgelegt.

    Auf diesem Areal entsteht bis 2029 ein internationales Kompetenzzentrum.
  • Schweizer und Deutsche Inkassowirtschaft tauschen sich aus 

    Schweizer und Deutsche Inkassowirtschaft tauschen sich aus 

    Beide Verbände haben in den letzten Jahren Verhaltenskodizes entwickelt, die Regeln für einen fairen Forderungseinzug definieren. Der Code of Conduct von Inkasso Suisse gilt seit dem 1. Dezember 2020. Seit dem 1. Oktober 2021 ist der Code of Conduct des BDIU für alle Mitglieder des deutschen Inkassoverbands verpflichtend einzuhalten. 
     
    Martin Wehrli erklärt: „Mit unserem Verhaltenskodex berücksichtigen wir sowohl die berechtigten Interessen der Gläubiger*innen auf einen Ausgleich ihrer Forderung als auch die nicht minder berechtigten Interessen von Konsument*innen, die wir vor missbräuchlichem Forderungseinzug schützen wollen. Wir begreifen Inkasso als mediative, streitvermeidende und kommunikative Tätigkeit. Nur so lassen sich gütliche Einigungen realisieren. In diesem Geist sind sowohl der Code of Conduct von Inkasso Suisse als auch der des BDIU formuliert.“ 
     
    „Unsere Mitgliedsunternehmen sind ein Stützpfeiler der Wirtschaft. Gerade in diesen wirtschaftlich herausfordernden Zeiten stellen sie sicher, dass Firmen mit Liquidität versorgt, somit unternehmerische Existenzen und viele Jobs gesichert werden“, ergänzt Kirsten Pedd. „Dieser großen Verantwortung werden Inkassounternehmen allerdings nur gerecht, wenn sie alle beim Forderungseinzug Beteiligten fair behandeln. Darauf verpflichten sich Inkassodienstleister mit unserem Code of Conduct.“ 
     
    Die beiden Verbände werden den bereits während der Entwicklung des jeweiligen Codes begonnenen Austausch fortsetzen, sowohl bilateral als auch innerhalb des europäischen Dachverbands FENCA (Federation of European National Collection Associations), zu dessen Gründungsmitgliedern Inkasso Suisse und BDIU gehören. Auch soll ein Dialog zwischen den Ombudsleuten Stephan Glättli (Inkasso Suisse) und Brigitte Zypries (BDIU) und initiiert werden. 

  • Ein Kompetenzzentrum für die Industrie

    Ein Kompetenzzentrum für die Industrie

    Bis zum Jahr 2025 ist vorgesehen, dass sich das rund 70’000 Quadratmeter grosse Schorenareal in Arlesheim, wo einst die Elektrizitätsgesellschaft Alioth Lokomotiven für die SBB produzierte, zu einem Smart Manufacturing Hub entwickelt. In «uptownBasel» sollen sich dereinst rund fünfzig Technologieunternehmen mit insgesamt 2’000 Arbeitsplätzen ansiedeln. Das Kompetenzzentrum wird aus sieben Produktionshallen und 35’000 Quadratmetern Bürofläche bestehen. Dazu werden neue Hallen erstellt und bestehende Gebäude umgenutzt. Auch zum Thema Nachhaltigkeit soll «uptownBasel» Akzente setzen: Vorgesehen ist unter anderem, die Abwärme der geplanten Rechenzentren zu nutzen. Eine Holzschnitzelanlage mit Altholz wird das gesamte Areal mit Energie versorgen.

    70 Prozent der Fläche bereits vermietet
    Die ersten Mietverträge sind nach Angaben der Initianten bereits unterschrieben: Die Technologiekonzerne Axians und Bouygues werden Mieter im ersten Gebäude von «uptownBasel» mit dem Namen «The Pioneer». Das fünfstöckige Gebäude umfasst drei stützenfreie Hallen, die von Stahlträgern überspannt werden. Über den Produktionshallen werden auf 9’000 Quadratmetern Bürofläche für etwa 600 Mitarbeitende entstehen. Der Bau wird eine Gesamtnutzfläche von 25’000 Quadratmetern haben und soll Ende kommenden Jahres bezugsbereit sein. 70 Prozent der Fläche sind bereits vermietet. Die Investition für «uptownBasel» liegt bei 400 bis 500 Millionen Franken und erfolgt durch das Family Office des langjährigen Präsidenten der Handelskammer beider Basel, Thomas Staehelin. ■