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  • Freiburg im Zeichen des Bausektors und der Energieeffizienz

    Freiburg im Zeichen des Bausektors und der Energieeffizienz

    Die Freiburger Baubranche ist Teil der Bioökonomie, einer der beiden Achsen der Wirtschaftsstrategie des Kantons. Sie erweist sich als sehr robust und ist auf die grossen Umwälzungen vorbereitet, die sich aus den Herausforderungen des Klimawandels, der Ressourcenknappheit und des digitalen Fortschritts ergeben werden.

    «Ob in den Bereichen Holzbau, Metallbau, Beton, Kunststoff, Bauingenieurwesen oder Energieeffizienz, die Freiburger Unternehmen geniessen dank ihres Know-hows im ganzen Land und darüber hinaus einen ausgezeichneten Ruf», freut sich Olivier Curty, Volkswirtschafts- und Berufsbildungsdirektor des Kantons Freiburg.

    Die Akteurinnen und Akteure der Branche werden bei ihren Projekten und Aktivitäten insbesondere vom Building Innovation Cluster, der eine wichtige Rolle bei der Dynamisierung der Branche spielt, und vom Smart Living Lab, dem führenden Kompetenzzentrum für die Zukunft der gebauten Umwelt, unterstützt. Jerry Krattiger, Direktor der Wirtschaftsförderung Kanton Freiburg (WIF): «Das Umfeld ist günstig für die Entwicklung von Partnerschaften und innovativen Projekten. Die Rahmenbedingungen sind ausgezeichnet, die Kompetenzen und der Wille sind vorhanden… wir müssen sie nur nutzen, um unsere Zukunft zu gestalten!

    Präsentation des Magazins
    Die Ausgabe 2023 von Fribourg Network Freiburg wurde anlässlich einer von der WIF organisierten Podiumsdiskussion im Innovationsquartier bluefactory vorgestellt. In Anwesenheit von Jacques Boschung, Präsident der Bluefactory Fribourg-Fribourg SA, und Remo Daguati, Präsident der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement (SVSM), tauschten Vertreter des Forschungs- und Entwicklungszentrums Smart Living Lab, der Unternehmen JPF Holding SA und Lutz Architectes sowie die Gründerin von Mobbot ihre Erfahrungen aus und diskutierten über Trends, Innovationsmöglichkeiten und Herausforderungen im Bausektor.

    Link auf das Magazin Fribourg Network Freiburg www.fribourgnetwork.ch

  • Eine niedrige Data Literacy und geringe Datenmaturität als Hindernisse für den digitalen Fortschritt der Immobilienwirtschaft

    Eine niedrige Data Literacy und geringe Datenmaturität als Hindernisse für den digitalen Fortschritt der Immobilienwirtschaft

    Die Digital Real Estate Umfrage 2023 zeigt, dass die Digitalisierungsreife von Immobilienunternehmen in Deutschland und der Schweiz mäßig steigt. Der Index misst, in welchem Ausmaß sich die Marktteilnehmerinnen mit der Digitalisierung auseinandersetzen und wie weit sie bereits Maßnahmen ergriffen und umgesetzt haben. Der Digital Real Estate Index über den gesamten Markt liegt bei 4,7, was einer Zunahme von 0,2 Punkten zum Vorjahr entspricht. Während der Schweizer Index leicht ansteigt, fällt der Index von Deutschland um 0,1 Punkte auf 4,8.

    Die Einschätzung digitaler Technologien stagniert seit Jahren und entwickelt sich demnach nur langsam. Zwar werden alle Technologien häufiger eingesetzt, die Zunahme und die Erwartungen an den Nutzen sind jedoch eher moderat. Mit Ausnahme von «Decentralized Energy Technologies», die aufgrund der drohenden Energiemangellage einen Schub erfahren haben.

    Teuerung hemmt digitale Investitionen
    Auch die Entwicklung der digitalen Reife der verschiedenen Rollen in der Branche verläuft weiterhin gleichmäßig. Die FM-Dienstleister haben einen höheren Reifegrad in Bezug auf die digitale Transformation als andere Marktteilnehmerinnen, die steigende Teuerung aber setzt diese offenbar so unter Druck, dass die Investitionen drastisch reduziert werden mussten. Planerinnen und Bauunternehmer investieren hingegen stärker in Innovation und Digitalisierung, besonders aufgrund des verstärkten Einsatzes von BIM in der Projektierung. Zwei Drittel der Unternehmen geben mehr als 1 Prozent ihres jährlichen Umsatzes für Innovation und Digitalisierung aus, wobei kleine Unternehmen mit bis zu 49 Mitarbeitenden anteilsmäßig mehr investieren als mittlere und große Unternehmen. Große Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden haben eine höhere digitale Reife als KMUs.

    «Vergleicht man die Investitionen in Prozent des jährlichen Umsatzes über alle Unternehmensgrößen mit den Umsätzen der Bau- und Immobilienwirtschaft im engeren Sinne, ergibt sich daraus eine beträchtliche Summe im Milliardenbereich, welche in der Branche für Innovation und Digitalisierung aufgewendet werden», erklärt Rebekka Ruppel, CEO von pom+Deutschland. «Da fragt man sich, warum der digitale Reifegrad nicht schneller ansteigt.»

    Unausgereifte Datenkompetenzen als größte Herausforderung
    Eine mögliche Erklärung dafür ist die geringe Datenmaturität in Verbindung mit einer niedrigen Data Literacy, also Datenkompetenz. Die Umfrage zeigt, dass Data Analytics nur von einem Viertel der Befragten eingesetzt wird und dass die meisten mit Pilotprojekten oder Wissensaufbau beschäftigt sind (38 % der Befragten). Nur 4 Prozent nutzen die Technologie bereits im Tagesgeschäft. Die Ergebnisse zeigen, dass Data Analytics auf mehr Bereiche einer Unternehmung einen positiven Einfluss hat als erwartet- insbesondere im Investitions-, Portfolio- und Assetmanagement. Verbesserte Reportings gelten als größter Nutzen, während die mangelnde Qualität der Datenbasis und das fehlende Know-how im Umgang mit Daten als größte Herausforderungen angesehen werden.

    «Das Bewusstsein für Daten als Asset hat sich in der Bau- und Immobilienwirtschaft noch nicht durchgesetzt. Gleichzeitig sind die Anforderungen an Datenarchitekturen im äußerst heterogenen Umfeld mit stark fragmentierten Prozessen und unterschiedlichen Beteiligungsgruppen sehr komplex. Hier ist eine klare und transparente Kommunikation in Verbindung mit einer strukturierten Data Governance notwendig, um ein besseres Verständnis für Daten zu schaffen», erklärt Rebekka Ruppel.

    Der Reifegrad der Digitalisierung in der Branche hängt nicht nur von technischen Möglichkeiten ab, sondern auch von Erfahrungen, Kompetenzen und Know-how. Unternehmen sollten sich auf den Ausbau und die Pflege von Partnernetzwerken sowie übergreifende Geschäftsmodelle konzentrieren, um von der Einzelleistung hin zu einer gemeinsamen Entwicklung zu kommen. Der Datenaustausch über Unternehmens- und Branchengrenzen hinweg wird voraussichtlich rasant zunehmen, daher sollten Unternehmen das Bewusstsein für Daten stärken.

  • Startschuss zum Energiefilm Züri 2022

    Startschuss zum Energiefilm Züri 2022

    Nach dem Erfolg vom letzten Jahr messen sich am diesjährigen Energiefilm Züri wiederum über 40 Jugendliche in insgesamt 20 Teams. Während einem halben Jahr produzieren die Teilnehmenden professionelle Filmspots für das Klima. Am 18. November 2022 kommt es im Kino Abaton zum grossen Showdown vor Publikum: Eine hochkarätige Jury unter dem Vorsitz des Zürcher Stadtrats Michael Baumer kürt die besten Werbespots und vergibt die begehrten Filmpreise.

    Ideen für den Klimaschutz
    Die diesjährige Ausgabe des Energiefilm Züri startete mit einem ersten Workshop für die Teilnehmenden. Rainer Schöne, Geschäftsleitungsmitglied von Energie 360°, rief in seiner kurzen Begrüssung den Jugendlichen zu: «Wir brauchen euch. Das Klima braucht euch. Es braucht Ideen von uns allen, wie wir unsere Zukunft lebenswert erhalten.»

    Silvia Banfi Frost, Energiebeauftrage der Stadt Zürich, hielt fest: «Ich freue mich, dass der Energiefilm Züri ein solcher Erfolg ist und bereits zum zweiten Mal stattfindet. Es ist einfach toll zu sehen, mit welchem Engagement sich die Jugendlichen für das Klima einsetzen. Das macht Mut.»

    Grosse Prämierung
    Die teilnehmenden Jugendlichen sind zwischen 13 und 18 Jahre alt und kommen mehrheitlich aus dem Kanton Zürich. Allein oder im Team produzieren sie einen einminütigen Spot, der den Klimaschutz zum Inhalt hat. Alle eingereichten Filme werden am 18. November 2022 bei der grossen Award-Verleihung im Kino Abaton vor Publikum uraufgeführt. Die besten Filme wer-den prämiert. Ausgezeichnet werden sowohl der beste Film als auch die beste Idee. Zusätzliche Kategorien sind der Publikums-Award und der Online-Award. Die Siegerfilme laufen 2023 während einem Monat als Werbespots in den Zürcher Kinos. Zudem erhalten die Macherinnen und Macher einen exklusiven Auftritt am Zurich Film Festival, das offizieller Partner des Energiefilm Züri ist. Christian Jungen, Direktor des Zurich Film Festival: «Der Energiefilm Züri und das Zurich Film Festival passen perfekt zusammen. Die Jugendlichen sammeln Erfahrungen in der Gestaltung von Filmen, und gleichzeitig engagieren wir uns alle für eine wirklich gute und wichtige Sache. Der Energiefilm Züri ist top.»

    Professionelle Begleitung
    Unterstützt werden die Jugendlichen bei der Produktion der Spots von professionellen Coaches. Während der gesamten Produktion und an speziellen Workshops profitieren sie vom Wissen international arrivierter Filmschaffender. Beurteilt werden die Filme von einer Jury unter dem Präsidium von Stadtrat Michael Baumer. Weitere Jurymitglieder sind die Zürcher Schauspielerin Nadine Michelle Arnet, Christian Jungen, Direktor des Zurich Film Festival, Jörg Wild, CEO Energie 360°, Silvia Banfi Frost, Energiebeauftragte der Stadt Zürich sowie Filmregisseurin Karin Heberlein.

    Zukunft ist nachhaltig
    Energie 360° engagiert sich für eine nachhaltige Energiezukunft. Aus diesem Grund will das Unternehmen auch der Kreativität der Jugendlichen mehr Gehör verschaffen. CEO Jörg Wild: «Die Einmaligkeit der Erde steht beim Energiefilm Züri aber auch in unserer täglichen Arbeit im Vordergrund. Energie 360° arbeitet täglich an innovativen, nachhaltigen Energielösungen für die Zukunft. Der Energiefilm Züri bietet den Ideen der Jugend die richtige Bühne.» Die Preisträgerinnen und Preisträger der besten Idee werden zudem speziell zu einem Besuch in das Innovations-Lab von Energie 360°, dem lab360, eingeladen.