Schlagwort: Baden

  • Projekt Schadenmühle Ost lädt zur öffentlichen Mitwirkung

    Projekt Schadenmühle Ost lädt zur öffentlichen Mitwirkung

    Ein Konsortium aus drei privaten Grundbesitzenden und der Stadt Baden plant die Transformation des Areals Schadenmühle Ost in einen Ort für nachhaltiges, verdichtetes und durchmischtes Leben. Die derzeitige Nutzung des aus Einzelbauten, Parkplätzen und ungenutzten Flächen bestehenden Areals entspreche weder den heutigen Anforderungen noch der aktuellen Bau- und Nutzungsordnung, erläutert das Konsortium in einer Mitteilung. Im Transformationsprojekt Schadenmühle Ost soll ein Stadtareal mit rund 100 Wohnungen, flexiblen Gewerbeflächen, Grünraum und einer unterirdischen Tiefgarage entstehen.

    Am 16. September hat das Konsortium das Projekt und seine Einbettung in die Pläne der Stadt zur Stadtentwicklung Baden an einem Infoanlass vorgestellt. Damit sei eine neue Phase für das Leuchtturmprojekt eingeleitet worden, heisst es in der Mitteilung: Vom 22. September bis zum 21. Oktober können Interessierte nun Stellungnahmen und Vorschläge zum beziehungsweise Einwände gegen den Gestaltungsplan Schadenmühle Ost einreichen. Detaillierte Informationen zum Projekt stellt das Konsortium auf einem Infoportal zur Verfügung.

    „Wir sind in Baden verwurzelt und uns ist es wichtig, das Areal Schadenmühle Ost für die Stadt attraktiv zu gestalten“, wird Beni Schmocker, einer der vier Grundeigentümer, in der Mitteilung zitiert. „Der Einbezug der Bevölkerung ist für die Grundeigentümer selbstverständlich.“

  • Photovoltaikanlage verbindet Kultur mit Nachhaltigkeit

    Photovoltaikanlage verbindet Kultur mit Nachhaltigkeit

    Das Museum Langmatt produziert künftig mit einer 40/45 Kilowatt-Photovoltaikanlage erneuerbaren Sonnenstrom, genug für den Jahresverbrauch von 15 bis 20 Wohnungen. Die Installation der grauen Indach-Module wurde von den Regionalwerken Baden durchgeführt. Laut Mitteilung der Regionalwerke passten die Module zum Geist des Museums, dessen Erbauer Sidney Brown, Mitgründer des Technologiekonzerns ABB war: „Zeitgenössische Technik verträgt sich bestens mit dem historischen Geist der Langmatt“, wird Markus Stegmann zitiert, Museumsdirektor der Langmatt.

    Die PV-Anlage ist auf dem Dach des neu installierten Glaspavillons im Park installiert, der im Rahmen der Grundsanierung und Erweiterung der Anlage errichtet wurde. „Der Pavillon ist gedacht für Lesungen, Konzerte und für Apéros bei Gruppenbesuchen“, sagt Stegmann.

    Während die PV-Module schon seit einem Monat in Betrieb sind, wird mit der Fertigstellung der Sanierungsarbeiten erst nächstes Jahr gerechnet. Die Jugendstilvilla Langmatt, die das heutige Museum beherbergt, wurde vor rund 125 Jahren im Auftrag des kunstbegeisterten Industriellenehepaars Brown errichtet. Das Museum erhält daher eine bedeutende Sammlung französischer Impressionisten wie Claude Monet oder Pierre-Auguste Renoir.

  • Bühne frei für die besten Projekte der Branche

    Bühne frei für die besten Projekte der Branche

    Wenn sich am 2. Oktober 2025 die Türen des Trafo Baden öffnen, versammelt sich das Who’s who der Schweizer Immobilien-, Bau- und Finanzwelt zur Verleihung des Real Estate Award 2025. Neben der feierlichen Gala mit Dinner stehen inspirierende Impulse, Networking und der Austausch über die Zukunft der Branche im Zentrum.

    Ein besonderes Highlight ist der Unternehmer und Visionär Samih Sawiris, der beim Kamingespräch persönliche Einblicke gibt, ein Gespräch, das neue Perspektiven auf unternehmerisches Denken und Standortentwicklung verspricht.

    Vier Kategorien, zwölf Finalisten
    Mit dem Start des Ticketverkaufs wurde auch das öffentliche Online-Voting eröffnet. Bis zum 17. August 2025 kann täglich eine Stimme abgegeben werden  in vier zukunftsweisenden Kategorien mit je drei Finalisten.

    Digital: Evorest, Optiml, Quanthome

    Nachhaltigkeit: IAZI CIFI, Mobimo, Neustark

    Projektentwicklung & Innovation: Element, UmweltArena, Xania

    Vermarktung: Avendo, maison.work, tRaumplaner

    Die Siegerinnen und Sieger werden live am Galaabend ausgezeichnet und gemeinsam bestimmt von Jury und Publikum.

  • Regionale Baubranche trifft sich in Baden

    Regionale Baubranche trifft sich in Baden

    Am 15. Mai will city com baden die Bau- und Immobilienunternehmen der Region Baden zusammenbringen. Dazu richtet die Vereinigung der Gewerbetreibenden und Detaillisten der Stadt Baden den Branchentreff 2025 aus. «Das neue Veranstaltungsformat fördert die Vernetzung und den Wissensaustausch in der Bau- und Immobilienbranche in der Region Baden und schafft Synergien», erläutert city com baden in einer entsprechenden Mitteilung.

    Den Teilnehmenden werden Einblicke in die regionale Wohnraumsituation und die Entwicklung der Immobilienpreise geboten. Auf der Tagesordnung stehen darüber hinaus innovative Bau- und Umweltlösungen. Als Referenten sind Marcel Koller, Chefökonom der Aargauischen Kantonalbank, und Vertretende der Hächler-Gruppe gebucht. Die Abteilung Infrastruktur der Stadt Baden konnte als Partnerin gewonnen werden.

    Die Teilnahme am Branchentreff ist kostenlos, allerdings ist eine Anmeldung bis zum 15. April erforderlich. Sie kann online oder über einen QR-Code in der Mitteilung vorgenommen werden. Dort stellt city com baden auch einen Kontakt für Rückfragen zur Verfügung.

  • Abschiedsfeier für das Raben-Bad in Baden geplant

    Abschiedsfeier für das Raben-Bad in Baden geplant

    Bagni Popolari läutet das Ende der Zwischennutzung im Bad zum Raben ein. Am 25. Januar soll im Thermalbad am Kurplatz in Baden Abschied gefeiert und das Ende der Ausstellung «Acts of Attention» begangen werden, informiert der Verein in einer Mitteilung. An der Limmatpromenade wird gleichzeitig ein temporäres Aussenbecken mit naturbelassenem Thermalwasser zum Baden einladen.

    Bagni Popolari habe das vormals stillgelegte Raben-Bad seit 2017 mit Ausstellungen, Performances, Musik, Lesungen, Vorträgen, Animationsfilmen wieder belebt und dabei tausende Besuchende gezählt, heisst es in der Mitteilung. Für einen Weiterbetrieb müsse das Thermalbad nun aber gründlich renoviert werden. Unter anderem brauche es eine solide Bädertechnik, eine Lüftung, neue elektrische Installationen und rollstuhlgängige WCs.

    Für den Umbau ist die aus Bagni Popolari hervorgegangene Raben-Genossenschaft zuständig. Sie hat sich 2022 zum Erwerb des Badegeschosses im ehemaligen Badegasthof zum Raben gegründet. Nach Einschätzung der Raben-Genossenschaft werden die nötigen Umbauten rund 4,5 Millionen Franken kosten.

    1,5 Millionen davon sollen durch den Verkauf neuer Genossenschaftsanteile und Spenden zusammenkommen. Die übrigen 3 Millionen Franken will die Raben-Genossenschaft über Zuwendungen der öffentlichen Hand, von Stiftungen und Sponsoren sowie durch Darlehen aufbringen. «Wenn alles gut läuft, kann Bagni Popolari 2027 die erste Vernissage im erneuerten Bad zum Raben feiern», hofft der Verein.

  • Museum Langmatt in Baden wird bis 2026 gesamtsaniert

    Museum Langmatt in Baden wird bis 2026 gesamtsaniert

    ERNE ist an der Gesamtsanierung des Badener Museums Langmatt beteiligt. Konkret soll die Baufirma aus Laufenburg einen Teil des Umbaus der Villa übernehmen. «Die Arbeiten umfassen den Rückbau von ganzen Räumen im Gebäudeinneren und den anschliessenden Wiederaufbau von Bodenplatten, Wänden und Decken, die Erneuerung der Kanalisation sowie den Teilabbruch der Aussenfassade inklusive Fassadensanierung», erläutert ERNE in einer Beitrag auf LinkedIn. Zudem hat ERNE Sitzbänke und Stahlstützen für den Neubau eines gläsernen Pavillons versetzt.

    Die Gesamtsanierung betrifft die Villa sowie den umliegenden öffentlichen Park und wird sich über dieses und das nächste Jahr erstrecken. Die im Museum beheimatete Privatsammlung des französischen Impressionismus in Europa wird währenddessen auf Europatournee geschickt. Im Frühling 2026 soll das Museum Langmatt wieder eröffnet werden.

  • Hächler baut mit nachhaltigen Rohstoffen in Baden

    Hächler baut mit nachhaltigen Rohstoffen in Baden

    Hächler hat im Auftrag der Stadt Baden einen Bodenrost aus Holz an der Stadtturmstrasse erstellt. Laut einer Mitteilung des Wettinger Bauunternehmens war der Stadt Baden die Verwendung regionaler Materialien wichtig.

    Die Hächler AG Holzbau habe sich für Lärchenholz als Baumaterial entschieden, heisst es in der von Benjamin Schwitter, dem Bauführer Holzbau bei Hächler, verfassten Mitteilung. Beim heimischen Baumbestand gebe es nur eine begrenzte Auswahl und Verfügbarkeit an dauerhaften und geeigneten Hölzern. Hächler konnte die Lärchenstämme beim Forstbetrieb Surbtal selber aussuchen. Die Lärchen seien somit keine 15 Kilometer vom Einsatzort entfernt gewachsen.

    Die ausgewählten Stämme sind in der Sägerei in Leuggern geschnitten und getrocknet worden. Die Klotzbretter wurden dann bei Hächler in der Halle zu fertigen Bodendielen weiterverarbeitet. Die Dielen waren aus besonders stabilem Rift- oder Halbriftholz. Daraus wurden von unten verschraubte Elemente mit einer Dicke von vier Zentimetern für einen dauerhaften Bodenrost produziert worden.

    Die Wertschöpfung für die Produktion der Holzroste habe ausschliesslich in der Region stattgefunden, vom Forstbetrieb über die Sägerei bis zur Produktion und Montage, so Schwitter. Dies und die kurzen Wege hätten zu einem nachhaltigen Endergebnis bei der Realisierung des Auftrags der Stadt Baden geführt.

  • Office LAB wird neue Mieterin im Konnex Baden

    Office LAB wird neue Mieterin im Konnex Baden

    SPGI Zurich hat im Auftrag der Miteigentümerschaft weitere Flächen im Konnex Baden vermietet. Das Zürcher Unternehmen Office LAB bezieht ab Januar 2024 eine Gesamtfläche von über 2800 Quadratmetern, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dann soll der Anbieter von Coworking-Büros auch das gesamte Konferenz- und Veranstaltungsmanagement für den Gebäudekomplex Konnex im Zentrum von Baden übernehmen.

    Office LAB nutzt bereits seit August dieses Jahres 800 Quadratmeter im Konnex zur Zwischenmiete. Das Zürcher Unternehmen bietet Büro-Lösungen für Einzelpersonen und Unternehmen. Diese erhalten Zugang zu den Coworking Spaces in Form von Tages-Pässen oder auch festen Teambüros. Bisher betreibt Office LAB sechs Standorte. Mit dem neuen Standort verstärkt das Unternehmen den Angaben zufolge seine bereits etablierte Präsenz in Baden.

    Der Gebäudekomplex Konnex in der Brown Boveri Strasse 7 wird derzeit gesamtsaniert. Bis Mitte 2023 entsteht dort ein „Stadt in Stadt“-Angebot. Dafür werden insgesamt rund 35’000 Quadratmeter Fläche vermietet.

  • Badefans kaufen Thermalbad Zum Raben in Baden

    Badefans kaufen Thermalbad Zum Raben in Baden

    Die Realisierung des vom Verein Bagni Popolari geplanten Kultur-Thermalbads Bad zum Raben rückt laut Medienmitteilung näher. Für den Kauf des leerstehenden Thermalbads am Badener Kurplatz wurden bereits Käuferinnen und Käufer für über 600 Genossenschaftsanteile zu je 1299 Franken gefunden. Die Suche nach weiteren Genossenschaftern für das künftige Kultur- und Gesellschaftsbad geht weiter, denn nach erster Schätzung des Umbaus und Sanierungsbedarfs ergibt sich ein Investitionsvolumen von zirka 1,3 Millionen Franken..

    Nur knapp sechs Wochen habe es gedauert, um die benötigten 780’000 Franken zu sammeln, heisst es in der Mitteilung des Vereins. Mit diesem Eigenkapital kann die Genossenschaft Liegenschaft Bad zum Raben nun das Badegeschoss des ehemaligen Badegasthofs Zum Raben kaufen.

    Der Verein sei „überglücklich, dass sich in so kurzer Zeit so viele Leute als Raben-Genossenschafter:innen angemeldet haben“, wird Andreas Rudow, Co-Präsident der Genossenschaft, zitiert. „Das ist ein starkes Zeichen, dass sich viele Menschen und Organisationen ein gemeinschaftliches Kultur-Thermalbad wünschen. Und es stimmt uns zuversichtlich, dass wir auch die nächste, schwierigere Hürde gemeinsam überwinden können: die Finanzierung des anstehenden Umbaus.“

    Damit das ungenutzte Thermalbad wieder dauerhaft mit naturbelassenem Thermalwasser und mit Kunst gefüllt werden kann, braucht es bauliche Anpassungen und umfangreiche Investitionen in die neue Bädertechnik. Bis 2025 soll ein gemeinnütziges Kultur- und Gesellschaftsbad mit vier Thermalbecken entstehen.

    Das Bad zum Raben kann am Samstag, 20. August, von 13 bis 17 Uhr besichtigt und bebadet werden. Zu sehen gibt es die Räumlichkeiten und das künftige Raumkonzept. Ebenso am Samstag, 3. September, zum gleichen Zeitraum.

  • Villa Boveri bleibt einer der schönsten Sitzungsorte

    Villa Boveri bleibt einer der schönsten Sitzungsorte

    Die Villa Boveri in Baden zählt auch in diesem Jahr wieder zu den schönsten Sitzungsorten der Schweiz. Laut Medienmitteilung hat die von der ABB Wohlfahrtsstiftung betriebene Einrichtung beim Swiss Location Award 2022 in der Kategorie Meetinglocations 9,3 von 10 möglichen Punkten erhalten. Dieselbe Einstufung hat die Villa Boveri auch im vergangenen Jahr erreicht. Für die Verleihung des höchsten Gütesiegels, Herausragend, hatten 2022 eine unabhängige Fachjury sowie 28’346 Veranstaltende und Besuchende votiert.

    „Die Auszeichnung zeigt uns, dass unsere Arbeit von Veranstalter:innen und Besucher:innen geschätzt wird und motiviert uns, auch weiterhin bei jedem Anlass unser Bestes zu geben, damit unsere Gäste einen unvergesslichen Aufenthalt bei uns erleben können“, wird Geschäftsführerin Dorit Lamprecht zum Abschneiden beim diesjährigen Swiss Location Award zitiert.

    Die Atmosphäre des ehemaligen Wohnsitzes der Familie Boveri sei „einzigartig“, heisst es auf der Seite des Portals eventlokale.ch, das den Swiss Location Award alljährlich ausrichtet. Historische, aber auch moderne, mit neuester Technik ausgestattete Sitzungszimmer und Seminarräume seien ein inspirierender Ort für Workshops, Seminare oder Teamveranstaltungen, heisst es weiter. Die Villa Boveri in Baden sei auch für private oder geschäftliche Feiern, Hochzeiten, kulturelle und gesellschaftliche Anlässe geeignet.

    Die Plattform eventlokale.ch wurde 2008 vom Zürcher Marcel Hophan gegründet, heisst es auf der Internetseite des Unternehmens, das seit 2014 zur Zürcher Optimize AG gehört. Diese ist auf die Vermarktung von Veranstaltungen und dazugehörige Dienstleistungen im deutschen Sprachraum spezialisiert.

  • Konnex Baden gewinnt zwei weitere Mieter

    Konnex Baden gewinnt zwei weitere Mieter

    Die SPGI Zurich AG hat im Auftrag der Miteigentümerschaft zwei weitere Flächen im Konnex Baden vermietet. Der Gebäudekomplex Konnex im Zentrum von Baden wird derzeit gesamtsaniert. Bis Mitte 2023 entsteht dort laut Medienmitteilung ein „Stadt in Stadt“-Angebot. Dafür werden insgesamt rund 35’000 Quadratmeter Fläche vermietet.

    Laut der Medienmitteilung sind die neuen Mieter die Casino Davos AG und SkySale. Casino Davos ist bereits als Zwischenmieter eingezogen und wird seine neuen, insgesamt 495 Quadratmeter grossen Flächen nach Fertigstellung der Sanierung beziehen. Neue Mieterin ist auch die SkySale Schweiz GmbH, die unter ihrer Marke Apfelkiste besser bekannt ist. Sie wird im Frühsommer 2023 rund 814 Quadratmeter Fläche beziehen.

    Das Interesse am innovativen Multi-Mieter-Konzept des Konnex sei gross und für viele weitere Flächen fänden zurzeit Verhandlungen statt, heisst es weiter. Das Stadt-in-Stadt-Konzept sehe eine Reihe von Dienstleistungen und Annehmlichkeiten vor, darunter Gastronomie, Läden des täglichen Bedarfs, Fitness, Kinderbetreuung und Co-Working.

    Die SPGI Zurich AG mit Sitz in Zollikon ist ein Tochterunternehmen der Intercity Group, einem unabhängigen Immobiliendienstleister mit Gruppengesellschaften in Zürich, Luzern, Bern, Basel, St.Gallen, Olten SO und Zug. Die SPGI Zurich AG ist seit 1993 Allianzpartner von Cushman & Wakefield, einem weltweit führender Anbieter von Immobiliendienstleistungen mit Hauptsitz in Chicago und 53’000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 60 Ländern weltweit.

  • City Com Baden lädt zum 2. Forum Einkaufsstadt ein

    City Com Baden lädt zum 2. Forum Einkaufsstadt ein

    Die Detaillistenvereinigung City Com Baden veranstaltet am Donnerstag, 2. Juni, das 2. Forum Einkaufsstadt Baden. Beginn ist laut Mitteilung auf LinkedIn um 19 Uhr im Kultur- und Kongresszentrum Trafo in Baden in der Halle 36.2. Saalöffnung ist um 18.30 Uhr.

    Zu dem zweiten Forum dieser Art begrüsst Michael Wicki, Präsident von City Com Baden, die Teilnehmenden. Thema des Abends sind laut dem Programm Fragen im Zusammenhang mit Bauen und Immobilien. Titel des Input-Vortrags ist: „Baustelle Einkaufsstadt – Vorhaben und Herausforderungen“. Dazu sprechen Gabriela Rast, Portfoliomanagerin der Pensionskasse SBB, und Fredy Hasenmaile, Leiter Immobilienanalyse bei der Crédit Suisse. Aus der Praxis berichtet Daniel Lorenzi, Inhaber und Geschäftsführer des gleichnamigen Küchenfachgeschäfts. Die Moderation liegt bei Katia Röthlin von der Kommunikationsagentur Röthlin & Röthlin in Baden-Dättwil.

    Um 19.30 Uhr gibt es Workshops zu den Fragestellungen: Um- und Neubauten – wie bleiben wir für die Kundschaft zugänglich? Attraktiver Ladenmix – wer sorgt für den passenden Mietnachfolger? Neue Raumangebote – was brauchen Start-ups? Die Auswertung der Gruppendiskussionen ist für 20.15 Uhr angesetzt und nach dem Schlusswort von Michael Wicki wartet ein Apéro riche.

    Das Forum Einkaufsstadt ist eine Initiative von City Com Baden und der Kontaktstelle Wirtschaft der Stadt Baden, der früheren Standortförderung. Die Inspirations- und Diskussionsplattform funktioniert hybrid – mit physischen Veranstaltungen zu bestimmten Themen und als virtueller Ort, wo die neusten Entwicklungen der Einkaufsstadt laufend verbreitet und verhandelt werden, heisst es zum Ziel der Veranstaltung auf der LinkedIn-Seite.

  • AMAG übergibt Preis an Killer Interior

    AMAG übergibt Preis an Killer Interior

    Killer Interior hat einen Audi Q4 e-tron als Preis für den ersten Platz beim Family Business Award der AMAG Group AG erhalten. Der Spezialist für Laden- und Innenausbau hatte bereits im September vergangenen Jahres gewonnen und konnte nun seinen Preis am AMAG-Standort Baden AG abholen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Killer Interior erhielt den Preis für seine „werteorientierte Unternehmensentwicklung“ sowie den „inneren Antrieb und das Streben nach kontinuierlichen Veränderungen“, heisst es darin als Begründung von der Jury. So können Mitarbeitende sich in der Killer Lean Academy weiterbilden und erhalten „sinnstiftende Orientierung“ durch den in der Unternehmensvision und -mission verankerten Wert Nachhaltigkeit. Das Unternehmen wurde 1963 gegründet und wird in dritter Generation von Marco Killer geführt.

    Auch die zweit- und drittplatzierten Bewerberfirmen Hobet aus Oberkirch LU und Zenhäusern Frères aus Sitten VS erhielten einen Wagen. Anders als Killer Interior dürfen sie ihn aber nur für ein Jahr nutzen und nicht behalten.

    Die Preisausschreibung des Zuger Automobilunternehmens AMAG für den Family Business Award 2022 läuft noch bis zum 13. Mai.

  • Zwei Frauen stärken den Vorstand der SVSM

    Zwei Frauen stärken den Vorstand der SVSM

    An der Generalversammlung der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement (SVSM) in Baden haben die Mitglieder am 31. März zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt: Jasmina Ritz und Katharina Hopp. Die Generalversammlung fand laut Mitteilung auf der Internetseite der Vereinigung im Rahmen des SVSM Dialog Standortmanagement 2022 im Gartensaal der Villa Boveri in Baden statt. Beim Dialog verfolgten über 30 Personen die praxisnahen Referate zum Standortmanagement in Baden, in der Region Wil und im Oberwallis.

    Mit der Wahl von Jasmina Ritz, Geschäftsführerin der Standortförderung Limmatstadt AG, sind neu drei Limmattaler im siebenköpfigen Vorstand der SVSM. Präsident Beny Ruhstaller ist auch Leiter der Geschäftsstelle der Vereinigung der Grundeigentümer Niderfeld, Albert Schweizer ist SVSM-Gründungsmitglied und Leiter der Standortförderung Schlieren.

    Auf Nachfrage erklärt Ritz zu ihrer Motivation für das Vorstandsamt: „Ich möchte mich für mehr Sichtbarkeit und Bewusstsein für unseren Berufsstand einsetzen, unsere Leistung und Wirkung erkennbarer zu machen. Unsere Arbeit lässt sich nicht auf Firmenansiedlungen reduzieren. Wir sind Gestalter, treiben Projekte voran, bringen Menschen zusammen, öffnen Türen und sind Botschafterinnen für unsere Standorte.“

    Die ebenfalls in den SVSM-Vorstand gewählte Katharina Hopp war bis 2021 als Leiterin Arealentwicklung bei der Standortförderung Baselland tätig. Ab Sommer 2022 arbeitet sie bei AXA Investment Managers als ESG/Asset Management Analyst.

  • Regionalwerke Baden wollen Verwaltungsgebäude aufstocken

    Regionalwerke Baden wollen Verwaltungsgebäude aufstocken

    Das als kommunales Baudenkmal eingestufte Verwaltungsgebäude der Regionalwerke Baden AG soll vergrössert werden. Die Planung sieht laut Medienmitteilung eine Aufstockung des Werkstattflügels und die Erweiterung der Tiefgarage am Firmenstandort an der Haselstrasse im Zentrum von Baden vor. Die Erweiterung der Büroräumlichkeiten stehe im Einklang mit der strategischen Entwicklung der Regionalwerke AG Baden und stelle den Standort auch in Zukunft sicher.

    Das Verwaltungsgebäude wurde 1934 von den Architekten Robert Lang und Hans Loepfe im Stil des „neuen Bauens“ erstellt. Das Gebäude wurde 1987 bis 88 saniert. Die Betonfassade wurde 1987 mit dem Heimatschutzpreis ausgezeichnet. Der ursprüngliche städtebauliche Kontext des Baus habe sich von 1999 bis 2005 mit der Errichtung des Langhauses und des Nordhauses verändert. Der geplante Erweiterungsbau nehme die städtebaulichen Entwicklungen auf und respektiere die vorhandene Bausubstanz. Mit Vertretern aus Denkmalpflege, Heimatschutz sowie der Stadtbildkommission seien mehrere Varianten eingehend diskutiert worden.

    Als nächstes werde die Regionalwerke AG Baden im Rahmen eines Vorentscheidsgesuchs wesentliche baurechtliche Rahmenbedingungen klären, heisst es in der Medienmitteilung. Die Realisierung des Bauprojekts sei für 2024 geplant.

    Die Regionalwerke AG Baden versorgt mit 135 Mitarbeitenden die Stadt und teilweise die Region mit Energie und Trinkwasser.

  • Modellstadt Baden schliesst erste Projektphase ab

    Modellstadt Baden schliesst erste Projektphase ab

    Die Ergebnisse der ersten Arbeitsphase des Projekts Modellstadt sind von den Vertreterinnen und Vertretern der 13 teilnehmenden Gemeinden zur Kenntnis genommen und diskutiert worden. Laut Medienmitteilung der Stadt Baden wurden die in vier Arbeitsgruppen erstellten Zahlen und Daten der Gemeinden analysiert und beurteilt. Beschlossen wurde  auch das weitere Vorgehen in der 2. Pro­jektphase.

    Zu den 13 Gemeinden der Modellstadt gehören Baden, Birmenstorf, Ehren­dingen, Ennetbaden, Fislisbach, Gebenstorf, Mägenwil, Mellingen, Neuenhof, Oberrohrdorf, Obersiggenthal, Turgi und Wettingen.

    Bei der Diskussion zu Behörden, Verwaltung und Organisation wurden laut der Medienmitteilung beträchtliche Unter­schiede zwischen den Gemeinden festgestellt. Im Bereich Finanzen wurden unter anderem ermittelt, dass der Steuerertrag pro Einwohner oder Einwohnerin in der Modellstadt 2019 um 14 Prozent über dem Aargauer Durch­schnitt gelegen hat. Auch geht man davon aus, dass die Verschuldung in den Modellstadt-Gemeinden in der Finanzplanperiode bis 2025 durch hohe Investitionen im Durchschnitt deutlich steigen wird.

    Bei Gesundheit, Gesellschaft, Soziales seien aufgrund der Komplexität einfache und sofortige Um- oder Neuorganisationen kaum möglich. Kooperationen seien aber machbar. Die Analyse zu Siedlungsentwicklung, Raumplanung und Mobilität ergab, dass die Zusammenführung der Gemeinden in der Gesamtbetrachtung nicht zu einer Kostenre­duktion beitragen würde. Effizienzsteigerung sei auch heute möglich.

    Zur 2. Phase des Projekts wurden beschlossen, drei Themen aus Phase 1 weiter zu bearbeiten. So soll in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) ein „Talent-Pool“ erarbeitet werden, der es Lernenden er­möglicht, im Anschluss an den Lehrabschluss in einer der 13 Modellgemeinden weiter beschäftigt zu werden. Die weiteren Projekte sind Regio­nalisierung Steuerämter und die Erarbeitung einer gemeinsamen Lösung der Flüchtlingsbetreuung. Neu kommen in der 2. Phase eine gemeinsame Informatik-Infra­struktur, die Modellplanung über ein Teilgebiet der Nutzungsplanung, und die Koordination der Entwicklungsprognosen der Schülerzahlen sowie von Schulraumplanung und Schulbauten hinzu.

  • Erdgeschossflächen richtig (um)genutzt

    Erdgeschossflächen richtig (um)genutzt

    Erdgeschosslagen in Schweizer Großstädten und Mittelzentren, aber auch in kleineren Gemeinden fristen zusehends ein trostloses Dasein – zumindest abseits der begehrten 1A-Lagen. Nicht erst seit der Covid-19-Pandemie zeigt sich gemäss Immobilienmarktexperten ein deutlicher Funktionswandel bei dieser Art von Flächennutzungen. Wo früher vielleicht eine Gastronomie, ein Café oder ein Coiffeur, ein Metzger oder ein inhabergeführter Modeladen zu finden war, zeigt sich heute vielerorts gähnende Leere.

    Im Fokus der Wissenschaft
    Nicole Hartmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Innenarchitektur (IIA) an der Hochschule Luzern (HSLU), beschäftigt sich derzeit mit den Umnutzungsmöglichkeiten dieser ganz besonderen Art von Gebäudeflächen. Mit ihren Kollegen Markus Gmünder, Christoph Hanisch und Katharina Kleczka betrachtet sie aktuell in ihrem Projekt «PARTERRE» die «Frage der Umnutzung der Erdgeschossflächen von innen heraus». Hartmann sagt: «Erdgeschosszonen sind ein wichtiger Bestandteil von Gebäuden, aber auch des Stadtbildes.» Umstrukturierungsprozesse im Gewerbe und das Wachstum des Online-Handels bewirkten aber in letzter Zeit einen Wandel in der Funktion der Erdgeschosslagen. Auch soziale und kulturelle Wertverschiebungen sowie rechtliche Rahmenbedingungen spielten mit in die Thematik hinein, so Hartmann. Ganz konkrete Beispiele aus der Praxis sammelte das Projektteam etwa in der portugiesischen Stadt Porto, wo dank neuer Ideen und Innovationen City-Quartiere neu mit KMUs und Start-ups belebt werden konnten. Oder auch kürzlich in der Stadt Luzern, wo aktuell ausgeprägte Leerstände und ungenutzte Geschäfts- und Ladenflächen aufgrund des Ausbleibens internationaler Touristen sichtbar und allgegenwärtig sind.

    Eine Lösung: Pop-Up-Läden
    Exakt auf solche Leerstände kapriziert sich die Unternehmensgründung Pop-up-Shops von Gründer und Geschäftsführer Chalid A. El Ashker. Er hat mit seinem «Online-Marktplatz» freie Flächen in Baden, Brugg oder Dietikon im Angebot. Die Internet-Plattform des Start-ups mit Sitz in Zollikon bringt Anbieter freier Detailhandels- und Promotionsflächen mit Interessierten zusammen, die eine zeitlich befristete Mietfläche suchen. Selbst Mietvertrag und Mietzinszahlungen werden bei Pop-up-Shops online abgewickelt. Zielgruppen sind Vermieter mit Leerstandflächen einerseits und neue innovative Marken, Firmen, Designer oder Künstler andererseits, welche Flächen zur Ausstellung ihrer Produkte benötigen. «Gleich welche Flächenart – wir optimieren den Vermietungsprozess», sagt El Ashker, dessen Geschäftsidee nicht an den Schweizer Grenzen Halt macht. Auch internationale Geschäftsflächen, beispielsweise in Deutschland, im UK oder in den USA, viele davon im Erdgeschoss eines Gebäudes, sind bei ihm gelistet. Für den Start-up-Gründer hat seine Plattform gleich mehrere Vorteile: «Wir erhöhen die Verfügbarkeit von Ladenflächen und fördern die lokale Wirtschaft, indem wir neue, aufstrebende und etablierte Unternehmen unterstützen.» In der Schweiz arbeitet Pop-up-Shops bereits mit Kunden wie der SBB, der Schweizerischen Post, der Migros, SPG Intercity oder Wincasa zusammen.

    Flexible Büroflächen nahe am Wohnort
    Doch für leerstehende Geschäftsflächen im Erdgeschoss Schweizer Gemeinden und Städte kommen nicht nur Retail-Lösungen in Frage. Diese Art von Gewerbeflächen können zum Beispiel je nach Vorgaben der Verwaltung und je nach Definition der städtischen Zone auch zu Büroflächen umgenutzt werden. Eines der neudeutsch «Coworking Space» genannten Konzepte bietet die Unternehmung Village Office dar. Sie strebt die Schaffung von mehreren hundert flexibel anmietbaren Coworking-Flächen schweizweit an. Aktuell finden sich bereits im Land mehr als 80 eidgenössische «Coworking Spaces» von Village Office – etwa in Aarau, Bottighofen, Frauenfeld, Luzern oder in Laax, Nyon und Davos.

    Als Genossenschaft konzipiert und gegründet will sie neue Arbeitsformen fördern und ein ganzes Netzwerk an «Coworking Spaces» aufbauen. «Wir schaffen damit zugleich Brücken zwischen Gemeinden, Unternehmen, Immobilieneigentümern und Coworkern», sagt Jenny Schäpper-Uster, die 2015 und 2016 zum einen den neuen Branchenverband Coworking Switzerland und zum anderen Village Offices mitgründete. «Unsere Vision ist, dass bis zum Jahr 2030 jede Person in der Schweiz den nächsten ‹Coworking Space› innert 15 Minuten erreicht. Damit entlasten wir die Verkehrsinfrastruktur, erhöhen die lokale Wertschöpfung und verbessern die Lebensqualität mit kürzeren Arbeitswegen.»

    «Innenstädte wiederbeleben»
    Eine weitere Möglichkeit für die Umnutzung leerstehender Erdgeschossflächen in innerstädtischen Bereichen bringt Innenarchitektin Nicole Hartmann von der HSLU ins Spiel: Wohnraum. «Abhängig von den vorhandenen Grundrissen, Raumhöhen, Fensterfronten und Flächentypen sollte der Fokus auf eine tatsächliche Wiederbelebung der Innenstädte gesetzt werden», sagte sie. Dies könnte dann auch bedeuten, Altstädte für neue Bewohner wieder attraktiv, lebens- und wohnenswert zu machen. Vielerorts in der Schweiz seien Menschen in Randzonen bzw. in Agglomerationen verdrängt worden, weil dort vielleicht zeitgemässe und moderne Grundrisse in Neubauquartieren erstellt wurden. «Hierbei könnte eine Diskussion um neue Mischnutzungen und die Neudefinition von öffentlichen Zonen einen neuen Trend einleiten und viele Stadtzentren bzw. Innenstädte neu beleben», ist Hartmann überzeugt.

    Genau dies will das aktuelle Projekt «PARTERRE» untersuchen. Dabei gehe es auch um die Frage, wie sich eine Umnutzung auf die Lebens- und Aufenthaltsqualität der Stadtbewohner auswirkt und wie die Schnittstellen zwischen öffentlichem Stadtleben und privatem Wohnen gestaltet werden können. «Das Projekt berücksichtigt dabei das gesamte Wirkungsgefüge mit den Interessen der verschiedenen Akteure und entwickelt eine nachhaltige und zukunftsfähige Umnutzungsstrategie für leerstehende Erdgeschosse», sagt Hartmann. Wir dürfen schon jetzt gespannt sein auf ihre Projektergebnisse.

    Die Stadt Baden – ein positives Beispiel
    Baden, die mit über 19’000 Einwohnern drittgrösste Gemeinde im Kanton Aargau, zählt zur Top 5 der 110 Schweizer Wirtschaftsregionen. Hier beheimatet sind rund 2500 Firmen, davon auch viele internationale Unternehmungen. Dank der Anbindung an die Nah- und Fernverkehrsnetze und der Entfernung von nur rund 20 Kilometern nach Zürich, zum Kantonshauptort Aarau und zur Stadt Waldshut-Tiengen in Deutschland ist sie ein regionales Wirtschaftszentrum und auch beliebter Wohnort.

    So ist es auch nicht verwunderlich, dass Standortförderer Thomas Lütolf von einer sehr niedrigen Leerstandsquote bei den innerstädtischen Ladenflächen zu berichten weiss: «Von 220 Flächen stehen zurzeit nur drei leer.» Damit sei der Leerstand in den Erdgeschosslagen der Stadt so gering wie seit sechs Jahren nicht mehr – und das trotz der andauernden Corona-Pandemie. Ein Trend, den er bei den Ladenflächen ausmacht, ist die gestiegene Nutzung durch Gastronomie- und Food-Konzepte. Bei den Retail-Läden zeigten sich auch neue Konzepte und Altbewährtes: So bietet etwa Ohne.ch an der Stadtturmstrasse 15 faire und nachhaltige Lebensmittel unverpackt an. Im Bahnhof von Baden konnte überdies die über die Landesgrenzen hinweg bekannte und beliebte Confiserie-Kette Sprüngli angesiedelt werden.

    Und auch beim Thema Pop-up-Stores sieht Lütolf mehr Chancen denn Risiken: «Pop-up-Läden sind in Baden nichts Unbekanntes.» Dieser Trend wird sich seiner Meinung nach längerfristig halten und auch schon ob der aktiven Kunst- und Kulturszene in der Stadt freiwerdende Flächen schnell und unkompliziert bespielen können. Einzig beim Mietzinsniveau macht er eine leicht sinkende Tendenz aus. «Aber das macht es dann wiederum für andere Anbietergruppen in diesem Nutzungssegment interessant», so Lütolf. (mr).

  • Grundlagenbericht zur Fusion von Baden und Turgi liegt vor

    Grundlagenbericht zur Fusion von Baden und Turgi liegt vor

    Der von sieben Arbeitsgruppen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Baden und Turgi erarbeitete Grundlagen- und Finanzbericht zu Chancen und Risiken einer Gemeindefusion liegt jetzt öffentlich vor. Er kann laut Medienmitteilung der Stadt Baden ab sofort auf der Projektseite im Internet unter Berichte öffentlich eingesehen werden.

    Die sieben Arbeitsgruppen aus Baden und Turgi untersuchten laut der Medienmitteilung Themen wie Behörden, Verwaltung, Raumplanung, Schulwesen, Ortsbürgergemeinde, Forst, Werke, Feuerwehr. Ein unabhängiges Wirtschaftsprüfungsunternehmen analysierte die finanzielle Ausgangslage und die Perspektiven beim Zusammenschluss.

    Neben der Publikation auf der Projektseite sind mehrere Informationsanlässe geplant. So diskutieren am 7. April in einer Live-Übertragung die beiden Ammänner Markus Schneider und Adrian Schoop und die beiden Frauen Vizeammann Regula Dell’Anno-Doppler und Astrid Barben die in der ersten Projektphase gewonnenen Erkenntnisse. Die Projektverantwortlichen sind nach der Grundlagenarbeit zum Schluss gekommen, dass die Chancen einer Fusion überwiegen.

    Am 6. Mai, einem Donnerstag, und am 22. Mai, einem Samstag, stehen am Badener Schlossbergplatz Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgruppen an Marktständen zu Gesprächen zur Verfügung. Am 7. Mai wird der Informationsstand in der Bahnhofstrasse in Turgi aufgebaut.

    Am 13. Juni 2021 stimmen die Bürgerinnen und Bürger beider Gemeinden darüber ab, ob sie dem Stadtrat Baden und dem Gemeinderat Turgi den Auftrag erteilen wollen, in einer zweiten Projektphase einen Fusionsvertrag auszuarbeiten. Bei einem Ja in beiden Gemeinden käme der Fusionsvertrag laut der Medienmitteilung im Herbst 2022 vor den Einwohnerrat und die Gemeindeversammlung. Im März 2023 fände die zweite Volksabstimmung statt. Vollzogen würde die Fusion auf den 1. Januar 2024.

    Bei einem Nein am 13. Juni 2021 in nur einer der Gemeinden würde das Projekt beendet.

  • Alte Baumwollspinnerei in Turgi wird Bürokomplex

    Alte Baumwollspinnerei in Turgi wird Bürokomplex

    Aus der alten Baumwollspinnerei in Turgi soll ein Komplex mit Büroräumen und Gewerbeflächen entstehen. Das hat die Limmatkraftwerke AG entschieden, die neben dem grossen Gebäude ihr Wasserkraftwerk betreibt. Die Tochter der Regionalwerke AG Baden hat das Gebäude Mitte 2020 erworben. Laut Mitteilung auf LinkedIn werden auf einer Fläche von 7000 Quadratmetern per 1. April oder nach Vereinbarung Büros, Ateliers und Gewerbeflächen vermietet. Die André Roth AG in Baden ist für die Vermarktung der Flächen zuständig.

    Die ehemalige Baumwollspinnerei in Turgi wurde zwischen 1826 und 1879 als Fabrikanlage erstellt. In der Baumwollspinnerei der Gebrüder Bebié arbeiteten zwischen 400 und 600 Menschen, heisst es in einem Artikel der „Aargauer Zeitung“ zum Kauf des von der kantonalen Denkmalpflege als „das grossmassstäblichste Gebäude seiner Baugattung im Kanton Aargau“ bezeichneten lang gestreckten Giebeldachbaus im Juli 2020. Die Limmatkraftwerke AG betreibt das Kraftwerk in Turgi, das die über 190 Jahre alte Baumwollspinnerei mit Strom versorgt hat.

    Martin Schoop, Verwaltungsratspräsident der Limmatkraftwerke, wurde damals zu den Gründen für den Kauf zitiert: „Wir betreiben gleich neben dem Spinnereigebäude eines unserer Kraftwerke. Mit dem Kauf der Spinnerei können wir den Betrieb dieses Kraftwerks auch längerfristig sicherstellen.“ Durch den Erwerb der Spinnerei könne die künftige Nutzung so gesteuert werden, dass ein Ausbau möglich sei.

  • Regierung bremst bei Verkehrsplanung für Baden

    Regierung bremst bei Verkehrsplanung für Baden

    Das neue Gesamtverkehrskonzept für den Raum Baden-Wettingen muss in eine planerische Zusatzschlaufe gehen. Der Aargauer Regierungsrat hat laut einer Mitteilung beschlossen, das Konzept auf der Stufe Zwischenergebnis zu belassen. Damit reagiert er auf Vorbehalte, die in der öffentlichen Anhörung geäussert worden sind.

    So wurde in der Anhörung gefordert, dass die Badener Hochbrücke auch künftig mit Autos befahren werden könne. Damit entfiele auch die Notwendigkeit einer neuen Limmatbrücke zwischen Baden und Wettingen. Im Siggenthal wird zudem eine höhere Verkehrsbelastung befürchtet. Mit der planerischen Zusatzschlaufe könne künftig auch die Weiterführung der Limmattalbahn über Killwangen hinaus in die Planungen einbezogen werden.

    Der Regierungsrat macht allerdings eine Ausnahme im Gesamtverkehrskonzept: Der Velosteg zwischen Neuenhof und Würenlos solle bereits jetzt im Richtplan festgesetzt werden. Damit könnten die Bundesmittel für das Vorhaben gesichert werden.

    Das Gesamtverkehrskonzept für den Raum Brugg-Windisch soll dagegen im Richtplan festgesetzt werden. Dazu zählen die Zentrumsentlastung und die Veloroute.

  • Eine weltweite Karriere

    Eine weltweite Karriere

    Die Karriere einer Persönlichkeit wie Mario Botta in wenigen Zeilen zu beschreiben, ist notwendigerweise eine reduzierende Übung. 1943 in Mendrisio geboren, besuchte er nach einer Lehrzeit in Lugano das Kunsthochschule in Mailand und setzte sein Studium an der Universität für Architektur in Venedig fort, wo er 1969 mit den Betreuern Carlo Scarpa und Giuseppe Mazzariol seinen Abschluss machte. In Venedig hat er die Gelegenheit, Le Corbusier und Louis I. Kahn kennenzulernen und für sie zu arbeiten. 1970 eröffnete er sein eigenes Studio in Lugano. 1976 wurde er als Gastprofessor an die Polytechnic of Lausanne und 1987 an die Yale School of Architecture in New Haven (USA) berufen. Seit 1983 ist er Titelprofessor an den Schweizerischen Polytechnischen Schulen, von 1982 bis 1987 Mitglied der Bundeskommission der Schönen Künste. Unzählige internationale Preise und Auszeichnungen sowie Ehrendoktorwürden. Mario Botta ist unter anderem der Schöpfer der Akademie der Architektur und des Theaters der Architektur von Mendrisio.

    Seit den ersten Realisierungen von Einfamilienhäusern im Tessin umfasste seine Arbeit viele Gebäudetypen auf der ganzen Welt. Einige Beispiele: das MOMA Museum für moderne Kunst in San Francisco; die Kathedrale der Auferstehung in Evry; das Jean-Tinguely-Museum in Basel; die Cymbalista-Synagoge in Tel Aviv; die Stadtbibliothek in Dortmund; das Dürrenmatt-Zentrum in Neuenburg; der Kyobo Tower und das Leeum Museum in Seoul; die Verwaltungsgebäude von Tata Consultancy Services in Neu-Delhi und Hyderabad; die Renovierung des Teatro alla Scala in Mailand; das Wellnesscenter Tschuggen Berg Oase in Arosa; das Campari-Hauptquartier und die Residenzen in Sesto San Giovanni; die Tsinghua Universitätsbibliothek in Peking; die Zwölf im Hengshan Hotel in Shanghai; das Kunstmuseum der Tsinghua-Universität in Peking; das Restaurant Fiore di Pietra am Monte Generoso. ■

  • Altes Freibad hat römischen Ursprung

    Altes Freibad hat römischen Ursprung

    Auf dem Kurplatz in Baden werden die Thermalwasserleitungen erneuert. Die Arbeiten werden von der Kantonsarchäologie begleitet. Dabei haben die Archäologen Ende Oktober am Ostende des Platzes einen Teil des ehemaligen Freibades freigelegt, wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt. Dieses öffentliche Badebecken war vom ausgehenden Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert genutzt worden.

    Die Archäologen konnten nun auch die Aussenwände eines Beckens aus römischen Gussbeton freilegen. Sie fanden auch Reste einer römischen Brunnen- oder Wasserspielanlage. Zudem legten sie ein kleines römisches Einzelbad frei. Sie fanden auch einen frühneuzeitlichen Bodenbelag aus rechteckigen Tonplatten, der in historischen Quellen abgebildet ist.

    Die Arbeiten der Archäologen erlauben es, die neuen Leitungen möglichst so zu verlegen, dass die historische Bausubstanz nicht weiter beschädigt wird. Wo dennoch Eingriffe nötig sind, sollen die Hinterlassenschaften ausgegraben und dokumentiert werden.

    Bereits im Frühjahr haben die Archäologen das Verenabad am Kurplatz teilweise freigelegt.

  • Das Museum Villa Langmatt soll erhalten bleiben

    Das Museum Villa Langmatt soll erhalten bleiben

    Das Museum Langmatt in Baden gilt als einzigartig in der Schweizer Museumslandschaft. Die Jugendstilvilla des Industriellenehepaares Sidney und Jenny Brown-Sulzer beherbergt eine erlesene Kunstsammlung französischer Impressionisten. Sie wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit viel persönlichem Herzblut zusammengetragen. Der unverwechselbare Reiz der Villa liege in der Präsentation von herausragenden Bildern der Kunstgeschichte in historischen Wohnräumen, umgeben von einem idyllischen Park, beschreibt Markus Stegmann, Direktor des Museums Langmatt, seinen «Arbeitsplatz».

    Ausser Frage steht, dass das kantonale Schutzobjekt saniert und der Betrieb auf eine finanziell gesunde Basis gestellt werden müsse, teilt die Stiftung Langmatt in einer Mitteilung mit. Während die Stiftung ihre Betriebsfinanzen saniere und damit den Betrieb und die Instandhaltung sichere, leiste die Stadt unter Mithilfe von Kanton und Dritten wiederkehrend Beiträge an die Instandsetzung der Immobilie.

    Klare Verteilung der Verantwortlichkeit
    Mit diesem partnerschaftlichen Vorgehen könne die wichtige Kulturinstitution in die Zukunft geführt werden. Das Motto der Strategie lautet: «Juwel für alle.» Ziel der Strategie sei, die Langmatt als einzigartige Institution und lebendige Zeugin der Industrie-, Sozial-, Sammlungs- und Architekturgeschichte zu erhalten. Kern der Strategie ist eine klare Verteilung der Verantwortlichkeit zwischen Stadt und Stiftung: Als Stifterin und Alleinerbin leistet die Stadt einen substantiellen Beitrag an die Renovation der Immobilie, die mit rund 17,2 Millionen Franken (+/- 25 %) beziffert ist. Als Betreiberin des Museums saniert die Stiftung nachhaltig ihre Betriebsfinanzen.

    Der Einwohnerrat der Stadt Baden hat an seiner Sitzung vom 3. Juni 2020 die Umsetzung der Strategie «Zukunft Langmatt» beschlossen, um die Zukunft des Museums zu sichern. Mit anderen Worten: Die Stiftung übernimmt den Lead für die Instandsetzung und die Kosten der Planung bis hin zu einem Bauprojekt. Für die Ausführung des Bauprojekts sehen Stadt- und Stiftungsrat vor, eine Aktiengesellschaft zu gründen, an der sich die Stadt substanziell beteiligt. Sie soll die zusätzlichen finanziellen Mittel zur Deckung der Betriebskosten aufbringen.

    Bilderverkauf für den notwendigen Kapitalertrag
    Zur langfristigen Sanierung des von Anfang an zu gering bemessenen Stiftungskapitals sei ein gezielter Bilderverkauf von ein bis drei Werken erforderlich, der jedoch den Kernbestand der Sammlung nicht berühre, betonen die Projektverantwortlichen. Aus dem Erlös von rund 40 Millionen Franken generiert die Stiftung den notwendigen Kapitalertrag, um damit den Betrieb nachhaltig zu sichern. «Ein zwar schmerzlicher, aber alternativloser Schritt, der die Zukunft des Museums sichert», betont Lukas Breunig-Hollinger, Präsident der Stiftung Langmatt. «Die Langmatt bleibt als historisches Ensemble, als Ort Badener Identität und als lebendiger Zeuge der Industrie-, Sammlungs- und Architekturgeschichte erhalten», sagt Markus Stegmann, Direktor des Museum Langmatt. Regional verankert, verstärke die Langmatt zukünftig ihre internationale Ausstrahlung.

    Zweijährige Bauplanungsphase
    Zu den wesentlichen Neuerungen zählen die ganzjährige Museumsöffnung, eine Verbesserung des Eingangsbereichs mit Kasse, Shop und Garderobe, ein Lift zur barrierefreien Erschliessung sowie ein filigraner Pavillon für Veranstaltungen. Als nächste Etappe folgt eine rund zweijährige Bauplanungsphase mit dem Ziel, die Kostengenauigkeit der Instandsetzung zu präzisieren. Dies ist eine zentrale Voraussetzung für die erforderliche Volksabstimmung, die für 2023 erwartet wird. Wird die Vorlage gutgeheissen, erfolgt in einem nächsten Schritt der Bilderverkauf. Der Beginn der Instandsetzung des Museum könnte 2024 erfolgen, die Wiedereröffnung der Langmatt 2026. ■

  • Neues Thermalbad für Baden und  Neugestaltung des Verenahofgevierts

    Neues Thermalbad für Baden und Neugestaltung des Verenahofgevierts

    Ziel ist es, das Bädergebiet gesamthaft aufzuwerten. Das natürlich vorhandene Thermalquellwasser soll wieder Beachtung finden und einen nachhaltigen Nutzen bringen. Das breite Angebot umfasst eine auf Gesundheit und Erholung ausgerichtete Therme, Wellness und Gastronomie. Der Neubau im Limmatknie bietet Wohnraum und Platz für ergänzende Nutzungen. Das sanierte Verenahofgeviert vervollständigt das Nutzungsangebot der Neubauten im Bereich Gesundheitswesen. Eine Tiefgarage sowie die Umgebungsgestaltung in den Bereichen Mättelipark, Limmatpromenade und Ochsengarten sind ebenfalls Bestandteil des Projekts.

    Ärzte und Wohnhaus
    Gleich neben dem Bad ist ein Gebäude für medizinische Nutzungen vorgesehen. Auch das Ellenbogenbad und die römische Apsis werden ins neue Gebäude integriert. Neben diesem befindet sich ebenso die Thermalquelle im Bäderquartier. Das Wohnhaus umfasst 2½- und 3½-Zimmer-Wohnungen sowie Attikawohnungen. Die Wohnungen sind voraussichtlich 2021 bezugsbereit. Zum Projekt gehört auch eine Privatklinik mit siebzig Einerzimmer und unterschiedlichen Rehabilitationsbereiche.

    Das Verenahofgeviert
    Ein Teilprojekt ist die Neugestaltung des Verenahofgevierts mit den alten Bäderhotels Verenahof, Bären und Ochsen. Es ist unter integralem Denkmalschutz. Das Hotel-Geviert wird vom Basler Architekturbüro Villa Nova Architekten AG in eine Präventions- und Rehabilitationsklinik umfunktioniert. Ein öffentliches Restaurant rundet das Angebot ab. Das Verenahofgeviert wird unterirdisch mit dem Thermengebäude verbunden sein und sich Infrastrukturen wie Küche oder Parkhaus mit diesem teilen. Als künftige Betreiberin fungiert die RehaClinic AG.

    Neugestaltung öffentlicher Raum, Kernbereich Bäder
    Der öffentliche Raum im Kernbereich der Bäder wird neu gestaltet. Dieser präsentiert sich ergänzend zu den Neubauten Therme und Wohn- und Ärztehaus sowie dem mit einer Rehabilitationsklinik revitalisierten Verenahofgeviert. 2019 erfolgt die Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabe der Arbeiten. Die Bauarbeiten im Verenahofgeviert mit den privaten Bauvorhaben in den Bädern sollen bis Herbst 2021 umgesetzt werden. Das Planerteam besteht aus Vogt Landschaftsarchitekten, Scheidegger + Partner AG. Bauherrschaft: Stadt Baden, Planung und Bau.

    Auch Kunst findet ihren Platz
    In den Bädern steht die Neuplatzierung von Kunstobjekten im Vordergrund. Diese sollen sich in den Kontext des historischen Erbes und der Bäderkultur stellen, betonen die Projektverantwortlichen. Sie sollen im Sinne ihrer Bestimmung wirken und gleichzeitig den öffentlichen Raum als Gestaltungselemente ideell und materiell bereichern und zur Vermarktung der Bäder und zur Wertschöpfung vor Ort beitragen. Mit dieser Aufgabe wird eine künstlerische Fachperson beauftragt und von den Abteilungen Planung und Bau und Kultur in Zusammenarbeit mit der Kunstkommission der Stadt Baden begleitet. ■

  • Zentrumsnahe Wohnungen  auf dem Brauerei-Areal

    Zentrumsnahe Wohnungen auf dem Brauerei-Areal

    Die Areale der Brauerei H. Müller AG und Erbengemeinschaft Burger grenzen unmittelbar an den Bahnhof Baden an und befinden sich in Gehdistanz zur Badener Altstadt. Seit 1897 wird auf dem Areal Bier gebraut. Die Areale weisen heute eine dichte Bebauung mit Gewerbenutzungen auf. Die Brauerei H. Müller AG beabsichtigt, das zentral gelegene Firmen-
    areal zu entwickeln und besser zu nutzen. Die zu bebauende Fläche entspricht der Grösse eines Fussballplatzes. Vorgesehen sind fünf mehrstöckige Bauten mit 145 Wohnungen, die Platz für rund 250 Menschen bieten sowie verschiedene Gewerbeflächen und Dienstleistungen. Die Baufelder A, B, C und E befinden sich in der Projektierungsphase. Der Brauereigarten sowie die Bierproduktion bleiben erhalten. Ebenso das Malzsilo, das Kessel- und Sudhaus, die als historisch eingestuft werden. Angrenzend soll eine Bierhalle gebaut werden. Ausgelagert nach Lupfig werden Logistik, Betrieb und die Administration der Brauerei. Ansonsten wird sich das Gebiet fast vollständig neu präsentieren.

    Zentrumsnahe Wohnungen
    Zudem plant die Erbengemeinschaft Burger eine Aufstockung des südlich an den Brauereigarten angrenzenden Gebäudes. Die Realisierung von zentrumsnahen Wohnungen sowie der Erhalt des Brauereigartens und die neue Wegverbindung durch die zukünftige Brauereigasse waren wesentliche öffentliche Interessen, für welche sich die Stadt engagiert hat. Für die Realisierung eines städtebaulich, architektonisch und marktfähig überzeugenden Gesamtprojekts wurden die Vorarbeiten letztlich in den vorliegenden Gestaltungsplan überführt. Die Bauherrschaften – Brauerei H. Müller AG und die Erbengemeinschaft Burger – rechnen damit, dass im Laufe des Herbstes 2020 erste Baugesuche eingereicht werden können. ■

  • Tag des Gebäudetechnikmanagements findet in Baden statt

    Tag des Gebäudetechnikmanagements findet in Baden statt

    Der diesjährige Gebäudetechnik-Management-Tag findet am 10. November in der Trafohalle Baden statt . Neben den Vorträgen und der Podiumsdiskussion von Experten soll es der gemeinsamen Einladung von energie-cluster.ch und pro clima folgend Gelegenheit zum persönlichen Networking bieten oder Kontakte knüpfen bzw. intensivieren . Nachdem viele Veranstaltungen wegen der Covid-Pandemie abgesagt wurden, sei der direkte Handel zwischen der Branche wichtig, wird pro clima-Präsident Timo Alber in der Einladung zitiert.

    Das Thema der Veranstaltung lautet: Wie können sich Unternehmen etablieren, profilieren und gegebenenfalls im Einzelfall davon profitieren? Der Fokus sollte auf der Führung des Unternehmens und im Unternehmen liegen. Nach dem Begrüßungskaffee um 8.30 Uhr und der Einführung durch Timo Alber hält André Lüthi, CEO der Globetrotter Group AG, die Einführungsrede zum Thema: Unternehmertum als Innovations- und Erfolgstreiber. Welche Fähigkeiten sind in Krisenzeiten besonders gefragt?

    Weitere Referenten sind Carl Elsener, CEO Victorinox AG, und Robert Weinert, Leiter Immo-Monitoring der Wüest Partner AG in Zürich, sowie Norman Alexander, Experte für Lesen und People Influence, und Eva Jaisli, CEO und Mitinhaberin von PB Schweizer Tools AG. An der Mittagsdiskussion nehmen teil: Nationalrat Jürg Grossen und Daniel Huser, suissetec-Zentralpräsident und Inhaber der Huser Gebäudetechnik AG. Außerdem Marco Waldhauser vom Ingenieurbüro Waldhauser + Hermann AG und Norbert Rücker. Der Ökonom ist Head of Economics & Next Generation Research bei Julius Bär.

    Den Abschlussvortrag zum Thema „Teambuilding – Leadership – Mindset“ hält der Trainer des Schweizer Eishockeyteams Patrick Fischer. Die Veranstaltung endet um 16.30 Uhr mit der Schlussrede von Timo Alber und dem neuen Leiter von energie-cluster.ch Christoph Röthlisberger.

  • Das Schulhaus «Pfaffechappe»  wird zu einem Primarschulhaus

    Das Schulhaus «Pfaffechappe» wird zu einem Primarschulhaus

    Ein Blick in die Vergangenheit: Die Schulanlage «Pfaffechappe» wurde 1973/74 als eine der grössten Schulbauten der Volksschule Baden gebaut. Das Schulhaus «Pfaffechappe» soll nach dem Umzug der Real- und Sekundarschule in das neue Sekundarstufenzentrum Burghalde im Sommer 2021 umfassend saniert und in ein reines Primarschulhaus umgebaut werden.

    Die Sanierung der Aussenhülle der Schulanlage «Pfaffechappe» beschreiben die Architekten folgendermassen: «Das Schliessen der beiden heute gedeckten Eingangs-/Pausenbereiche und
    die Verlegung der Eingänge an die Stelle der drei Treppentürme klärt die Beziehung der Schule zu seiner Umgebung und schafft einen einladenden, attraktiven und übersichtlichen Eingangsbereich. Zudem wird die neue Eingangssituation in die räumliche Abfolge vom oben gelegenen Schulhaus-
    areal bis zum Flussraum integriert.»

    Die Arbeiten werden bis Sommer 2023 abgeschlossen sein. Den Projektierungskredit für den Umbau und die Sanierung des Schulhauses «Pfaffechappe» hat der Einwohnerrat an der Sitzung vom 11. Dezember 2018 genehmigt, schreibt die Stadt Baden in einer Mitteilung. Über den Baukredit wird der Einwohnerrat im Dezember 2020 befinden, und im März 2021 wird das Volk über den Baukredit «Pfaffechappe» abstimmen. ■

  • Aargau treibt Weiterführung von Limmattalbahn voran

    Aargau treibt Weiterführung von Limmattalbahn voran

    Der Regierungsrat hat eine Botschaft zuhanden des Grossen Rates verabschiedet, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Demnach soll die Fortführung der Limmattalbahn von Killwangen nach Baden nun auf die Stufe Zwischenergebnis angehoben werden. Bislang wird das Projekt im kantonalen Richtplan als Vororientierung geführt.

    Der Kanton verweist in der Mitteilung auf die enge Verknüpfung der Limmattalbahn und des regionalen Gesamtverkehrskonzepts Ostaargau (rGVK OASE) im Raum Baden. Demnach sollen Massnahmen im Raum Baden „vorerst im Richtplan auf Stufe Zwischenergebnis verbleiben“. „Die Massnahmen für das rGVK OASE im Raum Brugg-Windisch sollen dagegen durch den Beschluss des Grossen Rats noch vor Ende 2020 auf die Stufe Festsetzung angehoben werden.“

    Die Limmattalbahn sei „ein zentraler Baustein für die Bewältigung der zukünftigen und wachsenden Mobilitätsbedürfnisse im Korridor Killwangen-Neuenhof-Wettingen-Baden“. Durch sie könne die hohe Standortgunst und der Erhalt der wirtschaftlichen Funktionsfähigkeit der Region sichergestellt werden. In der Botschaft des Regierungsrates werden auch die neuen Haltestellen in Wettingen und Spreitenbach behandelt. „Die zukünftige SBB-Haltestelle Wettingen Tägerhard soll S-Bahn, Bus und Limmattalbahn miteinander verknüpfen und den geplanten Wohnschwerpunkt Tägerhard-Ost optimal an den öV anbinden.“ Sie soll daher ebenso als Zwischenergebnis in den kantonalen Richtplan aufgenommen werden wie die künftige Haltestelle der Limmattalbahn im Osten von Spreitenbach, welche „langfristig eine dichte, urbane Wohn- und Gewerbenutzung ermöglichen“ soll.