Schlagwort: Ausbildungszentrum

  • Bildungscluster Polyfeld Muttenz

    Bildungscluster Polyfeld Muttenz

    Der Kanton Basel-Landschaft bündelt am Polyfeld das BBZ BL, das Gymnasium Muttenz und das Zentrum für Brückenangebote zu einem gemeinsamen Sek-II-Campus. In der Etappe 1 stehen der Rückbau und die Umnutzung des bestehenden Turms im Fokus, der von oben nach unten entkernt, schadstoffsaniert und im Kernbereich vollständig zurückgebaut wurde. Auf einer Grundfläche von rund 20 mal 20 Metern wurden Kernwände, Treppenanlagen, Bodenplatte und Fundamente kontrolliert entfernt.

    Damit der schlanke Turm während Umbau und Neubau stabil bleibt, wurde pro Geschoss eine temporäre Aussteifung mit schweren Stahlrahmen eingebaut. Parallel dazu starteten der Neubau des Gebäudekerns und die Ausführung der neuen Haupttreppe, die als freihängende Fertigteilkonstruktion in Sichtbeton zu einem gestalterischen Zentrum des BBZ werden soll.

    Sichtbeton, Werkstattgebäude und Dreifachsporthalle
    Alle Neubauten der Etappe 1 werden in hochwertigem Sichtbeton erstellt, mit einem projektbezogenen Schalungs- und Betonierkonzept für gleichmässige Oberflächen. Das rund 55 Meter lange und 26 Meter breite Werkstattgebäude entsteht in drei Etappen, sodass Wände, Stützen, Erdbebenwände und Decken geschossweise parallel bearbeitet werden können.

    Die neue Dreifachsporthalle erhält ein komplexes Tragwerk aus vorgespannten Spannbetonträgern, die schrittweise montiert, provisorisch abgestützt und nach dem Betonieren der Decke vorgespannt werden. Dadurch kann die Halle später flexibel in drei kleinere Einheiten unterteilt werden. Eine aussenliegende Wendeltreppe mit speziell entwickelter Schalung setzt einen architektonischen Akzent. Die angrenzende Aula-Mensa entsteht in Fertigteilbauweise, kombiniert Sichtbeton mit einer Holzverbunddecke und vernetzt die unterschiedlichen Gebäudeteile funktional.

    Life-Science-Ausbildungsbau im Polyfeld
    Parallel zum kantonalen Campusvorhaben erhält das Polyfeld mit einem neuen Life-Science-Ausbildungszentrum eine zusätzliche inhaltliche Schärfung. Der Baselbieter Landrat hat dafür einen Beitrag von rund zwei Millionen Franken gesprochen. Rund 1,7 Millionen für den Bau des neuen Ausbildungsstandorts an der Birsfelderstrasse 46 und rund 390’000 Franken für besondere Laborausstattungen. Der Neubau wird eine Nettogeschossfläche von etwa 19’500 Quadratmetern aufweisen. Kantonal gefördert wird eine anrechenbare Nutzfläche von rund 1’400 Quadratmetern.

    Trägerin des Projekts ist der Ausbildungsverbund Aprentas, der seine bisherigen Standorte an der Lachmattstrasse und in Schweizerhalle im neuen Gebäude bündeln will. Aprentas, ursprünglich aus dem Umfeld von Novartis entstanden, bietet überbetriebliche Kurse für EFZ-Ausbildungen in Chemie, Biologie sowie Chemie- und Pharmatechnologie. Die kantonale Förderung stärkt den Life-Science-Ausbildungsstandort Muttenz und ergänzt den Sek-II-Campus Polyfeld um eine klar profilierte, praxisorientierte Ausbildungsinfrastruktur für die regionale Industrie.

  • Berner Holzbau und Schreiner planen gemeinsames Bildungszentrum

    Berner Holzbau und Schreiner planen gemeinsames Bildungszentrum

    Die ausserordentliche Generalversammlung von Holzbau Schweiz Sektion Bern (hssb) hat sich laut einer Medienmitteilung nach dem Berner Schreinermeisterverband nun ebenfalls für die Einrichtung eines gemeinsamen Bildungszentrums ausgesprochen. Bereits Ende Mai hatten die Berner Schreiner einen Projektierungskredit von 250‘000 Franken dafür genehmigt. Nun stimmten auch die hssb-Mitglieder einstimmig für einen Kredit in gleicher Höhe.

    «Dieses Projekt wird nicht nur unsere Auszubildenden unterstützen, sondern die gesamte Holzbranche in der Region stärken», wird hssb-Präsident Peter Haudenschild zitiert. «Nach langen Diskussionen innerhalb unseres Verbands freue ich mich, dass wir nun zusammen mit den Zimmerleuten ein zukunftsweisendes Bildungszentrum auf die Beine stellen», so Jürg Rothenbühler, der Präsident des Berner Schreinermeisterverbandes.

    Standort des Berner Bildungszentrums Holz soll Lützelflüh BE werden. «Das Grundstück dort wird uns gehören – das schafft Sicherheit», betont Haudenschild. Die Entscheidung ist den Angaben zufolge auch aufgrund der baulichen und logistischen Möglichkeiten vor Ort gefallen. Das geplante Zentrum soll aus vier Stockwerken bestehen, die Platz für spezialisierte Werkstätten, Schulungsräume und eine gemeinsame Infrastruktur bieten. Das neue Bildungszentrum soll beiden Verbänden möglichst grosse Flexibilität bieten. Ziel sei es, möglichst rasch auf Veränderungen in der Anzahl der Lernenden und den Wandel in der Berufsbildung reagieren zu können.

    Das Bildungszentrum Holz in Lützelflüh soll bis Frühjahr 2028 fertiggestellt sein. Im August 2028 ist der Start der ersten überbetrieblichen Kurse am neuen Standort vorgesehen.

  • Umfassende Erneuerung des Ausbildungszentrums Sempach genehmigt

    Umfassende Erneuerung des Ausbildungszentrums Sempach genehmigt

    Reto Wyss betont die Wichtigkeit moderner und professioneller Einrichtungen für die Bevölkerung und sieht in der Abstimmung eine Bestätigung für die Stärkung des Bevölkerungsschutzes. Die umfassende Modernisierung des Zentrums wird nicht nur die Ausbildungskapazitäten verbessern, sondern Sempach auch als zentrale Bildungsstätte für Rettungskräfte in der Deutschschweiz positionieren. Ylfete Fanaj verweist darauf, dass die Anpassung an geänderte Anforderungen im Bevölkerungsschutz und in der Ausbildung essentiell sei.

    Das mehr als fünf Jahrzehnte alte Zentrum wird umfassend modernisiert, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen gerecht zu werden. Das Projekt, das 2025 startet und bis 2027 abgeschlossen sein soll, zielt darauf ab, das Ausbildungszentrum Sempach zu einem führenden Kompetenzzentrum für den Bevölkerungsschutz auszubauen. Neben lokalen Zivilschutzorganisationen sollen künftig auch überregionale Feuerwehren und Polizeieinheiten von den verbesserten Bildungsmöglichkeiten profitieren.

    Diese Initiative ist ein zentrales Element in der Strategie des Kantons Luzern, die Ausbildungsinfrastruktur im Bevölkerungsschutz zu stärken und als Vorreiter in der Ausbildung von Rettungskräften zu agieren.

  • Neubau und Sanierung des Ausbildungszentrums Sempach

    Neubau und Sanierung des Ausbildungszentrums Sempach

    Mit Blick auf die steigenden Anforderungen im Zivilschutz sieht sich Luzern in der Verantwortung, die Infrastruktur des Ausbildungszentrums Sempach einer grundlegenden Erneuerung zu unterziehen. Das Projekt umfasst neben einer Sanierung der bestehenden Gebäude auch den Neubau von funktionalen Anlagen, um den Herausforderungen moderner Ausbildungs- und Einsatzbedingungen gerecht zu werden. Dies spiegelt die Bestrebungen wider, das Zentrum zu einem führenden Kompetenzzentrum für Bevölkerungsschutz in der Region zu entwickeln.

    Der geplante Sonderkredit soll sowohl die strukturellen Verbesserungen als auch die Implementierung nachhaltiger Energielösungen finanzieren. Damit setzt der Kanton ein starkes Zeichen für die Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit seines Bevölkerungsschutzes. Die Abstimmung im März wird zeigen, ob die Luzerner Bevölkerung bereit ist, in diese wegweisende Maßnahme zu investieren, die nicht nur die Sicherheit erhöht, sondern auch als Vorbild für nachhaltiges Bauen dienen kann.

  • Innovatives Ausbildungszentrum für den Bevölkerungsschutz Chur

    Innovatives Ausbildungszentrum für den Bevölkerungsschutz Chur

    Das neue Ausbildungszentrum in Meiersboda, gelegen in der Gemeinde Churwalden nahe Chur, markiert einen entscheidenden Schritt in der Entwicklung des Bevölkerungsschutzes in der Region. Angesichts des schlechten Zustands des bisherigen, rund 50 Jahre alten Gebäudes, hat die Regierung beschlossen, einen vollständigen Neubau zu errichten. Dieser Entschluss folgte nach eingehenden Analysen und Nachhaltigkeitsberechnungen, die einen Neubau gegenüber einer Renovierung als deutlich effizienter und kosteneffektiver auswiesen.

    Der Projektvorschlag «ZicZAC», der aus einem Wettbewerb als Sieger hervorging, sieht einen dreigeschossigen Holzbau vor, der sich nahtlos in die natürliche Umgebung einfügt. Das Design überzeugt durch seine klare Struktur, natürliche Baumaterialien und ein zentrales Atrium, das für Lichtdurchflutung und Übersichtlichkeit sorgt. Der Bau entspricht dem Minergie-P-Eco® Standard und integriert eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 100 Kilowatt Peak auf dem Dach.

    Das neue Zentrum wird nicht nur als Ausbildungsstätte dienen, sondern im Notfall auch als Einsatz- und Führungsstandort für den Kantonalen Führungsstab fungieren. Es bietet optimale Bedingungen für die Ausbildung und den Einsatz des Zivilschutzes sowie der Partnerorganisationen und trägt dazu bei, die Einsatzbereitschaft und Durchhaltefähigkeit in Krisensituationen sicherzustellen.

    Die Finanzierung des Projekts wird dem Grossen Rat zur Beratung vorgelegt und im Anschluss der Bündner Stimmbevölkerung zur Genehmigung präsentiert. Bei Zustimmung beginnen die Ausführungsplanungen im Herbst 2024, mit dem Baubeginn im Frühjahr 2025 und der geplanten Inbetriebnahme im Sommer 2027. Das Projekt unterstreicht das Engagement für einen effizienten, nachhaltigen Bevölkerungsschutz und setzt neue Maßstäbe für Ausbildungsinfrastrukturen in der Region.

  • Walo baut Schulungsräume im Y-Parc

    Walo baut Schulungsräume im Y-Parc

    Walo Bertschinger hat im Technologiepark von Yverdon-les-Bains die Schulungsräume für ein neues Ausbildungszentrum für Berufe in der Automobilbranche gebaut. Das Bauunternehmen aus Dietikon hat laut einer Mitteilung auf Facebook im Y-Parc Räumlichkeiten für 1500 Lernende errichtet. In dem Schulungszentrum des Autogewerbeverbands der Schweiz (AGVS)  werden Schulungsräume und Werkstätten vereint und auf vier Stockwerke verteilt. Ab August soll der Betrieb aufgenommen werden.

    Der Y-Parc Swiss Technopole ist nach eigenen Angaben mit mehr als 200 Unternehmen auf einer Fläche von 52 Hektaren der grösste Technologiepark der Schweiz. 1800 Personen sind dort beschäftigt. Für die Betriebe stehen 130‘000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung.

    Das neue Gebäude hat nach Angaben von Walo eine rechteckige Form mit einer Aussparung in der Mitte und umfasst zwei Gebäude auf einem Grundstück von etwa 8000 Quadratmetern. Es gibt einen Verwaltungsbereich mit einer Gesamtfläche von 4000 Quadratmetern auf fünf Ebenen und einen zweiten, u-förmigen Industriebereich. Dieser wird die mechanischen Werkstätten und Schulungsräume auf einer Fläche von 6000 Quadratmetern auf vier Stockwerken beherbergen. Bei den Werkstätten ist die Deckenhöhe auf zwischen 4 und 7 Meter angehoben, um Motorrad- und Autolifte installieren zu können. Dort gibt es auch einen Bereich für Lastwagen.

    Im Zentrum des neuen Schulungszentrums entsteht eine begrünte Terrasse, über der sich ein überdachter Parkplatz von rund 700 Quadratmetern befindet.