Schlagwort: Ausbildung

  • Digitale Plattform erleichtert Analyse und Entwicklung von Baukonstruktionen

    Digitale Plattform erleichtert Analyse und Entwicklung von Baukonstruktionen

    Die ZHAW hat ihre Plattform dkon.ch online gestellt. Damit können Studierende, Fachpersonen und Interessierte Baukonstruktionen analysieren, vergleichen und selbst entwickeln. Dieses digitale Werkzeug gibt ihnen laut einer Mitteilung der Hochschule Informationen darüber, welche Auswirkungen einzelne Konstruktionsentscheidungen auf Umwelt, Kosten und Bauweise haben. Nutzende können Bauteile im virtuellen Raum zerlegen, drehen und neu zusammensetzen.

    Dabei wird sichtbar, aus welchen Materialien eine Konstruktion besteht und wie diese zusammenwirken. Durch die Verknüpfung mit ökologischen Bewertungsdaten lassen sich Varianten gezielt miteinander vergleichen. Das, so die ZHAW, eröffne neue Möglichkeiten in der Planung: „Wer etwa den Einsatz von Beton reduzieren oder alternative Materialien prüfen möchte, kann unterschiedliche Lösungen direkt vergleichen. Veränderungen in der Konstruktion werden unmittelbar sichtbar und in ihren Auswirkungen verständlich.“

    Eine Besonderheit dieser Plattform liegt den Angaben zufolge in der Integration realer Referenzbauten. Deren Konstruktionen, Materialien und Bauabläufe können detailliert analysiert werden. „Durch dkon.ch entsteht ein direkter Bezug zwischen Lehre und Anwendung“, wird Andri Gerber, Projektleiter und Co-Leiter des ZHAW-Instituts für konstruktives Entwerfen, zitiert. „Wissen wird nicht isoliert vermittelt, sondern im Kontext realer und konkreter Bauprojekte erfahrbar gemacht.“

    Die Plattform sei auch für Fachpersonen hilfreich, die komplexe Anforderungen integrieren und nachhaltige Lösungen entwickeln müssen, so Gerber weiter. Deshalb sei dkon.ch „ein Werkzeug, das sowohl in der Ausbildung als auch in der beruflichen Praxis eingesetzt werden kann“. 

  • Lern- und Unterstützungspassarelle für Lernende KV-Immobilien

    Lern- und Unterstützungspassarelle für Lernende KV-Immobilien

    Seither hat sich ein vielfältiges Unterstützungsangebot etabliert, das laufend weiterentwickelt und an aktuelle Anforderungen angepasst wird – zuletzt auch an die neue KV-Bildungsreform, die seit dem Lehrjahr 2023/2024 gilt. Kern dieser Reform ist der Fokus auf Handlungskompetenzen statt Fächer, um die Lernenden bestmöglich auf eine digitale, vernetzte und agile Arbeitswelt vorzubereiten. Die bisherigen B- und E-Profile wurden durch eine flexible Struktur mit Wahlpflichtbereichen und Vertiefungsmöglichkeiten ersetzt. Die ersten Abschlussprüfungen nach dem neuen Modell finden im Frühjahr 2026 statt.

    Als Antwort darauf hat SVIT Young Zürich eine attraktive Lern- und Unterstützungspassarelle entwickelt, die bei Lernenden, Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern sowie bei unseren Mitgliedern grosse Anerkennung findet.

    Kick-Off Immobilien-Lehre
    Endlich raus aus der Schule – hinein ins Berufsleben! Die Lehre ist für viele der erste echte Schritt in Richtung Zukunft. Doch was erwartet dich dabei – und was wird von dir erwartet? Bei uns bekommst du den Überblick. Klar ist: Du bist nicht mehr Schüler, sondern Lernender. Das bedeutet, du wirst weiterhin viel Neues lernen – aber nicht mehr nur im Klassenzimmer, sondern direkt im Berufsalltag. Von dir werden Zuverlässigkeit, Interesse und Eigeninitiative erwartet. Pünktlichkeit, Mitdenken und Verantwortung übernehmen sind dabei die Grundlagen.

    Weitere Infos: https://www.svit.ch/de/svit-zuerich/event/kick-immobilien-lehre-2026

    Lernen während der Lehre
    Die Vorbereitung auf die Praxis und die Abschlussprüfungen umfasst weit mehr als reines Fachwissen. Uns ist wichtig, auch deine mentale Stärke und Resilienz zu fördern. Denn was, wenn eine mündliche Prüfung nicht wie geplant läuft? Wie bleibst du ruhig, fokussiert und souverän? Dazu gehören Themen wie Präsentationstechniken, der Umgang mit Prüfungsangst und Strategien gegen Konzentrationsschwierigkeiten. Auch moderne Herausforderungen wie die ständige Ablenkung durch Smartphone und Tablet nehmen wir auf – denn sie können das Nervensystem belasten und das Lernen erschweren. Mit gezielten Übungen, etwa einem unterstützenden Augentraining, fördern wir deine Aufnahmefähigkeit und helfen dir, Wissen nachhaltig zu verankern.

    Weitere Infos: https://www.svit.ch/de/svit-zuerich/svit-young/lernen-waehrend-der-lehre

    QV-Campus 2026
    Beim viertägigen QV-Campus im Höhenhotel Emmetten (NW) werden Lernende im 3. Lehrjahr optimal auf das betriebliche Qualifikationsverfahren (den Branchenteil der Lehrabschlussprüfung) vorbereitet. Im Fokus stehen Theorie in Immobilien und Treuhand, Fachgespräche, Handlungssituationen, Präsentationstechniken, Auftrittskompetenz und der souveräne Umgang mit Prüfungsangst. Auf Wunsch können auch schulische Themen (ausser Fremdsprachen) gezielt vertieft werden. Alle Teilnehmenden werden bis zur Abschlussprüfung individuell begleitet. Und die Ergebnisse sprechen für sich: Teilnehmer des QV-Campus haben in den letzten Jahren regelmässig überdurchschnittliche Noten erzielt.

    Weitere Infos: https://www.svit.ch/de/svit-zuerich/qv-campus-2026

  • Grundsteinlegung für neuen Campus Tösstal in Winterthur

    Grundsteinlegung für neuen Campus Tösstal in Winterthur

    Mit dem Spatenstich für den Neubau der Berufsfachschule Winterthur beginnt eine neue Ära der Bildungsinfrastruktur. Der moderne Campus bietet Raum für eine wachsende Zahl von Lernenden und ermöglicht eine zeitgemäße Ausbildung in den Fachbereichen Detailhandel und Betreuung. Dank durchdachter Planung kommen die Bauarbeiten seit dem Start im Februar 2024 zügig voran.

    Die neue Schulinfrastruktur, direkt neben den Standorten Wiesental und Mühletal, ermöglicht die Zusammenführung bisher getrennter Schulstandorte. Bis zu 1000 Lernende werden zukünftig auf dem «Campus Tösstal» Platz finden. Neben klassischen Unterrichtsräumen bieten offene Lernnischen Raum für individuelles und kollaboratives Arbeiten. Die flexible Gebäudestruktur ermöglicht es, zukünftige räumliche Anforderungen problemlos zu integrieren.

    Nachhaltige Architektur setzt Masstäbe
    Das Gebäude erfüllt den Minergie-P-Eco-Standard und den Gold-Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz. Eine Dachbegrünung und Photovoltaikanlage tragen zur ökologischen Ausgewogenheit und einem besseren Stadtklima bei. Zudem wird das Gebäude an das städtische Fernwärmenetz angeschlossen, was Energieeffizienz und Nachhaltigkeit vereint. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.

  • Gemeinsam gegen Fachkräftemangel EWZ und EKZ starten

    Gemeinsam gegen Fachkräftemangel EWZ und EKZ starten

    Ohne die Arbeit der Netzelektriker bleibt es in Zürich dunkel. Sie sorgen durch den Bau und die Instandhaltung von Stromnetzen dafür, dass die Stadt und der Kanton zuverlässig mit elektrischer Energie versorgt werden. Trotz der Bedeutung dieses Berufs ist der Fachkräftemangel in der Branche ein wachsendes Problem. Deshalb haben sich die führenden Stromversorger EKZ (Elektrizitätswerke des Kantons Zürich) und ewz (Elektrizitätswerk der Stadt Zürich) zusammengeschlossen, um ein Ausbildungsprogramm speziell für Quereinsteiger zu schaffen.

    Ein Ausbildungsprogramm für Quereinsteiger
    Das Quereinsteigerprogramm richtet sich an Berufsleute mit elektrotechnischer Grundausbildung oder handwerklichem Hintergrund. Während der Ausbildung erhalten die Teilnehmenden ein volles Gehalt und erlernen die praktischen Fähigkeiten „on the job“. Die theoretische Ausbildung findet im ewz-Ausbildungszentrum in Zürich-Schwamendingen statt. Nach einem Jahr erhalten die Absolvierenden ein internes Ausbildungszertifikat, das sie als qualifizierte Netzelektriker auszeichnet.

    Vielfältige Karrieremöglichkeiten
    Viele der Teilnehmenden wechseln aus anderen Berufen in die Netzelektrik. Fabian V. von EKZ, der zuvor als Fachmann Betriebsunterhalt arbeitete, beschreibt seinen neuen Beruf als abwechslungsreich und spannend. Goran R. von ewz, der zuvor im Glasfaserausbau tätig war, sieht die Weiterbildung als logische Weiterentwicklung seiner Karriere und freut sich auf die neuen Herausforderungen.

    Die Kommunikationskampagne
    Um potenzielle Kandidaten für das Programm zu erreichen, haben die Unternehmen die „Komm ins Team Power“-Kampagne gestartet. Mit Kurzvideos auf verschiedenen Online-Kanälen sowie Offline-Maßnahmen an Sportveranstaltungen und über Mitarbeitende soll die Zielgruppe angesprochen werden. Weitere Informationen sind auf der Website www.teampower.ch zu finden.

    Gemeinsam gegen den Fachkräftemangel
    Die Zusammenarbeit von ewz und EKZ zeigt, wie Energieunternehmen gemeinsam den Fachkräftemangel bekämpfen und gleichzeitig attraktive Karrierechancen für Quereinsteiger bieten können. Die Ausbildung von Netzelektrikern ist ein wichtiger Schritt, um die Versorgungssicherheit in Zürich langfristig zu gewährleisten.

  • Zürcher Stromerzeuger bilden Netzelektriker gemeinsam aus  

    Zürcher Stromerzeuger bilden Netzelektriker gemeinsam aus  

    Die beiden Stromversorgunger Zürichs lancieren laut Medienmitteilung eine gemeinsame Ausbildungs- und Kommunikationskampagne. Sie wollen gemeinsam sie mehr Netzelektrikerinnen und -elektriker ausbilden. Dabei liege ein Fokus auf Quereinsteigenden, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung von EKZ und ewz.

    Statt sich die Fachkräfte gegenseitig abzuwerben, erarbeiteten die Stromversorger nun ein gemeinsames Ausbildungskonzept, das speziell auf Quereinsteigende zugeschnitten ist. Angesprochen werden Berufsleute, die bereits über eine abgeschlossene Ausbildung in Elektrotechnik oder einem anderen Handwerk verfügen. Am 13. November organisieren die beiden Energieunternehmen zu diesem Thema einen Infoabend.

    Das Programm wird von beiden Unternehmen gemeinsam getragen. Während der internen Ausbildungszeit erhalten die Mitarbeitenden bereits ein volles Gehalt. Sie sind entweder bei EKZ oder ewz angestellt und erhalten ihre praktische Ausbildung in der praktischen Tätigkeit, ergänzt durch Kurse im ewz-Ausbildungszentrum in Zürich-Schwamendingen. Nach rund einem Jahr Weiterbildungszeit erhalten die Absolvierenden dann ein internes Ausbildungszertifikat.

    Um Kandidaten für das Quereinsteigerprogramm zu erreichen, lancieren die Stromversorger die Kampagne Komm ins Team Power. Sie wendet sich mit Kurzvideos auf diversen Online-Kanälen an die Zielgruppe und führt sie auf ein spezielle Internetseite. Geplant sind auch Werbeaktionen an Sportveranstaltungen, die Aktivierung über Mitarbeitende der beiden Energieunternehmen und die Zusammenarbeit mit dem Verein netzelektriker-forum.

  • ZHAW diplomiert 77 Bachelor und 10 Master

    ZHAW diplomiert 77 Bachelor und 10 Master

    Am Freitag, dem 30. August 2024, fand im Technopark Zürich die feierliche Diplomverleihung für die Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums in Facility Management und des Masterstudiums in Real Estate & Facility Management der ZHAW statt. Insgesamt 47 Frauen und 40 Männer erhielten ihr lang ersehntes Diplom und setzten damit den Schlusspunkt unter eine intensive und erfolgreiche Studienzeit.

    Die Eröffnungsrede der Zeremonie hielt Prof. Dr. Urs Hilber, Direktor des ZHAW-Departements Life Sciences und Facility Management. Er gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zu ihrem Abschluss und betonte die Bedeutung ihrer zukünftigen Beiträge in einer sich rasch wandelnden Welt. Die Festansprache hielt Katrin Leuenberger, Amtschefin des Immobilienamts Kanton Zürich und Mitglied des Beirats des Instituts für Facility Management. Sie unterstrich, wie essenziell gut ausgebildete Fachkräfte im Bereich Real Estate und Facility Management für die Bewältigung grosser gesellschaftlicher Herausforderungen sind.

    Auszeichnungen und besondere Leistungen
    Irene Arnold und Anja Fuchs-Barbana, Studiengangleitende des Bachelorstudiums, überreichten den 77 erfolgreichen Bachelor-Absolventen ihre Diplome. Besonders hervorgetan hat sich Till Plüss, der als Jahrgangsbester ausgezeichnet wurde. Zusätzlich erhielt er gemeinsam mit Sara Lehmann den Preis für die beste Abschlussarbeit, welcher vom Geschäftsführer des Schweizerischen Verbands für Facility Management und Maintenance, Rainer Artho, überreicht wurde. Beide Abschlussarbeiten wurden mit der Bestnote 6.00 bewertet.

    Im Masterstudium durften Prof. Dr. Isabelle Wrase und Zifei Wang-Speiser 10 Masterdiplome an fünf Frauen und fünf Männer verleihen. Besonders herausragend waren Tania Kornsteiner und Severin Keller, die beide für ihre exzellenten Leistungen ausgezeichnet wurden. Severin Keller erhielt zudem für seine Masterarbeit mit dem Titel «Asset Returns and Liquidity: Empirical Insights from Publicly Traded Real Estate Assets» den Preis für die beste Masterarbeit, überreicht von Nora Dainton, Vorstandsmitglied des IFMA Switzerland Chapter.

    Ein Rückblick auf eine ereignisreiche Studienzeit
    Den festlichen Abschluss der Diplomfeier bildete ein kurzweiliger Rückblick auf die Studienzeit, den Anja Balsiger und Oliver Horner für die Bachelors sowie Elsa Jeanfavre für die Master-Absolventen gestalteten. Sie liessen die Höhepunkte ihrer Studienjahre Revue passieren und erinnerten an die gemeinsamen Herausforderungen und Erfolge, die sie auf ihrem Weg zu diesem bedeutenden Meilenstein bewältigt haben.

    Die Absolventinnen und Absolventen blicken nun auf eine vielversprechende Zukunft in einer Branche, die nach gut ausgebildeten Fach- und Führungskräften verlangt und in der sie ihre Fähigkeiten und ihr Wissen zum Wohle der Gesellschaft einbringen werden.

  • Berufsbildner-Meeting SVIT Zürich 2024

    Berufsbildner-Meeting SVIT Zürich 2024

    Die Reformen der kaufmännischen Grundbildung sind entscheidend, um sicherzustellen, dass die Ausbildung junger Erwachsener, den sich wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht wird. Seit August 2023 sind die neuen Bestimmungen in Kraft, die auf einer Überprüfung alle fünf Jahre basieren. Ziel ist es, dass die KV-Lehren stets am Puls der Zeit bleiben. Die aktuellen Projekte der Bildung Kaufleute Schweiz und der Interessengemeinschaft Kaufmännische Grundbildung gewährleisten, dass Kaufleute EFZ und Kaufleute EBA auch zukünftig den veränderten Bedürfnissen der Arbeitswelt gerecht werden. Dabei liegt der Fokus auf der Entwicklung von Handlungskompetenzen, um Absolventen den direkten Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern.

    Erfahrungsberichte und praktische Umsetzung
    Beim diesjährigen Berufsbildner-Meeting des SVIT Zürich steht die Reform im Mittelpunkt. Die Organisation kaufmännische Grundbildung Treuhand / Immobilien wird über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung der Reformen berichten. Zudem stellt der SVIT Zürich Möglichkeiten vor, wie Lernende gemäß der neuen Bildungsverordnung über die drei Lehrjahre hinweg begleitet und optimal auf die Abschlussprüfung vorbereitet werden können.

    Interaktive Teilnahme und Austausch
    Ein zentrales Element des Meetings ist die Möglichkeit, direkt Fragen an das OKGT zu stellen. Dies bietet den Teilnehmern die Gelegenheit, sich aktiv einzubringen und von den Erfahrungen und dem Wissen der Experten zu profitieren.

    Veranstaltungsdetails
    Das Berufsbildner-Meeting findet am Dienstag, den 10. September 2024, von 10:30 bis 13:00 Uhr in den Räumlichkeiten des SVIT Zürich, Siewerdtstrasse 8, 8050 Zürich, statt. Die Teilnahme ist sowohl für Mitglieder des SVIT Zürich als auch für Nichtmitglieder kostenlos. Da die Anzahl der Plätze im Präsenzmodus beschränkt ist, haben Mitglieder des SVIT Zürich bei der Platzvergabe Priorität.

    Dieses Meeting bietet eine wertvolle Plattform für den Austausch und die Vernetzung von Berufsbildnern und Fachleuten im Immobilien- und Standortförderungsbereich. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich über die neuesten Entwicklungen in der kaufmännischen Grundbildung zu informieren und sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.

    Anmeldung zum Berufsbildner Meeting 2024

  • Eröffnung eines neuen Berufsschulzentrums

    Eröffnung eines neuen Berufsschulzentrums

    Das neue Bildungszentrum von Polybau in Grenchen wird nach den beiden Hauptstandorten Uzwil und Les Paccots das dritte Berufsschulzentrum. Polybau ist 1949 als Fachschule des Schweizerischen Dachdeckermeister-Verbands gegründet worden. Sie gilt heute in der Schweiz als führende Ausbildungsstätte für Fachkräfte für Gebäudehüllen. Mit der Erweiterung soll die Solothurner Bildungslandschaft sowie die Zusammenarbeit mit ansässigen Betrieben und Industrie gestärkt werden.

    „Mit seiner zentralen Lage und der guten Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ist Grenchen für die Lernenden aus der gesamten Region bestens erreichbar“, wird André Schreyer, Geschäftsführer des Bildungszentrums Polybau, in einer Mitteilung zitiert. „Der neue Berufsschulstandort bietet zudem die notwendige Infrastruktur, um den hohen Anforderungen einer modernen und zukunftsorientierten Berufsausbildung gerecht zu werden.“

    Pro Jahr werden rund 750 Eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ)- und Eidgenössische Berufsattest (EBA)-Lernende in den Bereichen Dach-, Wand-, Abdichtungs-, Sonnenschutz- und Storentechnik sowie Gerüstbau ausgebildet. Am neuen Standort in Grenchen sollen ab August ein Teil der neuen Solarberufe und bestehende deutschsprachige Dachdecker-Klassen unterrichtet werden, die momentan in Les Paccots angesiedelt sind. Die Strategie von Polybau ist es, junge Menschen in der Schweiz auszubilden und ihre berufliche Entwicklung zu fördern. Die für das Schulkonzept verantwortliche schulische Leitung bleibt am Standort Uzwil. Die zentrale Verwaltung gewährleiste Effizienz und Qualität in der Ausbildung, heisst es in der Mitteilung.

  • Mischa Bosshard führt Haupt + Studer AG

    Mischa Bosshard führt Haupt + Studer AG

    Mischa Bosshard hat am 1. April die Geschäftsleitung der Haupt + Studer AG übernommen. Der bisherige Projektleiter legt laut einer Mitteilung des Unternehmens besonderen Wert auf ein partnerschaftliches Verhältnis mit den Kunden, auf Nachhaltigkeit und auf die Förderung von Mitarbeitenden und Lernenden. „Fundiertes Fachwissen ist in unserer Branche unabdingbar, und die Jungen sind unsere Zukunft“, wird Bosshard in der Mitteilung zitiert. „Was wir ihnen beibringen, können sie weiterführen und ausbauen.“

    Bosshard tritt an die Stelle von René Hasler. Der langjährige Geschäftsleiter konnte mit den Jubiläumsfeiern Ende März zum 100. Geburtstag der Firma einen weiteren Meilenstein in der Geschichte von Haupt + Studer setzen.

    Haupt + Studer ist in den Bereichen Elektroinstallationen, Gebäudetechnik und Telematik tätig. Es beschäftigt 41 Fachkräfte sowie zehn Lernende. Seit 2007 gehört es zur Baumann Koelliker Gruppe.

  • Jaisli-Xamax führt 16 Lernende zur Qualifikation

    Jaisli-Xamax führt 16 Lernende zur Qualifikation

    Das Elektrounternehmen Jaisli-Xamax AG mit Hauptsitz in Dietikon hat 16 Lernende zum erfolgreichen Abschluss des diesjährigen Qualifikationsverfahrens geführt. Laut Medienmitteilung des Unternehmens dürfen sie jetzt hinter ihrem Namen und der Berufsbezeichnung die Bezeichnung EFZ für Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis schreiben. Ausgebildet wurde in den Berufen Montage-Elektriker EFZ, Elektroinstallateur EFZ, Automatikmonteur EFZ und in der kaufmännischen Abteilung KV.

    In der Mitteilung hebt Jaisli-Xamax das Engagement der Lernenden in der Ausbildungszeit hervor. Ein Teil der 16 Absolventen werde im Unternehmen bleiben, heisst es weiter.

    Jaisli-Xamax bildet derzeit rund 100 junge Frauen und Männer in Berufen vom Elektroinstallateur und Automatikmonteur bis Montage-Elektriker, aber auch im kaufmännischen Bereich aus und ist damit nach eigenen Angaben einer der grössten Lehrstellenanbieter im Limmattal. Bisher sind nach Firmenangaben 260 Lernende ausgebildet worden.

    Die Jaisli-Xamax AG beschäftigt insgesamt rund 500 Mitarbeitende.