Schlagwort: Award

  • Herausragende Projekte beim Real Estate Award 2024

    Herausragende Projekte beim Real Estate Award 2024

    Der Anlass beginnt mit einem Networking-Apéro um 17 Uhr, der die Gelegenheit bietet, sich mit führenden Persönlichkeiten aus der Branche auszutauschen. Im Rahmen eines Gala-Dinners werden im Anschluss die Sieger in den Kategorien Nachhaltigkeit, Projektentwicklung/Innovation, Digital und Vermarktung bekanntgegeben. Zudem wird die Immobilien-Persönlichkeit des Jahres ausgezeichnet.

    Als Gastrednerin wird Patrizia Laeri, Einblicke in die Themen Finanzen und Diversität geben. Ständerat und FDP-Präsident Thierry Burkart diskutiert im Gespräch mit Annina Campell die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Immobilienbranche.

    Die Auftritte von Comedian Joël von Mutzenbecher und der Rockabilly-Band «the B-Shakers» runden den Abend ab. Der Real Estate Award 2024 bietet ein abwechslungsreiches Programm, das fachlichen Austausch mit Unterhaltung kombiniert.

  • Abstimmung für den Real Estate Award 2024 eröffnet

    Abstimmung für den Real Estate Award 2024 eröffnet

    Die Online-Abstimmung erfolgt über die Website www.realestateaward.ch. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, ihre Stimme abzugeben und so dazu beizutragen, die Besten der Branche zu küren.

    Die feierliche Verkündung der Sieger wird am 24. Oktober 2024 im Rahmen eines Gala-Dinners im Trafo Baden stattfinden. Dieser exklusive Abend bietet eine hervorragende Gelegenheit, die herausragenden Leistungen der Gewinner zu würdigen und gleichzeitig wertvolle Kontakte in der Immobilienbranche zu knüpfen sowie ein aussergewöhnliches Networking-Erlebnis zu geniessen.

  • Bewerbungsfrist bis Ende Juni verlängert

    Bewerbungsfrist bis Ende Juni verlängert

    Mara Schlumpf, Geschäftsführerin der Real Estate Award AG: «Es gab in diesem Jahr viele Neuerungen beim Real Estate Award eine neue Kategorie, die französische Version der Homepage aus diesem Grund wollen wir potenziellen Bewerbern etwas mehr Zeit einräumen, um ihre Projekte einzureichen.» Um sich zu bewerben , muss lediglich das Formular auf der Homepage ausgefüllt und ein maximal 4 seitiges PDF angehängt werden. «Gerne nehmen wir Bewerbungen in allen Landessprachen und auch in Englisch entgegen», sagt Mara Schlumpf

    Noch bis am 30. Juni können sich Firmen aus der ganzen Schweiz mit ihren Projekten für den diesjährigen Real Estate Award bewerben. Die Verleihung findet am 24. Oktober im Trafo in Baden statt.

  • Das ist der neue Real Estate Award

    Das ist der neue Real Estate Award

    Die neue Webseite ist intuitiv, informativ und funktioniert auf allen Endgeräten. Ein Bereich für Medienschaffende, die Anmeldung zum Newsletter und die Einbindung der sozialen Medien verstärken die interaktive Komponente des Web-Auftritts.

    Eine Auffrischung haben auch die Award-Kategorien erhalten. «Ich freue mich besonders über die neue Kategorie ‘Nachhaltigkeit’, die es so zuvor am Award nicht gab», sagt Mara Schlumpf. «Nachhaltigkeit ist vielseitig. Sie wird immer wichtiger in der Immobilien- und Baubranche. Das Thema hat eine eigene Kategorie verdient.»

    Nach dem umfassenden Rebranding steht nun auch das Datum für den nächsten Real Estate Award fest: Am 24. Oktober 2024 werden die begehrten Auszeichnungen im Trafo in Baden (AG) vergeben. An der Verleihung warten diverse Neuerungen auf die Gäste. «Wir haben das Konzept geprüft, überarbeitet und angepasst. Uns war dabei wichtig, auf das Feedback der Partner und Gäste einzugehen», sagt Mara Schlumpf. «Deshalb findet die Veranstaltung künftig im Herbst statt im Sommer statt. Mit dem Trafo Baden haben wir zudem einen exklusiveren Veranstaltungsort gewählt.»

  • AEW Energie AG erhält Energiewende Award im Bereich Mobilität

    AEW Energie AG erhält Energiewende Award im Bereich Mobilität

    Im Rahmen einer umfangreichen Untersuchung von über 1’600 Energieversorgern in der DACH-Region überzeugte die AEW mit ihrem beeindruckenden Portfolio im Bereich der Mobilität. Insbesondere die Produkte aus dem Mobilitätsbereich überzeugten die Jury. Das von EUPD Research entwickelte Qualitätsmodell bewertet die Angebote der Energieversorger im Kontext der Energie-strategie und die AEW konnte in der Kategorie Mobilität herausragende Ergebnisse erzielen. 

    Die Datenerhebung erfolgte aus Sicht der Kunden, wobei der Internetauftritt der Energieversorger mittels Mystery Shopping untersucht wurde. Das Modell umfasst die vier Schlüsselbereiche Strom, Wärme, Energieeffizienz und Mobilität. Innerhalb jedes Bereichs wurde geprüft, inwieweit die Ener-gieversorger qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen für die Kunden bereitstellen. Die AEW wurde bereits im Jahr 2018 in der Kategorie «Strom» und im Jahr 2021 in der Kategorie «Energiewende» mit einem Award ausgezeichnet. 

    Die Gewinner des Awards wurden am 15. Juni 2023 in einer offiziellen Zeremonie in München bekannt gegeben. Arian Rohs, Leiter Mobility Solutions, und Adrian Lerch, Teamleiter E-Mobilität, nahmen stolz den begehrten Award für die AEW in der Kategorie Mobilität entgegen. Ihre Präsenz bei der Verleihung in München unterstreicht das Engagement und den Erfolg des Unternehmens in der Förderung einer nachhaltigen Mobilität. «Der Award ist für uns eine grosse Ehre und Bestäti-gung unserer Bemühungen, die Energiestrategie im Bereich Mobilität voranzutreiben. Diese Aus-zeichnung ist ein Ansporn für uns, weiterhin qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen anzubieten und die Mobilität der Zukunft zu gestalten», so Arian Rohs.

  • Gewinner des Svit Award 2022 H&B Real Estate AG

    Gewinner des Svit Award 2022 H&B Real Estate AG

    Um Stockwerkeigentums-Mandate attraktiver zu machen, hat der Gewinner des Awards, H&B Real Estate AG, eine Proptech-Lösung adaptiert, mit der Stockwerkeigentümerversammlungen und die vor- und nachgelagerten Prozesse digitalisiert werden können. Die Stockwerkeigentümer können selbständig und rund um die Uhr Dokumente einsehen, Bewirtschafter über das ganze Jahr Traktanden erfassen, die dann mühelos zusammengestellt und verteilt werden. Abstimmungen können leichter ausgezählt und Entscheide unvermittelt protokolliert werden. Ein Ticketing-System vereinfacht die Kommunikation, neben Eigentümern können auch Mieter direkt informiert werden.

    Damit die Software-Lösung die Bedürfnisse aus der Bewirtschaftung angemessen berücksichtigt, ist die H&B Real Estate AG 2020 eine Innovationspartnerschaft mit den Entwicklern eingegangen. Durch die Zusammenarbeit konnte sichergestellt werden, dass Bewirtschaftungsprozesse korrekt abgebildet und problematische Medien- und Systembrüche eliminiert wurden. Dank effizienteren Prozessen konnte das Unternehmen zusätzliche Mandate akquirieren. Auch konnte durch die verbesserte Strukturierung der Versammlungen spezialisiertes Personal eingespart werden. Dank dem Aufgaben- und Auftragssystem können Anfragen schneller erledigt werden. Fazit aus den ersten Erfahrungen: Die Bewirtschaftung von Stockwerkeigentum ist insgesamt nicht nur effizienter, sondern auch transparenter geworden.

    Die Mitarbeitenden von Certimo können heute die Arbeitsschritte von der Ausschreibung der Mietobjekte über die Mieterauswahl bis zur Vertragsunterzeichnung und Kautionszahlungen digital abwickeln. Das Unternehmen spart damit viel Zeit und kann diese für andere Aufgaben und Projekte einsetzen, die im Tagesgeschäft früher zu kurz kamen. Ein weiterer Nutzen der digitalen Ablage und Prozesse ist die Flexibilität des Arbeitsortes. So können Fachkräfte aus einem grösseren Einzugsgebiet rekrutiert werden.

    Hinter dem Erfolg steht nicht einfach eine Proptech-Lösung, sondern die Bereitschaft, digitale Produkte auszuprobieren, die Weiterentwicklung einer vielversprechenden Lösung aktiv mit Sach- und Fachwissen zu unterstützen und die Einführung neuer Abläufe und Funktionen im Unternehmen so einfach und bequem wie möglich zu gestalten. Für das schrittweise Onboarding wurden Erleichterungen demonstriert und neue Vorgehensweisen in konzisen Checklisten dokumentiert. Mit der Entscheidung, Neugeschäfte vollständig und den Bestand nur bei Änderungen zu digitalisieren, wurde ein ressourcenschonender Rollout ermöglicht. Aufbauend auf den Erfolgen wurden nächste Digitalisierungsschritte geplant.

    Roche zeigt, wie Big Data eine smarte Bewirtschaftung von Geschäftsflächen ermöglichen. Die Jury schätzt besonders, dass sich das Roche-Team nicht einfach am technisch Machbaren orientiert. Die Einsicht, dass der Mehrwert von Endnutzern erzeugt wird und technische Innovationen einen Use Case erfordern, schärft gerade bei komplexen Digitalisierungsprojekten den Blick aufs Wesentliche: den Unternehmenserfolg. Im Rahmen der Smart Building Initiative sammelt Roche Gebäude- und Anlagedaten, die Mitarbeitende und Dienstleister bei ihrer Arbeit unterstützen und das Unternehmen attraktiver, effizienter und nachhaltiger machen. Um relevante Informationen und Entscheidungsgrundlagen für unterschiedlich stark automatisierte Gebäude aufzubereiten, nutzt das Digital & Site Engineering-Team eine offene IoT (Internet of Things) Plattform und «Use Cases», die mit Nutzern entwickelt werden.

  • Viboo gewinnt Empa Innovation Award

    Viboo gewinnt Empa Innovation Award

    Mit dem Empa Innovation Award zeichnet die Empa seit 2006 alle zwei Jahre hauseigene Innovationen oder erfolgreiche Technologietransfers von Wissenschaft zu Wirtschaft aus. In diesem Jahr ging der mit 5000 Franken dotierte Preis an die Empa-Ausgründung viboo, informiert die Forschungsanstalt in einer Mitteilung. Das Jungunternehmen mit Sitz in Dübendorf hat einen selbstlernenden Algorithmus entwickelt, der Wetter- und Gebäudedaten nutzt, um den optimalen Energieeinsatz eines Gebäudes für mehrere Stunden im Voraus zu berechnen.

    Der von Felix Bünning und Benjamin Huber zusammen mit Empa-Senior Researcher Matthias Sulzer im Urban Energy System Lab der Empa entwickelte Algorithmus wurde bereits in Pilotversuchen im Innovationsgebäude NEST und einem Verwaltungsgebäude der Empa erprobt. Dabei habe sich gezeigt, dass mit dem Ansatz rund ein Viertel der Heizenergie eingespart werden kann, heisst es in der Mitteilung.

    Für die Anwendung müssen lediglich die analogen Thermostate durch intelligente Thermostate ersetzt werden. Hier arbeitet viboo bereits mit Danfoss zusammen und will für weitere Pilotprojekte auch andere Hersteller derartiger Thermostate wie ABB und Schneider Electric an Bord holen. Für die Auszeichnung will sich Huber mit einem Beitrag dafür revanchieren, „dass die Empa gut durch die kommende Heizperiode kommt“, wird der viboo-Mitgründer in der Mitteilung zitiert.

  • AMAG zeichnet Griesser AG aus

    AMAG zeichnet Griesser AG aus

    Die Griesser AG ist die Gewinnerin des diesjährigen Family Business Awards der AMAG, informiert das Zuger Automobilunternehmen in einer Mitteilung. Das Familienunternehmen mit Sitz in der St.GallenBodenseeArea konnte sich gegen die zwei übrigen Finalisten CTA aus Münsingen BE und Nachbur aus Holderbank SO durchsetzen. Als Gewinnerin des Family Business Awards darf das Unternehmen einen allen drei Finalisten für ein Jahr zur Verfügung gestellten vollelektrischen Skoda ENYAQ SportLine iV auch nach Ablauf des Jahres behalten.

    Die Griesser AG wurde 1882 als Rollladenfabrik von Anton Griesser gegründet. Das in vierter Generation im Besitz der Familie Strässle befindliche Unternehmen ist auf die Entwicklung und Herstellung innovativer Verschattungslösungen spezialisiert. Nachhaltigkeit wird in der Mitteilung als einer der Grundpfeiler des Unternehmens bezeichnet. Auf sozialer Ebene äussere sich diese „im respekt- und verantwortungsvollen Umgang über alle Hierarchiestufen hinweg“. Auf ökologischer Ebene hat sich Griesser das Ziel gesetzt, bis 2035 alle Produktionsstandorte klimaneutral zu gestalten. Zudem soll die 400 Fahrzeuge umfassende Flotte des Unternehmens bis 2030 auf alternative Antriebe wie Elektro umgestellt werden.

    „Der Family Business Award steht für die vorbildlichen Werte der AMAG in Bezug auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung“, wird Griesser-COO Pascal Strässle in einer eigenen Mitteilung von Griesser zur Preisverleihung zitiert. „Wir sind stolz, dass Griesser diese Werte mit dem Award weiterträgt“.

  • Schweizer Pavillon erhält Auszeichnung

    Schweizer Pavillon erhält Auszeichnung

    Der Schweizer Pavillon an der Dubai Expo hat eine Goldmedaille gewonnen. Im Rahmen der World Expo Awards des Magazins „Exhibitor“ wurde er zum besten Pavillon der mittelgrossen Länderauftritte gewählt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

    Ein zentrales Schaustück im Schweizer Pavillon ist der künstlich erzeugte Nebel. Der Effekt verändert sich für die Besuchenden laufend, sodass am Ende ein Schweizer Bergpanorama sichtbar wird. Der Nebel wurde von der Fachjury auch zum drittbesten Inszenierungselement der Expo gekürt, was Thema und Umsetzung angeht.

    Hinter dem Schweizer Nebel steht die Zürcher Szenografie-Agentur Bellprat Partner AG. Sie hat den Angaben zufolge mehr als fünf Jahre lang an der Entwicklung des Schweizer Pavillons gearbeitet. Bei der Umsetzung wurde sie auch von den Zürcher Architekten OOS und dem ebenfalls Zürcher Büro für Landschaftsarchitektur von Lorenz Eugster unterstützt. Die Partner waren dabei im Auftrag von Präsenz Schweiz tätig.

    Der Schweizer Pavillon ist nicht nur bei der Jury der World Expo Awards gut angekommen. Mit bisher insgesamt 1,5 Millionen Besuchenden gehört er zu den fünf beliebtesten Bauten an der gesamten Expo. Insgesamt zählt die Weltausstellung in Dubai bisher über 19 Millionen Besuchende. Sie läuft noch bis Ende März.

  • open2work erhält Auszeichnung der Reisebranche

    open2work erhält Auszeichnung der Reisebranche

    Die Reisebranche zeichnet regelmässig die interessantesten Start-ups aus. An der vierten Travel Start-up Night des Verbandes Internet Reisevertrieb (VIR) und des Travel Industry Clubs präsentierten sich vier Schweizer Jungunternehmen. Dabei konnte laut einer VIR-Mitteilung open2work die analog und digital Teilnehmenden überzeugen. Das Zürcher Start-up wird sich im Dezember den Vertretern der Reisebranche der deutschsprachigen Länder in Frankfurt vorstellen können.

    Die Plattform von open2work ermöglicht es Unternehmen mit überzähligen Büroplätzen, diese Interessierten für die stunden- oder tageweise Nutzung anzubieten. In der Schweiz hat das 2020 gegründete Unternehmen laut Mitgründer und CEO Lionel Ebener bereits 27 Standorte. Das Interesse sei auch auf der Nachfrageseite vorhanden. So konnte die Plattform in der ersten Septemberwoche 30 Buchungen verzeichnen. „Unsere Kunden sehen jetzt, dass wir etwas besonderes sind.“

    Das Start-up sucht nun eine Finanzierung in mittlerer sechsstelliger Höhe. „Wir wollen eine professionelle Infrastruktur aufbauen und jetzt alle Schritte skalierbar machen“, so Ebener. open2work wolle das Airbnb für Büros werden.

  • Dietiker Kindergarten erhält Architekturpreis

    Dietiker Kindergarten erhält Architekturpreis

    Der mit dem „best architects 21“-Award ausgezeichnete Kindergarten Steinmürli wurde 2019 als moderner Holzelementbau erstellt. Entworfen wurde er laut Medienmitteilung der Stadt Dietikon vom Architekturbüro Schmid Ziörjen Architekten in Zürich. In der Beschreibung der Jury über den ausgezeichneten Bau heisst es, die Schulanlage Steinmürli sei ein Cluster von orthogonal angeordneten Schul- und Turnhallenbauten. Der neue Kindergarten würde sich, rechtwinklig zu den Bestandsbauten gesetzt, auf selbstverständliche Weise in die Gesamtanlage integrieren. Dadurch würden Freiräume neu gegliedert und es würde ein gut besonnter und grosszügiger Aussenspielbereich zwischen dem bestehenden Kindergarten und dem Neubau entstehen.

    Die Jury, die die Auszeichnung verliehen hat, besteht aus den Architekten Professor Johannes Modersohn aus Berlin, Yves Moreau aus Paris und Patrick Schmid aus Zürich.

    Der best architects-Award wurde 2006 ins Leben gerufen, um laut Angaben auf seiner Internetseite das Beste und Interessanteste der deutschsprachigen Architekturszene herauszufiltern und der Öffentlichkeit zu zeigen. Im Jahr 2015 wurde der Preis für Teilnehmende aus dem gesamten europäischen Raum geöffnet.

  • Empa verleiht drei Innovation Awards

    Empa verleiht drei Innovation Awards

    Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) hat drei ihrer bahnbrechenden Projekte und Leistungen mit dem Empa Innovation Award geehrt. Der mit 5000 Franken dotierte Preis wird seit 2006 alle zwei Jahre verliehen. Damit honoriert die Empa die Anstrengungen ihrer Forschenden, mit angewandter, marktorientierter Forschung weitere Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu schlagen.

    Der erste Preis geht laut einer Medienmitteilung der Empa an die neuartige Gewebekleber-Technologie Nanoglue. Entwickelt wurde sie von Forschenden des Particles-Biology Interactions-Labors der Empa in St.Gallen in Zusammenarbeit mit dem Nanoparticle Systems Engineering Lab der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Ihr radikal neuer Ansatz nutze die wundheilenden Eigenschaften anorganischer Nanopartikel. Die kostengünstigen Materialien könnten in grossem Massstab hergestellt werden. Die „einzigartige Technologie“ werde jetzt vom noch zu gründenden Zürcher Start-up anavo medical zur Marktreife gebracht.

    Ausgezeichnet wurde auch die transparente Gesichtsmaske des Hello Mask-Projekts von Empa und Eidgenössischer Technischer Hochschule Lausanne (EPFL). Sie besteht aus einer feinen Membran von etwa 100 Nanometern Porengrösse. Diese Membran lässt zwar Luft durch, hält aber Viren und Bakterien zurück. „Die vollständig durchsichtige Maske wurde vor allem mit dem Ziel entwickelt, die Beziehung zwischen Pflegepersonal und Patienten zu verbessern“, so Forscher Joshua Avossa. Seit 2020 arbeitet das Genfer Start-up HMCare von Empa und EPFL an der Markteinführung der Hello Mask. Mitte 2021 soll sie erhältlich sein.

    Die Software-Plattform Urban Sympheny zur Planung nachhaltiger Energiesysteme ist die dritte Preisträgerin. Die Empa-Ausgründung gleichen Namens mit Sitz in Dübendorf hilft Planern beim Identifizieren optimaler Lösungen für ihren Standort und ihre Kunden. Das Ziel ist Energie- und Kosteneffizienz. Die innovative Plattform wurde in der Empa-Abteilung Urban Energy Systems entwickelt. Im vergangenen Jahr hat Venture Kick Urban Sympheny bereits mit 50’000 Franken ausgezeichnet.

  • Erste Multi-Energie-Systeme von Soleco sind im Einsatz

    Erste Multi-Energie-Systeme von Soleco sind im Einsatz

    Aus einer preisgekrönten Produktidee von Soleco ist ein einsatzbereites Multi-Energie-Managementsystem geworden. Es wurde bereits in zwei Einfamilienhäusern in Maur im Kanton Zürich in Betrieb genommen. Demnächst soll dort auch ein Mehrfamilienhaus damit bestückt werden. Laut einer Mitteilung von startupticker.ch laufen derzeit auch Gespräche über die Ausstattung eines im Bau befindlichen Quartiers in Zürich.

    Noch im Jahr seiner Gründung hat Soleco gemeinsam mit ihren Partnern Geminise und Vela Solaris 2018 den CSEM Digital Journey Award in Höhe von 100’000 Franken gewonnen. Das private und gemeinnützige Schweizer Elektronik- und Mikrotechnikforschungszentrum (CSEM) fördert nach eigenen Angaben „die Wertschöpfung für eine nachhaltige Welt“. CSEM stellte Soleco technologisches Fachwissen zur Verfügung, um ihre „wegweisende digitale Idee“ zu realisieren.

    Gemeinsam entwickelten sie ein intelligentes und vorausschauendes Steuerungssystem. Die für Laien bestimmte Software basiert auf Wettervorhersagen, der verfügbaren Infrastruktur, Verbrauchsgewohnheiten der Bewohner und Energiekosten auf dem Markt. „Die Plattform funktioniert dann wie ein Dirigent, der die Ressourcen autonom verwaltet und die Kosten reduziert“, heisst es in der Mitteilung.

    „Alle Entscheidungen, die das Steuerungssystem trifft, sind mit einem Kostenoptimum verbunden“, erklärt Tomasz Gorecki, einer der CSEM-Ingenieure. „Ist beispielsweise die Photovoltaik-Anlage in Betrieb, kann die Steuerung bestimmen, ob es besser ist, Ihr Elektrofahrzeug zu laden, die Energie zu speichern oder sie an das Netz zu verkaufen.“ Die Plattform funktioniere für einzelne Haushalte, eigne sich aber vor allem für Eigenverbrauchsgemeinschaften, die gemeinsam verschiedene erneuerbare Energiequellen für mehrere Wohnungen nutzen.