Schlagwort: Automobilindustrie

  • Juice stattet Ladestation mit Bezahlterminal von Wallee aus

    Juice stattet Ladestation mit Bezahlterminal von Wallee aus

    Die Juice Technology AG und die Wallee Group AG in Winterthur wollen das Aufladen von Stromautos vereinfachen. Dafür stattet die Herstellerin von Ladestationen und -software mit Sitz in Bachenbülach ihre Ladestation Juice Charger me 3 mit dem Bezahlterminal des Winterthurer Zahlungsdienstleisters aus. Künftig können Nutzende dank dem Wallee-Terminal mit Kredit- und Debitkarten, aber auch kontaktlos mit Apple Pay und Google Pay oder Twint bezahlen. Dies solle andere Ladekarten überflüssig machen und zu faireren Tarifen führen, da weniger Parteien am Verdienst beteiligt seien, heisst es in einer Mitteilung.

    «Als Partner, der wie Juice aus dem Kanton Zürich stammt, haben wir die optimale Ergänzung für Juice-Ladestationen im Angebot», wird Sascha Krüsi, CXO und Mitbegründer von Wallee in der Mitteilung zitiert. Christoph Erni, CEO und Gründer von Juice, sieht in der Kombination von innovativer Technologie und vertrauenswürdigen Zahlungsdienstleistungen die Zukunft der E-Mobilität.

    Die Ladestation kann auch von gewerblichen Anbietern genutzt werden. So könnten beispielsweise Gastronomien, Hotellerie, Einzelhandel oder Unternehmen mit Firmenparkplätzen Anbieter der Stationen werden. Das System von Juice und Wallee wird bereits in Laax GR und im Riedmatt Center in Rümlang ZH eingesetzt.

    Der Juice Charger me 3 ist mit allen E-Autos kompatibel.

  • AMAG installiert Solaranlage auch in Cham

    AMAG installiert Solaranlage auch in Cham

    Neu verfügt auch die AMAG Zug über eine Photovoltaikanlage (PVA). Auf 1301 Quadratmetern werden 667 Solarmodule pro Jahr voraussichtlich 263’040 Kilowattstunden Strom produzieren. Laut einer Medienmitteilung wird dieser vor Ort für den Eigenbedarf des Autohändlers verwendet. Je eine weitere PVA seien auf dem Dach des VW-Showrooms der AMAG Zug und auf dem öffentlichen AMAG-Parkhaus in Cham geplant.

    In den vergangenen beiden Jahren wurden auf Dächern von AMAG-Betrieben bereits PVA installiert, unter anderem in Basel, Wettswil ZH, Lupfig AG, Chur, Baden AG, Etoy VD, Oftringen AG, Buchrain LU, Winterthur und Maienfeld GR. „Wir sind stolz darauf, dass wir nun auch zu den Betrieben innerhalb der AMAG-Familie gehören, die über eine Photovoltaikanlage verfügen und damit einen grossen Teil des von uns gebrauchten Stroms selber herstellen können“, wird Geschäftsführer Herbert Sommerhalder zitiert.

    Bis 2025 wird die AMAG Gruppe im Zuge ihrer Nachhaltigkeits- und Klimastrategie insgesamt rund 75’000 Quadratmeter ihrer Dachfläche mit Solarpaneelen bestückt haben. Das entspricht etwa einer Fläche von zehn Fussballfeldern. Damit kann das Unternehmen den Angaben zufolge mehr als 20 Prozent des heutigen Stromverbrauchs selbst herstellen.

  • AMAG Porsche Zentrum bekommt Solarstrom

    AMAG Porsche Zentrum bekommt Solarstrom

    Die AMAG Gruppe hat am 5. Mai auf dem Dach des Porsche Zentrums in Winterthur eine Photovoltaikanlage (PVA) mit einer Leistung von 87 Kilowatt Peak in Betrieb genommen. Die neue Anlage ist Teil einer Grossoffensive, bei der die Gruppe bereits eine ganze Reihe von Solaranlagen auf den Dächern von AMAG-Betrieben eingerichtet hat. Bis 2025 sollen rund 75’000 Quadratmeter Fläche mit Solarpanels bestückt werden, informiert die Automobilhandelsgruppe mit Hauptsitz in Cham in einer Mitteilung. Dies würde ausreichen, um über 20 Prozent des Strombedarfs der Gruppe zu decken. Spätestens 2025 will AMAG zudem die Klimaneutralität erreichen.

    Die neue Anlage auf dem Dach des Porsche Zentrums wird zu diesem Ziel jährlich rund 86 Megawattstunden Solarstrom beitragen. „Für uns ist es eine grosse Freude, dass wir jetzt in der Region Winterthur nicht nur für die tollen Produkte von Porsche stehen, sondern auch für Nachhaltigkeit und Klimaschutz gemäss der Strategie der AMAG Gruppe“, wird Marcel Renz, Geschäftsführer des Porsche Zentrum Winterthur der AMAG First AG, in der Mitteilung zitiert. „Dank der PVA werden wir bis zu einem gewissen Grad selbst für die Deckung unseres Strombedarfs sorgen können.“

    Die AMAG Gruppe verfolgt der Mitteilung zufolge das Ziel, sich zur führenden Anbieterin nachhaltiger individueller Mobilität zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund sei auch die im letzten Jahr erfolgte Übernahme der Solarfirma Helion zu sehen, die auf Photovoltaik, Wärmepumpen und E-Mobilität spezialisiert ist.

  • Digitale Prozesse verändern die Baubranche

    Digitale Prozesse verändern die Baubranche

    Grundlage für die digitale Transformation ist die Cloud. Sie ermöglicht die Speicherung großer Datenmengen an zentraler Stelle. Für ein Bauprojekt geschieht das in der Regel in einem BIM-Modell, auf das alle Beteiligte Zugriff haben. In diesem digitalen Zwilling des realen Gebäudes werden alle Daten kontinuierlich erfasst und verwaltet. Änderungen lassen sich in Echtzeit verfolgen. So entsteht Transparenz, der Planungs- und Bauprozess wird verlässlicher, schneller und weniger anfällig für Fehler oder Missverständnisse.

    Ebenso wichtig wie ein nachvollziehbarer Planungs- und Bauprozess sind Zeitmanagement und Kostenkontrolle. Softwaretools, die anhand eines BIM-Modells Mengen ermitteln und daraus Kosten ableiten, schaffen bereits in der Planungsphase Verlässlichkeit. Bei Materialengpässen oder Preissteigerung lassen sich Ausführungsvarianten und Materialien miteinander vergleichen.

    Nachholbedarf bei BIM
    Obgleich die große Mehrheit der Branche den Mehrwert dieser Technologien erkennt, sieht sich weniger als die Hälfte der deutschen Planungs- und Bauunternehmen in Sachen Digitalisierung gut aufgestellt, wie aus einer Studie der Beratungsgesellschaft PwC vom Dezember 2020 hervorgeht. Bei BIM haben gar über zwei Drittel der Befragten noch Nachholbedarf. Das Bewusstsein für das Potenzial digitaler Instrumente ist also vorhanden, die Umsetzung scheitert aber oft an mangelnden Kenntnissen. Ein Grund dafür ist, dass digitale Lösungen von Bauherrn viel zu selten eingefordert werden. 80 Prozent der Studienteilnehmer berichten, dass das nur teilweise oder gar nicht der Fall ist.

    Abhilfe schaffen soll u. a. das neue BIM-Portal des Bundes, das am 11. Oktober 2022 an den Start ging. Es stellt Informationen, Anwendungen und einheitliche Daten bereit, mit der die Digitalisierung von Bauvorhaben vorangebracht werden soll. Dazu zählen u. a. interaktive und webbasierte Werkzeuge, Datenbibliotheken sowie herstellerneutrale Bauteile-Informationen. Die Plattform soll ständig weiterentwickelt werden. Sie ist das Ergebnis eines Stufenplans, der bereits 2015 in Kraft trat und die schrittweise Einführung von BIM auf den Weg bringen sollte. Bis heute ist der Einsatz von BIM allerdings nur für die Ausschreibung öffentlicher Infrastrukturprojekte verpflichtend, nicht für den Hochbau allgemein.

    Daten ermöglichen industrielle Fertigung und serielles Bauen
    Ohne Digitalisierung keine industrielle Fertigung: Die Verfügbarkeit von Daten in BIM-Modellen, sowohl über Bauteile wie über das Gebäude selbst, ist die Voraussetzung für die standardisierte und automatisierte Fertigung in der Werkshalle, ohne die wiederum das serielle und modulare Bauen, oft als Allheilmittel gegen Wohnungsnot und Fachkräftemangel dargestellt, nicht vorankommt. Aus den digitalen Daten werden standardisierte, aber frei kombinierbare Bausätze, die in der Fabrik vollautomatisch zusammengebaut werden, seien es Fenster, Wände oder ganze Fassaden. Auf der Baustelle werden ganze Wohnungen oder Teile davon dann nur noch zusammengesetzt, auf Basis standardisierter Grundrisse. Die Vorteile dieser Art des Bauens liegen auf der Hand: geringere Bauzeit, Kosteneinsparungen, weniger Schutt auf der Baustelle, weniger Lärm vor Ort und weniger Baumängel aufgrund besserer Qualitätssicherung.

    Auch auf der Baustelle: IoT, AR, VR, KI und Machine Learning
    Digitale Werkzeuge kommen aber nicht nur in der Planung, sondern auch auf Baustellen zum Einsatz. Die grundlegende Technologie hierfür ist das Internet of Things (IoT). Es vernetzt Geräte und Baufahrzeuge und ermöglicht deren Interaktion und autonomen Betrieb. Das gilt auch für Roboter, die zunehmend auf Baustellen unterstützende Arbeiten verrichten, was mit Blick auf den Fachkräftemangel immer wichtiger wird. Dazu gehören auch 3-D-Druckverfahren, bei denen Roboterarme mittlerweile ganze Häuser aus schnell aushärtendem Beton fertigen. Künftig soll das auch mit Metallbaustoffen möglich sein.

    Auch Technologien, die man eher vom Maschinen- und Anlagenbau kennt, halten langsam Einzug in die Bauindustrie. KI und Machine Learning zum Beispiel helfen bei der Projektsteuerung. Sie erlauben Prognosen hinsichtlich Zeit- und Kostenvorgaben und schlagen Alarm, sobald etwas in die falsche Richtung läuft. Virtual Reality (VR) ermöglicht es Planern, in ihr CAD- oder BIM-Modell einzutauchen, und Augmented Reality (AR) kann ein wichtiges Hilfsmittel für die Erkennung von Risiken und die Vermeidung von Unfällen auf Baustellen sein. Schließlich gibt es auch immer mehr hilfreiche Apps rund um die Baustelle. Speziell Bauunternehmen und Handwerker nutzen sie gerne, etwa für die Erfassung von Maßen und Massen und auch für die Kommunikation mit Auftraggebern oder Bauleitern.

    Die BAU 2023 zeigt, speziell im Ausstellungsbereich BAU IT, die neuesten Entwicklungen rund um die Digitalisierung des Planens und Bauens. Darüber hinaus bieten mit der digitalBAU (Februar 2024) sowie der digitalBAU conference & networking (4.-6. Juli 2023) zwei weitere Veranstaltungen die Möglichkeit, Chancen der digitalen Transformation live zu erleben.

  • Konsortium will automatisiertes Parken vorantreiben

    Konsortium will automatisiertes Parken vorantreiben

    Embotech, eine Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, spannt mit dem IT-Spezialisten NTT DATA aus der japanischen Präfektur Tokio und dem Pariser Automobilzulieferer Valeo zusammen. Die Partner gründen ein Konsortium namens VEN.AI, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Das Ziel ist es, eine gemeinsame Lösung für das automatisierte Parken von Fahrzeugen zu entwickeln und auf den globalen Markt zu bringen.

    Konkret soll eine Lösung lanciert werden, die nur sehr wenige Anforderungen an das Fahrzeug selbst stellt. Die Autos sollen mithilfe von Sensoren, Konnektivität und Offboard-Computing zu ihrem Parkplatz geführt werden. Embotech bringt seine Software zur Bewegungsplanung in die Partnerschaft mit ein. NTT DATA stellt sein Fachwissen bei Konnektivität und Computing zur Verfügung. Und Valeo ist für die Bereitstellung der nötigen Sensoren zuständig.

    Die Partner wollen sich zunächst auf Anwendungsbereiche in Autofabriken konzentrieren. So sollen sich Fahrzeuge automatisiert von einer Produktionsstation zur nächsten bewegen. Dies soll die Effizienz der Montagelinien erhöhen. In einem nächsten Schritt will das Konsortium auch andere Anwendungsbereiche in den Blick nehmen, etwa das Parken in Garagen.

    Laut Embotech-CEO Andreas Kyrtatos beweist VEN.AI damit, „dass autonomes Fahren, wenn es im richtigen Kontext eingesetzt wird, einen unmittelbaren Business Case mit dem Potenzial darstellt, die Zukunft der Automobilherstellung und des Vertriebs zu verändern”.

  • ABB lanciert neue Heimladestation

    ABB lanciert neue Heimladestation

    ABB präsentiert bei der CES 2023 in Las Vegas seine neue Heimladestation Terra Home für elektrische Fahrzeuge. Die wichtigste internationale Elektronik- und Technik-Messe findet vom 5. bis 8. Januar statt. Die neue Terra Home-Station soll den Nutzenden „einmalige Auswahlmöglichkeiten und Flexibilität bieten, damit noch mehr Menschen einfach und stilvoll auf Elektromobilität umsteigen können“, wird Leon van de Pas in einer Medienmitteilung zitiert.

    Der Senior Vice President des Geschäftsbereichs Destination Charging bei ABB E-mobility verweist auf eine im Vorfeld der CES von ABB in Auftrag gegebene Umfrage. Dabei hätten 86 Prozent der weltweit befragten Autofahrerinnen und Autofahrer angegeben, dass sie im neuen Jahr ihre Reiseemissionen aktiv reduzieren wollen – die meisten durch die verstärkte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und den Umstieg auf ein Elektroauto.

    Terra Home ist den Angaben zufolge in der Lage, automatisch Strom aus heimischen erneuerbaren Energiequellen, etwa Solarstrom, zu bevorzugen. Das kommt laut ABB jenen 54 Prozent der Befragten entgegen, die ein E-Auto eher nutzen würden, wenn sie wüssten, dass es mit erneuerbarem Strom betrieben wird.

    Das kleine quadratische Ladegerät identifiziert den Eigentümerinnen und Eigentümer der Autos. Der Zugriff ist auch über die ABB E-mobility Charger-App steuerbar. Zudem kann das Gerät über die Cloud unkompliziert aus der Ferne aktualisiert und gewartet werden.

  • Emil Frey eröffnet Neubau in Safenwil

    Emil Frey eröffnet Neubau in Safenwil

    Im Januar 2023 will die Emil Frey Gruppe einen Neubau auf dem Gelände des Emil-Frey-Autocenters Safenwil in Betrieb nehmen. Es soll dann auf mehreren Etagen den Mitarbeitenden der Carrosserie-Abteilung zur Aufbereitung von Fahrzeugen zur Verfügung stehen, heisst es in einem Beitrag auf dem sozialen Netzwerk LinkedIn.

    Demnach wird der Neubau im Januar nach vier Jahren Planungs- und Bauzeit an die Bauherrschaft übergeben. Das 20‘000 Quadratmeter umfassende Gebäude wurde in Zusammenarbeit mit der Architektengruppe Olten und der Elektro-Ingenieurgruppe HKG Engineering mit Sitz in Aarau erstellt. HKG war dabei für die Elektro- und Türfachplanung zuständig.

    In dem Beitrag heisst es weiter, dass sich HKG darauf freue, „im neuen Jahr gemeinsam die nächste Bauetappe in Angriff zu nehmen“.

    Emil Frey ist ein 1924 in Zürich gegründetes Familienunternehmen für Autohandel, Wartung und Reparatur. Emil Frey gibt es an 50 Standorten schweizweit. Das Unternehmen verkauft 19 Automarken, darunter Jaguar Land Rover, Toyota und Subaru.

  • AMAG produziert mehr Solarstrom

    AMAG produziert mehr Solarstrom

    Die AMAG Gruppe hat ihre Kapazität bei Solarstrom weiter ausgebaut: Auf dem Dach des Garagenbetriebs in Cham hat sie eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Die 312 Solarmodule produzieren auf knapp 570 Quadratmetern rund 138’000 Kilowattstunden Strom. Das wird laut einer Medienmitteilung maximal 30 Prozent des eigenen Strombedarfs decken.

    Der Automobilhändler will Strom zunehmend selbst produzieren. Er soll für den Eigengebrauch in den Garagen und für den Betrieb der verkauften elektrischen Fahrzeuge verwendet werden. Deshalb werden den Angaben zufolge bis 2025 rund 75’000 Quadratmeter mit Solarpanelen bestückt. Das entspricht einer Fläche von zehn Fussballfeldern. Weiteres Ausbaupotenzial von zusätzlichen rund 100’000 Quadratmetern werde noch abgeklärt. Ab 2025 will das Unternehmen klimaneutral arbeiten.

    Zusätzlich werden die Dächer der AMAG Chur wärmegedämmt und mit lichtdurchlässigen Kuppeln versehen. „Durch das natürliche Licht sparen wir einen Teil der aufwendigen und stromintensiven Beleuchtung“, wird der Geschäftsführer von AMAG Chur, Jan Giger, zitiert. „Die Wärmedämmung hilft dabei, Energiekosten zu senken und den Gasverbrauch für die Heizung zu reduzieren.“

  • AMAG zeichnet Griesser AG aus

    AMAG zeichnet Griesser AG aus

    Die Griesser AG ist die Gewinnerin des diesjährigen Family Business Awards der AMAG, informiert das Zuger Automobilunternehmen in einer Mitteilung. Das Familienunternehmen mit Sitz in der St.GallenBodenseeArea konnte sich gegen die zwei übrigen Finalisten CTA aus Münsingen BE und Nachbur aus Holderbank SO durchsetzen. Als Gewinnerin des Family Business Awards darf das Unternehmen einen allen drei Finalisten für ein Jahr zur Verfügung gestellten vollelektrischen Skoda ENYAQ SportLine iV auch nach Ablauf des Jahres behalten.

    Die Griesser AG wurde 1882 als Rollladenfabrik von Anton Griesser gegründet. Das in vierter Generation im Besitz der Familie Strässle befindliche Unternehmen ist auf die Entwicklung und Herstellung innovativer Verschattungslösungen spezialisiert. Nachhaltigkeit wird in der Mitteilung als einer der Grundpfeiler des Unternehmens bezeichnet. Auf sozialer Ebene äussere sich diese „im respekt- und verantwortungsvollen Umgang über alle Hierarchiestufen hinweg“. Auf ökologischer Ebene hat sich Griesser das Ziel gesetzt, bis 2035 alle Produktionsstandorte klimaneutral zu gestalten. Zudem soll die 400 Fahrzeuge umfassende Flotte des Unternehmens bis 2030 auf alternative Antriebe wie Elektro umgestellt werden.

    „Der Family Business Award steht für die vorbildlichen Werte der AMAG in Bezug auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung“, wird Griesser-COO Pascal Strässle in einer eigenen Mitteilung von Griesser zur Preisverleihung zitiert. „Wir sind stolz, dass Griesser diese Werte mit dem Award weiterträgt“.

  • AMAG erwirbt Solarspezialisten Helion

    AMAG erwirbt Solarspezialisten Helion

    AMAG mit Sitz in Cham erwirbt von dem Zuger Unternehmen Bouygues Energies & Services den Geschäftsbereich Helion. Darauf hat sich das Autohandelsunternehmen mit dem Anbieter für Gebäude- und Energieversorgungstechnik am 2. September vertraglich geeinigt, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Demnach soll der Kauf bis Anfang November abgeschlossen sein. Der auf Photovoltaik, Wärmepumpen und E-Mobility spezialisierte Geschäftsbereich Helion soll als eigenständige Aktiengesellschaft vollständig in die neu gegründete Geschäftseinheit AMAG Energy & Mobility der AMAG Group AG eingegliedert werden. AMAG übernimmt alle Mitarbeitenden von Helion im Rahmen einer Betriebsübernahme.

    Die AMAG-Gruppe ist auf den Import und Vertrieb von Fahrzeugen der Marken Volkswagen, Audi, SEAT, Skoda, Cupra und VW Nutzfahrzeuge spezialisiert. In Zukunft möchte sie sich „zur führenden Anbieterin nachhaltiger individueller Mobilität entwickeln“. Im Bereich Elektromobilität möchte das Unternehmen mit Hilfe der Übernahme des Solarspezialisten neue Dienstleistungen für seine Kunden anbieten und den Strom für den Betrieb der von ihm verkauften elektrischen Fahrzeuge selbst produzieren.

    „Helion ermöglicht es, über unser Handels- und Servicepartnernetz unseren Privatkunden Komplettlösungen rund um die Elektromobilität anzubieten“, wird Helmut Ruhl, CEO der AMAG Group, in der Medienmitteilung zitiert.

    Geleitet wird der neu gegründete Bereich AMAG Energy & Mobility von Martin Everts. Er war bisher Head of Corporate Development der AMAG und ist ausgewiesener Energieexperte. Helion wird den Angaben zufolge weiterhin vom bisherigen Führungsteam rund um die beiden Gründer Noah Heynen und Samuel Beer geleitet. 

  • ABB liefert Ladegeräte an chinesische E-Auto-Fabrik

    ABB liefert Ladegeräte an chinesische E-Auto-Fabrik

    Ladegeräte von ABB stellen in einer E-Auto-Fabrik der chinesischen Dongfeng Motor Group und der japanischen Honda Motor Company die Ladeleistung für bis zu 120’000 Fahrzeuge sicher. Dongfeng Honda wird damit in seinem mehr als 980’000 Quadratmeter grossen Werk in Wuhan die Montage- und Prüfstrassen bestücken.

    Wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung schreibt, habe Dongfeng Honda dafür „aufgrund seiner vorherigen guten Erfahrungen mit Nieder- und Mittelspannungsprodukten von ABB“ eine Reihe verschiedener Ladegeräte ausgewählt.

    Im Rahmen seines Industrieentwicklungsplans bis 2035 für energiesparende und mit neuen Energien betriebene Fahrzeuge geht China davon aus, dass bis 2025 jedes vierte im Land verkaufte Neufahrzeug ein Elektroauto sein wird. Bis 2030 sollen mehr als 64 Millionen auf chinesischen Strassen unterwegs sein.

    „Die Entwicklung der Ladekapazität muss mit den boomenden Absatzzahlen bei Elektroautos Hand in Hand gehen“, wird Frank Mühlon in der Mitteilung zitiert, Leiter der E-Mobility Infrastructure Solutions bei ABB. „Wir freuen uns, Dongfeng Honda bei der Umsetzung ihrer Elektrofahrzeugstrategie zu unterstützen.“