Schlagwort: Ausstieg

  • Radikale Restrukturierung der Credit Suisse Investment Bank

    Radikale Restrukturierung der Credit Suisse Investment Bank

    Im Rahmen der Transaktion hat sich Apollo bereit erklärt, einen wesentlichen Teil des SPG-Portfolios der Credit Suisse zu erwerben. Diese Transaktion wird zusammen mit dem geplanten Verkauf anderer Portfolioanlagen an Drittinvestoren voraussichtlich die SPG-Vermögenswerte von 75 Mrd. USD2 auf rund 20 Mrd. USD reduzieren, und zwar durch eine Reihe von Transaktionen, die voraussichtlich bis Mitte 2023 abgeschlossen sein werden.

    Der Abschluss dieser Transaktionen wird voraussichtlich eine Auflösung von risikogewichteten Aktiva (RWAs) von bis zu rund USD 10 Milliarden erreichen, abhängig vom Umfang der letztendlich übertragenen Vermögenswerte. 3 Die verbleibenden Vermögenswerte in Höhe von rund USD 20 Milliarden, die Erträge zur Unterstützung des Ausstiegs aus dem SPG-Geschäft generieren werden, werden von Apollo im Rahmen einer Investment-Management-Beziehung mit einer erwarteten Laufzeit von fünf Jahren verwaltet, die beim ersten Abschluss abgeschlossen wird.

    Es wird erwartet, dass Apollo die Mehrheit des SPG-Teams einstellen wird und nach Abschluss der Transaktion die üblichen Übergangsdienstleistungen von der Credit Suisse erhalten wird, um eine nahtlose Erfahrung für die Kunden zu gewährleisten. Die Credit Suisse wird auch einen Teil der an Apollo übertragenen Vermögenswerte finanzieren.

    Gemäss den Bedingungen der mit Apollo geplanten Transaktionen wird erwartet, dass die CET1-Kapitalquote der Credit Suisse durch die Auflösung von RWAs und die Erfassung der von Apollo gezahlten Prämie bei Abschluss gestärkt wird, wobei der endgültige Betrag von Diskontierungssätzen und anderen transaktionsbezogenen Faktoren abhängt.

    Der Abschluss der Transaktion wird in der ersten Jahreshälfte 2023 erwartet, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen, Kundenzustimmungen und anderer üblicher Abschlussbedingungen.

  • Patrimonium Mitgründer Stéphane Bonvin übergibt Beteiligung Christoph Syz und Daniel Heine

    Patrimonium Mitgründer Stéphane Bonvin übergibt Beteiligung Christoph Syz und Daniel Heine

    Mit diesem Entscheid wird die Trennung zwischen den Aktionariaten zweier bedeutender Akteure des Schweizer Immobilienmarktes vollzogen.

    Stéphane Bonvin ist CEO und Mehrheitsaktionär der Investis-Gruppe, die seit Juni 2016 ebenfalls an der SIX Swiss Exchange kotiert ist. Die 1994 gegründete Investis-Gruppe ist eine führende Immobiliengesellschaft in der Genfer-Seeregion und ein nationaler, führender Anbieter von Immobiliendienstleistungen.

    Patrimonium Asset Management AG mit Sitz in Baar und Büros in Lausanne/Crissier und Zürich verwaltet ein Vermögen von CHF 4 Mrd. (Stand 30.06.2022), wovon CHF 2,9 Mrd. im Immobilienbereich, und CHF 1,1 Mrd. in den übrigen Privatmärkten Private Debt, Infrastruktur und Private Equity.

    Christoph Syz: „Wir haben Patrimonium Asset Management mit Stéphane Bonvin vor 15 Jahren gemeinsam gegründet, und blicken auf eine sehr konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Nachdem Stéphane schon seit einigen Jahren nicht mehr operativ bei Patrimonium tätig ist, ist der Kauf seines Aktienpaketes durch mich und Daniel der logische Schritt. Wir werden die gute Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Unternehmensgruppen weiterführen und danken Stéphane für den gemeinsamen Erfolg im Aufbau von Patrimonium bis heute.“

    Stéphane Bonvin meint: „Die Gründung von Patrimonium hat mir erlaubt ins institutionelle Immobiliengeschäft einzusteigen. Aus diesem Erfolg und aus der erlangten Erfahrung konnte ich auch die Investis-Gruppe entscheidend vorantreiben und vor über sechs Jahren ebenfalls kotieren. Auch ich bedanke mich bei den Kollegen für die hervorragende Zusammenarbeit“

    Herr Bonvin verlässt gleichzeitig auch den Verwaltungsrat von Patrimonium.