Schlagwort: Automatisierung

  • Digitale Zwillinge formen die Industrie von morgen

    Digitale Zwillinge formen die Industrie von morgen

    Auf der NVIDIA GTC in Washington präsentierten Siemens und NVIDIA eine neuartige, KI-gestützte Systemarchitektur, die das Siemens-Xcelerator-Portfolio mit der NVIDIA-Omniverse-Plattform verknüpft. Dieser “Industrial-Tech-Stack” ermöglicht digitale Zwillinge, die Fabriken in Echtzeit visualisieren, simulieren und optimieren. Damit entsteht ein Fundament für das industrielle Metaversum. Ein vernetztes Ökosystem, das Design, Betrieb und Energieversorgung nahtlos zusammenführt.

    Die neue Lösung beschleunigt Planungs- und Engineeringprozesse dramatisch. Fabriklayouts lassen sich in wenigen Stunden anstatt in Wochen simulieren und anpassen. KI-gesteuerte Workflows treffen datenbasierte Entscheidungen und erhöhen Präzision, Effizienz und Nachhaltigkeit.

    Chip-to-Grid durchgängige industrielle Wertschöpfung
    Herzstück des Ansatzes ist die “Chip-to-Grid”-Wertschöpfungskette, die Halbleiterdesign, Fabrikbetrieb, Energieversorgung und Gebäudetechnik integriert. Sie sorgt dafür, dass Strom, Kühlung und Rechenleistung als einheitliches System funktionieren, ob bei Neubauten oder Bestandsmodernisierungen. Mithilfe KI-basierter Simulation können Betreiber Produktionsanlagen in Monaten statt Jahren optimieren.

    Dieser integrierte Ansatz korrespondiert mit dem Blueprint für “AI Factories” mit Gigawatt-Kapazität. Gemeinsam legen beide Unternehmen neue Standards für Effizienz, Skalierbarkeit und Energieintelligenz in KI-Rechenzentren und Fertigungsanlagen.

    Industrielle KI als Innovationstreiber
    Die beiden Unternehmen unterstreichen mit dieser Kooperation den globalen Umbruch in der Fertigung. Digitale Zwillinge, KI-Automatisierung und Echtzeitsimulation entwickeln sich zur Basis neuer industrieller Intelligenz.

    Indem Planung, Engineering, Energie- und Gebäudemanagement in einer Plattform verschmelzen, erhalten Unternehmen ein Werkzeug, das komplexe Prozesse entschlackt, Ressourcen schont und Innovation beschleunigt. Ein klarer Schritt in Richtung selbstoptimierender Industrieumgebungen.

  • Die Schweizer Industrie im Stresstest

    Die Schweizer Industrie im Stresstest

    Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig. Externe Schocks wie der starke Franken, US-Zölle und Nachfragerückgänge in China treffen die Schweizer Industrie seit dem Frühjahr 2025 mit voller Wucht. In der Maschinen- und Technologiebasis brechen Auftragseingänge und Produktionskapazitäten spürbar ein. Im zweiten Quartal ging das Auftragsvolumen der MEM-Industrie laut Swissmem um über 13 Prozent zurück, in neun Quartalen nacheinander sank der Branchenumsatz. Die Exportabhängigkeit macht Schweizer Unternehmen besonders anfällig, da Wettbewerber in der EU deutlich niedrigere Zölle zahlen.​

    Stellenabbau bei den Grossen und die Folgen
    Sika baut weltweit 1’500 Stellen ab, hauptsächlich im Bausektor und Produktionsstandorten in China. Die Restrukturierung ist eine Reaktion auf zweistellige Umsatzverluste und einen schwächelnden Baumarkt. Gleichzeitig setzt Sika auf Investitionen in Digitalisierung und Automatisierung.​

    Kühne+Nagel kündigte ebenfalls bis zu 1’500 Jobverluste nach einem Gewinneinbruch und Margendruck an. Der Markt ist durch Überkapazitäten und US-Zölle stark belastet. Effizienzsteigerungen und Automatisierung führen zum Wegfall vieler Logistikarbeitsplätze.​

    SFS Group streicht 110 Stellen mit der Schliessung des Werks Flawil. Der dramatische Einbruch der Autoindustrie, der Umbau auf Elektromobilität und Konkurrenzdruck aus Asien führen zu Produktionsverlagerungen und dem Abbau qualifizierter Montagejobs.​

    Schindler hat im dritten Quartal 1’200 Arbeitsplätze rationalisiert, weil das globale Neuanlagengeschäft für Aufzüge, vor allem in China, einbrach. Rationalisierungen im Backoffice und Produktion sind die Folge.​

    Auch andere Branchengrössen wie Rieter (Maschinenbau) oder Helvetia (Versicherung) melden Hunderte von bevorstehenden Jobverlusten, oft mit dem Hinweis auf Auftragsrückgänge und Standortverlagerung ins Ausland.​

    Blue-Collar-Jobs und die Gefahr der Standortkrise
    Betroffen sind vor allem klassische Blue-Collar-Jobs – also Arbeitsplätze in Produktion, Montage, Logistik oder Instandhaltung. Die technologisch getriebenen Rationalisierungen, der Umstieg auf Elektromobilität im Automotive-Sektor und Effizienzprogramme in Logistik und Backoffice sorgen für Verlagerung ins Ausland oder Automatisierung der Prozesse. Laut Umfragen rechnet aktuell mehr als jeder dritte Finanzchef in der Schweiz mit weiterem Stellenabbau im eigenen Unternehmen.​

    Die Folgen reichen weit über die einzelnen Firmen hinaus. Regional droht die Verödung von Industriestandorten, soziale Abstiegsszenarien und Risiken für die gesellschaftliche Stabilität. Arbeitsmarktforscher warnen zudem, dass selbst die starke Pharmabranche von weiteren Rationalisierungswellen nicht verschont bleiben könnte.

    Gesellschaft und Politik im Dialog
    Öffentliche Diskussionen und Wirtschaftsforen ringen um Antworten. Standortförderung, gezielte Weiterbildung und Qualifikation, sozialpolitische Begleitmassnahmen und Innovationsförderung sind die zentralen Themen. Denn der Abbau ist Ausdruck eines doppelten Strukturwandels. Er ist Folge schwankender Weltwirtschaft, aber auch der rasanten Fortschritte von Digitalisierung und KI und wird sich nicht mit reiner Marktlogik lösen lassen.

  • Digital Journey Challenge 2025 jetzt bewerben

    Digital Journey Challenge 2025 jetzt bewerben

    Die digitale Transformation ist nicht aufzuhalten und bietet gerade kleinen und mittleren Unternehmen enorme Möglichkeiten. Die Digital Journey Challenge 2025, lanciert vom Centre Suisse d’Électronique et de Microtechnique (CSEM), richtet sich an Unternehmen und Start-ups, die ihre Innovationskraft mit digitaler Technologie auf ein neues Niveau heben wollen.

    Im Zentrum steht die Förderung zukunftsweisender Projekte in Bereichen wie Künstliche Intelligenz, Internet of Things (IoT), Automatisierung oder anderen Schlüsseltechnologien. Bewerberinnen und Bewerber erhalten professionelle Begleitung, technologische Expertise und bis zu 100’000 Franken finanzielle Unterstützung.

    Drei starke Argumente für Ihre Teilnahme
    Technologie-Boost
    Zugang zu CSEM-Know-how in acht Schlüsseltechnologien

    Finanzielle Förderung
    Bis zu 100’000 CHF für Entwicklungszeiten, Beratung und Technologietransfer

    Marktposition stärken
    Höhere Sichtbarkeit, mehr mediale Präsenz, Zugang zu Expertennetzwerken

    Einfacher Bewerbungsprozess, grosse Wirkung
    Die Teilnahme ist unkompliziert. Interessierte laden das Factsheet herunter, beschreiben ihre Idee und reichen das Formular ein. Alle Informationen und Bedingungen sind auf der CSEM-Website abrufbar. Die Bewerbungsfrist endet am 15. September 2025.

    Erfolgsbeispiel
    Wie wirkungsvoll die Challenge sein kann, zeigt das Siegerprojekt 2024. Die Varioprint AG überzeugte mit ihrer KI-gestützten 3D-Inspektionslösung für Leiterplatten. Ihr Projekt «AI in Every Pixel» adressiert einen globalen Wachstumsmarkt und beschleunigt die Qualitätskontrolle in der Elektronikindustrie nachhaltig.

    Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre digitale Transformation aktiv mit.

  • PropTech-Start-up entwickelt KI-Lösung für Immobilien

    PropTech-Start-up entwickelt KI-Lösung für Immobilien

    Das auf KI-gestützte Automatisierungslösungen im Immobiliensektor spezialisierte Start-up Nestermind hat laut Medienmitteilung eine substantiell überzeichnete Pre-Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen.

    Mit dem frischen Kapital sollen die Technologie weiterentwickelt und die nationale und internationale Marktpräsenz nach vorne gebracht werden. Die von Nestermind entwickelte Software Agentic AI ermögliche ein einfacheres Management von Immobilienangeboten, bessere Kundenkommunikation und schnellere Verkaufsprozesse.

    „Wir sind stolz, so erfahrene und strategisch wertvolle Partner an unserer Seite zu haben, die unsere Vision teilen, die Immobilienvermarktung auf ein neues Level zu heben“, wird Mitgründer und CEO Lucas Pelloni zitiert.

    Die Plattform eröffne Akteuren der Immobilienbranche neue Wege, sich in einem datengesteuerten Ökosystem zu vernetzen. „Damit schaffen wir enorme Effizienzpotenziale und eröffnen den Weg für eine neue Art des Arbeitens in der Immobilienbranche”, wird Mitgründer und CTO Severin Wullschleger zitiert.

    Nach Unternehmensangaben sei die Software insbesondere auf die Bedürfnisse kleinerer KMU der Immobilienbranche zugeschnitten. Sie könnten durch die Automatisierung von Aufgaben wie Lead-Generierung und CRM-Management an Effizienz zulegen und Zeit sparen, ohne Investitionen in komplexe Systeme.

    Der Abschluss der Finanzierung kam gemäss der Mitteilung unter Beteiligung einer Investorenrunde aus „namhaften Persönlichkeiten aus der Immobilienbranche, renommierten Family Offices sowie führenden Immobilienunternehmen“ zustande. Über die Summe wurde nichts bekanntgegeben.

  • Automatisierte Produktion für nachhaltige Energienutzung

    Automatisierte Produktion für nachhaltige Energienutzung

    Die in Opfikon ansässige Libattion AG hat in Biberist ein neues Werk für die Aufbereitung ausgedienter Batterien aus Elektroautos in Betrieb genommen. Hier werden aus den Batterien modulare stationäre Energiespeicher gefertigt. Laut Unternehmensangaben handelt es sich dabei um Europas grösste Anlage dieser Art. Die Produktionsstätte wurde auf dem Gelände eingerichtet, das auch vom Batterierecylingunternehmen Librec genutzt wird.

    Die neue Anlage verfügt über einen hohen Automatisierungsgrad. „Unsere neue Produktionshalle ermöglicht es uns, flexibel auf die Marktanforderungen zu reagieren und dabei einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung in Europa zu leisten“, wird Stefan Bahamonde, CEO und Mitgründer von Libattion, in der Mitteilung zitiert. „Durch die Automatisierung unserer Produktion können wir nicht nur effizient, sondern auch wirtschaftlich agieren und unsere Kapazitäten präzise an die Nachfrage anpassen.“

    Im Jahr 2022 hat Libattion stationäre Speicher mit einer Gesamtkapazität von 7 Megawattstunden hergestellt, im vergangenen Jahr wurden bereits 27 Megawattstunden Gesamtkapazität erreicht. Bis 2026 will das Unternehmen die Gesamtkapazität auf 500 Megawattstunden steigern. Die Speichersysteme von Libattion sind modular aufgebaut und können Kapazitäten von 97 Kilowattstunden bis zu 60 Megawattstunden aufweisen. Sicherheit stehe dabei an erster Stelle, erklärt Bahamonde: „durch die automatisierte Produktion und strenge Qualitätskontrollen können wir für jeden Speicher höchste Sicherheitsstandards garantieren“.

  • Roboterplattform gibt Sicherheit und Effizienz auf Baustellen

    Roboterplattform gibt Sicherheit und Effizienz auf Baustellen

    Arbeiten wie Bohren, Schleifen, das Sprühen von Dämmstoffen oder das Heben schwerer Materialien bergen hohe Risiken. Laut aktuellen Zahlen kam es 2024 allein in Europa zu 30 Todesfällen auf Baustellen innerhalb von vier Monaten.

    Mit Unterstützung des EU-finanzierten Projekts CONCERT hat das IIT eine innovative, modulare Roboterplattform entwickelt. «Unser Ziel war es, eine flexible und anpassbare Lösung zu schaffen, die Bauprozesse optimiert, Menschen entlastet und die Sicherheit verbessert», erklärt Nikolaos Tsagarakis, Projektkoordinator am IIT.

    Roboter als Unterstützung – nicht als Ersatz
    Der CONCERT-Roboter kann zwar autonom arbeiten, wurde aber primär als Assistenzsystem für Bauarbeiter konzipiert. Während die Maschine wiederholende oder gefährliche Aufgaben übernimmt, können sich Fachkräfte auf komplexere Tätigkeiten konzentrieren. Das steigert nicht nur die Arbeitssicherheit, sondern auch die Effizienz auf Baustellen.

    «Anstatt für jede Aufgabe einen eigenen Roboter einzusetzen, haben wir eine vollständig rekonfigurierbare Lösung entwickelt, die sich direkt auf der Baustelle anpassen lässt», so Tsagarakis weiter.

    Nahtlose Integration in die digitale Baustelle
    Der Roboter wurde erfolgreich unter realen Baustellenbedingungen getestet. Dabei zeigte er nicht nur seine Leistungsfähigkeit, sondern auch seine Flexibilität, indem er sich spontanen Anforderungen des Bauteams anpassen konnte.

    Ein großer Vorteil ist die Verknüpfung mit digitalen Gebäudedatenmodellen (BIM). Dadurch kann der Roboter direkt über ein Tablet gesteuert werden, ohne dass Arbeiter schwere Elektrowerkzeuge bedienen müssen.

    Ein Durchbruch für die Baurobotik
    Mit der ersten rekonfigurierbaren Mehrzweck-Bauroboterplattform hat CONCERT eine neue Ära in der digitalen Baustellenautomatisierung eingeläutet.

    Die Lösung hat nicht nur das Potenzial für eine breite industrielle Anwendung, sondern übertrifft auch den üblichen Technologie-Reifegrad in Forschungsprojekten. «Die Flexibilität der Plattform macht sie für viele weitere Bauaufgaben nutzbar», so Tsagarakis. Zukünftige Entwicklungen werden die Anwendungsbereiche noch weiter ausbauen.

  • Effiziente Vermietung dank KI

    Effiziente Vermietung dank KI

    Die Schweizer Immobilienbranche trägt rund 20 Prozent zum BIP bei, doch die Digitalisierung hinkt hinterher. SMG Real Estate setzt mit einer Innovationsoffensive neue Massstäbe. Plattformen wie ImmoScout24, Homegate und Flatfox bieten nun volldigitale Lösungen, die Inserate schneller erstellen, Besichtigungen vereinfachen und den gesamten Mietprozess optimieren.

    Ein zentraler Baustein ist der Flatfox-Messenger, der auf den genannten Plattformen integriert wird. Diese WhatsApp-ähnliche Kommunikationslösung bündelt den gesamten Austausch zwischen Mietinteressenten und Vermietern. Besichtigungstermine, Bewerbungen und Zusagen lassen sich nahtlos verwalten – ohne die übliche E-Mail-Flut.

    KI-gestützte Inserate für maximale Effizienz
    Auch bei der Inserateerstellung setzt SMG Real Estate auf Automatisierung. Makler und Bewirtschafter können mit wenigen Klicks ein vollständiges Inserat generieren. Durch Eingabe der Immobilienadresse werden alle relevanten Daten wie Grösse und Ausstattung automatisch ergänzt, und ein KI-gestützter Text wird erstellt.

    Diese Innovation spart pro Inserat durchschnittlich 14 Minuten. Hochgerechnet auf die Vielzahl an täglichen Inseraten ergeben sich erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen. So bleibt mehr Zeit für das Kerngeschäft – den direkten Kontakt mit Interessenten.

    Zukunftssichere Lösungen für die Branche
    Das Unternehmen will die Schweizer Immobilienbranche fit für die digitale Zukunft machen. Die neuen Technologien bieten nicht nur Komfort und Effizienz, sondern tragen auch zur Professionalisierung und Wettbewerbsfähigkeit der Branche bei.

    Mit dieser Initiative beweist SMG Real Estate, dass digitale Innovationen den Immobilienmarkt nachhaltig verändern und einen echten Mehrwert für alle Beteiligten schaffen.

  • Fortschrittliche Logistiklösung: Eröffnung des neuen Zentrums in Möhlin

    Fortschrittliche Logistiklösung: Eröffnung des neuen Zentrums in Möhlin

    Die Rhenus Logistics AG wird im Januar  in Möhlin nach anderthalb Jahren Bauzeit ihr neues Schweizer Logistikzentrum eröffnen. Dieses soll laut einer Mitteilung auf einer Gesamtfläche von 2000 Quadratmetern insgesamt 30‘000 Lagerplätze umfassen.

    Das Logistikzentrum wird von rund 80 Mitarbeitenden bedient, die mit 30 P40-Robotern des chinesischen Herstellers Geek+ und sieben RoboShuttles zusammenarbeiten. Diese Zusammenarbeit soll eine Zeitersparnis von 70 Prozent ermöglichen. Das Gebäude wird auch über spezielle Lagerräume etwa für temperaturgeführte Güter und für die Aufbewahrung von Gefahrenstoffen verfügen.

    Die Stromversorgung wird über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sichergestellt. Diese soll 1 Million Kilowattstunden pro Jahr erzeugen.

    „Unser neues Logistikcenter in Möhlin zeigt eindrucksvoll, wie moderne Logistik aussieht: mehr Automatisierung und erhöhte Effizienz bei gleichzeitiger Förderung von Arbeitsplätzen, Nachhaltigkeitszielen und Qualitätsansprüchen“, wird Andreas Stöckli, CEO Rhenus Alpina und Mitglied des Vorstands der Rhenus Gruppe, in der Mitteilung zitiert.

    Die Rhenus Gruppe mit Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Holzwickede und Schweizer Sitz in Basel ist an 1320 Standorten in über 70 Ländern präsent und erzielt einen Umsatz von 7,5 Milliarden Euro pro Jahr.

  • Mit digitalen Tools jetzt noch effizienter zum Erfolg

    Mit digitalen Tools jetzt noch effizienter zum Erfolg

    In der aktuellen Marktsituation ist Effizienz in den Vermarktungs- und Bewirtschaftungsprozessen für Immobilienprofis wichtiger denn je. Eine zügige Vermietung oder ein schneller Verkauf bedeuten geringere Kosten. Mit optimierten digitalen Betriebs- und Kommunikationsabläufen gewinnen Makler:innen und Immobilienverwalter:innen zudem wertvolle Zeit, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die Betreuung der Mieter:innen und Eigentümer:innen. Die neuen digitalen Lösungen von SMG Real Estate bieten dabei die ideale Unterstützung, um im Immobiliengeschäft Zeit und Geld zu sparen und gleichzeitig die Qualität der Kund:innenkommunikation zu verbessern.

    Automatisierung und Künstliche Intelligenz (KI) sind zwei wichtige neue Details, mit denen die SMG Real Estate ihre Business-Kund:innen darin unterstützt, den Vermarktungsprozess effizienter zu machen. Neue Tools, die auf diesen Technologien basieren, erleichtern und beschleunigen den Insertionsprozess erheblich. Es genügt bereits, die Adresse und einige spezifische Daten zum Objekt einzugeben und schon wird das Inserat automatisch erstellt. Dabei greift die Software auf die umfangreiche Datenbank von IAZI zu.

    Sekundenschnell werden zusätzlich prägnante und ansprechende Objekttexte erstellt, die die spezifischen Vorzüge der Immobilie optimal darstellen. Die neue KI-Lösung ist komfortabel und optional verfügbar in die Benutzeroberfläche des Business Managers integriert.

    Kundenbindung über schnelle und professionelle Kommunikation stärken

    Die Kommunikation mit potenziellen Mietinteressent:innen wird jetzt durch die Flatfox Tools, die ebenfalls in den Business Manager integriert sind, erheblich einfacher. Der Flatfox Messenger ermöglicht eine effiziente Steuerung des gesamten Vermietungsprozesses. Angefangen bei der Terminplanung für Besichtigungen bis hin zum Online-Bewerbungsmanagement und der automatischen Generierung von Absagen – alles lässt sich nun mit wenigen Klicks erledigen. Diese Vereinfachung schafft Raum für die wesentlichen Aufgaben, wie die intensive Betreuung von Eigentümer:innen und Mieter:innen. Ein besonders nützliches Feature ist die digitale Referenzprüfung, die einen schnellen Zugriff auf alle relevanten Informationen zu Mietinteressent:innen erlaubt und somit die Chancen auf zügige Mietabschlüsse erhöht.

    Zusätzlich gewährleistet eine verbesserte Lead-Qualifizierung, dass alle Kontaktanfragen sämtliche notwendigen Informationen zur Qualifizierung der Kund:innen enthalten, einschliesslich relevanter finanzieller Aspekte. Immobilienprofis erhalten so alle entscheidungsrelevanten Informationen auf einen Blick, was die Erfolgschancen im Vermietungsprozess steigert und schnellere Abschlüsse ermöglicht.

    Nicht zuletzt wird der Zugang zu einem umfassenden digitalen Ökosystem ermöglicht, das zahlreiche weitere Partnerleistungen umfasst. Kund:innen können nun alle Angebote von SMG Real Estate über ein einziges Login erreichen. Dies bedeutet, dass sie mit nur einer Anmeldung Zugriff auf das gesamte SMG Real Estate Ökosystem erhalten, inklusive täglicher Updates im Business Manager und den Services von Drittanbietenden – alles zentral und benutzerfreundlich verfügbar.

    Es gibt bereits viel positives Feedback von bestehenden und neuen Kund:innen, welche die digitalen Tools der SMG Real Estate im Praxis-Check getestet haben. Die zahlreichen Rückmeldungen fliessen direkt in Prozesse ein, mit denen die angebotenen Lösungen und Services weiterentwickelt und an zusätzlichen Innovationen gearbeitet wird. Dies mit dem Ziel: Immobilienprofis in der Schweiz die digitale Vermietung und Bewirtschaftung auf einem maximalen Effizienz- und Professionalitätslevel zu ermöglichen.

  • Automatisiertes Portfoliobewertungstool revolutioniert Immobilienanalyse

    Automatisiertes Portfoliobewertungstool revolutioniert Immobilienanalyse

    Die neue Version des SSREI-Portfoliobewertungstools zeichnet sich durch erhebliche Automatisierungen aus, die den Bewertungsprozess vereinfachen und beschleunigen. Durch die Partnerschaft mit SFGM können Gebäude- und Standortdaten direkt über die EGID-Nummer abgerufen werden, was die manuelle Eingabe auf ein Minimum reduziert. Eigentümer erhalten so wichtige Informationen zu Denkmalschutz, Altlasten, Lärmbelastung, Radonrisiken sowie zur Energieversorgung und Anbindung an den öffentlichen Verkehr.

    Automatisierte Indikatorenbewertung auf Basis von Stammdaten
    Das optimierte Bewertungstool ermöglicht die automatisierte Bewertung von 23 der 36 Nachhaltigkeitsindikatoren. Die Kombination aus öffentlich verfügbaren Informationen und gebäudespezifischen Daten ermöglicht eine präzise Einschätzung des Potenzials. So können Informationen wie Baujahr und Sanierungsdatum zur Ableitung der Gebäudehülle und Lärmschutzwerte herangezogen werden – unterstützt durch die entsprechenden SIA-Normen.

    Weitere Optimierungen und Schnittstellenanbindung
    Neu entwickelte Hilfstools helfen bei der Ermittlung der Nutzungsdichte und Ausnützung, basierend auf statistischen Daten und ermöglichen eine fundierte Entscheidungsbasis. Zudem bietet das Tool Schnittstellen zu externen Asset- und Portfoliomanagementsystemen, was die Integration in bestehende Prozesse erleichtert und die Datenanalyse und -bewertung noch effizienter gestaltet.

    Das Portfoliobewertungstool bietet Immobilieneigentümern eine wertvolle Grundlage für die nachhaltige Entwicklung ihrer Bestände und leistet einen wichtigen Beitrag zur Werthaltigkeit und regulatorischen Absicherung. Es unterstützt Investoren dabei, ihre Immobilienportfolios zukunftssicher zu gestalten und den Anforderungen an nachhaltige Transformation gerecht zu werden.

  • Forscher plädieren für Paradigmenwechsel bei Gebäude- und Energieplanung

    Forscher plädieren für Paradigmenwechsel bei Gebäude- und Energieplanung

    Matthias Sulzer von der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und sein Kollege Michael Wetter vom Lawrence Berkeley National Laboratory in Kalifornien setzen sich für einen Paradigmenwechsel in der Planung von Gebäude- und Energiesystemen ein. «Aufgrund der Komplexität und der geforderten Flexibilität künftiger Energiesysteme sowie der Dringlichkeit eines Wandels sind heutige Planungsprozesse nicht geeignet», erklärt der die Empa-Abteilung Urban Energy Systems leitende und parallel am Lawrence Berkeley National Laboratory forschende Sulzer in einer Mitteilung der Empa. «Es gibt wenig bis keine Interaktion zwischen den Disziplinen, um Gebäude oder Energieinfrastrukturen als ganzheitliches System zu entwerfen.»

    Sulzer und Wetter plädieren dafür, das für die Automatisierung der Chip-Produktion entwickelte sogenannte platform-based Design auf die Planung von Gebäude- und Energiesystemen zu übertragen. Die Methodik basiert auf verschiedenen Abstraktionsebenen, auf denen sich gegenseitig beeinflussende Systeme ganzheitlich analysiert und optimiert werden. Auf jeder Ebene werden dabei allgemeingültige Modelle geschaffen, die vorgeben, wie ein System definiert und zu bauen ist. Die einzelnen Modelle lassen sich in der Praxis dann individuell kombinieren. Ein derartiger Paradigmenwechsel könne «unsere Planungs-, Bau- und Betriebsprozesse revolutionieren und die Digitalisierung und Automatisierung fördern, die für das Erreichen unserer ehrgeizigen Dekarbonisierungsziele unerlässlich sind», meint Sulzer.

  • Baden-Württemberg interessiert sich für autonomen Bus in Schaffhausen

    Baden-Württemberg interessiert sich für autonomen Bus in Schaffhausen

    Die erste Buslinie der Schweiz, die von einem selbstfahrenden Bus mit Dual-Mode-Technologie bedient wird, hat einer Medienmitteilung des Swiss Transit Lab zufolge nun auch in Baden-Württemberg Neugierde geweckt. Winfried Hermann, der Verkehrsminister des südwestdeutschen Bundeslands, besichtigte mit einer hochrangigen Delegation die STL Linie 13 des Swiss Transit Lab in Schaffhausen.

    Wie es in dessen Medienmitteilung heisst, habe die Delegation „mit grossem Interesse“ Nutzen, bisherige Erfahrungen und Chancen der neuen Technologie diskutiert und sich selbst ein Bild vom Fahrkomfort des Kleinbusses gemacht. Die Linie war am 28. April eröffnet worden und verkehrt in einer ersten Pilotphase von Montag bis Samstag zwischen 10 und 14 Uhr dreimal pro Stunde zwischen Bahnhof Nord und Stahlgiesserei.

    Hermann sieht die Entwicklung autonomer Busse langfristig als wichtigen Bestandteil für einen kosteneffizienten und bedarfsorientierten öffentlichen Nahverkehr im ländlichen Raum. „Im Rahmen von On-Demand-Angeboten können diese sicherstellen, dass Menschen auch ausserhalb der Stosszeiten immer gut angebunden bleiben und flexibel an ihr Ziel gebracht werden“, wird er in der Mitteilung zitiert. „In Schaffhausen zeigt das Swiss Transit Lab schon heute das beeindruckende Potenzial der Technologie.“ Das Land Baden-Württemberg sei an mehreren Pilotprojekten beteiligt, die die Forschung an autonomen Bussen vorantreiben.

  • Tilbago bietet günstigsten Betreibungsauszug

    Tilbago bietet günstigsten Betreibungsauszug

    Die tilbago AG senkt den Preis für digital signierte Betreibungsauszüge auf 22,90 Franken. Damit sei diese „volldigitale Brücke“ zwischen Privatpersonen und Betreibungsämtern bei dem Luzerner Unternehmen am kostengünstigsten, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Ein digitaler Betreibungsauszug ersetzt die bislang übliche Papierform für eine Bonitätsauskunft, wie sie etwa vor Abschluss von Miet-, Kredit- oder Leasingverträgen verlangt wird. Er kann online bestellt werden, wird üblicherweise innerhalb weniger Stunden per E-Mail zugestellt und ist beliebig oft verwendbar. Der digitale Auszug besagt von Amts wegen und fälschungssicher, dass eine Person keine Ausstände hat, die mittels Betreibungen geltend gemacht werden oder wurden.

    Die Online-Inkassolösung tilbago ist eine Innovationsbeteiligung von PostFinance. Tilbago führt Unternehmen vollautomatisch durch den Betreibungsprozess. Das soll die Arbeitsabläufe automatisieren und optimieren sowie das Einhalten der gesetzlichen Vorgaben und Fristen erleichtern. Die Lösung wird durch PostFinance gehostet. Das bedeutet Unternehmensangaben zufolge, dass die Daten in der Schweiz bleiben und im Rechenzentrum von PostFinance geschützt sind.

  • Haushoch überlegen mit Drohnen

    Haushoch überlegen mit Drohnen

    Mittels Drohnenaufnahmen lassen sich Neubauprojekte digital modellieren. Das geplante Objekt wird mit Hilfe einer Software in die von der Drohne erhaltenen Grundstücks- und Umgebungsaufnahmen sozusagen «hineingesetzt». Mit diesem Building Information Modeling (BIM) entstehen so realitätsgetreue Visualisierungen eines Neubauprojekts in zwei- oder dreidimensionaler Ansicht. Objektstrategische Aussagen können so zuverlässig, schnell und günstig getroffen werden.

    Drohnen werden aber auch für baubezogene Arbeiten selbst eingesetzt. Zu den jüngsten Anwendungen zählt der computergesteuerte Einsatz von Drohnen für Fassadenanstriche. Die fliegenden Robotik-Helfer lassen sich sehr präzise steuern und können ganz nahe an eine Wand fliegen. So ist es möglich, Fassaden ohne Arbeitsvorbereitung und Aufstellung von Gerüsten zu streichen. Neben der Zeitersparnis ist dies auch ein Fortschritt in puncto Sicherheit auf dem Bau.

    Ein weiterer Anwendungsbereich ist jener für Inspektionen und Schadensprüfungen von Gebäuden und Bauwerken – beispielsweise der Einsatz von Drohnen für die Dachinspektion. Aufgrund der hohen Flughöhen und guten Stabilisierung im Flug können Drohnen auch bei historischen Gebäuden – beispielsweise Kirchen – eingesetzt werden. Aber auch zur Prüfung von Gebäuderissen, Glasschäden oder schwer zugänglichen Stellen lassen sich Drohnen komfortabel und sicher einsetzen. Dank der hohen Auflösung der Bilder können auch feinste Schäden erkannt werden und diese Aufnahmen für spätere Dokumentationszwecke gespeichert werden.

    Impulse rund um Innovationen in der Immobilien- und Bauwirtschaft finden Sie hier: https://hubs.li/H0RQl480

  • «Digitalisierung first» bei Livit, Privera und der Steiner Gruppe

    «Digitalisierung first» bei Livit, Privera und der Steiner Gruppe

    Heute beantworten Dieter Sommer, CEO Privera, Andreas Ingold, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Livit AG und Karsten Hell, CEO Steiner Gruppe, die Frage:

    Wie treibt Ihr Unternehmen die Digitalisierung voran?

    Dieter Sommer, CEO Privera: Wir sind seit geraumer Zeit daran, unsere Systeme und Prozesse zu digitalisieren. Wir waren beispielsweise einer der ersten Dienstleister, der – zusammen mit einem externen Partner – ein Mieterportal lancierte und den gesamten Bewerbungsprozess für MietinteressentInnen digitalisierte. Als Dienstleister liegt die Digitalisierung im Bereich von Neubauten nicht in unserer Kompetenz. Als innovativer Partner können wir hier aber Unterstützung für Investoren und Ersteller bieten.

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    Andreas Ingold, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Livit AG: Die Livit bekennt sich zur digitalen Ausrichtung mittels verschiedener bereits realisierter und in den nächsten Jahren umzusetzender Projekte. Hinsichtlich der Digitalisierung in Neubauten entscheiden die Eigentümer, in welcher Ausprägung sie die Digitalisierung vorantreiben und umsetzen wollen. Building Information Modeling (BIM) ist in der Schweiz zwar noch nicht sehr fortgeschritten, wird aber inskünftig die vernetzte Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden wesentlich beeinflussen. Bei bestehenden Gebäuden wird aktuell stark auf die Digitalisierung von Mietpreismodellierungen, Grundrissplänen und 3D-Modellierung gesetzt.

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    Karsten Hell, CEO Steiner Gruppe: Bei Steiner befasst sich ein spezialisiertes Team professionell mit den Themenkomplexen BIM, Digitalisierung, Automatisierung etc. Damit sorgen wir für ein strukturiertes Vorgehen im digitalen Bereich. Seit längerem werden alle von Steiner entwickelten Projekte nach der innovativen BIM-Methode konzipiert. BIM ist ein modellbasierter Prozess, um Gebäude und Infrastrukturen auf Basis von digitalen Informationen optimal planen, bauen und betreiben zu können. Die frühzeitige Integration der Ausführungsabteilung bereits in der Entwicklungsphase hat sich dabei als klarer Vorteil für die spätere Umsetzung herausgestellt. Zum Bereich Digitalisierung zählen auch weitere neue Technologien wie Smart Home, die wir bei immer mehr Neubauprojekten integrieren.